Alfa | Kicking Your Love (Kiss'n'Kick 1) | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 346 Seiten

Reihe: Kiss'n'Kick

Alfa Kicking Your Love (Kiss'n'Kick 1)

Hinreißende Romance über die unerwartete Liebe zu einem Kickboxer
22001. Auflage 2022
ISBN: 978-3-646-60813-7
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Hinreißende Romance über die unerwartete Liebe zu einem Kickboxer

E-Book, Deutsch, Band 1, 346 Seiten

Reihe: Kiss'n'Kick

ISBN: 978-3-646-60813-7
Verlag: Impress
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



**Ein Kickboxer zum Verlieben** Auch wenn Railey einen Regionalmeistertitel im Kickboxen hat, wird sie zumeist nur auf ihre Größe reduziert. Als der attraktive Austin Anderson beim Training auftaucht, ist sie überzeugt, dass er genauso unverschämt ist wie alle anderen Jungs in River Hill. Doch je näher sie ihn kennenlernt, desto unsicherer wird sie, was seine Absichten angeht. Die Art, wie einfühlsam er sich um sie kümmert, bringt ihre Mauern gefährlich ins Wanken. Und dann schlägt er auch noch vor, Raileys Selbstbewusstsein aufzubauen, wenn sie im Gegenzug mit ihm trainiert. Doch Railey ist nicht die Einzige, die einen Deal mit Austin eingeht ... Die Wattpad-Sensation nun bei Carlsen Impress! //Dies ist der erste Band der berührenden Young Adult Buchserie »Kiss'n'Kick«. Alle Romane der Sports-Romance: -- Kicking Your Love. Kiss'n'Kick 1 -- Seeking Your Love. Kiss'n'Kick 2  -- Guarding Your Love. Kiss'n'Kick 3 -- Sammelband der gefühlvollen Sports-Romance-Trilogie (Kiss'n'Kick) Diese Reihe ist abgeschlossen.//

Nicole Alfa schrieb bereits mit elf Jahren die Erstfassung für ihre Debütreihe. Nachdem sie ihre Manuskripte auf einer Plattform für Autoren hochlud und dort Zuspruch von ihren Lesern bekam, verfestigte sich ihr Wunsch, Schriftstellerin zu werden. Oft lässt sie sich für ihre Charaktere und deren Schicksale durch ihre Umgebung, Erfahrungen, Musik oder Fotos inspirieren. Ihr Motto ist es, nicht aufzugeben, auch wenn andere sagen, dass es unmöglich ist.
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Autoren/Hrsg.


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Kapitel 1


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Ein lautes Klingeln reißt mich aus meinen Gedanken. Blinzelnd löse ich die Finger von der Tastatur, um den Wecker auszumachen. Ich war so im Niederschreiben meiner Gefühle versunken, dass ich die Zeit ganz vergessen habe. Es ist fast fünf. In einer Stunde beginnt unser Kickboxtraining, das jeden Freitagabend im örtlichen Sportverein stattfindet.

Da ich mich noch fertig machen muss, speichere ich den geschriebenen Text in meinem -Dokument ab. Dort halte ich all meine Überlegungen und Sorgen fest, wenn es mir nicht gut geht.

So wie heute. Denn vergangene Nacht habe ich wieder von geträumt. Der Traum war eine Erinnerung. Eine Erinnerung an damals. An mein erstes Turnier im Kickboxen, als noch gelebt und mich nach Miles’ bösen Worten getröstet hat. Sie hat die Trauer wieder hochleben lassen, weshalb ich meine Gefühle niedergeschrieben habe. Danach geht es mir immer besser.

Als Nächstes lade ich ein bereits vorgeschriebenes neues Kapitel meines Buches hoch, das ich auf einer kostenlosen Schreibplattform veröffentliche. Jeden Freitag teile ich vor dem Training ein neues Kapitel mit meinen mittlerweile fast zehntausend Lesern. Die Deadlines, die ich mir somit selbst gesetzt habe, sind motivierend. Ebenso wie das Wissen, dass die Leser jede Woche darauf warten, wie es weitergeht.

Nachdem der erfolgreiche Upload bestätigt wurde, klappe ich den Laptop zu. Dann packe ich meine Tasche zusammen und warte ungeduldig auf meinen Zwillingsbruder.

»Hast du’s endlich?!«, rufe ich entnervt und klopfe zum gefühlt hundertsten Mal gegen die Badezimmertür. Dean hält sich jetzt gefühlt seit einer halben Ewigkeit darin auf. Es ist jedes Mal dasselbe mit ihm und dem Bad.

»Gleich, ich muss noch meine Haare trocknen«, gibt er empört zurück. Ich höre, wie er den Stecker in die Steckdose steckt und den Föhn anschaltet.

Genervt schlage ich meinen Kopf gegen die Tür. Er braucht jeden Tag eine halbe Ewigkeit, um sich fertigzumachen, bevor er aus dem Haus geht. Dabei ist das Gestyle umsonst, da wir nach dem Training ohnehin total zerzaust und verschwitzt sein werden.

