Adams / Danson / Baxter | Baccara Exklusiv Band 42 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 42, 384 Seiten

Reihe: Baccara Exklusiv

Adams / Danson / Baxter Baccara Exklusiv Band 42

Zum Ersten, zum Zweiten, zum ... / Küsse voller Leidenschaft / Du bist viel zu sexy /
1. Auflage 2008
ISBN: 978-3-86349-581-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Zum Ersten, zum Zweiten, zum ... / Küsse voller Leidenschaft / Du bist viel zu sexy /

E-Book, Deutsch, Band 42, 384 Seiten

Reihe: Baccara Exklusiv

ISBN: 978-3-86349-581-7
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ZUM ERSTEN, ZUM ZWEITEN, ZUM ... von BAXTER, MARY LYNN
Unvergessliche Erfüllung erlebt Bridget in Jeremiahs Armen. Die Stunden der Zärtlichkeit, in denen der starke Rancher ihr alles gegeben hat, waren fantastisch. Aber am nächsten Morgen ist Bridgets erster Impuls: Flucht! Jeremiah behauptet: Wir sind verheiratet!
KÜSSE VOLLER LEIDENSCHAFT von ADAMS, PEPPER
Nacht für Nacht erscheint Clay in Mollys sinnlichen Träumen. Ihr Körper sehnt sich nach seiner heißen Leidenschaft, doch ihr Verstand warnt sie, denn sie befürchtet: Ihr lebenslustiger Traummann will alles - nur keine lange Beziehung ...
DU BIST VIEL ZU SEXY von DANSON, SHERYL
Grady ist von Hilarys Sex-Appeal überwältigt. Der pflichtbewusste Polizist brennt vor Verlangen, die süße junge Frau zu erobern. Die heißen Liebesstunden mit ihr sind einzigartig. Doch passt die chaotische, unkonventionelle Hilary in sein wohlgeordnetes Leben?



Hinter diesem Pseudonym verbergen sich die beiden Autoren Debrah Morris und Pat Shaver. Sie verwenden auch Pseudonyme wie Joanna Jorden, Joann Stacey, Dianne Thomas. Adams hat bisher über 20 Romane veröffentlicht. Debrah Morris liebt white-water rafting , werkelt gerne in ihrem Garten und versucht sich nun als Solo-Romanautorin.

Adams / Danson / Baxter Baccara Exklusiv Band 42 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

Der Champagner schäumte etwas halbherzig aus der Flasche, nachdem Clay Cusak den Korken mit einem dumpfen Plopp entfernt hatte. Genauso undramatisch wird wohl der Rest des Abends verlaufen, stellte er nüchtern fest. Die Lust zum Feiern, die ihn vor gut einer Stunde dazu veranlasst hatte, eine Flasche Champagner beim Room-Service zu bestellen, hatte sich ebenso rasch verflüchtigt wie die prickelnden Perlen des edlen Tropfens in seinem langstieligen Kristallglas.

Der große goldgerahmte Spiegel an der gegenüberliegenden Wand seiner Hotelsuite reflektierte Clays düstere Miene, und er registrierte das feine Gespinst zarter Fältchen in seinen Augenwinkeln. Das hat man nun davon, wenn man zu viele Stunden in der sengenden Sonne Floridas verbringt, überlegte er spöttisch.

Und wenn man dreißig Jahre alt wird, so wie ich heute.

Die Fältchen wirkten gemildert, wenn er lächelte, und das besänftigte ihn etwas. Kritisch betrachtete er sein Spiegelbild. Wenigstens fing sein Haar noch nicht an, grau zu werden. Oder etwa doch? Nein, es war immer noch dunkelblond, die hellen Strähnen hatte die Sonne gebleicht, nicht das fortschreitende Alter.

Er stellte die Flasche ab und ließ seine kräftigen Armmuskeln spielen, um sich aufzumuntern. Es war nichts an ihnen auszusetzen, wie er befriedigt feststellte. Nicht schlecht für einen Mann, der fünfeinhalb Tage in der Woche damit zubrachte, in einem Drugstore Pillen zu zählen. Na gut, die verbleibenden anderthalb Tage widmete er sich dann auch ausschließlich dem Segeln und anderen Wassersportarten.

Kritisch musterte er sein Konterfei im Spiegel. Wo lag eigentlich sein Problem? Es war doch gar nicht seine Art, düster vor sich hin zu brüten. Er gehörte nicht zu den introvertierten Typen. Wahrscheinlich war einfach nur dieser ganz besondere Tag schuld an seiner Stimmung. Er hatte schon oft von Leuten gehört, die an ihrem dreißigsten Geburtstag plötzlich Depressionen bekamen.

