E-Book, Deutsch, Band 2465, 144 Seiten
Reihe: Julia
Anderson Heißer Flirt mit dem Playboy-Milliardär
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7337-1450-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, Band 2465, 144 Seiten
Reihe: Julia
ISBN: 978-3-7337-1450-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Als der glutäugige Grieche ihr in der Oper eine Eintrittskarte anbietet, weil Leah ihr Ticket verloren hat, will die junge Rezeptionistin zunächst ablehnen. Doch dem Charme eines Theo Savas kann sie nicht widerstehen, genauso wenig wie seinen Küssen, mit denen der Playboy sie nach der Premiere in seiner Hotelsuite verführt. Aber ihr heißer Flirt hat süße Folgen, und plötzlich will der smarte Tycoon sie nicht nur sofort heiraten, er entführt sie auch auf seine Privatinsel. Eigentlich ein Traum, aber Theos Bedingungen brechen Leah das Herz ...
Natalie Anderson nahm die endgültigen Korrekturen ihres ersten Buches ans Bett gefesselt im Krankenhaus vor. Direkt nach einem Notfall-Kaiserschnitt, bei dem gesunde Zwillinge das Licht der Welt erblickten, brachte ihr ihr Ehemann die E-Mail von ihrem Redakteur. Dem Verleger gefielen ihre früheren Korrekturen und da es gerade einen Mangel an guten Manuskripten gab, musste sie ihre Verbesserungen innerhalb von einer Woche anfertigen. Trotz dieses knappen Zeitfensters hatte ich längst angebissen. Unter starken Schmerzmitteln und ohne den ständigen Kontakt zu meinen frisch geborenen Zwillingen schaffte ich die Revisionen rechtzeitig, sagt sie. Auch ihr Ehemann dachte, dass es eine gute Idee sei, die Sache anzugehen. Darum brachte er ihr den Laptop seines Bruders und Natalie machte sich an die Arbeit. Sie verschickte die Revisionen am Freitag. Am Montag war sie bereits wieder Zuhause und bekam endlich den heiß ersehnten Anruf: Wir wollen ihr Buch kaufen. Ernsthaft schreibt Natalie nun schon seit einigen Jahren. Aber seit sie damit angefangen hat, schreibt sie jede Nacht, nachdem ihre zwei Kinder, und jetzt auch noch ihre Zwillinge, ins Bett gegangen sind. Für ihre Romane hofft sie in der Zukunft auf weitere gute Neuigkeiten und auf eine längere Abgabefrist.
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2. KAPITEL
Sein Lächeln spiegelte eine Mischung aus Triumph und sinnlicher Entschlossenheit, gepaart mit kaum verhohlener Erleichterung, was Leahs Lust nur noch weiter anfachte.
„Ich muss mich noch von Zoe verabschieden“, murmelte sie.
„Natürlich.“ Er begleitete sie durch die Menge und trat einen Schritt zurück, als sie ihre Freundin erreichten.
„Tut mir leid, Zoe“, sagte Leah zu ihr. „Ich mach mich jetzt auf den Weg …“
„Seit wann kennst du Theo Savas?“, unterbrach Zoe sie in einem aufgeregten Flüstern. „Und seit wann küsst er jemanden so in der Öffentlichkeit wie eben gerade dich?“
„Du … du hast es gesehen?“ Leah wäre vor Peinlichkeit am liebsten im Boden versunken.
„Oh mein Gott, ja. Und nun verschwinde.“ Zoe lachte und zog sie in eine kurze Umarmung. „Lass dir das nicht entgehen. Mach alles, was ich auch machen würde“, flüsterte sie ihrer Freundin ins Ohr. „Um Himmels willen, hab einmal im Leben ein wenig Spaß.“
Leahs Herz klopfte wie wild, als Theo ihre Hand ergriff und sie gemeinsam den Saal verließen und in die Stille des Hotelflurs traten. Im Fahrstuhl schaute er sie lächelnd an, aber sie sah die Frage in seinen Augen und die Anspannung in seinem Körper.
Sie spürte die Frage auch. Seit wann ging sie einfach mit einem vollkommen Fremden mit? Doch irgendwie fühlte er sich nicht wie ein Fremder an, eher wie eine verwandte Seele, deren Verantwortungsgefühl und Verpflichtungen andere Bedürfnisse verbargen. Sie spürte, genau wie sie würde er alles für diejenigen tun, die ihm am Herzen lagen. Und das berührte etwas in ihr. Ihre Energien schienen im Gleichklang zu schwingen, auch wenn es zwischen ihnen nie mehr als diese eine Nacht geben würde.
