E-Book, Deutsch, 390 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm
Reihe: Gender Studies
Albrecht Sprache, Arbeit und geschlechtliche Identität
1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-8394-0941-1
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Wie moderne Arbeitsbegriffe alte Geschlechtslogiken transportieren. Eine sprachgeschichtliche und psychologische Studie
E-Book, Deutsch, 390 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm
Reihe: Gender Studies
ISBN: 978-3-8394-0941-1
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Isolde Albrecht (Dr. phil.), Sozialarbeiterin und Dipl.-Pädagogin, lehrt an der Evang. Fachhochschule und der Technischen Universität Darmstadt. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u.a. Psycholinguistik, Berufspädagogik und Gender.
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1;INHALT;5
2;1 Einleitung;11
3;TEIL I. ENTWICKLUNG UND BEDEUTUNG DES HEGEMONIALEN ARBEITSBEGRIFFS;25
3.1;2 Zur Geschichte des neuzeitlichen Verständnisses der Arbeit und des rationalen Subjektes;27
3.1.1;2.1 Zum Aufstieg hervorbringender Arbeit;28
3.1.2;2.2 Objektivierung der Natur und das konstruktive Subjekt;30
3.1.3;2.3 Produktive Arbeit, als wertebildende, subjektkonstituierende Tätigkeit;34
3.1.4;2.4 Das individuelle Subjekt und der Gegensatz von Ratio und Emotion;36
3.2;3 Exkurs: Vergegenständlichende Arbeit, Subjektreflexion und die begrifflose Frau in Hegels Phänomenologie;45
3.2.1;3.1 Subjekterkenntnis und Selbstbewusstsein durch produktive Arbeit;48
3.2.2;3.2 Sachliche Arbeit und herrschaftliche Interessen;53
3.2.3;3.3 Zucht oder Verantwortung?;55
3.2.4;3.4 Das weltliche Gesetz des Mannes und das göttliche Gesetz der Frau;57
4;TEIL II. SPRACHE ALS MITTEL DER KOMMUNIKATION UND DES DENKENS;63
4.1;Vorbemerkung;65
4.2;4 Wygotski und die Kulturhistorische Schule;67
4.2.1;4.1 Methodologische Grundannahmen;70
4.2.2;4.2 Erkenntnistheoretische Probleme der Psychologie;71
4.2.2.1;Methodische Postulate;75
4.3;5 Kulturhistorische Entwicklung der höheren psychischen Funktionen;79
4.3.1;5.1 Zum Verhältnis von naturgeschichtlicher und kultureller Entwicklung;79
4.3.2;5.2 Kulturelle Entwicklung als instrumentell vermittelter Prozess;82
4.3.3;5.3 Sozialer Ursprung der Zeichen und der höheren psychischen Funktionen;85
4.3.4;5.4 Soziale Struktur des sprachlichen Zeichens;86
4.4;6 Genetische Wurzeln von Denken und Sprechen;91
4.4.1;6.1 Naturgeschichtliche Wurzeln von Denken und Sprechen;92
4.4.2;6.2 Handlungspraktisch-soziale Sprachgenese;93
4.4.2.1;Modalitäten des Spracherwerbs;93
4.4.2.2;Verlauf der kindlichen Sprachentwicklung;95
4.4.3;6.3 Handlungsleitende Funktion der Sprache;95
4.4.4;6.4 Vom Sozialen zum Individuellen;99
4.5;7 Weitere Theoriebildung zum Verhältnis von Sprache und Handlung;103
4.5.1;7.1 Weiterentwicklungen in der sowjetischen Psychologie;103
4.5.2;7.2 Weiterentwicklungen in der westlichen Psycholinguistik;105
4.6;8 Handlungspraktisch-soziale Struktur der Sprache und soziale Identität;111
4.7;9 Sprache und Bedeutung;117
4.7.1;9.1 Zur Geschichte des Bedeutungsbegriffs;118
4.7.2;9.2 Dialektik von Verallgemeinerung und sozialem Verkehr;126
4.7.2.1;Abstraktion und Verallgemeinerung;129
4.7.2.2;Verallgemeinerung und logische Kategorie;133
4.7.2.3;Zur Definition des Merkmals;136
4.7.3;9.3 Kulturelle Bedeutungsgenese und geschlechtliche Kategorien;140
4.7.3.1;Politische Dimensionen;142
4.7.3.2;Öffentliche Diskursteilhabe und Begriffsperspektiven;144
4.8;10 Ontogenetische und historische Begriffsentwicklung;147