Dreißig! Im Grunde noch gar kein Alter, aber doch ein bedeutsamer Wendepunkt im Leben eines Menschen. Jetzt war er erklärtermaßen erwachsen, die Tage unbeschwerter Jugend waren endgültig gezählt. Clay fürchtete plötzlich, in Zukunft etwas vermissen zu müssen, wenn er auch nicht genau zu sagen wusste, was.

Im Grunde lief doch alles wie geplant. Er war auf dem besten Weg zu finanzieller Unabhängigkeit, und dieser Weg führte ihn geradewegs von Morgan’s Point fort. In letzter Zeit war ihm immer deutlicher zu Bewusstsein gekommen, dass die Welt noch mehr zu bieten hatte als das Leben in einer abgelegenen Kleinstadt. Jetzt, mit dreißig Jahren, war er reif für eine Veränderung.

Fünf Jahre lang war er damit zufrieden gewesen, den Drugstore zu betreiben, den er kurz nach Beendigung seines Pharmaziestudiums übernommen hatte. Doch in letzter Zeit plagten ihn zunehmend Zweifel, ob er sich womöglich zu früh fest etabliert hatte. Vielleicht hätte er mehr wagen sollen, um seinem Leben jene Würze zu verleihen, die nur das Risiko mit sich bringt. Doch er hatte sich stets für den sicheren Weg entschieden.

Im Grunde hatte er den Drugstore ohnehin nur übernommen, weil der gerade zum Verkauf stand. Clay hatte etwas Geld geerbt, und ihn reizte der Gedanke, sein eigener Herr zu sein. Da er darüber hinaus über einen durchaus wachen Geschäftssinn verfügte, hatten einige kluge Investitionen ihm bald zu einem sorgenfreien Leben verholfen.

So weit, so gut. Das Problem war nur, sich nicht selbst zu verlieren im Sumpf kleinstädtischer Probleme, mit denen er tagtäglich konfrontiert wurde. Es kam häufig vor, dass die kleinen Melodramen seiner Kunden ihn so sehr in Anspruch nahmen, dass er darüber ganz vergaß, wie unzufrieden er mit seinem eigenen Leben war. Doch glücklicherweise gab es auch immer wieder Momente wie diesen, um ihm die Realität in Erinnerung zu rufen.

„Cheers!“ Er stieß mit dem leeren Glas an, das auf dem chromblitzenden Tablett stand. Restaurants und Hotels konnten anscheinend nur in Zweierkategorien denken. Ein Gedeck zum Dinner wurde noch stirnrunzelnd akzeptiert, doch ein einzelnes Glas für den Champagner schien absolut unmöglich zu sein.

Aber daran hätte er sich inzwischen schon gewöhnen müssen. Obwohl er häufig mit durchaus attraktiven Frauen ausging, zog er es vor, seine persönlichen kleinen Feiern ausschließlich in seiner eigenen Gesellschaft zu begehen. Warum sollte er den Frauen auch das Gefühl von Beständigkeit vermitteln, da er keineswegs beabsichtigte, eine von ihnen zu bitten, sein Leben mit ihm zu teilen?

Er war ganz glücklich mit der gegebenen Situation. Es gefiel ihm, zu tun und zu lassen, was er wollte und wann er es wollte. Er sah sich schon als schrulligen alten Junggesellen, der auf einer Jacht lebte und den lieben langen Tag mit Angeln verbrachte.

Das alles gehörte zu seinem Lebensziel. Wenn er sparsam wirtschaftete und ein Großteil seines Einkommens gewinnbringend investierte, würden seine Pläne aufgehen, das hatte Clay sich genau ausgerechnet. Er konnte sich dann zur Ruhe setzen, wenn er noch jung genug war, um sein Leben zu genießen.

Keinesfalls jedoch wollte er wie sein Vater enden, der sein Leben lang hart gearbeitet und nie die Zeit gefunden hatte, das Familiäre oder irgendetwas anderes zu genießen. Das wollte er alles nach seiner Pensionierung nachholen. Nur dass das Leben da leider nicht mitgespielt hatte und er drei Monate vor dem magischen Datum gestorben war.

Je intensiver Clay sich die offenkundige Sinnlosigkeit des Daseins seines Vaters vor Augen führte, umso fester stand sein Entschluss, seine eigenen Pläne zu verwirklichen. Er war nicht etwa ein Workaholic, nein, er besaß nicht einmal besonderen Ehrgeiz. Doch er wusste die Unabhängigkeit zu schätzen, die ein gut gepolstertes Bankkonto versprach. Außerdem hatte er schon vor langer Zeit herausgefunden, dass es besser war, die Dinge gleich anzupacken, anstatt sie auf die lange Bank zu schieben.