So viele Jahre hatte sie sich bemüht, ihren Eltern zu gefallen und ihren unmöglichen Ansprüchen gerecht zu werden. Einfach mal etwas nur für sich selbst zu tun war schon lange überfällig.
Er öffnete die Tür zu seiner Suite, und Leah trat ein. Hinter den großen Fenstern blinkten die Lichter der Skyline von London. Die Einrichtung der Suite war der pure Luxus – aber als Theo in die Mitte des Zimmers trat, verschwand das alles im Hintergrund. Er war wie ein Sonnengott, der alles andere in den Schatten stellte.
Sicher war sie nicht die erste Frau, die in seinen Bann fiel, aber das machte ihr nichts aus.
„Machst du das oft?“, fragte sie.
„Nicht so oft, wie du denkst.“
Sie war nicht mehr sicher, was sie überhaupt dachte, denn sie schwebte immer noch auf der magischen Anziehungskraft, die er auf sie ausübte. „Ich tue so was nie.“
„Niemals?“
Peinlich berührt zuckte sie mit den Schultern. Sie würde ihm nicht sagen, dass er mit einer Frau zusammen war, die nie ein anderer Mann hatte erobern wollen. Einer Frau, die von einem Minderwertigkeitskomplex gequält wurde, der größer war als Jupiter. Wie wichtig war es überhaupt, was sie schon mal getan hatte oder nicht? Dieser Moment war da, und er war zu wichtig, um ihn zu ignorieren. Sie wollte mehr von seinen Berührungen, mehr von dem erhebenden Gefühl, wenn er sie küsste.
„Ich sollte dir vermutlich einen Drink oder so anbieten“, sagte er und strich sich mit der Hand durch die Haare, bevor er hörbar ausatmete, als hätte auch er Schwierigkeiten, mit der Situation umzugehen.
Dieses Verlangen in ihm zu spüren, das ihr eigenes spiegelte, war berauschend. „Ich wäre mit ‚oder so‘ zufrieden“, murmelte sie schüchtern.
Kurz wirkte er verblüfft, dann lächelte er und kam auf sie zu. „Ich wollte das hier seit dem ersten Moment, in dem ich dich gesehen habe.“
Sie schüttelte den Kopf, weil sie ihm nicht glaubte. „Du musst mir nichts … Nettes sagen.“
„Bist du es nicht gewohnt, dass Leute dir die Wahrheit sagen? Du bist wunderschön, Leah. Du hast mich innerhalb von Sekunden meiner Selbstkontrolle beraubt.“
Leah schloss die Augen. Sie wollte ihm nicht zuhören, wollte nicht, dass Worte ihren Glauben an diesen Moment zerstörten. Aber dann spürte sie, dass er nah bei ihr stand. Sie spürte seine Hitze und seine Anspannung.
„Wenn ich es dir nicht sagen darf“, flüsterte er direkt an ihrem Ohr. „Dann werde ich es dir zeigen.“
Dieses entschlossen klingende Versprechen ließ lähmendes Verlangen in ihr aufsteigen. Beinahe erwartete sie einen Ansturm heftiger Leidenschaft von ihm – und den hätte sie willkommen geheißen. Doch so war es nicht.
Es war langsam, eine köstliche Folter. Ein sinnlicher Kuss, der sie in seine Arme zog. Jede Berührung sprach von Bewunderung, machte sie atemlos, brachte sie dazu, sich näher an ihn zu pressen, weckte in ihr den Wunsch nach etwas, das sie nicht in Worte fassen konnte. Sie zitterte, als er sie hochhob, ins Schlafzimmer trug und sie sanft auf dem Bett absetzte.
Nachdem sie ihre Strickjacke ausgezogen hatte, übernahm er. Langsam öffnete er die Knöpfe ihrer Bluse und hielt inne, um den weißen Spitzen-BH zu mustern, der ihre kleinen Brüste bedeckte. Er stöhnte, aber nicht enttäuscht, sondern erfreut. Hier hatte nichts Platz außer dem Vergnügen. In seinen Armen fühlte sie sich ungewohnt sicher. Niemand hatte sie je so geküsst. Seine Berührungen ließen die ängstlichen Gedanken in ihrem Kopf verstummen, sodass sie nur noch auf die Signale ihres Körpers hörte. Theo öffnete den Reißverschluss ihrer Hose und zog sie ihr mitsamt ihren Schuhen aus.
