E-Book, Deutsch, 351 Seiten
Aderhold / Kranz Intention und Funktion
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-531-90627-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Probleme der Vermittlung psychischer und sozialer Systeme
E-Book, Deutsch, 351 Seiten
Reihe: Humanities, Social Science (German Language)
ISBN: 978-3-531-90627-0
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der Band versammelt Texte, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven und anhand verschiedener Gegenstände mit den Fragen beschäftigen, wie Menschen ihr Verhalten an sozialen Systemen orientieren können und welche Bedeutung diesen Orientierungsleistungen für soziale Prozesse beizumessen ist.
Renommierte Autoren aus den Bereichen der Soziologie und der Erziehungswissenschaft sowie aus Organisationstheorie, Management und Politik reflektieren das sowohl sozialtheoretisch wie auch pragmatisch hochanspruchsvolle und hochbedeutsame Problem, wie die Vermittlung zwischen einer auf Vereinfachungen beruhenden alltäglichen Orientierung und einer komplexen und komplizierten Systemik sozialer Prozesse immer wieder aufs Neue gelingt oder eben misslingt.
Dr. phil. Jens Aderhold ist Koordinator des Projektes 'lokale Eliten' im SFB 580 am Institut für Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und im Vorstand ISInova e.V. (Berlin).
Olaf Kranz, Dipl.-Soz., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mikrosoziologie, insbesondere Interaktion, Sozialisation und Organisationsentwicklung (Prof. Dr. Jürgen Markowitz), am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Intention und Funktion: Probleme ihrer Vermittlung;8
2.1;Zum Band;11
2.2;Danksagung;18
2.3;Literatur;18
3;I. Interaktions- und sozialtheoretische Beiträge zur soziologischen Systemtheorie;20
3.1;Referenz und Emergenz:Zum Verhältnis von psychischen und sozialen Systemen;21
3.1.1;II.;25
3.1.2;III.;30
3.1.3;IV.;32
3.1.4;V.;33
3.1.5;VI.;37
3.1.6;VII.;42
3.1.7;Literatur;43
3.2;Die Grammatik sozialer Systeme;46
3.2.1;I.;48
3.2.2;II.;51
3.2.3;III.;54
3.2.4;IV.;57
3.2.5;V.;59
3.2.6;Literatur;61
3.3;Pragmatische Verhaltensintegration im Medium sozialer Kontextualität;65
3.3.1;I. Rekonstruktion eines Theorieprogramms – Wozu?;65
3.3.2;II. Wie kann ein heuristisches Modell der Orientierung psychischer Systeme die Soziologie informieren?;69
3.3.3;III. Zum Begriff der Situation;75
3.3.4;IV. Interaktionsanalysen als Partizipationsforschung;79
3.3.5;V. Zum Begriff der Matrix;83
3.3.5.1;Die Matrix als basales Strukturmuster psychischer Systeme;83
3.3.5.2;Die Matrix als Sozialstruktur;87
3.3.6;VI. Matrix und Referenzzirkel;91
3.3.7;VII. Zum Problem der Bestimmung von Interaktionsgrenzen;93
3.3.8;VIII. Pragmatische Integration und das „Medium sozialer Kontextualität“;98
3.3.9;IX. Zwischen Intention und Funktion: Ein programmatischer Ausblick;103
3.3.10;Literatur;109
3.4;Inklusion und Exklusion in der Weltgesellschaft – Am Beispiel der Schule und des Erziehungssystems1;113
3.4.1;1. Ereignis und operativer Vollzug;114
3.4.2;2. Rollen;115
3.4.3;3. Systemebenen;116
3.4.4;4. Globale Funktionssysteme;116
3.4.5;5. Inklusion und Exklusion in globalen Funktionssystemen;117
3.4.6;6. Der Voluntarismus der Funktionssysteme und das Postulat der ‚Vollinklusion‘;117
3.4.7;7. Reversibilität der Exklusionen;119
3.4.8;8. Die Unterscheidung von Inklusion und Exklusion als hierarchische Opposition;119
3.4.9;Literatur;120
4;II. Soziologische Aufklärung, Pädagogik und das Erziehungssystem;121
4.1;Pädagogische Orientierung, Orientierung der Pädagogik: Überlegungen zu den Grundformen pädagogischer Orientierung;122
4.1.1;1. Einleitung: Probleme der Pädagogik, pädagogische Probleme?;122
4.1.2;2. Standort der Erziehungswissenschaft, Technologieproblem und Intransparenz;122
4.1.3;3. Zur Bedeutung epigrammatischer Strukturen für Professionalisierung pädagogischen Handelns;124
4.1.4;4. Anschluss: Zur erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Bedeutung derTheorie von Jürgen Markowitz;131
