Zeh, Juli
Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Promotion im Europa- und Völkerrecht. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Schon ihr Debütroman »Adler und Engel« (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Heinrich-Böll-Preis (2019) und dem Platin Award von Media Control für mehr als sechs Millionen verkaufte Bücher (2026). Im Jahr 2018 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz und wurde zur Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg gewählt. Zuletzt erschien bei Luchterhand der zusammen mit Simon Urban verfasste Bestseller »Zwischen Welten«.
Schütter, David
David Schütter, 1991 in Hamburg geboren, stand schon während seiner Ausbildung an der Schule für Schauspiel Hamburg für TV-Produktionen vor der Kamera. 2013 gab er mit »Spieltrieb« nach dem gleichnamigen Roman von Juli Zeh sein Filmdebüt. Durch Rollen in Serien wie »4 Blocks«, »Unsere wunderbaren Jahre«, »Herrhausen – Der Herr des Geldes« und »Barbaren«, in der er die Hauptfigur Folkwin Wolfspeer verkörperte, wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Für seine schauspielerischen Leistungen wurde David Schütter mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Günter-Rohrbach-Darstellerpreis für »In einem Land, das es nicht mehr gibt« sowie dem Sonderpreis als Bester Darsteller beim Deutschen Fernsehkrimi-Festival 2023. Zuletzt war er u.a. in »Der Tiger« und der Neuverfilmung von »Momo« zu sehen.