Momot, Vira
Vira wurde in Krywyj Rih (Ukraine) geboren. Sie ist Lehrerin für Geschichte und Recht, Dichterin und Sängerin. Seit Beginn des Krieges lebt sie mit ihrer Familie in Rostock, engagiert sich im Deutsch-Ukrainischen Zentrum und singt im Frauenchor „Roksolana“.
Lesia Ivanenko, Lesia
Lesia wurde in Mykolajiw in der Ukraine geboren. Schon als Kind zeigte sie eine große Liebe zu Literatur, Kunst und Musik: Mit vier Jahren konnte sie lesen und schreiben, später begann sie Gedichte und Prosa zu verfassen. Ihr Traum war ein Journalistikstudium, doch das Schreiben blieb stets Teil ihres Lebens. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges lebt sie mit ihrem Sohn in Rostock. Dort kehrte sie zur Poesie zurück; ihre Gedichte erzählen von Krieg, Verlust, Heimat und Liebe.
Yakimenko, Oleksandra
Die Sehnsucht nach ihrer Mutter, die vor achtzehn Jahren spurlos verschwand, und der frühe Tod ihres ersten Mannes fanden ihren Ausdruck in Gedichten, die Oleksandra seit fünf Jahren schreibt.
Als der russische Großangriff begann, verbrachte sie mit ihrer Familie drei Wochen in einem Schutzraum, bevor sie gezwungen war, das Land zu verlassen, um ihre Kinder vor dem Krieg zu retten. So kam sie nach Rostock in Deutschland.
Auch hier blieb sie nicht untätig: Über soziale Netzwerke fand sie Gleichgesinnte und schloss sich dem Deutsch-Ukrainischen Zentrum an. Sie nimmt an Kundgebungen zur Unterstützung der Ukraine teil, trägt ihre Gedichte vor und engagiert sich aktiv als Freiwillige.
Ihre Gedichte sind Ausdruck der Sehnsucht nach ihrer Heimat und der tiefen Liebe zu ihrem Land.
Didur, Tetiana
Tetiana Didur stammt aus Odessa, der „Perle des Schwarzen Meeres“. Seit ihrer Kindheit ist sie mit Musik, Theater und Literatur verbunden und begann bereits mit 11 Jahren Gedichte zu schreiben. Heute lebt sie in Rostock, wo sie die Kindertheatergruppe „Jangoljata“ gegründet hat, um ukrainische Sprache und Traditionen zu bewahren. Ihre Gedichte spiegeln den Schmerz des Krieges, aber auch Hoffnung, Glauben und Liebe zur Schönheit der Welt wider.