Buch, Deutsch, 459 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 615 g
Eine Diskurs-, Policy-, Ideen- und Sprachanalyse
Buch, Deutsch, 459 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 615 g
ISBN: 978-3-658-32839-9
Verlag: Springer
Das vorliegende Buch erklärt mithilfe des Konzepts der emotionalen Qualität einer Politikidee, weshalb die deutsche Bevölkerung die Rente mit 67 stärker ablehnte als andere, ebenso einschneidende Rentenreformen. Dafür werden zunächst die Geschichte des Reformvorhabens (der Politikidee) rekonstruiert, die Umstände der Verabschiedung des Reformgesetzes analysiert und dessen Abstraktionsgrad bestimmt. Den Mittelpunkt des Arguments bildet die diskurslinguistische Mehr-Ebenen-Analyse der Topoi in den Rechtfertigungen der Regierung für ihr Reformhandeln. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die von Politik und Bevölkerung in Deutschland althergebrachte Ablehnung des späteren Ruhestands nicht mehr kurzfristig durch eine Post-Entscheidungskommunikation der Regierung aufzubrechen war.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Politische Soziologie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziologie Allgemein Demographie, Demoskopie
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Soziale Gruppen/Soziale Themen Soziale Fragen & Probleme
- Sozialwissenschaften Soziologie | Soziale Arbeit Spezielle Soziologie Wirtschaftssoziologie, Arbeitssoziologie, Organisationssoziologie
Weitere Infos & Material
Das Valenzkonzept.- Die historische Entwicklung der Idee Rente mit 67.- Eine Policy-Analyse des Rentenversicherung-Altersgrenzenanpassungsgesetzes.- Die emotionale Intensität der Idee Rente mit 67.- Die Sprache des Rentenversicherung-Altersgrenzenanpassungsgesetzes.- Deutungen der Rentenversicherung-Altersgrenzenanhebung im Wandel der Zeit.




