Anderson | Verführerisches Spiel mit dem Playboy | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2519, 144 Seiten

Reihe: Julia

Anderson Verführerisches Spiel mit dem Playboy


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7515-0711-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2519, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7515-0711-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ein duftendes Schaumbad, ein prickelndes Glas Champagner: Merle erstarrt, als ein Mann plötzlich das luxuriöse Badezimmer betritt und sie nackt in der Wanne überrascht. Es ist Ashton Castle, der Besitzer des traumhaften Anwesens, in dem sie den Nachlass seines Vaters ordnet. Obwohl Ashs anmaßender Blick sie ärgert, fühlt sie gleichzeitig heißes Begehren. Doch sie weiß, Ash ist ein unverbesserlicher Playboy! Trotzdem braucht sie diesen Job, um ihre Schulden zu bezahlen. Wider besseres Wissen lässt sie sich auf einen sinnlichen Deal mit Ash ein ...



Natalie Anderson nahm die endgültigen Korrekturen ihres ersten Buches ans Bett gefesselt im Krankenhaus vor. Direkt nach einem Notfall-Kaiserschnitt, bei dem gesunde Zwillinge das Licht der Welt erblickten, brachte ihr ihr Ehemann die E-Mail von ihrem Redakteur. Dem Verleger gefielen ihre früheren Korrekturen und da es gerade einen Mangel an guten Manuskripten gab, musste sie ihre Verbesserungen innerhalb von einer Woche anfertigen. Trotz dieses knappen Zeitfensters hatte ich längst angebissen. Unter starken Schmerzmitteln und ohne den ständigen Kontakt zu meinen frisch geborenen Zwillingen schaffte ich die Revisionen rechtzeitig, sagt sie. Auch ihr Ehemann dachte, dass es eine gute Idee sei, die Sache anzugehen. Darum brachte er ihr den Laptop seines Bruders und Natalie machte sich an die Arbeit. Sie verschickte die Revisionen am Freitag. Am Montag war sie bereits wieder Zuhause und bekam endlich den heiß ersehnten Anruf: Wir wollen ihr Buch kaufen. Ernsthaft schreibt Natalie nun schon seit einigen Jahren. Aber seit sie damit angefangen hat, schreibt sie jede Nacht, nachdem ihre zwei Kinder, und jetzt auch noch ihre Zwillinge, ins Bett gegangen sind. Für ihre Romane hofft sie in der Zukunft auf weitere gute Neuigkeiten und auf eine längere Abgabefrist.

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1. KAPITEL

Merle Jordan hatte sich ein Bad eingelassen, und in der großzügigen, tiefen Wanne türmte sich weißer Schaum. Aus der Flasche, die sie gerade entkorkt hatte, prickelte verlockend der Champagner, und Merle freute sich auf die Entspannung nach diesem harten Arbeitstag.

Sie öffnete die imposanten Glastüren, die auf den Balkon hinausführten. Er erstreckte sich über die gesamte Länge des Hauses und mündete in eine Wendeltreppe, über die man nach unten zum Pool gelangte. Der Vollmond am dunkelblauen Nachthimmel versah die Privatbucht mit einem goldenen Schimmer. Merle zündete eine Kerze an und schaltete dann das Licht aus, sodass das Bad nur vom sanften Schein des Mondes und dem der Flamme erhellt wurde.

Kichernd schlüpfte sie aus ihrer Unterwäsche. So einen Luxus hatte sie sich noch nie gegönnt. Es war ein berauschendes Gefühl. Und dabei hatte sie noch nicht einmal den Champagner gekostet.

Die Sommerluft war immer noch angenehm warm, doch Merle konnte dem duftenden Bad keine Sekunde länger widerstehen. Als sie in die Wanne stieg, glitt der glitzernde Seifenschaum an ihrem Körper entlang und streichelte ihre Haut. Merle ließ sich tiefer ins Wasser sinken, nippte an ihrem Champagnerglas und genoss den Ausblick auf die herrliche Landschaft. Kaum zu glauben, dass sie dieses luxuriöse Ferienhaus ganz für sich allein hatte. Wenn sie wollte, könnte sie in den nächsten sechs Wochen jeden Tag so baden.