„Purpurrote Seide.“ Sein heißes Lachen kitzelte auf ihrer Haut, als er seinen Blick über ihren Körper gleiten und an ihren Hüften verweilen ließ. „Damit hätte ich nicht gerechnet.“
„Was hast du denn erwartet? Weiße Omaschlüpfer und einen Keuschheitsgürtel?“
Wieder lachte er und beugte dann den Kopf, um einen Kuss auf ihren Oberschenkel zu drücken und sanft an der Seide zu knabbern.
Leah stöhnte leise auf. Tatsache war, dass dies hier der erste sexy Slip war, den sie sich je gekauft hatte. Auf den passenden BH hatte sie verzichtet, sie wollte nicht, dass man ihn unter der Bluse hervorblitzen sah.
„Es bestätigt die Theorie, die ich über dich entwickelt habe“, murmelte er.
„Die da wäre?“, stieß sie hervor.
„Dass du sinnlicher bist, als du wirkst, und dein wahres Wesen verbirgst.“
„Du interpretierst zu viel hinein.“
Mehr brachte sie nicht hervor, denn er fuhr fort, sie zu küssen … am Bündchen des Seidenslips entlang. Verlangen überwältigte sie, und gleichzeitig war es ihr ein wenig peinlich, dass er etwas an ihr erkannt hatte, das sie selbst kaum wahrhaben wollte.
„Du machst das wirklich niemals, Leah?“ Er hob den Kopf und schaute ihr direkt in die Augen.
Sie wollte ihn nicht anlügen, und doch fiel es ihr schwer, die Antwort um den Kloß in ihrer Kehle herumzupressen. „Nein.“
Er nickte, was ihr verriet, dass er es die ganze Zeit über gewusst hatte.
„Stört dich das?“, fragte sie unsicher.
„Nein.“ Er legte sich neben sie aufs Bett und musterte ihr Gesicht. „Aber bist du sicher, dass ich dein erster One-Night-Stand sein soll?“
Die Erinnerung daran, dass das alles war, was er anbot, störte sie nicht. Aber seine Frage verriet ihr, dass er die gesamte Wahrheit über sie noch nicht erfasst hatte.
Sie hatte nicht nur noch nie einen One-Night-Stand gehabt, sondern überhaupt noch nie eine Nacht mit einem Mann verbracht.
Schüchternheit und die Angst, dass er aufhören würde, wenn sie ihm die Wahrheit sagte, brachten sie dazu, nur zu nicken. Denn aufzuhören war das Letzte, was sie wollte.
Er küsste sie auf den Mund. Mit einer Hand umfasste er erst eine Brust, dann die andere, strich über ihren Bauch, ließ seine Finger unter das Bündchen des purpurfarbenen Slips gleiten. Als Leah aufkeuchte, vertiefte er den Kuss, hörte aber mit seinen heißen Erkundungen nicht auf. Seine Hand glitt tiefer, seine Finger erforschten ihre geheimsten Stellen, ihre empfindlichsten Punkte.
Unter der Verführung seiner Zunge und seiner Fingerspitzen löste sich der letzte Rest von Zurückhaltung in Leah auf. Sie war Wachs in seinen Händen, fühlte sich, als bestünde sie allein aus Hitze und Licht. Sie bog sich ihm entgegen, vertiefte den Kuss, krallte ihre Finger in seine Schultern, um Theo noch näher an sich zu ziehen.
„Ja“, ermutigte er sie mit rauer Stimme, als sie aufstöhnte. Er verstärkte das Spiel seiner Finger, bis die Zeit stehen zu bleiben schien und Leah von einem Gefühl davongetragen wurde, das sie laut aufschreien ließ, bevor sie glaubte, die Besinnung zu verlieren.
Theo strich mit dem Zeigefinger leicht am Saum des purpurfarbenen Slips entlang und sonnte sich in dem Gefühl, Leah gerade den schönsten Orgasmus aller Zeiten geschenkt zu haben. Er sehnte sich danach, sie auszuziehen und ihren heißen, straffen Körper zu erobern. Doch ihr Witz über den Keuschheitsgürtel … Mit einem Mal schaute er auf und sah den Schimmer erneut erwachenden Verlangens in ihren Augen. Aber er sah auch Schüchternheit und eine leichte Unsicherheit … War sie etwa …
Ein Gewicht schien sich auf seine Schultern herabzusenken. Er drückte sich vom Bett ab und legte schnell Hemd und Krawatte ab. Leah beobachtete ihn, die Lippen leicht geöffnet. Als er nach seiner Gürtelschnalle griff, erstarrte sie. Ungeduldig entledigte er sich seiner Hose und Boxershorts und legte seine Erektion frei. Dabei beobachtete er Leahs Reaktion genau. Sie konnte nicht widerstehen, hinzuschauen, aber ihre Augen weiteten sich...




