Wolf / Wagner | Konrad Wolf: Kriegstagebuch und Briefe 1942-1945 | Buch | 978-3-360-02826-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 448 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

Reihe: edition ost

Wolf / Wagner

Konrad Wolf: Kriegstagebuch und Briefe 1942-1945


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-360-02826-6
Verlag: Das Neue Berlin

Buch, Deutsch, 448 Seiten, Format (B × H): 125 mm x 210 mm

Reihe: edition ost

ISBN: 978-3-360-02826-6
Verlag: Das Neue Berlin


Konrad Wolf war neunzehn, als er mit der Roten Armee Berlin erreichte. Er hatte 1933, als Achtjähriger, mit seiner Familie vor den Nazis aus Deutschland fliehen müssen. Als sowjetischer Staatsbürger wurde er im Dezember 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. Mit der 47. Armee marschierte Wolf vom Kaukasus durch die Ukraine und Polen, über die Weichsel und die Oder. In seinem Tagebuch notiert er all die Grausamkeiten, die er erlebt. Wolfgang Kohlhaase, sein späterer Freund, schreibt im Vorwort: »Wo schläft man, was isst man, wo kann man sich waschen? Nach Monaten noch stecken seine kalten oder nassen oder wundgelaufenen Füße in den Resten der Schuhe, mit denen er aus Moskau gekommen ist.« Die Tagebucheinträge: Zeugnisse vom Überlebenskampf eines Teenagers, bewegend der Kontrast zwischen der Unbekümmertheit des jungen Schreibers und der Wahrhaftigkeit des Erlebten auf den Schlachtfeldern. Ein exklusives, ungewöhnliches Dokument der Zeitgeschichte und Teil der Lebensgeschichte eines bedeutenden deutschen Künstlers.

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Wolf, Konrad
Konrad Wolf (1925–1982), Filmregisseur. Als Sohn des Schriftstellers Friedrich Wolf, wuchs in der Sowjetunion auf, studierte an der Moskauer Filmhochschule und wurde mit Filmen wie »Ich war neunzehn«, »Sonnensucher«, »Der geteilte Himmel«, »Goya«, »Der nackte Mann auf dem Sportplatz« und »Solo Sunny« zu einem der prägenden und erfolgreichsten Regisseure der DEFA. Von 1965 bis zu seinem Tod war er Präsident der Akademie der Künste.

Paul Werner Wagner, geboren 1948 in Wolfen, studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Kultur- und Literaturwissenschaften, nachdem er wegen versuchter Republikflucht 19 Monate in Haft und anschließend sieben Jahre zur Bewährung in der Filmfabrik Wolfen zugebracht hatte. Er ist Vorsitzender der Emanuel Lasker Gesellschaft, Verfasser einer Schach-Kolumne in der »Berliner Zeitung« und Herausgeber von kulturkritischen Sachbüchern und Textsammlungen.

Wagner, Paul Werner
Paul Werner Wagner, geboren 1948 in Wolfen, studierte an der Humboldt-Universität zu Berlin Kultur- und Literaturwissenschaften, nachdem er wegen versuchter Republikflucht 19 Monate in Haft und anschließend sieben Jahre zur Bewährung in der Filmfabrik Wolfen zugebracht hatte. Er war viele Jahre Vorsitzender der Friedrich-Wolf-Gesellschaft (2012-2020), der Emanuel-Lasker-Gesellschaft (2001-2019), Verfasser einer Schach-Kolumne in der »Berliner Zeitung« und Herausgeber von kulturkritischen Sachbüchern und Textsammlungen.



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