Alexander | Unentdeckte Schönheit | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 592 Seiten

Alexander Unentdeckte Schönheit


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-86827-903-0
Verlag: Francke-Buch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 592 Seiten

ISBN: 978-3-86827-903-0
Verlag: Francke-Buch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Eleanor Braddock ist eine pragmatische Frau, die gelernt hat zu kämpfen. Nachdem ihre Familie durch den Bürgerkrieg alles verloren hat, findet sie Aufnahme auf Belmont, dem herrschaftlichen Anwesen ihrer Tante. Diese ist eine der reichsten Frauen Amerikas. Doch Eleanor will nicht von Almosen leben und nicht den Mann heiraten, den ihre Tante für sie aussucht. Sie träumt von einem eigenen Restaurant. In dem gutaussehenden Architekten und Botaniker Markus Geoffrey findet sie einen guten Freund und Unterstützer. Doch Markus ist nicht der, der er zu sein vorgibt ...

Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.
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1

2. September 1868
Nashville, Tennessee

Eleanor wusste in ihrem Herzen, dass das, was sie tat, richtig war. Warum widersprach ihr Herz ihr dann jetzt, da der Tag endlich gekommen war, so vehement?

Ihr Vater saß ihr gegenüber in der Kutsche und starrte ernst und mit auf dem Schoß gefalteten Händen aus dem Fenster. Ganz anders als noch vor wenigen Momenten, als sie nach Nashville hineingefahren waren. Er hatte in seiner Begeisterung, als die Kutsche sie durch die Innenstadt gefahren hatte, fast kindlich gewirkt.

Sie hatte den Kutscher gebeten, zuerst vor dem Postamt anzuhalten. Sie bräuchte nur einen Moment und wäre gleich zurück. Sie wollte den unterschriebenen Vertrag für ihr Gespräch heute Nachmittag in der Hand haben, und der Eigentümer des Gebäudes, mit dem sie in den letzten Wochen korrespondiert hatte, hatte gesagt, dass er ihn für sie auf dem Postamt hinterlegen würde.

„Ich fahre dorthin, um mich zu erholen“, sagte ihr Vater leise, aber sein Tonfall grenzte eher an eine Frage als an eine Feststellung.

Da sie wusste, was er meinte, nickte Eleanor. „Ja … Papa, das ist richtig. Und es ist nur für kurze Zeit.“ Sie zwang sich zu einem Lächeln, um ihre Aussage zu unterstreichen, und betete, dass der Arzt mit seiner Prognose recht behielte.

Wann genau ihre Rolle von der der Tochter in die der Pflegerin umgeschlagen war, konnte sie nicht genau sagen. Aber als sie den groß gewachsenen Mann, der ihr in der Kutsche gegenübersaß, anschaute – einen Mann, mit dem sie mehr Ähnlichkeit hatte, als für eine Tochter vielleicht gut war –, sehnte sie sich tief in ihrem Herzen danach, wieder sein kleines Mädchen zu sein. Sein Kind, das, wenn es in die warmen, braunen Augen seines Vaters sah, gewusst hatte, dass alles auf der Welt in Ordnung war. Dass sie bei ihm sicher sein konnte und alles einen Sinn ergab.

Aber dieses kleine Mädchen gab es nicht mehr. Und auch nicht diesen Vater.

Die Kutsche verlangsamte ihr Tempo, und Eleanor erblickte das Postamt vor sich. „Papa, ich muss kurz etwas erledigen. Aber ich brauche nicht lange.“

Er schaute aus dem Fenster. „Vielleicht sollte ich mitkommen. Ich könnte dir helfen …“

„Das ist nicht nötig“, sagte sie ein wenig zu schnell und bedauerte es sofort. Sie nahm sein Buch. „Warte doch einfach hier und lies an der Stelle weiter, an der wir aufgehört haben. Dann können wir über den Text sprechen, wenn ich zurück bin.“

Er sah nicht überzeugt aus, als er das Buch in seinen Händen betrachtete und dann schließlich nickte. „Du kommst wieder, nicht wahr?“

„Natürlich komme ich wieder, Papa.“ Sie drückte ihm beruhigend die Hand, aber die Schuldgefühle, die sie schon eine ganze Weile quälten, wurden noch stärker.

Der Kutscher öffnete die Tür, und Eleanor eilte ins Postamt. An der Tür blieb sie kurz stehen und schaute sich um. Ihr Vater las und bewegte dabei die Lippen. Sie hatte nicht das Risiko eingehen wollen, ihn mitzunehmen, da die Anfälle in letzter Zeit immer häufiger kamen. Seine Launen waren unvorhersehbar.