Genau genommen war es kein Ferienhaus, sondern eine Riesenvilla auf Waiheke, einer Insel etwa eine Stunde von Auckland, der größten Stadt Neuseelands, entfernt. Die Insel war für ihre Luxusvillen und reichen Bewohner bekannt. Das Haus verfügte über einen gut gefüllten Weinkeller, einen prächtigen Swimmingpool und ein Spa. Zusätzlich gab es noch einen Fitnessraum, ein Kino und sogar eine Bowlingbahn. Das gesamte Anwesen war wunderschön in einem schlichten, aber eleganten Stil eingerichtet. Die rustikalen Dielenböden verliehen ihm eine gemütliche Wärme, während weiße Akzente Frische hereinbrachten. Im Wohnzimmer luden die weich gepolsterten Sofas und eleganten Sessel zum Entspannen ein. Durch die großzügige Fensterfront fiel viel Licht herein, und die grünen Pflanzen zeugten von Naturverbundenheit.

Dieses Haus sah aus wie aus einem Katalog. In diesem Fall gefiel Merle sogar der Mangel an persönlichen Gegenständen in den Räumen. So hatte sie eher das Gefühl, in einem Feriendomizil zu sein, und nicht, in die Privatsphäre eines Fremden einzudringen. Dafür wartete in der Garage eine Menge persönlicher Gegenstände darauf, von ihr entdeckt zu werden. Sie hatte den Auftrag erhalten, dort alles zu sortieren.

Es war nicht zu fassen, dass solch eine schöne Villa seit über einem Jahr leer stand. Aber sie konnte dem unverschämt reichen Besitzer seine Abwesenheit kaum übelnehmen, denn so hatte Merle wenigstens für eine Weile ein Dach über dem Kopf.

Mit einem genüsslichen Seufzer erhob sie sich auf die Knie und füllte sich noch etwas Champagner nach, den sie auf dem Fenstersims abgestellt hatte.

„Oh, hallo, Darling.“

Die tiefe Stimme ließ sie zusammenfahren.

„Was machen Sie in meiner Badewanne?“

Merle erstarrte mitten in der Bewegung und blickte erschrocken den Mann an, der im Türrahmen lehnte. Für einen kurzen Moment nahm sie nur seine Augen wahr. Sie waren bernsteinfarben und funkelten wunderschön im Kerzenlicht.

Ashton Castle.

Merle atmete erleichtert aus, weil sie ihn sofort erkannt hatte. Sie hatte ihn auf einem Foto gesehen, dem einzigen persönlichen Gegenstand im Haus. Ash hatte das Anwesen vor einem Jahr von seinem Vater Hugh geerbt, war jedoch mit anderen Dingen beschäftigt gewesen. Keine Frau konnte ihm widerstehen, denn der berüchtigte Playboy Ash Castle war nicht nur wahnsinnig reich, sondern sah auch noch verdammt gut aus.

Jetzt, wo er leibhaftig vor ihr stand, konnte Merle kaum den Blick von ihm abwenden. Er war groß, attraktiv, einfach umwerfend. Mit offenem Mund und weit aufgerissenen Augen starrte sie auf seinen durchtrainierten Körper und sein unglaublich schönes Gesicht. Sie wusste, dass er ein Draufgänger war und viele Frauen alles tun würden, um eine Nacht mit ihm zu verbringen.

Doch Merle war keine von ihnen.

Sicherlich war es für ihn mit seinem Geld, seinen Privilegien und seinem guten Aussehen ein Leichtes, alles und jede zu bekommen, was wiederum zu Arroganz und einem Anspruchsdenken führte. Ob er dabei irgendwelche Grenzen überschritt, kümmerte ihn nicht. Merle kannte diese Sorte Männer gut. Als Jugendliche war sie einmal an so einen geraten und hielt sich seitdem von solchen Typen fern. Und jetzt traf sie den Schlimmsten von allen.

„Schätzchen?“, Ash schaute sie immer noch an.

Erst jetzt wurde Merle bewusst, dass sie immer noch auf den Knien und damit völlig entblößt war.

Sie ließ sich so schnell zurück ins Wasser fallen, dass sie fast untergetaucht wäre. Verzweifelt ruderte sie mit den Armen in der Luft, um sich am Badewannenrand festzuhalten, während gleichzeitig ihre Beine in die Höhe schossen. Sie wischte sich den Schaum aus dem Gesicht.

Sie konnte nicht aufhören, ihn anzustarren. Das dunkelgraue T-Shirt, das er trug, schmiegte sich um seine breiten Schultern und seinen muskulösen Oberkörper, und die schwarze Jeans betonte seine langen, durchtrainierten Beine ebenso wie die schmalen Hüften. Im Bereich der Oberschenkel war der Stoff etwas ausgeblichen, sodass Merles Blick direkt auf das Zentrum seiner Männlichkeit gelenkt wurde. Rasch schaute sie in sein markantes Gesicht – hohe Wangenknochen, eine gerade, fast aristokratische Nase und volle, sinnliche Lippen, die ein schwaches, aber anerkennendes Lächeln umspielte. Und dann waren da ja noch seine Augen, die in diesem warmen Goldton schimmerten. Ash verkörperte die pure Männlichkeit. Und das Schlimmste daran war, dass Merle sich zu ihm hingezogen fühlte. Sie konnte nichts dagegen tun. Diese überraschende Reaktion ihres Körpers brachte sie so durcheinander, dass sie es nicht einmal schaffte, ihm zu sagen, er solle von hier verschwinden.

