Zola | Die Bestie im Menschen | Buch | 978-3-96662-434-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 492 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 743 g

Zola

Die Bestie im Menschen

Aus dem Französischen übersetzt von Alfred Ruhemann
Text nach der ersten alleinberechtigten deutschen Gesamtausgabe, autorisiert durch Frau Emil Zola und Herrn Eugen Fasquelle, Paris, erschienen 1925 im Kurt Wolff Verlag München.
ISBN: 978-3-96662-434-3
Verlag: Boer

Aus dem Französischen übersetzt von Alfred Ruhemann

Buch, Deutsch, 492 Seiten, Format (B × H): 140 mm x 211 mm, Gewicht: 743 g

ISBN: 978-3-96662-434-3
Verlag: Boer


»Die Bestie im Menschen« oder auch »Das Tier im Menschen« bildet den siebzehnten Teil des Rougon-Macquart-Zyklus. Die Handlung trägt sich größtenteils auf der Eisenbahnstrecke zwischen Paris und Le Havre sowie im Bahnhofsbereich zu. Zola vollendete den Roman, inspiriert durch die Züge, die er von seinem Wohnhaus in Médan aus beobachten konnte, im Frühjahr 1890. Im Zentrum der Handlung stehen Roubaud, der Stationsvorsteher von Le Havre, seine Frau Séverine und der Eisenbahner Jacques Lantier. Jacques ist der Sohn der aus dem Roman »Der Totschläger« bekannten Gervaise und der Bruder von Ètienne Lantier aus »Germinal« und von Claude Lantier, der in »Der Bauch von Paris« erstmals auftritt und in Das Werk im Zentrum der Handlung steht. Er ist zugleich der Halbbruder von Nana aus dem gleichnamigen Roman.

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Weitere Infos & Material


Ruhemann, Alfred
1856 geboren; sein Todesjahr ist nicht bekannt

Zola, Émile
1840-1902

Émile Zola (1840-1902) Schriftsteller und Journalist, gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahrhunderts und als Begründer des literarischen Naturalismus. Zugleich war er ein sehr aktiver Journalist, der sich auf einer gemäßigt linken Position am politischen Leben beteiligte. Sein Artikel »J'accuse« (Ich klage an) spielte eine Schlüsselrolle in der Dreyfus-Affäre, die Frankreich jahrelang in Atem hielt, und trug entscheidend zur späteren Rehabilitierung des fälschlich wegen Landesverrats verurteilten Offiziers Alfred Dreyfus bei. 1867 hatte Émile Zola mit seinem dritten Roman »Thérèse Raquin« bereits Aufsehen erregt. 1869 begann er mit der Arbeit an dem monumentalen Zyklus »Die Rougon-Macquart«, der ihn mehr als zwanzig Jahre lang beschäftigen sollte. Die ersten Romane des Zyklus haben eine satirische und politische Stoßrichtung. Als nach der Ausrufung der Republik sein Roman »Die Beute« (1871) Opfer der Zensur wurde, war Zola von der Politik und ihren Vertretern zutiefst enttäuscht. 1880 wurde ein schwieriges Jahr für den Schriftsteller. Der Tod von Edmond Duranty und Gustave Flaubert erschütterten ihn ebenso wie der Tod seiner Mutter am Ende des Jahres. Da er mittlerweile durch die regelmäßige Veröffentlichung der Rougon-Macquart-Romane finanziell unabhängig war, gab er 1881 seine Tätigkeit als Journalist auf. Zu den Stärken von Zola gehörten seine Schaffenskraft und die Beständigkeit gemäß seinem Motto: »Nulla dies sine linea« (Kein Tag ohne eine Zeile). In den Jahren 1894 bis 1898 veröffentlichte Zola einen zweiten Romanzyklus: »Trois Villes« (Drei Städte: Lourdes, Rom, Paris), danach folgte ein dritter: »Quatre Evangiles« (Vier Evangelien: Fruchtbarkeit, Arbeit, Wahrheit, Gerechtigkeit), dessen vierter Band jedoch unvollendet blieb.



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