Zechner | Der deutsche Wald | Buch | 978-3-8053-4980-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 447 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 227 mm, Gewicht: 775 g

Zechner

Der deutsche Wald

Eine Ideengeschichte zwischen Poesie und Ideologie. 1800 – 1945
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8053-4980-2
Verlag: wbg Philipp von Zabern

Eine Ideengeschichte zwischen Poesie und Ideologie. 1800 – 1945

Buch, Deutsch, 447 Seiten, Format (B × H): 155 mm x 227 mm, Gewicht: 775 g

ISBN: 978-3-8053-4980-2
Verlag: wbg Philipp von Zabern


Der deutsche Wald prägte schon früh die Identität der Deutschen: Der römische Historiker Tacitus schildert in seiner ›Germa­nia‹ die Gebiete östlich des Rheins wenig vorteilhaft als 'durch Wälder grauenerre­gend'. Seine ›Annalen‹ berichten über eine Schlacht im 'Teutoburger Wald' zwischen Römern und Germanen, deren Anführer Hermann der Cherusker zum 'Be­freier Germaniens' geworden sei. Als dann im Zuge der Befreiungskriege um 1800 Anfänge eines deutschen Nationalbewusstseins entstehen, besinnen sich Dichter und Denker genau auf diesen anti-urbanen, naturnahen Waldmythos. Sie erklären die unverbildete Natur der Wälder zum deutschen Ideal - im Gegensatz zur verbildeten, städtischen Zivilisation Frankreichs. Dieser konstitutive Gegensatz bleibt prägend - bis hin zum Nationalsozialismus.

Zechner widmet diesem Urtopos der Deutschen eine eindrucksvolle Studie und zeichnet dessen Ausprägungen von der Romantik bis zum Nationalsozialismus nach. Eine große Ideengeschichte, die erstmals das Identitätskonzept des deutschen 'Waldvolkes' kritisch rekonstruiert.

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Weitere Infos & Material


Zechner, Johannes
Johannes Zechner promovierte nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Berlin und Tel Aviv mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung an der FU Berlin. Er war am Deutschen Historischen Museum in Berlin für verschiedene Ausstellungen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der NS-Weltanschauung, des Antisemitismus sowie des Umwelt- und Naturschutzes.

Johannes Zechner promovierte nach einem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie in Berlin und Tel Aviv mit einem Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung an der FU Berlin. Er war am Deutschen Historischen Museum in Berlin für verschiedene Ausstellungen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der NS-Weltanschauung, des Antisemitismus sowie des Umwelt- und Naturschutzes.



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