Es waren mehr Kunden im Postamt, als sie erwartet hatte. Die Schlange reichte fast bis zur Tür. Sie warf einen Blick auf die Uhr, die mit einem Anhänger an ihrem Rockbund befestigt war. Sie hatte bis zum Termin ihres Vaters noch ein wenig Zeit, und sie brauchte diesen Vertrag.

Die Schlange bewegte sich langsamer vorwärts, als ihr lieb war. Nach einer Weile fiel ihr Blick aus dem Fenster auf die Kutsche, und sie erstarrte, da sie ihren Vater nicht mehr sah.

Sie verdrehte sich den Hals und neigte sich auf eine Seite. Vielleicht hatte er sich auf die andere Bank in der Kutsche gesetzt. Er hatte heute Morgen auf der Fahrt von Murfreesboro hierher schon zweimal darauf bestanden, die Plätze zu tauschen, und behauptet, es bringe Unglück, wenn man während der ganzen Fahrt immer nur in einer Richtung säße. Dann fiel ihr Blick auf die Kutschentür.

Sie stand offen.

Sie raste aus dem Postamt und sah, dass der Fahrer immer noch auf dem Kutschbock saß, aber die Kutsche war leer. Ihr Vater war nirgends zu sehen.

„Armstead!“, rief sie zum Kutscher hinauf und suchte die Straße ab. „Mein Vater. Er ist verschwunden.“

Der Fahrer stand eine Sekunde später verwirrt neben ihr. „Entschuldigung, Miss Braddock. Gerade war er noch da.“

„Gehen Sie in diese Richtung.“ Sie deutete mit der Hand. „Wenn Sie ihn zuerst finden, versuchen Sie bitte, ihn zu beschwichtigen, damit er sich nicht aufregt. Wir wollen eine Szene vermeiden.“

„Ja, Madam!“

Eleanor lief in die andere Richtung los und schaute in Geschäfte und Läden hinein. Sie versuchte, nicht daran zu denken, was ihr Vater in letzter Zeit alles angestellt hatte, oder was passieren könnte, falls ihn jemand ansprechen würde und er sich aufregte.

Das hohe Lachen erregte ihre Aufmerksamkeit als Erstes. Dann sah sie ihn auf der anderen Straßenseite. Er schaute in das Schaufenster eines Kurzwarenladens.

Sie wich einem Lastkarren und einer anderen Kutsche aus und erreichte die andere Straßenseite, aber ihr Vater hatte bereits den Laden betreten und eine Schleifenrolle und eine Schere aus dem Regal genommen.

Er erblickte sie. „Eleanor! Ist das nicht hübsch? Ich dachte, das würde dir gefallen. Du trägst doch gern Schleifen in den Haaren.“

Es gelang ihr, ihm die Schere abzunehmen, aber die Schleifenrolle steckte er in die Tasche.

„Papa, sie ist hübsch, aber ich trage keine Schleifen mehr in den Haaren.“ Eleanor holte die Rolle aus seiner Tasche und stellte sie wieder ins Regal zurück. Ihr Blick fiel auf einen Mann, wahrscheinlich der Ladenbesitzer, der direkt auf sie zusteuerte. Der Mann sah bestürzt in ihre Richtung.

Er schaute zuerst ihren Vater und dann sie finster an. „Kann ich Ihnen helfen?“

Eleanor bemühte sich, ihre Verlegenheit nicht zu zeigen. „Wir haben uns nur umgesehen, Sir. Und jetzt …“ Sie nahm ihren Vater am Arm. „Wenn Sie uns bitte entschuldigen.“

Eleanor fühlte den Blick des Ladenbesitzers in ihrem Rücken, während sie eilig das Geschäft verließ. Sie war dankbar, als sie Armstead auf sich zukommen sah. Mit seiner Hilfe gelang es ihr, ihren Vater ohne weitere Zwischenfälle wieder in die Kutsche zu setzen.

„Dieses Mal passe ich auf, Miss Braddock“, versprach der Kutscher. „Sie können ruhig ins Postamt gehen, Madam, wenn Sie wollen.“

Als sie daran dachte, was sie heute Nachmittag erwartete, hatte Eleanor das Gefühl, dass ihr keine andere Wahl blieb.

* * *

Markus Geoffrey atmete tief ein und stellte erneut seinen Wunsch, das Leben eines gewöhnlichen Bürgers zu führen, infrage. Die Schlange auf dem Postamt reichte fast bis zur Tür, und er rechnete damit, dass er mindestens zehn Minuten warten müsste. Anscheinend war Geduld eine Tugend, die Gott ihn lehren wollte.

Die Tür zum Postamt ging hinter ihm auf, und eine ältere Frau trat ein. Sie ging leicht gebeugt und bewegte sich mit unsicheren Schritten. Im selben Moment ließ ein Windstoß die Tür weit auf- und wieder zurückschwingen. Die Frau wollte sie festhalten und stolperte dabei. Markus fing sie auf und hielt die Tür fest, bevor sie mit Wucht an die Wand knallen konnte.

