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Andre | Eine Nacht Voller Seligkeit (Sexy Romance) | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 300 Seiten

Andre Eine Nacht Voller Seligkeit (Sexy Romance)


1. Auflage 2021
ISBN: 978-1-950351-75-6
Verlag: Oak Press, LLC
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 300 Seiten

ISBN: 978-1-950351-75-6
Verlag: Oak Press, LLC
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Weltweit sind schon Millionen von Leserinnen und Lesern verliebt in Bella Andres gefühlvolle, amüsante und sexy Liebesromane! Callie Moore steht kurz davor, ihren Süßwarenladen zu verlieren. Sie beschließt, ihre Sorgen für einige heiße Momente auszublenden mit einem großen, dunklen, gut aussehenden Fremden. Derek McNear würde es nicht wagen, auf der Hochzeitsfeier seines besten Freundes Nein zu einer süßen Frau mit den richtigen Kurven zu sagen. Doch als Callie am nächsten Tag herausfindet, dass ausgerechnet Derek der Berater ist, den sie zur Rettung ihres Ladens engagiert hat, fällt es ihnen beiden schwer, sich auf das Geschäft zu konzentrieren ... Verpassen Sie nicht die anderen Bestseller-Romane von Bella Andre ... *** Flammen der Leidenschaft *** Feuer in meinem Herzen Gefährliche Liebe in den Rocky Mountains Ein brandheißer Sommer am See *** Leidenschaft in Kalifornien *** Liebst Du Mich? Schenk mir deine Liebe Wie schön du bist Gib mir mehr von dir *** Die Sullivans *** Liebe in deinen Augen Ein verfänglicher Augenblick Begegnung mit der Liebe Nur du in meinem Leben Sag nicht nein zur Liebe Nur von dir hab ich geträumt Lass dich von der Liebe verzaubern Du gehst mir nicht mehr aus dem Sinn Eine perfekte Nacht Nur du allein Deine Liebe muss es sein Dir nah zu sein Ich mag, wie du mich liebst Ohne dich kann ich nicht sein Vier Herzen vor dem Traualtar Bilder von dir Weil es Liebe ist Die Süße der Liebe Das Beste kommt erst noch Liebe ist kein Marchen Wer Liebe sät Irgendwo auf der Welt Halt mich Mit Leib und Seele Herzbeben *** Die Sullivans aus London *** Solange ich dich habe

Bella Andres Bücher führten die Bestsellerlisten der New York Times und USA Today an und sicherten sich weltweit viele Male die Nummer 1 unter den bestverkauften Titeln. Sie hat bisher mehr als 9 Millionen Bücher verkauft! Bella ist bekannt für 'sinnliche Geschichten, die Kraft geben und von berauschender Romantik umhüllt sind' (Publishers Weekly) und ihre Bücher waren schon zweimal 'Red Hot Reads' des Magazins Cosmopolitan. Außerdem wurden sie in zehn Sprachen übersetzt. Sie schreibt auch romantische, zeitgenössische Liebesromane als Lucy Kevin. Auf der Literatur-Website Goodreads gibt es für Bella Andres Bücher mehr als 50.000 5-Sterne-Bewertungen.
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KAPITEL 1


Das geradezu orgasmische Stöhnen, das Callie hinter sich hörte, war zu laut und leidenschaftlich, als dass sie es noch länger ignorieren konnte.

„Ohh, so muss der Himmel schmecken! Bin ich etwa gestorben?“, rief eine Frau mittleren Alters aus, als sie sich einen weiteren Trüffel in den Mund steckte. Ihre Tochter im Teenie-Alter, die neben ihr stand, sagte: „Mom, lass mir auch noch welche übrig“, und griff über ihre Mutter hinweg, um einige Leckereien vom Tablett zu nehmen, das der Kellner in der Hand hielt.

Callie lächelte und freute sich, dass allen die Trüffel so gut schmeckten. Doch ihr Lächeln verschwand mehr und mehr, als sie sich an die Worte ihres Buchhalters erinnerte.

„Ihr Geschäft sollte möglichst bald wieder mehr Umsatz machen, sonst bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als Callie’s Candies zu schließen.“

Mit einem lauten Seufzer sackte sie in ihrem Stuhl zusammen. Ihr Laden brachte einfach nicht genug Geld ein, um sich über Wasser zu halten. Obwohl alle, die jemals eine ihrer süßen Köstlichkeiten probiert hatten, sie sehr lecker fanden, kam sie immer noch nicht so recht über die Runden. Ihr Steuerberater hatte für Montag ein Treffen mit einem renommierten Berater für Süßwarenunternehmen vereinbart. Aber im Moment hatte Callie nicht besonders viel Hoffnung, was das anging. Sobald irgendjemand ansetzte, über Marketing und Werbung zu sprechen, driftete Callie in Tagträume ab, in denen sie neue süße Kreationen erschuf. Es war völlig egal, wie sehr sie versuchte, sich auf das Gesagte zu konzentrieren.

