Neue Perspektiven für das 21. Jahrhundert
Buch, Deutsch, 157 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm
ISBN: 978-3-658-52601-6
Verlag: Springer
Das Konzept der „Dritten Orte“ gewinnt seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung in Kultur und Gesellschaft. Gemeint sind Räume jenseits von Zuhause und Arbeitsplatz, die Begegnung, Austausch, Kreativität und Gemeinschaft ermöglichen. Museen, Bibliotheken, Theater und Kinos stehen heute vor der Herausforderung, sich stärker als solche offenen sozialen Orte zu positionieren, um stärkere gesellschaftliche Relevanz zu gewinnen und neue Zielgruppen anzusprechen. Das Buch untersucht die Rolle kultureller Einrichtungen als „Dritte Orte“, analysiert ihr Potenzial für Teilhabe, Kommunikation und kulturelle Bildung und stellt internationale Praxisbeispiele vor. Zugleich entwickelt der Autor einen eigenen Modellansatz für „Dritte Orte im 21. Jahrhundert“.
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
Theoretische Grundlagen.
- Definition und Merkmale von Dritten Orten
- Aktueller Forschungsstand und Diskurse
- Historische Entwicklung und gesellschaftliche Relevanz
- Wandel des Konzeptes im Zeitalter von Polykrisen
- Eigener Modellansatz: Open Shelter Places
2. Dritte Orte in der Praxis
- Fallstudien erfolgreicher Kulturinstitutionen, die als Dritte Orte fungieren
- Analyse von Programmen und Initiativen zur Förderung von Gemeinschaft und Interaktion in Deutschland, Europa und international
- Normative Probleme bei der Implementierung von Dritten Orten
- Neue Aufgaben? Dritte Orte als Klima Shelter, Demokratie-Plätze und Treffpunkt einer polarisierten Gesellschaft?
3. Herausforderungen und Chancen
- Barrieren für den Zugang zu Dritten Orten
- Strategien zur Integration von Diversität und Inklusion
- Multiplikatoren-Analyse
- Oldenburgs Idee der „Konsumfreiheit“ und die ökonomischen Realitäten
- Gibt es so etwas wie „Kulturzwang“ als inhärentes Problem von Kulturinstitutionen?
4. Zukunftsperspektiven
- Die Rolle digitaler Medien und Technologien in der Schaffung von Dritten Orten
- Visionen für die Weiterentwicklung von Kulturinstitutionen als soziale und demokratische Räume
- Dritte Orte als neuer Ankerort für die „einsame Masse“?
- Aushandlungsfläche für Kulturerlebnisse im Kontext von Künstlicher Intelligenz