„Oh, danke, Sir.“ Sie berührte dankbar seine Hand, die sie stützte, und fand das Gleichgewicht wieder. „Ich bin nicht mehr so flink wie früher.“

„Wer von uns ist das schon, Madam?“

Sie schaute ihn freundlich an, und Markus, der an seine eigene, geliebte Mutter dachte, die viel zu früh gestorben war, lud die Frau ein, sich vor ihn in die Schlange zu stellen. Er zog ein Blatt Papier und einen Stift aus seiner Jackentasche und nutzte die Gelegenheit, um eine Idee für das Lagerhaus zu skizzieren, das seine Leute zurzeit renovierten. Ihm war die Idee schon heute Morgen gekommen, aber er hatte noch keine Zeit gehabt, um …

„Ja, das ist richtig. Der Herr hat gesagt, dass er es hier für mich hinterlegen würde“, erklärte eine Frauenstimme vor ihm. „Könnten Sie bitte noch einmal nachsehen?“

Markus hob langsam den Kopf und war neugierig, welcher Frau diese betörende Stimme gehörte.

„Ja, Sir“, sprach sie weiter. „Wenigstens habe ich das so verstanden.“

Markus sah zum Schalter und entdeckte die Frau. Besser gesagt, die rosa Farbenpracht, in der irgendwo eine Frau steckte, die mit dem Postbeamten sprach. Ihr Akzent verriet, dass sie hier aus der Gegend von Nashville stammte, aber es lag ein angenehmer, fast sinnlicher Unterton in ihrer Stimme. Ihre Stimme klang so erfrischend wie ein kühler Windhauch an einem heißen Sommertag. Aber ihre Kleidung …

Ihr Oberteil und ihr Rock waren maßgeschneidert und bildeten mit der auffallenden Farbe einen deutlichen Kontrast zu den Schwarz-, Grau- und Dunkelblautönen, die die meisten anderen Kunden im Postamt trugen.

„Es tut mir leid, Madam, aber hier ist nichts, auf das Ihre Beschreibung passt. Es gibt auch keinen Vermerk, dass etwas nach Belmont geschickt worden wäre.“

Sie seufzte und ihre Schultern sackten nach unten.

Obwohl er sie nur von hinten sah und ihr nicht vorgestellt worden war, wusste Markus, wen er vor sich hatte. Persönliche Angelegenheiten führten ihn fast jeden Tag auf das eindrucksvolle Anwesen ihrer Tante, und er hatte...

