Adams | Make me Beg | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 151 Seiten

Reihe: Beautiful Monster Duett

Adams Make me Beg


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7529-0833-6
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2, 151 Seiten

Reihe: Beautiful Monster Duett

ISBN: 978-3-7529-0833-6
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Du hättest nicht von mir davon laufen sollen. Du hättest nicht versuchen sollen, mich zu töten. Nun komme ich für dich, Beautiful. ********** Ich bin dem Monster entkommen. Ich hab Schreckliches getan, um mich von dem Mann zu befreien, der vor mir bereits mehr als ein Dutzend Frauen ermordet hat, und der wahrscheinlich auch mich getötet hätte. Nachdem ich wegen versuchten Totschlags angeklagt und freigesprochen werde, fliehe ich unter neuem Namen nach Florida. Ich fliehe vor dem Medienrummel, doch noch wichtiger: Ich fliehe vor IHM. Seine Leiche wurde nie gefunden und ich spüre, dass er noch lebt. Und er wird für mich kommen. Ich fürchte nicht nur um mein eigenes Leben, denn meine Zeit mit Tristan hatte Folgen. Ich bin schwanger. Ich trage das Kind eines Monsters in mir. ********** Madison hat versucht, mich zu töten. Sie hätte es beinahe geschafft. Dass ich noch lebe, ist ein Wunder. Unzählige Operationen gaben mir genug Zeit, meinen Hass zu nähren, meine Rache zu planen. Madison lebt irgendwo unter neuem Namen. Sie versteckt sich vor mir. Doch ich werde sie finden. Jahre vergehen, doch meine Suche gebe ich nicht auf. Wenn ich sie tatsächlich aufspüre, mache ich eine erstaunliche Entdeckung. Eine Entdeckung, die alles ändert. Madison ist mein. Und so ist meine Tochter, die sie vor mir zu verbergen gedachte. Nein, Beautiful, die Zeit des Versteckens ist vorbei. ********** Dark Romance

Melody Adams lebt mit ihrem Lebensgefährten und Kindern in Bijilo, The Gambia (West Afrika) Sie schreibt gefühlvolle und erotische Liebesromane. Vom Historical bis zu Science Fiktion ist so ziemlich alles vertreten. Dabei legt sie vor allem Wert auf glaubhafte Charaktere und spannende Handlung. Ebenso gefühlvoll geht es in den Büchern zu, die sie unter ihrem zweiten Pseudonym, Cathy McAllister, veröffentlicht.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Kapitel 1

Tristan

Acht Monate später

I believe the only way to reform people is to kill them.

- Carl Panzram -

Ich starre an die Decke über mir. Wie lange bin ich schon hier? Es sind Monate. Doch wie viele? Ich kann es nicht sagen. Ich nehme mir vor, Brad zu fragen, wenn er zurückkommt. Er ist seit einer Woche fort, um sich um seine Familie zu kümmern. Ich habe ihn fortgeschickt. Er ist ein treuer Freund, der nicht nur mein Leben gerettet hat, sondern auch seit Monaten an meiner Seite ausharrt. Doch er hat sein eigenes Leben. Jetzt, wo ich mich langsam erhole, und die Operation, die ich gerade hinter mir habe hoffentlich die Letzte gewesen ist, braucht er nicht mehr den Babysitter zu spielen. In drei Tagen wird Brad jedoch zurückkommen. Dann werde ich ihn fragen, wie viel Zeit vergangen ist, seit Madison mich beinahe getötet hatte. Ich kann mich nicht an viel erinnern. Ich weiß, ich hab es irgendwie geschafft, mich von dem verdammten Bettgestell zu befreien, und mein Handy aus meiner Hose zu fummeln, um Brad anzurufen. Doch dann wurde alles schwarz. Ich weiß, dass Brad mich gefunden und gerettet hat. Er schaffte es sogar, meine Hand auf Eis zu packen, ehe sie unbrauchbar werden konnte. Deswegen die vielen Operationen. Die Hand wieder anzunähen war nicht so schwer wie die Funktionalität wieder her zu stellen. Doch wenn alles nach Plan verlaufen ist, so sagen jedenfalls meine Ärzte, dann sollte ich nach der letzten Operation wieder in der Lage sein, meine Hand zu schließen und einzelne Finger individuell zu bewegen. Auch haben sie mir versprochen, dass ich mehr Gefühl zurückerlangen werde. Bisher sind meine Finger beinahe taub. Ich kann spüren, wenn sich etwas hart in meine Fingerkuppen drückt, doch leichtere Berührungen verspüre ich nicht. Das macht es schwierig, meine Finger zu benutzen, um etwas zu ergreifen. Doch das wird sich hoffentlich bald ändern. Ich kann es nicht erwarten, hier heraus zu kommen. Ich muss Madison finden. Sie hat versucht, mich zu töten. Und das nach dem, was wir zusammen erlebt hatten. Fuck. Der beste Sex, den ich in meinem Leben gehabt hatte. Ich hatte mich so gut gefühlt, dass ich neben ihr eingeschlafen war. Doch anscheinend hatte es für Madison nicht dasselbe bedeutet. Sie hat meine Hilflosigkeit ausgenutzt und mich mit Handschellen ans Bett gefesselt. Dann hat sie mir ein Messer in die Brust gejagt, mich ausgeknockt und mir die Hand abgeschnitten, um die elektronische Tür zu öffnen. Sie ließ mich zum Sterben zurück. Doch, ich bin nicht tot.