Seine charmante und sorglose Art hatte ihn allseits beliebt gemacht. Clay mochte fast jeden, und alle mochten ihn …

Er lehnte sich zurück, wobei er erneut einen Blick in den Spiegel riskierte. Höhnisch starrte ihn sein skeptisches Spiegelbild an.

„Okay, vielleicht nicht alle“, räumte er ein. „Molly Fox jedenfalls scheint nicht gerade einen Narren an mir gefressen zu haben.“ Er grinste spöttisch. Das war wirklich eine schöne Umschreibung für die jahrelange Hassliebe, die ihn mit der Schwester seiner alten Schulfreundin verband.

Anerkennend hob Clay sein Glas und sprach einen ironischen Toast auf sein imaginäres Gegenüber aus. „Auf dich, Molly! Auf die einzige Frau, die es geschafft hat, meinem unwiderstehlichen Charme zu widerstehen.“

Während er an seinem Champagner nippte, dachte er tief befriedigt an den Grund für seinen Kurztrip nach Miami. Natürlich, da gab es diesen medizinischen Kongress und den hochinteressanten Vortrag am nächsten Morgen, den er keinesfalls versäumen wollte. In Wirklichkeit jedoch war Clay einzig und allein darauf aus, sich eine ganz bestimmte Jacht anzusehen. Er hatte gerüchteweise gehört, dass der Besitzer unbedingt verkaufen musste, und das wahrscheinlich notgedrungen zu einem Schleuderpreis. Obwohl Clay wohl noch eine Zeit lang brauchen würde, bis er die erforderliche Summe beisammenhatte, konnte es ja nicht schaden, sich das Boot einmal anzusehen.

Zu viel mehr reichte die ihm zur Verfügung stehende Zeit auch gar nicht. Er musste noch einen Flieger nach Jacksonville erwischen und von da aus so schnell wie möglich nach Morgan’s Point zurückkehren. Unvorsichtigerweise hatte er seiner Freundin Rachel versprochen, rechtzeitig zum Empfang ihrer Schwester wieder zu Hause zu sein. Normalerweise ging er gern auf Partys, aber diesmal hätte er liebend gern darauf verzichtet.

Denn dort würde er Molly treffen, die inzwischen zur Ärztin promoviert war. Eine Begegnung, der er in einer Mischung aus Horror und gespannter Erwartung entgegensah. Er hatte Molly seit dem Abitur nicht mehr getroffen. Sie war damals gleich zur medizinischen Fakultät gegangen. Jedenfalls hatte er mit dem Thema Molly Fox einfach nicht abschließen können, da sie ihm schon von jeher die Bewunderung versagt hatte, die ihm seiner Meinung nach zustand. Was hatte er nicht alles unternommen, um sie zu beeindrucken – vergeblich. Sie hatte noch nicht einmal über seine Witze gelacht. Im Gegenteil, sie war ihm stets mit weitaus größerer Kälte entgegengetreten, als ein Typ wie er es tatsächlich verdient hatte.

Clay hatte ihre mangelnde Sympathie nie so recht überwinden können. Da Molly vier Jahre älter als er und Rachel war, hatte er sein angehendes Erwachsenenego damit besänftigt, indem er ihre deutlich zur Schau gestellte Verachtung ihrem arroganten Teenagergehabe zuschrieb. Nun, jetzt waren sie beide allerdings längst keine Teenager mehr.

Clay öffnete seine Aktenmappe und zog das kleine, in Leder gebundene Notizbuch heraus, in dem er fein säuberlich über seine finanzielle Situation Buch führte. Die Zahlenkolonnen, die darin enthalten waren, gaben ihm befriedigenden Aufschluss über die Zeit, die es noch dauern würde, bis er endlich das Arbeitsleben hinter sich lassen und sich für immer auf seine Segeljacht zurückziehen konnte. Und zwar allein. Zum wiederholten Mal checkte er seine Kalkulation und war höchst zufrieden mit dem Ergebnis. Seine gute Laune war völlig wiederhergestellt. Er hatte einen Lebensplan, und nichts konnte ihn aufhalten.

Nicht einmal Mollys bevorstehende Ankunft.

Die hellen Deckenleuchten waren durch bunte chinesische Lampions ersetzt worden. Fahnenschmuck zierte die Wände, und farbenfrohe Krepppapierlagen bedeckten die langen...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.