1
2. September 1868
Nashville, Tennessee

Eleanor wusste in ihrem Herzen, dass das, was sie tat, richtig war. Warum widersprach ihr Herz ihr dann jetzt, da der Tag endlich gekommen war, so vehement?
Ihr Vater saß ihr gegenüber in der Kutsche und starrte ernst und mit auf dem Schoß gefalteten Händen aus dem Fenster. Ganz anders als noch vor wenigen Momenten, als sie nach Nashville hineingefahren waren. Er hatte in seiner Begeisterung, als die Kutsche sie durch die Innenstadt gefahren hatte, fast kindlich gewirkt.
Sie hatte den Kutscher gebeten, zuerst vor dem Postamt anzuhalten. Sie bräuchte nur einen Moment und wäre gleich zurück. Sie wollte den unterschriebenen Vertrag für ihr Gespräch heute Nachmittag in der Hand haben, und der Eigentümer des Gebäudes, mit dem sie in den letzten Wochen korrespondiert hatte, hatte gesagt, dass er ihn für sie auf dem Postamt hinterlegen würde.
„Ich fahre dorthin, um mich zu erholen“, sagte ihr Vater leise, aber sein Tonfall grenzte eher an eine Frage als an eine Feststellung.
Da sie wusste, was er meinte, nickte Eleanor. „Ja … Papa, das ist richtig. Und es ist nur für kurze Zeit.“ Sie zwang sich zu einem Lächeln, um ihre Aussage zu unterstreichen, und betete, dass der Arzt mit seiner Prognose recht behielte.
Wann genau ihre Rolle von der der Tochter in die der Pflegerin umgeschlagen war, konnte sie nicht genau sagen. Aber als sie den groß gewachsenen Mann, der ihr in der Kutsche gegenübersaß, anschaute – einen Mann, mit dem sie mehr Ähnlichkeit hatte, als für eine Tochter vielleicht gut war –, sehnte sie sich tief in ihrem Herzen danach, wieder sein kleines Mädchen zu sein. Sein Kind, das, wenn es in die warmen, braunen Augen seines Vaters sah, gewusst hatte, dass alles auf der Welt in Ordnung war. Dass sie bei ihm sicher sein konnte und alles einen Sinn ergab.
Aber dieses kleine Mädchen gab es nicht mehr. Und auch nicht diesen Vater.
Die Kutsche verlangsamte ihr Tempo, und Eleanor erblickte das Postamt vor sich. „Papa, ich muss kurz etwas erledigen. Aber ich brauche nicht lange.“
Er schaute aus dem Fenster. „Vielleicht sollte ich mitkommen. Ich könnte dir helfen …“
„Das ist nicht nötig“, sagte sie ein wenig zu schnell und bedauerte es sofort. Sie nahm sein Buch. „Warte doch einfach hier und lies an der Stelle weiter, an der wir aufgehört haben. Dann können wir über den Text sprechen, wenn ich zurück bin.“
Er sah nicht überzeugt aus, als er das Buch in seinen Händen betrachtete und dann schließlich nickte. „Du kommst wieder, nicht wahr?“
„Natürlich komme ich wieder, Papa.“ Sie drückte ihm beruhigend die Hand, aber die Schuldgefühle, die sie schon eine ganze Weile quälten, wurden noch stärker.
Der Kutscher öffnete die Tür, und Eleanor eilte ins Postamt. An der Tür blieb sie kurz stehen und schaute sich um. Ihr Vater las und bewegte dabei die Lippen. Sie hatte nicht das Risiko eingehen wollen, ihn mitzunehmen, da die Anfälle in letzter Zeit immer häufiger kamen. Seine Launen waren unvorhersehbar.
Es waren mehr Kunden im Postamt, als sie erwartet hatte. Die Schlange reichte fast bis zur Tür. Sie warf einen Blick auf die Uhr, die mit einem Anhänger an ihrem Rockbund befestigt war. Sie hatte bis zum Termin ihres Vaters noch ein wenig Zeit, und sie brauchte diesen Vertrag.
Die Schlange bewegte sich langsamer vorwärts, als ihr lieb war. Nach einer Weile fiel ihr Blick aus dem Fenster auf die Kutsche, und sie erstarrte, da sie ihren Vater nicht mehr sah.
Sie verdrehte sich den Hals und neigte sich auf eine Seite. Vielleicht hatte er sich auf die andere Bank in der Kutsche gesetzt. Er hatte heute Morgen auf der Fahrt von Murfreesboro hierher schon zweimal darauf bestanden, die Plätze zu tauschen, und behauptet, es bringe Unglück, wenn man während der ganzen Fahrt immer nur in einer Richtung säße. Dann fiel ihr Blick auf die Kutschentür.
Sie stand offen.
Sie raste aus dem Postamt und sah, dass der Fahrer immer noch auf dem Kutschbock saß, aber die Kutsche war leer. Ihr Vater war nirgends zu sehen.
„Armstead!“, rief sie zum Kutscher hinauf und suchte die Straße ab. „Mein Vater. Er ist verschwunden.“
Der Fahrer stand eine Sekunde später verwirrt neben ihr. „Entschuldigung, Miss Braddock. Gerade war er noch da.“
„Gehen Sie in diese Richtung.“ Sie deutete mit der Hand. „Wenn Sie ihn zuerst finden, versuchen Sie bitte, ihn zu beschwichtigen, damit er sich nicht aufregt. Wir wollen eine Szene vermeiden.“
„Ja, Madam!“
Eleanor lief in die andere Richtung los und schaute in Geschäfte und Läden hinein. Sie versuchte, nicht daran zu denken, was ihr Vater in letzter Zeit alles angestellt hatte, oder was passieren könnte, falls ihn jemand ansprechen würde und er sich aufregte.
Das hohe Lachen erregte ihre Aufmerksamkeit als Erstes. Dann sah sie ihn auf der anderen Straßenseite. Er schaute in das Schaufenster eines Kurzwarenladens.
Sie wich einem Lastkarren und einer anderen Kutsche aus und erreichte die andere Straßenseite, aber ihr Vater hatte bereits den Laden betreten und eine Schleifenrolle und eine Schere aus dem Regal genommen.
Er erblickte sie. „Eleanor! Ist das nicht hübsch? Ich dachte, das würde dir gefallen. Du trägst doch gern Schleifen in den Haaren.“
Es gelang ihr, ihm die Schere abzunehmen, aber die Schleifenrolle steckte er in die Tasche.
„Papa, sie ist hübsch, aber ich trage keine Schleifen mehr in den Haaren.“ Eleanor holte die Rolle aus seiner Tasche und stellte sie wieder ins Regal zurück. Ihr Blick fiel auf einen Mann, wahrscheinlich der Ladenbesitzer, der direkt auf sie zusteuerte. Der Mann sah bestürzt in ihre Richtung.
Er schaute zuerst ihren Vater und dann sie finster an. „Kann ich Ihnen helfen?“
Eleanor bemühte sich, ihre Verlegenheit nicht zu zeigen. „Wir haben uns nur umgesehen, Sir. Und jetzt …“ Sie nahm ihren Vater am Arm. „Wenn Sie uns bitte entschuldigen.“
Eleanor fühlte den Blick des Ladenbesitzers in ihrem Rücken, während sie eilig das Geschäft verließ. Sie war dankbar, als sie Armstead auf sich zukommen sah. Mit seiner Hilfe gelang es ihr, ihren Vater ohne weitere Zwischenfälle wieder in die Kutsche zu setzen.
„Dieses Mal passe ich auf, Miss Braddock“, versprach der Kutscher. „Sie können ruhig ins Postamt gehen, Madam, wenn Sie wollen.“
Als sie daran dachte, was sie heute Nachmittag erwartete, hatte Eleanor das Gefühl, dass ihr keine andere Wahl blieb.