4.8.1;10.1 Experimentelle Untersuchung zur Begriffsentwicklung;149
4.8.1.1;Stufen der Begriffsentwicklung;151
4.8.1.2;Komplexer und verballogischer Begriff;157
4.8.2;10.2 Zur Logik von wissenschaftlichen und Alltagsbegriffen;162
4.9;11 Entwicklungspsychologische Wirkung der Sprache;167
4.9.1;11.1 Interfunktionale Reorganisation des Bewusstseins;168
4.9.2;11.2 Vom sozialen zum individuellen Gendering;174
4.9.2.1;Interaktive Geschlechtszuweisung;174
4.9.2.2;Intrapsychische Geschlechtseinordnung;176
4.10;12 Zusammenschau der sprachtheoretischen Aussagen und gendertheoretischen Ableitungen;181
5;TEIL III. HISTORISCHE VERGESCHLECHTLICHUNG VON ARBEITS- UND SUBJEKTBEGRIFFEN;185
5.1;Vorbemerkung;187
5.2;13 „Geschlechtscharaktere“ – ein soziopsychisches Schema der Moderne;191
5.2.1;13.1 Rolle der Anthropologie;194
5.2.2;13.2 Die Pädagogik und ihre pragmatischen Folgen;196
5.2.3;13.3 Motive und kulturpolitische Bedeutung;200
5.2.4;13.4 Sozial- und berufspolitische Folgen;201
5.2.5;13.5 Forschungsperspektiven;204
5.2.5.1;Hausens „Polarisierungs“-Modell;205
5.2.5.2;Historische Einordnung;208
5.2.5.3;„Polarisierung“ – eine affirmative Analysekategorie;211
5.2.5.4;Bürgerliche Familie und die Frau als innere Instanz;213
5.2.6;13.6 Zivilisatorische Tradition und beobachtende Methode;218
5.2.7;13.7 Eindeutige Männlichkeit und die weibliche Summenfigur;220
5.2.7.1;Sprachtheoretische Folgerungen;224
5.3;14 Frühneuzeitliche Entwicklungslinien geschlechtlicher Arbeits- und Persönlichkeitskategorien;231
5.3.1;14.1 Exkurs: Norbert Elias’ Theorie der abendländischen Zivilisierung;232
5.3.1.1;Historizität der Psyche und die Rolle der Sprache;236
5.3.1.2;Zur zivilisatorischen Funktion der Frauen;241
5.3.1.3;Zusammenfassende Thesen;246
5.3.2;14.2 Familiarisierung der Arbeit und die Genese des individuellen Subjekts mit seiner Ehefrau;249
5.3.2.1;Familiale Vergesellschaftung;249
5.3.2.2;Die Ehe als erste Vergesellschaftungsinstanz;251
5.3.2.3;Geschlechtliche Verteilung der Erwerbsarbeit;254
5.3.3;14.3 Familiarisierung und die Absorption der Ehefrau im Begriff des individuellen Subjekts;256
5.3.3.1;Geschlechtliche Strukturen der Familiarisierung;257
5.3.3.2;Die Ehefrau als Substruktur des individualisierten Subjekts;264
5.3.3.3;Doppelte Abstraktion der Frauenerwerbsarbeit;267
5.3.4;14.4 Zur Rolle der Universitäten;269
5.3.4.1;Soziostruktureller Wandel des Wissens;269
5.3.4.2;Vergeschlechtlichung von Ratio und Emotion;274
5.3.4.3;Abspaltungen und Inkonsistenzen der Begriffsentwicklung;282
5.3.5;14.5 Begriffliche Synthese von intellektueller und handwerklicher Arbeit;283
5.3.6;14.6 Mutter-Kind-Beziehung als erzieherische Basis des rationalen Subjekts;287
5.4;15 Logische Differenzen der Begriffsentwicklung;293
5.4.1;15.1 Geschlechtsdifferentielle Begriffslogiken;294
5.4.2;15.2 Parallelen frühneuzeitlicher und moderner Begriffe;301
5.4.3;15.3 Diskursive Verallgemeinerung und Begriffslogik;306
5.4.3.1;Zur Logik technisch-instrumenteller Begriffe;308
5.4.3.2;Zur Logik sozialer Tätigkeitsbegriffe;310
5.5;16 Ergebnisse der sozial- und begriffsgeschichtlichen Auseinandersetzung;317
5.6;17 Verstetigung traditioneller Geschlechtslogiken im heutigen Sprachgebrauch;323
5.6.1;17.1 Semantische Valenz konventioneller Begriffe;323
5.6.2;17.2 Analyse aktueller Berufsbilder;325
5.6.2.1;Dipl. Ing. (FH) Maschinenbau;327
5.6.2.2;Dipl. Sozialarbeit (FH);331
5.6.2.3;Heilerziehungspflege und Heilerziehung;336
5.6.2.4;Feinwerkmechanik;339
5.6.3;17.3 Fazit;343
5.7;18 Schlusswort;349
6;Literatur;359
7;Anhang;379




