Ziegler / Neumann / Pohlig | Vormoderne Organisationen: Anfänge, Funktionen, Folgen | Buch | 978-3-428-19843-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 62, 508 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm

Reihe: Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte

Ziegler / Neumann / Pohlig

Vormoderne Organisationen: Anfänge, Funktionen, Folgen


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-428-19843-6
Verlag: Duncker & Humblot GmbH

Buch, Deutsch, Band 62, 508 Seiten, Format (B × H): 157 mm x 233 mm

Reihe: Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte

ISBN: 978-3-428-19843-6
Verlag: Duncker & Humblot GmbH


Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen zwei scheinbar einfache Fragen: Gab es in der Vormoderne Organisationen, und wenn ja, was machte sie zu 'vormodernen' Organisationen? Formale Organisationen mit der Trennung von Amt und Person, klaren Hierarchien, Mitgliedschaftsrollen und schriftlich fixierten Regeln gelten gemeinhin als Kennzeichen der modernen 'Organisationsgesellschaft'. Im Kontrast dazu werden Korporationen wie Zünfte und Bruderschaften häufig als idealtypische Sozialformationen einer ständisch-stratifizierten Gesellschaft beschrieben. Der Band stellt dieses Deutungsmuster zur Disposition und fragt systematisch nach dem Verhältnis von Vormoderne und formaler Organisation, nach ihren Ausprägungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Feldern sowie nach alternativen Langzeitperspektiven jenseits linearer Modernisierungsnarrative. Ziel des Bandes ist es, aktuelle Forschungen zu bündeln und neue Zugänge zur historischen Organisationsforschung zu eröffnen.

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Matthias Pohlig ist Professor für Europäische Geschichte der Frühen Neuzeit an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Reformations- und Konfessionalisierungsforschung, Diplomatie und Spionage in der Frühen Neuzeit und die Theorie der Geschichte. Er hat zwei Monografien publiziert: Marlboroughs Geheimnis. Strukturen und Funktionen der Informationsgewinnung im Spanischen Erbfolgekrieg, Köln/Weimar/Wien 2016; Zwischen Gelehrsamkeit und konfessioneller Identitätsstiftung. Lutherische Kirchen- und Universalgeschichtsschreibung 1546–1617, Tübingen 2007.

Franziska Neumann ist Juniorprofessorin für 'Geschichte der Frühen Neuzeit mit dem Schwerpunkt Urbane Wissenskulturen in vergleichender Perspektive' an der TU Braunschweig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Verwaltungsgeschichte, die Geschichte des frühneuzeitlichen Bergbaus, Stadt- und Abfallgeschichte. 2021 erschien ihre Dissertation mit dem Titel 'Die Ordnung des Berges. Formalisierung und Systemvertrauen in der sächsischen Bergverwaltung (1470–1600)'. Sie arbeitet derzeit an einer Untersuchung zu Abfall in London im langen 18. Jahrhundert.

Hannes Ziegler ist Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit an der Technischen Universität Dresden. Zuvor war er Research Fellow am Deutschen Historischen Institut London und Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiter (DFG) an der LMU München. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Geschichte des Heiligen Römischen Reiches und die englische/britische Geschichte der Frühen Neuzeit. Jüngst erschien von ihm bei C.H.Beck Wissen: 'Englische Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart'.



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