Markus Geoffrey atmete tief ein und stellte erneut seinen Wunsch, das Leben eines gewöhnlichen Bürgers zu führen, infrage. Die Schlange auf dem Postamt reichte fast bis zur Tür, und er rechnete damit, dass er mindestens zehn Minuten warten müsste. Anscheinend war Geduld eine Tugend, die Gott ihn lehren wollte.
Die Tür zum Postamt ging hinter ihm auf, und eine ältere Frau trat ein. Sie ging leicht gebeugt und bewegte sich mit unsicheren Schritten. Im selben Moment ließ ein Windstoß die Tür weit auf- und wieder zurückschwingen. Die Frau wollte sie festhalten und stolperte dabei. Markus fing sie auf und hielt die Tür fest, bevor sie mit Wucht an die Wand knallen konnte.
„Oh, danke, Sir.“ Sie berührte dankbar seine Hand, die sie stützte, und fand das Gleichgewicht wieder. „Ich bin nicht mehr so flink wie früher.“
„Wer von uns ist das schon, Madam?“

Sie schaute ihn freundlich an, und Markus, der an seine eigene, geliebte Mutter dachte, die viel zu früh gestorben war, lud die Frau ein, sich vor ihn in die Schlange zu stellen. Er zog ein Blatt Papier und einen Stift aus seiner Jackentasche und nutzte die Gelegenheit, um eine Idee für das Lagerhaus zu skizzieren, das seine Leute zurzeit renovierten. Ihm war die Idee schon heute Morgen gekommen, aber er hatte noch keine Zeit gehabt, um …
„Ja, das ist richtig. Der Herr hat gesagt, dass er es hier für mich hinterlegen würde“, erklärte eine Frauenstimme vor ihm. „Könnten Sie bitte noch einmal nachsehen?“
Markus hob langsam den Kopf und war neugierig, welcher Frau diese betörende Stimme gehörte.
„Ja, Sir“, sprach sie weiter. „Wenigstens habe ich das so verstanden.“
Markus sah zum Schalter und entdeckte die Frau. Besser gesagt, die rosa Farbenpracht, in der irgendwo eine Frau steckte, die mit dem Postbeamten sprach. Ihr Akzent verriet, dass sie hier aus der Gegend von Nashville stammte, aber es lag ein angenehmer, fast sinnlicher Unterton in ihrer Stimme. Ihre Stimme klang so erfrischend wie ein kühler Windhauch an einem heißen Sommertag. Aber ihre Kleidung …
Ihr Oberteil und ihr Rock waren maßgeschneidert und bildeten mit der auffallenden Farbe einen deutlichen Kontrast zu den Schwarz-, Grau- und Dunkelblautönen, die die meisten anderen Kunden im Postamt trugen.
„Es tut mir leid, Madam, aber hier ist nichts, auf das Ihre Beschreibung passt. Es gibt auch keinen Vermerk, dass etwas nach Belmont geschickt worden wäre.“
Sie seufzte und ihre Schultern sackten nach unten.
Obwohl er sie nur von hinten sah und ihr nicht vorgestellt worden war, wusste Markus, wen er vor sich hatte. Persönliche Angelegenheiten führten ihn fast jeden Tag auf das eindrucksvolle Anwesen ihrer Tante, und er hatte gehört, wie Mrs Adelicia Acklen Cheatham davon gesprochen hatte, dass diese Frau bald einträfe. Sie hatte ihren Wunsch geäußert, dass die junge Dame jeden auf Belmont kennenlernen sollte.
Aber da er schon mehr als genug reiche, gebildete, übereifrige Frauen auf der Suche nach einem Ehemann in seinem Leben kennengelernt hatte – obwohl diese Frau größer war als die meisten anderen Frauen und die Nichte der reichsten Frau Amerikas –, hatte er nicht die Absicht, ihre Bekanntschaft zu suchen oder eine solche Bekanntschaft irgendwie zu fördern.
Falls sie versuchte, seine Aufmerksamkeit zu erregen, wäre er freundlich, beschloss er, sogar halbwegs umgänglich, da Adelicia Acklen Cheatham sehr entgegenkommend war. Aber darüber hinaus würde er alle Versuche aufseiten der jungen Frau, ihn für sich zu gewinnen, bestimmt, aber freundlich im Keim ersticken.
In diesem Moment drehte sich die Dame um und steuerte direkt auf ihn zu.
Er bemühte sich um eine gleichgültige Miene und wiederholte im Geiste die Worte noch einmal. Bestimmt, aber freundlich.
Die Frau warf jedoch noch nicht einmal einen kurzen Blick in seine Richtung, als sie an ihm vorüberging.
Markus fühlte sich irgendwie zurückgewiesen, und dieses Gefühl gefiel ihm überhaupt nicht, während er ihr nachschaute, wie sie das Postamt verließ. Er war es nicht gewohnt, ignoriert zu werden. Ihre Aufmerksamkeit war eindeutig auf etwas anderes gerichtet. Er beobachtete sie, als sie auf eine wartende Kutsche zuging, wo der Kutscher sie bereits an der Tür empfing.
