Able | Dreaming Back to You (»Back to You«-Reihe 3) | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 455 Seiten

Reihe: »Back to You«-Reihe

Able Dreaming Back to You (»Back to You«-Reihe 3)

Mitreißende Sports Romance über eine Liebe, die sich über alle Regeln hinwegsetzt
22001. Auflage 2022
ISBN: 978-3-646-60793-2
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Mitreißende Sports Romance über eine Liebe, die sich über alle Regeln hinwegsetzt

E-Book, Deutsch, Band 3, 455 Seiten

Reihe: »Back to You«-Reihe

ISBN: 978-3-646-60793-2
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



**Glaub an dich. Er tut es auch.** Als der NHL-Newcomer Sander Warren im luxuriösen Hot Springs Resort eincheckt, um sich von einer Verletzung zu erholen, ist die 19-jährige Eliza wenig begeistert. Zwar trifft sie durch ihren Job im Resort permanent auf reiche und von sich eingenommene Gäste, aber der Profi-Eishockeyspieler scheint wirklich jedes Klischee zu erfüllen. Doch je mehr Zeit sie mit dem attraktiven Sportler verbringt, desto stärker geraten ihre Vorurteile ins Wanken. Zwischen Sanders und Elizas geplanter Zukunft liegen allerdings Welten ... Gefühlvolle Sports Romance mit Tiefgang zum Dahinschmelzen! Leser*innenstimmen: »Ich bin einfach überwältigt von diesem Buch.« »Gespickt mit so vielen schönen Botschaften hat sich diese Geschichte zu einem absoluten Herzensbuch entwickelt!« »Ganz große Liebe für dieses Buch, das ich wirklich jedem ans Herz legen möchte, lest es.« //Der Liebesroman »Dreaming Back to You« ist der dritte Band der romantischen »Back to You«-Reihe. Alle Bände der gefühlvollen Sports Romance bei Impress: -- Back to You 1: Running Back to You -- Back to You 2: Crashing Back to You -- Back to You 3: Dreaming Back to You -- Back to You Spin-off: Turning Back to You// Diese Reihe ist abgeschlossen.

Lexis Able wurde 1986 in Österreich geboren und wohnt mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und einigen Vierbeinern in Tirol. Aufgewachsen ist sie zwischen Bergen und Büchern, am liebsten in Kombination. Aus dem Schreiben schöpft Lexis die Kraft für ihren Beruf als Sonderkindergartenpädagogin, ihr erstes Buch hat sie selbst im Alter von sechs Jahren geschrieben. Auf langen Bergläufen entwickelt sie ihre Geschichten, die sie nun endlich mit anderen teilen darf.
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Prolog


Sander

».«

Die Zuschauerränge leuchten im flammenden Rot der Vancouver Spartans und mein Name durchbricht die Jubelschreie der aufgebrachten Eishockeyfans. Immer mehr Menschen stimmen mit ein und steigern sich in der Lautstärke. Die Hoffnung der gesamten Rogers Arena konzentriert sich auf mich und die letzten zehn Sekunden dieses Spiels. Sieg oder Niederlage.

Die eine Hälfte des Publikums betet darum, dass ich einnetze, während die andere Hälfte darum fleht, dass ich versage. Aber ich will diesen Sieg, ich will in die Play-offs, um den Stanley Cup und dort im Finale den verdammten Pokal holen. Ich werde diesen Strafschuss nicht vergeuden. Hätte mich der Defenseman nicht eben vor dem Tor von hinten zu Fall gebracht, wäre das Spiel ohnehin schon entschieden.

Ich lecke mir über die blutende Unterlippe und fahre los. Mein bester Freund Brayden spielt mir den Puck zu. Ein Blick von ihm reicht und ich sehe, dass er dasselbe denkt wie ich. Links hinten ist die Schwachstelle von Slate Kane. Wir haben lange genug mit dem Torhüter der Nashville Silver Wings für die Vancouver University gespielt, um das zu wissen. Auf dem Weg zum Mittelpunkt der Eisfläche schweift mein Blick an der Plexiglasscheibe entlang, ohne wirklich nach meiner Familie zu suchen. Ich weiß, dass sie hier sind – das muss reichen.

