Zervosen | Architekten in der DDR | Buch | 978-3-8376-3390-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 35, 474 Seiten, Kt, Format (B × H): 151 mm x 225 mm, Gewicht: 729 g

Reihe: Architekturen

Zervosen

Architekten in der DDR

Realität und Selbstverständnis einer Profession
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-8376-3390-0
Verlag: Transcript Verlag

Realität und Selbstverständnis einer Profession

Buch, Deutsch, Band 35, 474 Seiten, Kt, Format (B × H): 151 mm x 225 mm, Gewicht: 729 g

Reihe: Architekturen

ISBN: 978-3-8376-3390-0
Verlag: Transcript Verlag


. mit Tobias Zervosen

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Architektur der DDR ist bislang vor allem als politisch gesteuert und bestimmt verstanden worden. Handeln und Einfluss der Architekten selbst, ihr berufliches Selbstverständnis und ihr Umgang mit politischen Leitlinien, aber auch ihre Vorstellungen und Visionen von einem veränderten Planen und Bauen wurden jedoch kaum wahrgenommen. Ohne die Bedeutung des Politischen zu schmälern, zeichnet das Buch erstmals ein umfassendes Bild von der vielfältigen Arbeit der Architekten und Stadtplaner.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Architekten sind aus dem Bauen der DDR nicht wegzudenken. Ohne ihre geschickten Antworten und ihre behutsame Einflussnahme auf politische Vorgaben, ihren kreativen Eigensinn und ihr Eintreten für fachliche Belange lässt sich DDR-Baugeschichte in all ihren Facetten und Brüchen nicht verstehen. Deutlich wird darüber hinaus, dass es jenseits einer in ihren Möglichkeiten begrenzten Baupraxis einen lebendigen Fach- und Theoriediskurs gegeben hat – DDR-Architektur also mehr war als das bloß Gebaute.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Handeln und Selbstverständnis von DDR-Architekten sind jüngst vor allem im Rahmen einiger Architektenmonographien thematisiert worden. Mein Buch weitet diese Perspektive auf die gesamte Baugeschichte der DDR aus. Für die DDR-Architekturgeschichte fruchtbar gemacht werden zudem Fragestellungen der Sozialgeschichte. Der Blick auf gesellschaftliche Akteure – wie die Architektenschaft – ist demnach genauso wichtig wie die Betrachtung der politischen Ebene, um die DDR umfassend zu verstehen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

An erster Stelle ist man natürlich auf Rückmeldung aus dem eigenen Fach, also aus der Kunst- und Architekturgeschichte, genauso aber auch aus den Geschichtswissenschaften, gespannt. Interessieren würde mich zudem, wie die Akteure selbst – also die DDR-Architekten und -Stadtplaner – das Buch wahrnehmen. Darüber hinaus würde ich mich auch gerne mit Nicht-Fachleuten, die die DDR miterlebt haben, darüber austauschen, inwiefern Handlungs- und Sichtweisen der Architekten auch in anderen Bereichen der DDR-Gesellschaft zu finden waren.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Planen und Bauen in der DDR – keine Architektur ohne Architekten

Zervosen Architekten in der DDR jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Zervosen, Tobias
Tobias Zervosen (Dr. sc. ETH Zürich) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der Technischen Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Architekturtheorie des 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte des Architektenberufs.

Tobias Zervosen (Dr. sc. ETH Zürich) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design der Technischen Universität München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Architektur und Architekturtheorie des 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte des Architektenberufs.



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