Sie war groß und blond und hatte nicht die geringste Ähnlichkeit mit ihrer Tante, die eine zierliche, brünette Frau war. Trotz ihres reifen Alters war Adelicia Cheatham immer noch eine faszinierende, dunkelhaarige Schönheit. Diese Frau hingegen war zwar ganz gewiss nicht unattraktiv, aber ihre Züge waren weniger auffallend und auf jeden Fall weniger zart. In ihren Gesichtszügen lag mehr Stärke. Man könnte sie sogar als gut aussehend beschreiben. Und er vermutete, dass sie älter war, als er im ersten Moment gedacht hatte …
„Sir?“
Markus drehte sich um.
Die ältere Frau, der er vorher geholfen hatte, stand bereits ein gutes Stück vor ihm in der Schlange. Sie lächelte und forderte ihn mit einer Handbewegung auf, weiterzugehen.
Etwas peinlich berührt, schloss Markus zu ihr auf, warf dann aber noch einmal einen Blick durch das Fenster und sah, dass die Frau gerade in die wartende Kutsche einstieg.
Es war lange her, dass er auf eine Frau aufmerksam geworden war, die ihm nicht mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit entgegengebracht hatte. Doch wenn er es wirklich darauf angelegt hätte, ihre Aufmerksamkeit zu erregen, wäre ihm das selbstverständlich gelungen, beruhigte er sich.
Aber das war eigentlich bedeutungslos, denn er hatte von solchen Frauen genug. Und die Frau, mit der er verlobt war, wollte er nicht. Er atmete schwer aus. Aber daran könnte er nichts ändern.
Einige Minuten später stand er am Schalter.
„Guten Tag, Mr Geoffrey“, begrüßte ihn der Schalterbeamte und stand schon von seinem Hocker auf. „Wir haben etwas für Sie, Sir. Es traf heute Morgen ein.“
Markus freute sich über diese Auskunft und wartete. Aber als er einen Briefumschlag statt einer Schachtel oder Kiste sah, wurde seine Freude schnell getrübt. „Sonst nichts?“, fragte er.
Der Postbeamte schüttelte den Kopf. „Das ist alles. Tut mir leid, Sir.“
Markus zwang sich zu einer höflichen Antwort und trat mit dem Brief in der Hand zur Seite. Der Poststempel verriet ihm, woher der Brief kam, noch bevor er den Absender las. Er riss den Umschlag auf und fand einen zweiten Umschlag darin. Als er das königliche Wachssiegel sah, versteckte er es schnell. Gleichzeitig hatte er das Gefühl, eine unsichtbare Schlinge ziehe sich um seinen Hals zusammen.
Onkel Franz hatte ihm noch nie geschrieben, und Markus wusste nur zu gut, wer ihn dazu veranlasst hatte. Er wollte den Brief schon wegstecken, um ihn später zu lesen, dachte aber an die Gesundheitsprobleme seines Vaters und entschied sich anders. Er trat in eine ruhige Ecke des vollen Postamts und öffnete den Brief.
Sein Blick fiel auf die Begrüßung und die ersten Zeilen des Briefes, und er erkannte schnell, dass der Gesundheitszustand seines Vaters nicht der Grund für dieses Schreiben war. Es ging darin um etwas anderes.
An den Erzherzog Gerhard Markus Gottfried von Habsburg …
Dass sein Onkel seinen offiziellen Namen und Titel benutzte, unterstrich auf unangenehme Weise die Absicht dieses Briefes. Markus war erneut sehr dankbar, dass ihn ein ganzer Ozean von dem trennte, was er hinter sich zurückgelassen hatte – wenigstens noch eine Weile.
Sein Blick überflog die Begrüßungsfloskeln und wanderte nach unten.
Im nächsten Juni, Gerhard, läuft die Frist, die du dir erbeten hast, ab. Dann kehrst du, entsprechend unserer Abmachung, zurück, um deine Pflichten gegenüber der Krone und deinem Land zu erfüllen. Wer privilegiert geboren ist, muss seine Verantwortung mit Anstand und Ehre tragen, unabhängig von seinen persönlichen Gefühlen und ungeachtet seiner …
Markus faltete den Brief zusammen und steckte ihn in den Umschlag zurück. Wenn er einen Befehl seines Onkels, des Kaisers von Österreich, nur genauso leicht ignorieren könnte, wenn er persönlich vor ihm stünde. Er kannte die Worte seines Onkels auswendig. Er hatte sie als Junge unzählige Male gehört, weil er einer der möglichen österreichischen Thronfolger war, hinter seinem Vater und seinem älteren Bruder.
Aber in den Wochen, bevor er das Land verlassen hatte und nach Amerika gegangen war, hatte er sie noch viel öfter gehört. Damals hatten die österreichischen Zeitungen berichtet, dass er „dank glücklicher Umstände“ jetzt in der Thronfolge aufgerückt war.
Er hatte nie das Ziel gehabt, Kaiser von Österreich zu werden, und hatte nicht einmal im Traum daran gedacht, dass es eines Tages dazu kommen könnte. Er glaubte auch jetzt noch nicht, dass es dazu käme. Immerhin erfreute sich sein Onkel bester Gesundheit.

