Buch, Deutsch, 270 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 155 mm x 233 mm, Gewicht: 411 g
Empirisch-soziologische Begründung und kriminalpolitische Folgerungen
Buch, Deutsch, 270 Seiten, fadengeheftete Broschur, Format (B × H): 155 mm x 233 mm, Gewicht: 411 g
Reihe: Studien und Beiträge zum Strafrecht
ISBN: 978-3-16-155325-7
Verlag: Mohr Siebeck
Er kommt zu dem Ergebnis, dass es tief verwurzelte menschliche Vergeltungsbedürfnisse gibt, die der Staat befriedigen darf und muss, um für Rechtsfrieden zu sorgen und seine Autorität zu sichern. Vergeltung ist damit kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck.
Für die Kriminalpolitik ergeben sich mehrere Folgen: Der Gesetzgeber sollte die zugrundeliegenden konkreten Gerechtigkeitsintuitionen durch kriminologische Schwereforschung ermitteln, Strafhöhen sowie Strafzumessungskriterien danach ausrichten und insgesamt präziser fassen. Präventive Erwägungen sind dagegen nur zulässig, um die geeignete Art der Strafe zu bestimmen.