„Was machen Sie hier?“, fragte er ruhig, scheinbar unbeeindruckt von ihrer Nacktheit und ihrem erschrockenen Zurückgleiten ins Wasser.

Merle stieg die Schamesröte ins Gesicht. Eigentlich sollte sie ihn fragen, was er hier tat. Aber sie brachte kein Wort heraus. Sie war hier, weil Ashs Halbbruder Leo Castle sie für einen Job beauftragt und ihr für die Zeit, in der sie hier arbeiten würde, das Haus überlassen hatte. Sie bereute es nicht, sich für die Pflege ihres Großvaters Geld geliehen zu haben, doch jetzt, wo er nicht mehr da war, hatte sie einen großen Schuldenberg abzutragen.

„Hat Sie jemand geschickt, Miss …?“

Merle straffte die Schultern, da ihr sein Tonfall leicht anmaßend erschien, und fand schließlich ihre Stimme wieder. „Leo Castle …“

„Leo hat Sie angeheuert?“ Ashton Castle hob verwundert die Augenbrauen. „Woher wusste er, dass ich komme?“ Dann senkte er die Stimme. „Aber er weiß doch, dass ich nicht mit Prostituierten schlafe.“

Merles Glieder fühlten sich plötzlich so taub an, dass sie nicht mehr spürte, ob das Wasser heiß oder kalt war. Hatte er gerade Prostituierte gesagt?

Ihr Herz raste. Dachte er etwa, sie wäre hier, um ihn zu unterhalten? Dass sie nackt in der Badewanne darauf wartete, ihn beglücken zu können? Die Demütigung, die sie jetzt empfand, machte alle Glücksgefühle von vorhin zunichte. Und da war noch etwas anderes – es fühlte sich an wie etwas Sündhaftes und Erregendes zugleich.

„Ich glaube, das ist ein Missverständnis“, stammelte sie verlegen.

„Ja.“ Er schlenderte zu ihr herüber, nahm die Champagnerflasche und musterte Merle dabei schamlos. „Aber da gab es schon schlimmere.“

Er zog einen Mundwinkel nach oben, neigte den Kopf und musterte dann prüfend die Champagnerflasche. „Die hier war jedenfalls kein Missverständnis. Gute Wahl.“ Mit funkelnden Augen blickte er wieder zu Merle. „Neunhundert Dollar pro Flasche ist schon ein stolzes Sümmchen.“

Ihr blieb fast die Luft weg.

„Wie viel?“

Als Ash ein Lächeln aufblitzen ließ, wäre Merle fast das Herz stehen geblieben. Wie konnte jemand so sexy sein? Jeder Muskel in ihr verkrampfte sich. Sie konnte ihn erneut nur anstarren, während er ihren Blick erwiderte. Doch als sich ihr Verstand langsam wieder zurückmeldete, bemerkte sie einen müden Ausdruck in seinen Augen, der sein Lächeln unecht wirken ließ. Sie holte tief Luft, richtete den Blick auf die Flasche und bereute es, sie aus dem Keller mitgenommen zu haben.

„Ich hatte ja keine Ahnung. Es tut mir leid“, murmelte sie, noch eine Spur verlegener. „Mr. Castle hat gesagt, ich könnte …“

„Hör zu, Schätzchen, von mir aus kannst du in dem Zeug baden“, unterbrach Ash sie in einem fast schon gelangweilten Tonfall.

Doch dann glitt sein Blick über ihre Schultern, und etwas anderes flackerte in seinen Augen auf.

Sie hatte den verrückten Gedanken, dass er sich gerade vorstellte, die Wassertropfen von ihrer Haut zu lecken. Und sie wollte auch, dass er es tat. Merle, die noch nie einen Mann an sich herangelassen hatte, wollte plötzlich, dass der größte Playboy aller Zeiten mit seiner Zunge ihre Haut berührte. Und wie konnte es sein, dass sie immer noch kein Wort herausbrachte?

Instinktiv ließ sie sich tiefer ins Wasser sinken und spürte, wie sie innerlich dahinschmolz. Diese Gedanken waren absolut fehl am Platz, und sie war...



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