Sie sah sich in dem großen Wintergarten um, in dem sich zweihundert Gäste tummelten und mit verzückten Gesichtern ihre Trüffelkreationen genossen. Sofort stiegen ihr die Tränen in die Augen und sie musste stark blinzeln.

Wie sollte sie Callie’s Candies jemals aufgeben? Ihre Kundinnen und Kunden glücklich zu machen, war ihr viel mehr wert als der schnöde Mammon, dachte sie, und öffnete ihre kleine, perlenbesetzte Handtasche, um sich ein Taschentuch herauszuholen.

Die Frau hinter ihr leckte sich Staub aus Zartbitterschokolade von den Fingern. „Warten Sie, meine Liebe. Ich habe ein Taschentuch für Sie. Ich weine auch immer bei Hochzeiten. An den beiden ist einfach alles perfekt und wunderschön, nicht wahr?“

Callie zwang sich zu nicken, als sie das Taschentuch entgegennahm. Callie ignorierte den Schokoladenfleck, der sich von den Fingern der Frau auf dem Taschentuch abgezeichnet hatte und putzte sich die Nase.

Sie mochte Hochzeiten. Wirklich. Außerdem hatte sich das glückliche Paar am letzten Valentinstag ausgerechnet in ihrem Laden kennengelernt.

Sie schob das benutzte Taschentuch in ihre Handtasche und versuchte, auf andere Gedanken zu kommen. Sie wollte momentan gar nicht an den Valentinstag denken. Sie wollte auch nicht an Hochzeiten denken. Und sie wollte ganz bestimmt nicht an die Liebe denken.

Bei dem Gedanken an Liebe schnaubte sie kurz aus der Nase. Brauchte man dafür nicht einen festen Freund oder zumindest ein Date? Die Frau, die neben ihr saß, rutschte ein Stück von ihr weg.

Selbst eine wildfremde Frau mittleren Alters dachte, dass sie seltsam war, und wollte nicht so nahe bei ihr sitzen. Callie griff nach dem benutzten Taschentuch und schnäuzte sich.

Die ersten paar Akkorde des Hochzeitsmarsches erklangen und die Gäste sprangen förmlich auf. Callie bemerkte allerdings, dass alle entweder noch kauten und schluckten oder Schokolade von ihren Fingern leckten, während sie darauf warteten, dass die Braut erschien.

Sie biss sich auf die Zunge, um sich ein hysterisches Lachen zu verkneifen.

Wenigstens gibt es eine Sache an mir, die die Leute lieben, dachte sie, als die strahlende Braut aus einem weißen Laubengang mit rosa Rosen hervortrat.

Schade, dass man keine Schokoladentrüffel gegen Liebe eintauschen konnte.

* * *

Derek stand neben dem Priester und versuchte, nicht ins Wanken zu geraten. Er stellte sich breitbeinig hin, verschränkte die Hände hinter dem Rücken und richtete seinen Blick auf die Frau in Weiß, die auf ihn zukam.

Unbarmherzige Erinnerungen prasselten auf ihn ein. Welche Frau würde dich bei vollem Verstand heiraten wollen? Süßigkeiten sind für Kinder, und ich will einen Mann.

Vor seinen Augen verschwamm plötzlich alles und Derek musste die Augen schließen, um seine Füße fest auf dem Boden halten zu können.

Der Priester beugte sich zu ihm hinüber: „Mein Sohn, wir sind hier bei einer Hochzeit, nicht bei einer Beerdigung.“

Derek zwang sich zu einem Grinsen, obwohl er dachte, dass sein Gesicht vor Anstrengung zerspringen würde, als sich James, sein bester Freund seit der ersten Klasse, zu ihm umdrehte und einen ausgestreckten Daumen präsentierte.

Himmelherrgott, wie er Hochzeiten hasste. Nach einem einzigen erbärmlichen Versuch, in den heiligen Hafen der Ehe einzulaufen, der beendet worden war, bevor das „Ja“ überhaupt gefallen war, hatte sich Derek geschworen, nie wieder auch nur in die Nähe einer Hochzeit zu kommen.

Und doch war er hier … als Trauzeuge. Er wusste, dass er sich zum Deppen machte, aber wenn es hart auf hart kam, konnte er James nicht einfach im Stich lassen. Die Hochzeit seines besten Freundes einfach zu verpassen, wäre nun mal der Ausweg gewesen, den nur ein Feigling genommen hätte.

Derek hatte sich also vorgenommen, sich seinen Dämonen zu stellen, seinen besten Kumpel am wichtigsten Tag dessen Lebens zu unterstützen und sich dann so schnell wie möglich aus dem Staub zu machen.

