Buch, Deutsch, Band 1, 208 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 324 g
Reihe: Restmüll der Evolution
Transgressive Lyrik des Abgrund, erster Akt.
Buch, Deutsch, Band 1, 208 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 324 g
Reihe: Restmüll der Evolution
ISBN: 978-3-565-41495-6
Verlag: epubli
Restmüll der Evolution ist kein klassischer Lyrikband, der Trost spendet.
Es ist eine literarische Klinge. In einem rhythmisch harten, schonungslosen Duktus wird die menschliche Existenz bis auf ihr blankes, zuckendes Nervenkostüm seziert.
Das lyrische Ich navigiert als stummer Beobachter durch eine post-historische Trümmerlandschaft. Hier ist Hoffnung nur noch eine chemische Fehlfunktion, das Leben eine anmaßende Anomalie und die romantische Liebe eine toxische, parasitäre Krankheit. Das Werk zelebriert den Zerfall, die Kälte des Vakuums und die gewaltsame, absolute Verschmelzung zweier Seelen, die sich im Rausch der Hingabe gegenseitig in die Dunkelheit reißen.
Diese transgressive Lyrik bricht mit jeder moralischen Konvention. Sie taucht tief in die Psychologie von Schmerz, Dominanz und völliger Selbstaufgabe ein. Eine kompromisslose Auseinandersetzung mit dem Nichts, die aus gelebter Grenzerfahrung schöpft.
Ein sprachgewaltiges Monument der Vergeblichkeit. Provokant, schmerzhaft intim und von einer dunklen, kristallinen Ästhetik. Für Leser, die den Blick in den Abgrund nicht scheuen und wissen, dass die wahre Natur der Liebe oft im Schmerz verborgen liegt.
„Für meinen schönsten Alptraum, aus dem ich nie wieder erwache.“




