Banks / Douglas / Howard | Romana Extra Band 8 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0008, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

Banks / Douglas / Howard Romana Extra Band 8


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-95446-742-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0008, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

ISBN: 978-3-95446-742-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



AM WEIßEN STRAND ERWACHT DIE SEHNSUCHT von DOUGLAS, MICHELLE
Um ihrem Vater zu zeigen, was in ihr steckt, soll Bella die Eröffnung eines Luxushotels organisieren. Ausgerechnet zusammen mit dem arroganten Dominic. Und dann muss sie sich auch noch ein Strand-Apartment mit ihm teilen! Kann sie ihr Herz vor dem berüchtigten Frauenhelden schützen?
DER SCHÖNSTE STERN VON HOLLYWOOD von MCCLONE, MELISSA
Der Filmstar Adam Noble ist stets zum Flirten aufgelegt. Aber bei Megan kann er nicht landen - obwohl er das Talent der schüchternen Kostümdesignerin aufrichtig bewundert. Und nicht nur das ... Wie soll er sie davon überzeugen, dass sie für ihn der schönste Stern von Hollywood ist?
GENAU WIE DAMALS IN DICH VERLIEBT von HOWARD, STEPHANIE
Auf der Insel Alba soll die Innenarchitektin Laura eine Traumvilla einrichten. Auftraggeber ist ihr Exgeliebter Falco, der nicht ahnt, dass sie eine Tochter von ihm hat. Die Nähe lässt alte Gefühle aufflammen - doch kann Laura die hässlichen Umstände ihrer Trennung jemals vergessen?
FLUCHT AUS DEM PALAST AM MEER von BANKS, LEANNE
Endlich frei! Prinzessin Michelina flüchtet vor der strengen Etikette am Hof von Marceau und arbeitet unter falschem Namen als Nanny für den Rinderbaron Jared. Die beiden verlieben sich leidenschaftlich, und Michelina ist so glücklich wie nie. Bis ihre Leibwächter auftauchen ...



Mit mehr als 20 geschriebenen Romanen, ist Leanne dafür geschätzt Geschichten mit starken Emotionen, Charakteren mit denen sich jeder identifizieren kann, einem Schuss heißer Sinnlichkeit und einem Happy End, welches nach dem Lesen noch nachklingt zu erzählen. Sie ist die Abnehmerin der Romantic Times Magazine's Awards in Serie. Sinnlichkeit, Liebe und Humor, mit diesen Zutaten für ihre Romane sorgte sie bei zahlreichen Wettbewerben wie dem RITA Award für Aufsehen. Für die zahlreichen Auszeichnungen ist Leanne sehr dankbar. Doch besonders bewegt hat sie der Brief einer Leserin, die schrieb, dass ihr Buch sie durch die schweren Zeiten einer Chemotherapie begleitet hat. Der Leserbrief inspirierte sie zu einer Redewendung und führte bei ihr zu folgender Erkenntnis: Unterschätze niemals die Kraft von Liebesromanen. Leanne ist heimisch in Virginia und lebt glücklich zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei jugendlichen Kindern. Sie liebt Musik, Schokolade, Zitate und neue Abenteuer. Außerdem glaubt sie, dass Liebhaber von Liebesromanen die besten Leser der Welt sind, weil sie verstehen, dass Liebe das größte Wunder auf Erden ist.

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1. KAPITEL

Ich komme zu spät, dachte Bella Maldini, während sie den Korridor entlangeilte. Zum wiederholten Mal befielen sie Zweifel, ob sie der selbst gewählten Aufgabe gewachsen war. Gleich darauf rief sie sich energisch zur Ordnung. Du leidest nur unter Lampenfieber, beruhigte sie sich. Ein Blick auf die Armbanduhr bestätigte ihr, dass sie die Besprechung pünktlich erreichen würde.

Wäre ich bloß nicht stehen geblieben, um mit Charlie zu quatschen, oder mit Emma, Sophie und Connor, schalt sie sich und legte einen Schritt zu. Wenn sie sich verspätete, wäre das eine Bestätigung für ihren Vater, der ohnehin eine schlechte Meinung von ihr hatte. Das Gespräch, das sie letzte Woche mit angehört hatte, hätte ihr als Warnung dienen müssen.

Als sie den Hörer an der Nebenstelle in der Küche abgenommen hatte, war sie zufällig Zeugin eines Telefonats zwischen ihm und ihrer Tante in Italien geworden. „Bella ist verwöhnt, eigensinnig und gedankenlos. Von harter Arbeit und Einsatzbereitschaft hat sie noch nie gehört“, hatte ihr Vater geklagt und, noch ehe sie den Hörer wieder auflegen konnte, hinzugefügt: „Und ich bin schuld daran.“

Unwillkürlich verlangsamte sie das Tempo. Es tut mir so leid, Papa. Sie bedauerte, ihn enttäuscht und verletzt zu haben. Aber noch schlimmer war, dass er die Verantwortung für ihre Fehler sich selbst zuschrieb.

