Zweig | Schachnovelle | Buch | 978-3-95870-758-0 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 76 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 200 mm, Gewicht: 104 g

Reihe: nexx classics

Zweig

Schachnovelle

Eine Erzählung über geistigen Widerstand, seelische Zerstörung und die Gewalt der Diktatur
3. Auflage 2025
ISBN: 978-3-95870-758-0
Verlag: nexx verlag

Eine Erzählung über geistigen Widerstand, seelische Zerstörung und die Gewalt der Diktatur

Buch, Deutsch, 76 Seiten, Format (B × H): 130 mm x 200 mm, Gewicht: 104 g

Reihe: nexx classics

ISBN: 978-3-95870-758-0
Verlag: nexx verlag


Wenn Hoffnung zur Obsession wird

Stefan Zweigs Schachnovelle erzählt die Geschichte eines Mannes, der in der Einsamkeit seines Gefängnisses durch das Schachspiel eine Zuflucht findet – und dabei an der eigenen Brillanz zu zerbrechen droht.

Zwischen Vernunft und Wahnsinn entfaltet sich ein Kammerspiel von beklemmender Intensität, das die Grenzen des menschlichen Geistes erreicht.

Diese psychologische Erzählung ist ein ergreifendes Plädoyer für geistige Würde, Humanität und die unzerstörbare Kraft des Denkens.

Ein Meisterwerk über Isolation, Verzweiflung – und die rettende Macht des Geistes.

nexx classics – WELTLITERATUR NEU INSPIRIERT

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Vorwort des Verlegers

Wenn man heute Stefan Zweigs »Schachnovelle« liest, spürt man sofort: Dieses Buch ist mehr als nur eine Geschichte. Es ist ein stilles Vermächtnis – geschrieben von einem Autor, der im Exil den Verlust seiner Welt ertrug und dennoch an die Kraft des Geistes glaubte. Kaum ein anderes Werk zeigt so eindringlich, wie ein Mensch selbst in der Isolation Würde, Denken und Hoffnung bewahren kann.

Die Novelle schildert das Schicksal des österreichischen Emigranten »Dr. B.«, der von den Nationalsozialisten in Isolationshaft gehalten wird und durch das Schachspielen gegen sich selbst seine geistige Freiheit rettet – und sie zugleich zu verlieren beginnt. Sie ist ein stilles Drama über die Grenzen des Denkens und die Zerbrechlichkeit der menschlichen Seele.

Ich bewundere an Stefan Zweig die besondere Mischung aus Sensibilität und Klarheit. Er urteilt nicht, er beobachtet. Er zeigt, wie dünn der Faden ist, der Vernunft und Wahnsinn trennt – und wie sehr das Schachspiel hier zum Symbol unseres inneren Kampfes wird. Genau das macht die »Schachnovelle« zu einem Klassiker der Weltliteratur, der nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Für diese moderne Ausgabe haben wir den Text behutsam in die heutige Rechtschreibung überführt und zugleich darauf geachtet, den ursprünglichen Klang von Zweigs Sprache zu bewahren. Sie soll heutigen Lesern ermöglichen, diesen großen Autor neu zu entdecken – unmittelbar, verständlich und in seiner ganzen literarischen Schönheit.

Möge dieses Buch Ihnen das schenken, was Zweig selbst suchte: einen Moment der Sammlung, des Nachdenkens und der inneren Freiheit.

Ihr Verleger
Joachim Feser


Zweig, Stefan
Stefan Zweig (1881–1942) war ein österreichischer Schriftsteller, Kosmopolit und Humanist, der mit seinen Novellen, Biographien und Essays Leser in aller Welt erreichte. Berühmt wurden »Sternstunden der Menschheit«, die Novellen »Schachnovelle« und »Amok« sowie der Roman »Ungeduld des Herzens«.

Seine elegante, psychologisch feinsinnige Prosa verbindet Empathie mit erzählerischer Spannung und einem klaren Bekenntnis zu Dialog und Pazifismus.

Wegen der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh er 1934 über England nach Brasilien, wo er sein autobiografisches Werk »Die Welt von Gestern« vollendete und sich 1942 in Petrópolis das Leben nahm.

Sein Werk bleibt als Zeugnis europäischer Geisteskultur lebendig.

Stefan Zweig (1881–1942) war ein österreichischer Schriftsteller, Kosmopolit und Humanist, der mit seinen Novellen, Biographien und Essays Leser in aller Welt erreichte. Berühmt wurden »Sternstunden der Menschheit«, die Novellen »Schachnovelle« und »Amok« sowie der Roman »Ungeduld des Herzens«.

Seine elegante, psychologisch feinsinnige Prosa verbindet Empathie mit erzählerischer Spannung und einem klaren Bekenntnis zu Dialog und Pazifismus.

Wegen der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh er 1934 über England nach Brasilien, wo er sein autobiografisches Werk »Die Welt von Gestern« vollendete und sich 1942 in Petrópolis das Leben nahm.

Sein Werk bleibt als Zeugnis europäischer Geisteskultur lebendig.



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