Er konnte es nicht fassen, dass schon fast ein Jahr vergangen war, seit er seine Heimat verlassen hatte. Er war immer noch ein wenig überrascht, dass sein Onkel und sein Vater damals eingewilligt hatten, dass er eine Weile nach Amerika ging. Aber nach Rutgers Tod hatte sich alles verändert.
Auch er hatte sich verändert.
Sowohl sein Onkel als auch sein Vater waren sich einig gewesen, dass eine gewisse Zeit außer Landes gut für ihn wäre, und angesichts der Gerüchte, die wegen Rutgers Tod kursierten, auch gut für das Haus Habsburg. „Es ist besser, wenn man dich eine Weile in der Öffentlichkeit nicht sieht“, hatte Onkel Franz geraten. „Warten wir, bis Gras über den Skandal gewachsen ist und die Leute die Sache vergessen. Das ist in solchen Fällen immer so. Man braucht nur Zeit und muss warten, bis etwas anderes kommt, auf das sich die Zeitungen stürzen können. Und wenn du dir unbedingt noch die Hörner abstoßen musst, dann sei bitte diskret. Wir brauchen auf keinen Fall auch noch einen amerikanischen Skandal.“
Der letzte Brief seines Vaters hatte bestätigt, dass Onkel Franz’ Vorhersage eingetroffen war. Die Gerüchte verstummten immer mehr. Die Leute vergaßen, was passiert war.
Aber Markus könnte es nie vergessen.
Wenn es im Land politische Unruhen gegeben hätte, hätten sein Onkel und sein Vater ihm nie erlaubt, Europa zu verlassen. Aber im Kaiserreich herrschte Frieden. Das Schiff segelte in ruhigen Gewässern, wie sein Onkel bei seiner Abreise gesagt hatte.
Trotzdem – Markus schaute auf den Umschlag – hielt es Onkel Franz offenbar für nötig, ihn an seine Pflichten zu erinnern. Als ob er sie je vergessen könnte! Er liebte sein Land und seine Familie, auch wenn viele in der Familie von Ehrgeiz und Habgier getrieben wurden. Der Grund, warum er gern auf die Krone verzichten würde, war nicht mangelnde Liebe oder fehlender Respekt.
Er hatte einfach nicht den Wunsch, sein Land zu regieren. Diese Seite des Lebens kannte er bereits zu Genüge. Jetzt wollte er eine andere Seite sehen.