4.1.5;5. Abschluss: Pädagogische Orientierung, Orientierung der Pädagogik;135
4.1.6;Literatur:;137
4.2;Operative Triangulierung und didaktische Emergenz: Zur Zeigestruktur der Erziehung;139
4.2.1;I. Ein operativ fundierter Begriff von ‚Erziehung‘;141
4.2.2;II. Die entwicklungspsychologische Fundierung der Zeigestruktur;146
4.2.3;III. Anschlüsse;151
4.2.4;IV. Schluss;155
4.2.5;Literatur;155
4.3;Familie und Schule: zwei Orte der Erziehung;158
4.3.1;I.;159
4.3.2;II.;163
4.3.3;III.;167
4.3.4;IV.;170
4.3.5;Literatur;171
4.4;Soziologie als Bildungstheorie;174
4.4.1;I. ‚Bildung‘ – Thema und These;174
4.4.2;II. Die soziologische Denkweise pädagogischer Bildungstheorie;175
4.4.3;III. Bildungstheoretische Denkweise in der Soziologie;179
4.4.4;Literatur;184
5;III. Soziologische Aufklärungen sekundärer Probleme der funktional differenzierten Gesellschaft;187
5.1;Funktion von Eliten;188
5.1.1;1. Einleitung;188
5.1.2;2. Spuren der Macht;190
5.1.3;3. Eliten ohne Funktion;193
5.1.4;4. Folge- und Sekundärprobleme der Moderne;196
5.1.4.1;Professionen als Funktionseliten;197
5.1.4.2;Integrationseliten;199
5.1.4.3;Netzwerkeliten;203
5.1.5;5. Eliten als Vermittler, Integrationsinstanzen und Orientierungsgeber;209
5.1.6;Literatur;212
5.2;Die Gewalt des Terrorismus;216
5.2.1;I. Soziologie;216
5.2.2;II. Politik;218
5.2.3;III. Kontrolle;220
5.2.4;IV. Gesellschaft;221
5.2.5;Literatur;224
5.3;Abschied von der ‚Risiko-Gesellschaft‘?;227
5.3.1;Der Rückblick auf einen Jahrestag;227
5.3.2;Soziologische Betrachtung der Risiko-Krise von 1986;229
5.3.3;Das Imperium schlägt zurück: Die Rache der technischen Elite;232
5.3.4;Die gegenwärtige Situation;238
5.3.5;Ein Weg aus dem Risiko-Dilemma;241
5.3.6;Schlussbetrachtung;244
5.3.7;Literatur;245
5.4;Luhmanns Reflexionen über das Gewissen – Anregungen für ein empirisches Projekt;249
5.4.1;I.;249
5.4.2;II.;253
5.4.3;III.;262
5.4.4;Literatur;264
5.5;Die Gruppe – ein eigenständiger Grundtypus sozialer Systembildung? Ein Plädoyer für die Wiederaufnahme einer alten Kontroverse;267
5.5.1;1. Wer spricht heute noch von Gruppe?;267
5.5.2;2. Gruppe und Organisation – zwei Produkte des gesellschaftlichen Ausdifferenzierungsprozesses auf dem Weg in die Moderne;268
5.5.3;3. Der tiefe Strukturwandel heutiger Organisationen und die Funktionen von Teams in denselben;273
5.5.4;4. Die neuere Systemtheorie und ihre Skepsis gegenüber der Gruppe;277
5.5.5;5. Bezugspunkte für die Konzeptionalisierung von Gruppe als eigenständiger Form sozialer Systembildung;281
5.5.6;Literatur;284
6;IV. Theoretische und praktische Perspektiven auf das Theorie-Praxis-Verhältnis;287
6.1;Systemtheorie als Hypothek;288
6.1.1;1. Projekte und Programme;290
6.1.2;2. Das Kapital der Wissenschaft;295
6.1.3;3. Epigramme systemtheoretischer Praxis;298
6.1.4;4. Soziologie als Rechnung, oder: Die Schulden der Systemtheorie;302
6.1.5;Literatur;305
6.2;Feldbeherrschung und Weltverantwortung: ‚Strategisches Genie‘ und ziviles ‚Wissensmanagement‘;308
6.2.1;1. Einleitung;308
6.2.2;2. ‚Strategisches Genie‘: Vision, Faszination, Reflexion;310
6.2.3;3. ‚Strategisches Lernen‘: Beherrschung turbulenter Konflikte und riskanter Felder;312
6.2.3.1;‚Empirie‘ und ‚Phantasie‘;314
6.2.3.2;Wissensmanagement: Kompetenz-Netze und Lern-Prozesse;316
6.2.4;4. Zivilgesellschaft ‚von unten‘: ‚Arenen‘, ‚Allianzen‘ und ‚Agenden‘;317
6.2.5;5. Zivile Verantwortung zwischen ‚System‘ und ‚Lebenswelt‘;318
6.2.6;6. Nachfragen;320
6.2.7;Literatur;323
6.3;Der Staat als politisches Organisationssystem – Was die Praxis von der Theorie lernen kann;324
6.3.1;1. Praxis und Theorie;324
6.3.2;2. Lernbarrieren zwischen Praxis und Theorie;326
6.3.3;3. Luhmanns Staatstheorie – Pragmatische Anknüpfungspunkte;330
6.3.3.1;Organisierte Staatlichkeit;331
6.3.3.2;Regieren als politische Koordinierung im Staat;332
6.3.3.3;Staat als politisches Entscheidungssystem;333
6.3.3.4;Staats- und Demokratiesemantik;334
6.3.4;Literatur;335
7;Autorenverzeichnis;338
8;Sachregister;342