Sorry, Beautiful. Ich mag im Moment ein wenig geschwächt sein, doch ich werde dich jagen. Ich werde dich finden. Und dann wirst du bezahlen!

Ja, es war ein langer Weg, doch ich bin sehr lebendig. Lebendig und voller Rachegedanken. Madison wird nirgends vor mir sicher sein. Egal wo sie sich versteckt. Ich finde sie. Und wenn es das Letzte ich, was ich tue.

Madison

Fünf Monate zuvor

Freispruch. Erleichterung befällt mich. Auch wenn ich nicht wirklich damit gerechnet habe, dass man mich verurteilen würde, so war es jedoch stets eine – wenn auch entfernte – Möglichkeit. Der Stress der letzten Monate hat mir sehr zugesetzt. Besonders seit ich weiß, dass meine Zeit mit Tristan Folgen gehabt hat. Ich bin schwanger. Ich weiß noch nicht, wie ich mich fühlen soll. Einerseits ist der Gedanke, einen genetischen Teil des Monsters in mir zu tragen, erschreckend. Andererseits ist es zur Hälfte auch meine DNA. Mein Kind. Meine Eltern wollten, dass ich es abtreibe. Die meisten Verwandten und Freunde hatten mir ebenfalls dazu geraten. Nur Granny bestärkte mich in dem Entschluss, das Kind auszutragen. Ob ich es jedoch behalten werde oder es zur Adoption frei gebe, kann ich noch nicht sagen. In den letzten Monaten war ich mehr damit beschäftigt von einem Gerichtstermin zum nächsten zu eilen und den Paparazzi aus dem Weg zu gehen. Meine Familie leidet auch sehr unter der Medienaufmerksamkeit. Der Haussegen hängt schief. Auch wenn alle mir versichern, wie glücklich sie sind, dass sie mich wieder haben. Dass ich mein Trauma – mehr oder weniger – unbeschadet überlebt habe. Ich spüre, dass meine Anwesenheit eine Belastung für alle ist. Dad macht sich Vorwürfe, dass er mich nicht beschützen konnte. Mum versucht, den Gedanken zu verdrängen, dass ich das „Kind Satans“ in mir trage, und tut so, als wäre ich gar nicht schwanger. Und meine Schwester ist genervt, dass auch sie von Reportern belästigt wird, und deswegen die meiste Zeit zu Hause verbunkert verbringen muss, anstatt durch die Clubs zu ziehen.

„Miss Parker!“, erschallt es von überall her, als wir das Gerichtsgebäude verlassen und das Blitzgewitter losgeht.

„Sind Sie erleichtert über den Freispruch?“

„Was werden Sie jetzt tun?“

„Würden Sie in Erwägung ziehen, ihre volle Geschichte zu veröffentlichen?“

„Haben Sie mit Freispruch gerechnet?“

„Denken Sie, dass das Monster noch lebt?“

„Haben Sie Angst, dass Mister Dark Sie findet?“

„Kein Kommentar!“, sagt Cindy Maroni, meine Anwältin, und hebt schützend eine Akte, um mein Gesicht vor den Kameras abzuschotten, während sie mich zum wartenden SUV drängt.

Ich zittere, als ich im Inneren des Wagens bin und die Tür sich hinter mir schließt. Die letzte Frage hallt in meinem Kopf wieder.