Bella atmete bewusst tief durch und beschleunigte wieder. In den achtzehn Monaten, die sie in Italien verbracht hatte, hatte sie sich verändert, das würde sie ihm beweisen. Instinktiv umfasste sie die farblich aufeinander abgestimmten Schnellhefter unter ihrem Arm fester.

Im nächsten Augenblick blieb sie abrupt stehen und schlug sich entsetzt mit der Hand vor die Stirn. Nach dem Gespräch mit Charlie hatte sie die Kostproben in der Küche vergessen!

Wieder warf sie einen Blick auf die Uhr. Noch bestand die Chance, pünktlich zu ihrem Termin zu kommen. In die Küche zurückzueilen, um die Häppchen zu holen, würde dagegen eine kleine Verspätung bedeuten, mit der ihr Vater ohnehin rechnete.

Sie überlegte kurz und machte dann auf dem Absatz kehrt. „Halten Sie den Lift an!“, rief sie, als sie hörte, wie sich die Türen des Aufzugs gleich um die Ecke schlossen. Sie lief los, aber es war zu spät, er befand sich bereits auf dem Weg nach unten, als sie ihn erreichte. Frustriert schlug sie auf den Knopf an der Wand neben der Tür.

Gleich darauf bekam sie sich wieder in den Griff. Statt mit Kostproben meiner Menüs werde ich meine Fähigkeiten ausschließlich mit Hilfe der bunten Ordner unter Beweis stellen, nahm sie sich vor. Allerdings hoffte sie, dass sie keiner allzu genauen Befragung unterzogen werden würde. Katie, die Sekretärin ihres Vaters, hatte ihr die Unterlagen erst am Vorabend zukommen lassen und sie angefleht, ihm nichts von der Verspätung zu verraten. Daher war ihr nur Zeit geblieben, die Papiere auszudrucken und abzuheften, lesen konnte sie sie erst nach der Besprechung.

So schnell es ging, eilte sie zum Büro ihres Vaters. Gib dich professionell, ermahnte sie sich. Er sollte auf den ersten Blick erkennen, dass sie diesmal sein Vertrauen verdiente.

Die Vorzimmerdame winkte sie sofort durch. Bella klopfte an und trat ein.

„Du kommst zu spät“, empfing Marco Luciano Maldini seine Tochter barsch.

Verwirrt sah sie auf die Armbanduhr – sie lag exakt in der Zeit. „Guten Morgen, Papa. Falls ich mich verspätet habe, tut es mir aufrichtig leid.“ Damit bot sie ihm Gelegenheit, sich für die schroffe Begrüßung zu entschuldigen und vielleicht sogar zuzugeben, dass sie pünktlich war.

Er verschränkte die Arme vor der Brust. „Katie hat dir eine SMS geschickt. Das Treffen wurde um eine Viertelstunde vorgezogen.“

Oh nein! stöhnte sie innerlich. Sie hatte das Handy ausgeschaltet, um sich ungestört auf die wichtigste Besprechung ihres Lebens vorzubereiten. Verlegen entschuldigte sie sich, aber ihr Vater winkte ungeduldig ab.

„Dominic, darf ich dir meine Tochter Bella Maldini vorstellen? Bella, das ist Dominic Wright.“

Erst jetzt bemerkte sie den anderen Mann im Raum, und für einen Moment verschlug es ihr die Sprache. Volles blondes Haar, unglaublich blaue Augen, ein wachsamer Blick. Er sah nicht einfach nur attraktiv aus, sondern … schlichtweg umwerfend.

Verlegen räusperte sie sich. „Ich, ähem … Sehr erfreut, Mr Wright.“

Wo war nur ihre Professionalität geblieben?

„Nennen Sie mich Dominic. Es würde mich freuen, wenn wir uns duzen, wie Ihr Vater und ich es seit Langem tun.“

Das also war der Mann, in dessen Händen ihre Zukunft lag. Unvermittelt fiel Bella das Atmen schwer. Man hatte sie gewarnt, dass der charmante, gut aussehende Dominic zu den gefährlichsten Männern in ganz Sydney zählte. Es hieß, er bräche Frauenherzen reihenweise und verspeise unerfahrene Jungfrauen wie sie zum Frühstück. Selbstverständlich hatte sie diese Gerüchte als Unfug abgetan. Für sie war er nicht mehr, aber auch nicht weniger als ihr Furcht einflößender künftiger Vorgesetzter.

In diesem Moment bemerkte sie, dass er sie ebenfalls abschätzend betrachtete. Das brachte sie erneut aus dem Konzept. Gleich darauf lächelte er offen. „Ich bin sehr erfreut, deine Bekanntschaft zu machen.“

Für einen Moment stockte ihr das Herz. An den Gerüchten ist offenbar doch etwas dran, gestand sie sich widerstrebend ein, denn allein sein Lächeln wirkte unwiderstehlich.