»Dean, mach jetzt diese verdammte Tür auf oder ich breche sie ein! Ich brauche nur schnell meinen Haargummi, dann kannst du wieder abschließen!«, rufe ich, als er sich nach fünf Minuten immer noch föhnt, und sehe erneut auf die Uhr auf meinem Handydisplay. Wenn er so weitermacht, kommen wir zu spät.

»Wozu der ganze Aufwand? In spätestens einer Stunde ist deine Frisur doch sowieso ruiniert«, schimpfe ich, als er endlich die Tür öffnet und ich ins Bad stolpere. »Warum bist du nicht angezogen?«, frage ich ihn, da er nur in seiner Unterhose bekleidet vor dem Waschbecken steht und sich im Spiegel begutachtet.

Der penetrante Duft seines übermäßig verwendeten Eau de Toilette kriecht mir in die Nase und lässt mich niesen. »Hast du in gebadet, oder was?«, frage ich angewidert.

»Gerade weil ich in einer Stunde sowieso wieder schwitzen werde, habe ich in «, verteidigt er sich gespielt empört. »Im Gegensatz zu dir ist es mir nicht egal, was andere über mich denken.«

Kopfschüttelnd schnappe ich mir meinen schwarzen Haargummi, der auf der Ablage über dem Waschbecken liegt. Es ist mir ganz und gar nicht egal, was andere über mich denken. Aber ich sehe es nicht ein, warum ich mich extra für ein eineinhalbstündiges Training aufstylen sollte.

»Weißt du, früher haben sich die Weibchen immer das Männchen gesucht, das am meisten gestunken hat«, sage ich und gehe zurück auf den Flur.

»Das war vor vielen tausend Jahren. Außerdem gab es da noch kein Deo«, ruft mir Dean nach, als ich in mein Zimmer laufe, um meine Sporttasche zu holen.

Nachdem ich wieder zurück auf den Flur getreten bin, fällt mein Blick auf die Tür zu Reece’ ehemaligem Zimmer neben meinem, das jetzt als Gästezimmer dient. Ein Stich bohrt sich in mein Herz. Wie sehr wünsche ich mir, er wäre noch hier. Doch er ist weg. Er wird nie wieder zurückkehren und wir müssen jetzt damit leben.

, schießt es mir plötzlich durch den Kopf. Es ist ein reiner Zwangsgedanke, den ich seit seinem Tod häufiger habe.

Obwohl ich weiß, dass das, was ich tue, totaler Blödsinn ist, gehe ich drei Schritte zurück und konzentriere mich, aus Angst, dass der Gedanke Realität werden könnte, fest auf das Mantra, dass Dean wird.

Dann laufe ich nach unten und warte vor der Haustür ungeduldig auf meinen eitlen Zwillingsbruder. Da Mom und Dad noch arbeiten müssen, sind wir allein. Dean kommt fünf Minuten später endlich fertig angezogen in Jeans, T-Shirt und Jacke mit seinem Rucksack auf dem Rücken gemächlichen Schrittes nach draußen.

»Es ist so ein Klischee, dass es immer heißt, Mädchen würden länger brauchen als Jungs. Du bist das perfekte Beispiel dafür, dass es nicht so ist«, meine ich und hole mein Fahrrad aus der Garage, die ich zuvor per PIN-Eingabe geöffnet habe. Meine Sporttasche klemme ich auf den Gepäckträger, damit sie mich beim Fahren nicht stört.

»Ich will gut aussehen und riechen«, kommentiert Dean, der sein Fahrrad ebenfalls nach draußen schiebt und einen Schalter drückt, damit sich das Garagentor wieder schließt. Im Gegensatz zu mir hat er keinen Gepäckträger. Deshalb hat er seine Sportsachen in seinem Rucksack verstaut.

»Ein einfaches Deo hätte gereicht«, erwidere ich. »Außerdem sind wir viel zu spät dran.«

»Stress nicht so herum, Railey«, antwortet Dean mit einem Blick auf seine Armbanduhr. »Das Training beginnt erst in einer halben Stunde und wir brauchen nur fünf Minuten, bis wir da sind. Wir sind also super in der Zeit.«

Schließlich setzen wir unsere Helme auf und schwingen uns auf unsere Fahrräder. Dann radeln wir die Einfahrt an unserem gepflegten Vorgarten entlang durch unser Wohnviertel in River Hill – einer typischen amerikanischen Vorstadt in Arizona mit Kindergarten, mehreren Schulen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten.

Bis auf die verschiedenen Farben der Hauswände sehen alle Häuser in unserem Viertel so gut wie gleich aus. Die Straßen sind in regelmäßigen Abständen mit Laubbäumen gesäumt. Da wir in einer ruhigen Gegend wohnen, kommen uns nur ein paar Autos entgegen. Dafür sind auf den Fußgängerwegen und auf der Straße aufgrund des sonnigen, warmen Wetters einige Spaziergänger und Radfahrer unterwegs.

Nach nur wenigen Minuten taucht vor uns die kleine Turnhalle auf, in der wir ein- bis zweimal in der Woche Kickbox-Training haben.

Wir fahren auf den Parkplatz davor, der von mehreren...



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