Den Puck platziere ich auf dem Bullypunkt und ziehe einen weiten Kreis zu der Blueline dahinter. Jedes Mal, wenn die Menge meinen Namen im Einklang brüllt, nicke ich mit dem Kopf. An der blauen Markierung halte ich, schließe die Augen und warte. Fühle das Adrenalin durch meine Adern jagen und wie sich jede Faser meines Körpers angespannt auf das eine Zeichen konzentriert, das mich explodieren lässt. Und der Welt zeigt, worauf ich jahrelang hart und ehrgeizig hingearbeitet habe. Ich bin Sander Warren und ich will gewinnen.

Mit dem erlösenden Pfiff des Referees verstummen jegliche Rufe um mich herum und die Stille erfüllt mich mit den Erwartungen meiner Mannschaft, der Fans und meiner selbst. In dem Sekundenbruchteil, in dem ich mich vom Eis abstoße, blättert jeglicher Druck von mir ab, und was existiert sind der Puck, das Netz und ich. Mir bleiben zehn Sekunden.

Mit langsamen Zügen komme ich dem Tor näher. Slate neigt sich mir ein Stück entgegen, lässt sich aber von meinem kleinen Bogen nach rechts nicht täuschen. Er weiß, dass ich die linke Torhälfte anvisieren werde und seine Reaktionsschwäche schamlos ausnutzen will. Und genau das mache ich: Ich handle entsprechend der logischen Taktik und hülle damit alle um mich herum in Sicherheit.

Zunehmend schneller gleite ich nach vorne und das Eis spritzt von meinen Kufen, so viel Kraft lege ich in jede Bewegung. Mit einem leichten Hang zur linken Seite spiele ich den Puck vor mir her. Slate erkennt meine Tendenz und folgt mir. Ich hole erst aus, als ich den geringstmöglichen Abstand ausgenutzt habe. Und für eine Millisekunde höre ich meinen eigenen Herzschlag in den Ohren pochen und nehme in Zeitlupe wahr, wie Slate den linken Torraum blockiert. Er denkt, ich drücke ab. Alle denken, ich drücke ab. Drücke ab und vergebe damit die Chance auf einen Sieg.

Stattdessen reiße ich meinen Körper blitzschnell herum und drehe dem Torhüter den Rücken zu. Ich stehe so knapp bei ihm, dass Slate kein Handlungsspielraum bleibt, und über meine eigene linke Seite kippe ich den Puck rechts von ihm ins Netz.

Tor.

Dieses Mal ist es mein eigener Schrei, der die Luft in der Halle durchschneidet, bevor er in der erfüllenden Siegeseuphorie der Menschen untergeht. Von allen Seiten stürmen meine Teamkollegen auf mich zu und umarmen mich. Ich werde über die Köpfe der Spartans gehoben und strecke meinen Schläger, begleitet von spartanischen Schlachtrufen, nach oben.

Das rote Licht blendet meine Augen und mit halb geschlossenen Lidern spüre ich die ungefilterte Energie in der Arena, die ich soeben entfesselt habe. Wir haben gewonnen.

Minutenlang lassen wir uns von den Fans für den Sieg bejubeln und in der Menge erhasche ich einen Blick auf meine Schwester Luca, die an der Spielerbank der Spartans steht und von Brayden umarmt wird. Ich liebe meine Schwester und ich weiß, wie sehr Brayden sie liebt, aber Augenblicke wie diesen hier werden wir nicht oft in unserem Leben haben. Die Freude im Team gleicht einem Rausch und Brayden sollte sie mitten unter uns genießen, anstatt schwer verliebt an der Bande zu lehnen. Dabei müsste ich dankbar dafür sein, dass sie diejenige ist, mit der er diesen den Erfolg teilen will.

Die Halle leert sich nur langsam und selbst als wir uns auf den Weg in die Mannschaftskabine machen, befinden sich immer noch feiernde Fans in der Arena. Nur die VIP-Pass-Besitzer unter ihnen haben später freien Zugang zu unserer Siegesfeier im , dem Stammlokal des Vereins. Die ausgelassenen Partys danach sind ein weiterer Grund, die Heimspiele zu lieben.

