Buch, Deutsch, Band 339, 400 Seiten, Format (B × H): 231 mm x 155 mm, Gewicht: 606 g
Die Weigerung des Verurteilten zur Preisgabe von Tatvorteilen als überzeugender Versagungsgrund?
Buch, Deutsch, Band 339, 400 Seiten, Format (B × H): 231 mm x 155 mm, Gewicht: 606 g
Reihe: Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge
ISBN: 978-3-428-19820-7
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Erlangen Straftäter durch oder für ihre Straftat Vermögensvorteile und machen sie zu deren Verbleib keine, unzureichende oder gar falsche Angaben mit der Folge, dass diese dem staatlichen Zugriff entzogen werden, führt dies in Fällen vollstreckter Freiheitsstrafen häufig zur Versagung der Reststrafenaussetzung. Das gilt gemäß § 57 Abs. 6 StGB selbst dann, wenn eine günstige Sozialprognose i. S. des § 57 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 StGB gestellt werden kann. Hierdurch soll verhindert werden, dass sich Straftaten lohnen und Anreize für potenzielle Nachahmer geschaffen werden. So nachvollziehbar diese Regelung erscheinen mag, wird hierdurch namentlich die mit § 57 Abs. 1 StGB – auch im Interesse der Allgemeinheit – intendierte spezialpräventive Zwecksetzung unterminiert. Da sich § 57 Abs. 6 StGB aus Sicht des Autors in der Praxis als ungeeignet zur Abschöpfung inkriminierten Vermögens erweist und die mit der Norm verbundenen Nachteile deutlich überwiegen, plädiert er für deren Aufhebung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. Allgemeiner Teil: Das Institut der Strafrestaussetzung
Historische Entwicklung – Sinn und Zweck – Rechtsnatur – Zusammenfassung
2. Besonderer Teil: Die Bedeutung von Tatvorteilen i. R. der Strafrestaussetzung
Tatvorteile i. R. der Sozialprognose – Die Regelung des § 57 Abs. 6 StGB
3. Bewertung der Untersuchungsergebnisse mitsamt abschließendem Resümee sowie Lösungsvorschlag de lege lata
Die zentralen Untersuchungsergebnisse – Bewertung der ermittelten Untersuchungsergebnisse – Finales Untersuchungsergebnis – Lösungsvorschlag de lege lata
4. Zusammenfassung des Untersuchungsergebnisses