Und er wäre nicht einmal so weit gekommen, hätte er sich nicht vorher ein bisschen Mut in Form von Tequila angetrunken. Ihm war auch schmerzhaft bewusst, dass es noch einige Kurze brauchen würde, um die Feier zu überstehen. Aber es ging nun einmal nicht anders.

Janes Vater küsste sie auf die Wange und übergab die Braut an den Bräutigam. Derek sah die Liebe, die zwischen ihnen kribbelte, und fühlte sich einfach nur leer.

Dann holten ihn seine Erinnerungen erneut ein. Der König der Süßigkeiten? Warum kannst du nicht mehr wie dein Bruder sein?

Derek versuchte die schrille Stimme seiner ehemaligen Verlobten aus seinem Kopf zu verbannen, als James und Jane die Eheringe tauschten. Sein bester Freund beugte sich zu seiner brandneuen Ehefrau hinab, um sie zu küssen, doch Derek sah nichts anderes als das wutverzerrte Gesicht seiner Verflossenen vor sich.

Halt dich einfach von mir fern.

Vor seinem geistigen Auge sah Derek immer noch die schockierten Gesichtsausdrücke ihrer Gäste. Und der unverhohlene Hass in Ginas Augen hatte sich förmlich in seine Netzhaut gebrannt.

Als Applaus erklang, gelang es ihm endlich, sich von seinen Erinnerungen lösen, und er streckte der Trauzeugin seinen Arm entgegen. Jetzt musste er es nur noch den Gang entlang schnurstracks zur Bar schaffen und alles würde sich zum Guten wenden.

* * *

Callie schob den Lachs auf ihrem Teller herum. Das Gericht war köstlich, aber es hatte ihr den Appetit verschlagen. Vielleicht lag es daran, dass sie mit lauter glücklichen, frisch verheirateten Pärchen am Tisch saß. Soweit Sie es beurteilen konnte, gab es im Umkreis von Meilen keinen einzigen anderen Single. All die Geschichten über Verlobungsringe und Flitterwochen verursachten bei ihr nichts als starke Übelkeit. Abrupt schob sie ihren Stuhl zurück und machte sich auf den Weg zur Bar.

Vor ihr stand ein großer, breitschultriger Mann. Callie hatte der Hochzeitszeremonie nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber das auffallend gute Aussehen des Trauzeugen war ihr nicht entgangen.

Er hatte während der gesamten Zeremonie seltsam grimmig dreingeschaut. Doch einmal hatte er den Bräutigam angegrinst und es war, als wäre die Sonne endlich durch die düsteren Wolken gedrungen, um sie in ihren wohligen Schein zu tauchen.

Callie verfluchte sich selbst für ihre Schwäche für große, dunkelhaarige und gut aussehende Männer. Bei ihren Freunden war es schon ein Running-Gag, dass sie sich – mit ihren zierlichen Kurven – stets in große Grobiane verliebte, die ihr absolutes Gegenteil waren. Aber wirklich lustig fand sie den Gag nicht.

Die Wahrheit war nämlich, dass wenn ein Mann mit einer harten Vergangenheit und einer Leere in seiner Seele daherkam, sie davon praktisch magnetisch angezogen wurde. Und vermutlich war das auch der Grund, warum sie noch immer Single war, grübelte sie unglücklich.

Wenn sie doch nur einfach einen netten, einfachen, glücklichen Mann finden könnte – auch wenn er vielleicht klein, weich und blass war –, dann würde alles gut werden.

Okay, abgesehen davon, dass sie wohl ihren Laden würde schließen müssen, wenn sie nicht bald ein paar Gewinne verzeichnete.

Callie stürzte noch tiefer in ihr Elend, als sie sich an den hintersten Tischen vorbeischlängelte. Denn der Trauzeuge fuhr sich mit seiner großen Hand durch die Haare und sagte etwas mit leiser Stimme zum Barmann. Der Klang seiner Stimme ließ die Haut ihrer nackten Arme prickeln.

Mit welchem Supermodel der wohl verheiratet ist?

Callie wusste, dass sie sich danebenbenahm, aber ausnahmsweise war es ihr egal. Denn was ihr bald drohte, gefiel ihr gar nicht. Statt tagtäglich ihrer liebsten Tätigkeit nachzugehen, der Herstellung von Süßigkeiten, würde sie hinter einem Schreibtisch in einem Büro sitzen und Notizen für irgendeine Führungskraft tippen, oder sie würde nach Friteusenfett stinken und Kunden fragen: „Mit Zwiebeln?“

Als sie schließlich Schulter an Schulter mit Mr. Gequält-aber-sexy stand, sagte sie zum Barkeeper: „Machen Sie mir ’nen Drink. Irgendeinen....



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