„Haben Sie Angst, dass Mister Dark Sie findet?“

Ja, ich habe Angst. Ich bin mir sicher, dass Tristan noch lebt. Er ist spurlos verschwunden. Er konnte es nicht allein geschafft haben, also hat er offensichtlich jemandem, der ihm hilft. Er könnte sich mittlerweile von seinen Verletzungen genug erholt haben und nach mir suchen. Deswegen muss ich verschwinden. Ich habe bereits eine neue Identität beantragt, und ich werde unter neuem Namen nach Florida gehen. Ob ich jemals ohne Angst leben kann, weiß ich noch nicht. Vielleicht werde ich für den Rest meines Lebens über meine Schulter gucken.

Tristan

Sechs Monate später

Ich bin zurück in den Staaten. Laut meiner neuen Identität bin ich nun Jason Banks. Ich habe mir die Haare wachsen lassen und trage sie jetzt rotbraun. Ich habe die Farbe gewählt, da es zu meinem Bart passt. Grüne Kontaktlinsen vervollständigen meine neue Aufmachung. Nicht einmal meine Hure von einer Mutter würde mich erkennen, wenn sie noch leben würde. Dennoch gehe ich eine Nummer sicherer, und trage stets eine Baseballkappe. Wie ich erwartet habe, lebt Madison nicht mehr bei ihren Eltern. Ich könnte versuchen, die Informationen aus ihren Eltern heraus zu bekommen. Doch ich vermute, dass selbst sie nicht wissen, wo ihre Tochter sich versteckt hält, da sie sich im Zeugenschutzprogramm befindet. Und wenn ich ihrer Familie etwas antun sollte, dann besteht die Gefahr, dass das FBI Madison warnt und sie wieder ihren Aufenthaltsort ändert. Ich muss also auf die altbewährte Methode zugreifen, und jemanden beauftragen, der darauf spezialisiert ist, verschwundene Personen aufzuspüren. Und zum Glück kenne ich genau so einen Mann. Wenn jemand herausfinden kann, wo Madison ist, dann Linus Minzki.

1 Jahr später

Und wieder einmal bin ich zu spät. Die Adresse, die ich von Linus bekommen habe, ist verlassen. Das Haus liegt einsam. Drei Meilen außerhalb der kleinen Stadt. Keine näheren Nachbarn. Niemand im Ort kann mir etwas über Madison sagen. Es ist zum Verrückt werden. Ich weiß nicht, wie lange ich das Biest in mir noch kontrollieren kann. Mein Verlangen zu töten hält mich nachts wach. Ich will keine unnötige Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Wenn ich meinen Trieben in meiner derzeitigen Situation nachgebe, könnte es sein, dass ich einen Fehler mache, der das FBI auf meine Spuren bringt. Ich bin nicht mehr der ruhige, überlegte Killer, der alles bis ins kleinste Detail plant, und somit über Jahre geschafft hat, nicht überführt zu werden. Nein. Ich bin eine verdammte tickende Zeitbombe.

„Hey“, reißt eine Stimme mich aus meinen Gedanken.

Ich wende mich um, und starre die junge Frau mit den blonden Locken und blauen Augen an. Sie ist hübsch genug. Vielleicht sollte ich die Kleine mit in mein Motelzimmer nehmen und zumindest EIN Biest in mir zufriedenstellen. Seit Madison habe ich keinen Sex mehr gehabt. Möglich, dass mein Kopf wieder etwas klarer wird, wenn ich zumindest etwas gegen meine blauen Bälle unternehme.

„Hey“, erwidere ich, meinen Charme anschaltend, und ihr ein breites Lächeln schenkend.

„Ich höre, du suchst nach Naomi?“

„Naomi?“, frage ich verwirrt. Dann dämmert es mir verspätet. Natürlich. Das muss der Name sein, unter dem Madison jetzt bekannt ist.

„Ja. Das Mädchen von Applewood House?“

„Oh, ja. Natürlich. Ich suche seit einer Weile nach ihr. Sie ist meine Schwester. Wir wurden beide als Kind getrennt, nachdem unsere Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen. Wir sind bei unterschiedlichen Familien aufgewachsen“, sage ich, meine Cover-Story benutzend, die ich mir zusammen gelegt hab. „Weißt du, wohin sie gezogen ist?“

Die Blonde zuckt mit den Schultern.

„Sie hat mir keine genaue Adresse gegeben, doch sie hat mir...



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