Ich realisiere zuerst gar nicht, dass es Olivia ist, die sich zwischen den drängelnden Reportern und Fotografen in den Gängen zu mir durchkämpft. Dass sie hier ist, beeindruckt mich, sie muss sich einiges einfallen haben lassen, um ohne entsprechenden Ausweis in den Mannschaftsbereich zu gelangen. Das Trikot mit meinem Namen ist an ihrer Hüfte zusammengeknotet und sie hat sich schwarze Streifen auf die Wangen gemalt. Ich könnte schwören, in den letzten Nächten hat ihr jetzt blondes Haar dunkler gewirkt.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass wir von allen Seiten beobachtet werden, als Olivia auf mich zurennt. Ich bleibe stehen und will sie gerade begrüßen, da fällt sie mir schon um den Hals und kreischt in mein Ohr. Ich lege eine Hand auf ihre Taille, als sie von mir Abstand nimmt und ein perfektes Lächeln aufsetzt. Nicht für mich, das ist mir klar.

»Ich habe dir also wirklich Glück gebracht«, säuselt sie viel zu laut. »Noch ein sehr guter Grund, mich ab jetzt öfter zu deinen Spielen einzuladen.«

Ich habe Olivia nicht eingeladen, sie hat mir zwei Tickets abgebettelt.

»Natürlich«, antworte ich und küsse sie auf die Wange, länger als die üblichen zwei, drei Sekunden. Fotoapparate klicken, ich ziehe Olivia an mich und lächle gemeinsam mit ihr in die Kameras. Sie läuft für und braucht die mediale Aufmerksamkeit ebenso wie ich. Sponsoring ist das Um und Auf in diesem Geschäft. Leistung alleine bezahlt keine Rechnungen und füttert schon gar keine Stiftung für Chancengleichheit. Brayden und ich haben erst die Gründung hinter uns, umso bedeutender ist es, uns für die Außenwelt interessant zu machen – egal wie.

Nach ein paar beantworteten Fragen zu dem Spiel heute drehe ich den Reportern den Rücken zu und vereinbare einen Treffpunkt mit Olivia. Es sollte mich minimal nerven, dass sie mir nicht einmal jetzt ihre volle Aufmerksamkeit schenkt. Solange sie sich später bei mir zu Hause nur auf mich konzentriert, ist alles gut.

Ich betrete die Kabine und eine betörende Duftmischung aus nassgeschwitztem Stoff und herbem Duschgel schlägt mir entgegen. Mühevoll schäle ich mich aus der klebrigen Kleidung, übergebe meine Ausrüstung für die Trockenkammer und stelle mich unter die Dusche. Die Aufregung surrt weiter durch meinen Körper und macht mich unruhig. In der kurzen Zeit für die NHL habe ich noch keinen Weg gefunden, mich nach den Spielen zu beruhigen, und versuche erst gar nicht mehr, mich in diesen Nächten schlafen zu legen.

»Wenn uns Hellriegel im zweiten Drittel nicht dazwischengekommen wäre, hätten wir das Spiel schon da für uns entschieden.« Brayden tritt neben mich und dreht seine Dusche auf.

Ich nicke. »Ich habe nicht damit gerechnet, dass er und Barner so gut zusammenspielen, ich meine, sie hatten nach seinem Übertritt kaum Zeit, sich aufeinander einzutrainieren.«

Brayden und ich spielen seit beinahe vier Jahren gemeinsam im Sturm, zuerst für die Vancouver Black Panthers und dann für die AHL, bis wir es letzte Saison in die NHL geschafft haben. Jeder für sich arbeitet verdammt schnell und präzise, aber das instinktive Verständnis für den jeweils anderen macht uns zu einer unschlagbaren Front auf dem Eis.

»Zwei Tore, Sander. Wieder zwei verdammte weitere Tore in nur einem Spiel.« Brayden rubbelt sich über das Gesicht. »Wenn du so weitermachst, wirst du Top-Scorer. Mit dreiundzwanzig Jahren, Mann!«

»Das erste Tor hast du mir vorgelegt und beim Penalty Shot hatte ich einfach nur Glück.«

»Glück? Das war kein Glück, das war Talent. Ich wusste, du würdest Slate täuschen«, behauptet er und klatscht grinsend in die Hände. »In dem Moment, als du links angesetzt hast, war es mir klar.«

Ich lache auf. »Er wird mir das auf ewig vorhalten.«

»Wird er. Ich...



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