Als er wieder auf der Straße stand, atmete Markus die frische Luft ein und roch, dass der Herbst in der Luft lag. Er suchte die Hauptstraße nach der Kutsche ab. Und nach Mrs Cheathams Nichte. Ihm fiel wieder ein, dass sie ihn völlig übersehen hatte, aber jetzt konnte er sogar darüber schmunzeln. Vielleicht ging ihm allmählich seine Anziehungskraft auf Frauen verloren.
Oder Adelicias Nichte hatte mehr Ähnlichkeit mit ihrer Tante, als man auf den ersten Blick sah. Er lächelte. Adelicia Cheatham war in jeder Hinsicht eine selbstbewusste Frau. Er hatte sie schon öfter in der Stadt gesehen. Sie hielt den Kopf hoch und schaute weder nach rechts noch nach links. Sie schien gegen gesellschaftlichen Druck immun zu sein.
Nach seinem nächsten Termin wollte er nach Belmont reiten, um nach seinen Pflanzen im Gewächshaus zu sehen. Vielleicht hätte er dabei Gelegenheit, die Bekanntschaft von Adelicia Cheathams Nichte zu machen. Natürlich aus rein gesellschaftlichen Gründen. Internationale Beziehungen, sozusagen.
Er hielt kurz in seinem Zimmer in der Pension an und verstaute den Brief seines Onkels in der Zederntruhe am Fußende des Bettes. Als er den Deckel zuklappte, blieb seine Hand auf der kunstvoll geschnitzten Holzarbeit liegen. Er hatte verständlicherweise nicht viele Möbel mitgenommen, als er Österreich verlassen hatte. Aber diese Truhe hatte er nicht zurücklassen können.
Sein Großvater mütterlicherseits – ein bescheidener, unauffälliger Mann – hatte erstaunliche Fertigkeiten besessen, eine Gabe, die Markus geerbt hatte. Er fuhr mit der Hand über die Kanten der Truhe und erkannte mit Leichtigkeit die künstlerischen Versuche eines weniger begabten, neunjährigen Jungen. Erneut schätzte er die Erinnerung an den Mann, dem die Zeit, die er zusammen mit seinem Enkel beim Bau der Truhe verbracht hatte, wichtiger gewesen war als Perfektion.
Markus stand auf und war froh, dass er die Truhe mitgebracht hatte. Sie passte gut in diese Umgebung.
Er hatte sich an die spärliche Einrichtung seiner derzeitigen Unterkunft, die das genaue Gegenteil des Palastes und der Privatresidenz seiner Familie war, gewöhnt und schätzte sie sogar. Er hätte bei seiner Ankunft in Nashville ein Haus mieten oder gar kaufen können. Aber das hätte im Widerspruch zu der Entscheidung gestanden, die er getroffen hatte, bevor er in dieses Land gekommen war.
Er wollte erfahren, wie gewöhnliche Bürger lebten, und lernte dabei sehr viel über sich selbst, auch wenn ihm vieles, das er bei sich entdeckte, nicht gefiel.
Sein Onkel hatte ihn ermahnt, in diesem Land keinen Skandal auszulösen, aber das war das Letzte, worum sein Onkel sich Sorgen machen musste. Mit diesem Teil seines Lebens hatte Markus abgeschlossen. Keine Frauen mehr und keinen Alkohol mehr. Wenigstens nicht im Übermaß. Er wollte sein Leben nicht länger vergeuden, wie er es bisher getan hatte.
Er unterbrach diesen Gedankengang und schritt in Richtung des Gerichtsgebäudes der Stadt. Ein leichtes Pochen setzte in seinem Hinterkopf ein. Vielleicht hatte er zu viel gearbeitet. Er hoffte, seine Leute, die das Textillager auf der anderen Seite der Stadt renovierten, kämen weiterhin so gut voran. Sie waren mit der Arbeit eine Woche weiter als geplant, und er wollte, dass es so bliebe.
Er betrachtete den endlosen, blauen, wolkenlosen Himmel und ließ seinen Blick über die saftigen Hügel wandern, die die Stadt umgaben. Im Geiste sah er die schneebedeckten Alpen seiner Heimat vor sich.
Als er auf sein Leben zurückblickte, wurde ihm bewusst, wie viel Zeit er vergeudet hatte und dass ein großer Teil seines Lebens von anderen bestimmt worden war. Er war privilegiert aufgewachsen, daran bestand kein Zweifel, mit reichlich Gelegenheit zu studieren und zu lernen. Aber auch mit reichlichen Verpflichtungen. Immer wieder Verpflichtungen.
Der Süden der USA war durch den Krieg und seine Nachwirkungen viel stärker zerstört, als er sich vorgestellt hatte. Sein Können wurde hier gebraucht. Das war so anders und so befreiend, dass er das Leben, das er in Österreich geführt hatte, fast vergessen konnte. Er hatte nach Amerika kommen wollen, seit er als Junge von seinem Hauslehrer das erste Mal von den „dreizehn tapferen kleinen Kolonien“, den ursprünglichen Kolonien der ersten Siedler, gehört hatte. Aber erst als ein Lehrer ihn mit Luther Burbanks Schriften bekannt gemacht hatte und Markus Gelegenheit bekam, den berühmten Botaniker persönlich kennenzulernen und sein Gewächshaus in Boston mit Tausenden von Pflanzen zu besuchen, hatte sein Traum Wurzeln geschlagen.
Auch wenn dieser Traum vielleicht nur von kurzer Dauer wäre.


Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.



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