Als er ihr die Hand hinstreckte, schlug sie automatisch ein. „Ganz meinerseits“, brachte sie zu ihrem eigenen Erstaunen über die Lippen. Hastig entzog sie ihm die Hand und ignorierte das Kribbeln, das seine Berührung ausgelöst hatte. Über seinem einnehmenden Lächeln durfte sie nicht vergessen, dass er als knallharter Geschäftsmann galt und ihr Vater große Stücke auf ihn hielt. Es wäre klug, ihm immer mit äußerster Vorsicht zu begegnen.

„Wenn ihr euch ausreichend beschnuppert habt, können wir mit der Besprechung beginnen“, unterbrach ihr Vater ihre Überlegungen. „Setzt euch.“ Nachdem sie seiner Aufforderung gefolgt waren, stützte er sich mit beiden Händen auf dem Schreibtisch auf und kam ohne Umschweife zur Sache: „Dominic, du wirst gemeinsam mit Bella das Newcastle Maldini Hotel auf die Eröffnung vorbereiten. Ich erwarte, dass alles bis zur Einweihungsparty in acht Wochen fertig ist.“

Dominic jubelte innerlich, ließ sich nach außen hin davon jedoch nichts anmerken. Die neue Aufgabe bedeutete für ihn einen wichtigen Schritt auf dem Weg, das Management der im Aufbau begriffenen Tourismussparte der Maldini Corporation zu übernehmen. Ein Erfolg des Fünfsternehotels würde die ehrgeizigen Expansionspläne des Konzerns vorantreiben – eine Kette von Luxushotels in den wichtigsten Städten Australiens und später weltweit.

Dominic wünschte sich schon seit Langem eine berufliche Veränderung und hatte Marco um ein entsprechendes Angebot gebeten. Anderenfalls hätte er sogar in Kauf genommen, die Firma zu wechseln. Aber sein Chef hatte Wort gehalten und ihm den Einstieg in den Tourismusbereich innerhalb der Maldini Corporation ermöglicht. Aus Dankbarkeit beschloss er, das ihm entgegengebrachte Vertrauen nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen.

Allerdings hatte er nicht erwartet, den Babysitter für die Tochter des Chefs spielen zu müssen. Verstohlen sah er zu ihr hinüber. Mit dem molligen dunkelhaarigen Kind auf den Fotos auf Marcos Schreibtisch hatte sie nichts mehr gemein, wirkte aber auch nicht wie die Frau, die seinem Chef in den vergangen Jahren immer wieder Kummer bereitet hatte. „Sie wird die Eröffnung mit vorbereiten?“, fragte er unverhohlen skeptisch.

Bella erstarrte für einen Moment, dann wandte sie sich an ihren Vater. „Wieso weiß er nicht Bescheid? Du hast das doch bereits letzte Woche entschieden.“

„Ich regle die Dinge immer noch so, wie ich es für angebracht halte“, rief Marco sie streng zur Ordnung und schlug mit der flachen Hand auf den Schreibtisch.

„Du hast ihm nichts gesagt, weil du fürchtest, er könnte sich weigern, mit mir zusammenzuarbeiten.“

Ihr Vater warf ihr einen wütenden Blick zu, schwieg aber, was sie in ihrer Ansicht nur bestärkte.

Insgeheim gab Dominic ihr recht. Hätte er vor einer Woche oder auch nur vor zwei Tagen von dem Plan erfahren, hätte er Einspruch erhoben, und Marco hätte eingelenkt – um ihn nicht zu verlieren.

Er räusperte sich. „Welchen Aufgabenbereich soll Bella übernehmen?“

„Sie wird das Restaurant meiner Träume erschaffen, wie sie mir versprochen hat. Ihre Zuständigkeit beschränkt sich auf die Küche und den Speisesaal. Du behältst selbstverständlich in allem das letzte Wort.“

Zufrieden nickte Dominic. Etwas anderes hatte er nicht erwartet.

„Und du …“, wandte Marco sich an seine Tochter. „Du ziehst Dominic in allem zu Rate.“

„Natürlich.“

Von ihrer Fügsamkeit ließ Dominic sich nicht täuschen. Im Lauf der Jahre hatte sich Marco immer wieder über seine Tochter beklagt. Er hatte ihr zahllose Möglichkeiten geboten, sich eine geeignete Beschäftigung zu suchen, doch sie hatte keine dieser Chancen genutzt. Mit ihrem gewinnenden Lächeln mochte sie ihren Daddy täuschen – aber nicht Dominic.

„Von Personalführung und Management versteht sie nichts“, warnte Marco gerade. „Du musst ihr alles beibringen, was über Küchenangelegenheiten hinausgeht.“

Das ist nicht dein Ernst! dachte Dominic entsetzt. Wieso sollte er Zeit...



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