Wolff / Heimberg | Das weiße Abendkleid | Buch | 978-3-932338-28-1 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 280 Seiten, GB, Format (B × H): 120 mm x 210 mm

Wolff / Heimberg

Das weiße Abendkleid


3. unveränderte Auflage 2007
ISBN: 978-3-932338-28-1
Verlag: AvivA

Buch, Deutsch, 280 Seiten, GB, Format (B × H): 120 mm x 210 mm

ISBN: 978-3-932338-28-1
Verlag: AvivA


"La joie tremblante" nennt der Pariser Couturier Partout ein weißes Abendkleid, das die Frau verändert, die es trägt, und ihr bisheriges Leben in Frage stellt: von der schwedischen Filmdiva Anne Lund über das Mannequin Sonja Putilew und die Kaufmannsgattin Maria Barthoud bis hin zu der aus Wien geflüchteten ehemaligen Medizinstudentin Ilka Wahla. - Vier Frauen, vier Lebensentwürfe, vier Episoden und ein Epilog aus dem Paris der 30er Jahre rund um Modeateliers, Filmsets, Avantgardetheater, Künstlerclubs, Bälle und Tavernen. -
Zwischen Dezember 1938 und Februar 1939 erschien der Roman „Das weiße Abendkleid" unter Pseudonym in der liberalen Basler National-Zeitung. Unsere Ausgabe mit einem Nachwort der Literaturwissenschaftlerin Anke Heimberg folgt dieser ersten Fassung.
Mit leichter Hand, klug, gekonnt geschrieben. Ich habe es sehr, sehr gern gelesen!
(Elke Heidenreich in "Lesen!")

'Mit leichter Hand, klug, gekonnt geschrieben … Ich habe es sehr, sehr gern gelesen!' (Elke Heidenreich, Lesen!)

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Weitere Infos & Material


Victoria Wolff wurde 1903 als Tochter des jüdischen Lederfabrikanten Jacob Victor in Heilbronn geboren. Sie verfasste Reportagen und Reiseerzählungen für renommierte Zeitungen und Zeitschriften, bereiste als Reporterin halb Europa und das revolutionäre Russland. 1932 veröffentlichte sie einen biographischen Roman über George Sand; weitere Romane über die Lebenswelten moderner Frauen folgten.1933 emigrierte sie mit ihren Kindern aus Deutschland und ließ sich im Künstlerort Ascona nieder, wo sie sich mit Tilla Durieux, Leonhard Frank, Erich Maria Remarque und Ignazio Silone anfreundete. Den von ihr als „himmelblaue Zeit" beschriebenen Aufenthalt im Tessin erlebte sie als literarisch äußerst produktiv. Sie veröffentlichte nun vor allem in der Schweiz, musste das Land jedoch 1939 wegen ihrer illegalen schriftstellerischen Tätigkeit verlassen. Über Nizza und Lissabon gelangte sie 1941 in die USA. Ihre englische Übertragung des „Weißen Abendkleids" half ihr dabei, in Amerika Fuß zu fassen: Mit dem Verkauf der Filmrechte gelang Victoria Wolff der Einstieg als Drehbuchautorin in Hollywood. Auch ihre Laufbahn als Romanschriftstellerin konnte sie - wie ihre Kollegin Vicki Baum - im Exilland fortsetzen. 1992 starb sie in Los Angeles. Vor allem ihre Romane der 30er Jahre sind unbedingt wiederzuentdecken.



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