Banks | Verbotene Küsse & ein süßes Geheimnis | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1664, 144 Seiten

Reihe: Baccara

Banks Verbotene Küsse & ein süßes Geheimnis


1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-86295-158-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1664, 144 Seiten

Reihe: Baccara

ISBN: 978-3-86295-158-1
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Seit dem ersten Tag knistert es heiß zwischen ihnen. Aber eine Affäre mit der Sekretärin? Das hatte Millionär Brock Maddox sich verboten. Doch nachdem er der Versuchung wochenlang widerstanden hat, genügt ein einladender Blick von Elle und Brock ist ihrem Zauber verfallen. Bis er erfährt, dass ausgerechnet sie seinem größten Konkurrenten Informationen zugespielt hat! Ist seine süße Elle in Wahrheit eine eiskalte Wirtschaftsspionin? Wütend will Brock sie zur Rede stellen - und merkt, dass Elle noch ein ganz anderes Geheimnis hat. Eines, das alles ändert ...



Mit mehr als 20 geschriebenen Romanen, ist Leanne dafür geschätzt Geschichten mit starken Emotionen, Charakteren mit denen sich jeder identifizieren kann, einem Schuss heißer Sinnlichkeit und einem Happy End, welches nach dem Lesen noch nachklingt zu erzählen. Sie ist die Abnehmerin der Romantic Times Magazine's Awards in Serie. Sinnlichkeit, Liebe und Humor, mit diesen Zutaten für ihre Romane sorgte sie bei zahlreichen Wettbewerben wie dem RITA Award für Aufsehen. Für die zahlreichen Auszeichnungen ist Leanne sehr dankbar. Doch besonders bewegt hat sie der Brief einer Leserin, die schrieb, dass ihr Buch sie durch die schweren Zeiten einer Chemotherapie begleitet hat. Der Leserbrief inspirierte sie zu einer Redewendung und führte bei ihr zu folgender Erkenntnis: Unterschätze niemals die Kraft von Liebesromanen. Leanne ist heimisch in Virginia und lebt glücklich zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei jugendlichen Kindern. Sie liebt Musik, Schokolade, Zitate und neue Abenteuer. Außerdem glaubt sie, dass Liebhaber von Liebesromanen die besten Leser der Welt sind, weil sie verstehen, dass Liebe das größte Wunder auf Erden ist.

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2. KAPITEL

Mit wenigen Schritten war Brock bei Elle und fing sie auf. Leise flüsterte er ihren Namen, als sie bewusstlos in seinen Armen lag.

Unruhig bewegte sie den Kopf hin und her und öffnete schließlich die Augen. „Brock“, sagte sie nur.

„Du kommst mit zu mir nach Hause“, entschied er.

„Nein“, sagte sie kopfschüttelnd. „Besser, wenn ich …“

„Keine Widerrede. Der heutige Tag war zu viel für dich. Völlige Ruhe wird dir guttun, und bei mir daheim wirst du nicht gestört.“

Sie seufzte. Die widerstreitenden Gefühle waren ihr deutlich anzusehen. Schließlich sagte sie zögernd: „Okay.“

Brock ging mit ihr zum Auto, und sie fuhren zu seinem Haus in Knob Hill, wo er aufgewachsen war. Auch wenn er die meiste Zeit in seinem Apartment im Maddox Building verbrachte, war sein Elternhaus der richtige Ort für Elle in ihrem momentanen Zustand.

„Hierher hast du mich noch nie mitgenommen“, sagte sie. „Es ist schön hier.“

„Bisher wollte ich ja nicht, dass jemand etwas von uns beiden mitbekommt.“

„Und jetzt?“, fragte Elle.

„Jetzt ist alles anders.“

„Weil das Baby unterwegs ist“, stellte Elle fest.

„Ein Kind bedeutet Verantwortung für die Eltern. Aber darüber können wir uns später noch ausführlich unterhalten. Jetzt komm erst mal herein.“

Er öffnete die Tür, und sofort kam Anna, die Haushälterin, durch die Eingangshalle auf sie zu. „Guten Tag, Mr Maddox. Kann ich etwas für Sie tun?“

„Hallo Anna, das ist Elle Linton. Sie hat einen anstrengenden Tag hinter sich und muss sich etwas ausruhen.“

„Vielleicht im blauen Schlafzimmer?“, schlug Anna vor. „Da es auf dieser Etage liegt, muss man keine Treppen steigen.“

Brock nickte. „Gute Idee, Anna, so machen wir es. Ist eigentlich Mrs Maddox da?“

„Nein, Sir“, sagte Anna. „Ihre Mutter dürfte sich im Augenblick in Paris aufhalten.“

Umso besser, dachte er, am besten sie bleibt ganz dort. Aber den Gefallen wird sie mir nicht tun.

Seit Langem schon wusste er, dass seine Mutter eine Frau ohne Herzenswärme war. Seinen Vater hatte sie nur des Geldes wegen geheiratet, und die beiden Söhne hatte sie ihm nur geschenkt, um seine Erwartungen zu erfüllen. Seit dem Tod des Vaters hatte sie immer wieder versucht, von Brock und seinem Bruder Flynn Geld zu bekommen.

Brock geleitete Elle ins blaue Schlafzimmer. „Ich hoffe, du hast es bequem hier“, sagte er, während Anna die Vorhänge zuzog.

„Du weißt, dass ich nicht bleiben kann“, sagte Elle. „Ich bin nur hier, weil es ein so schrecklicher Tag war.“ Erschöpft ließ sie sich auf das Bett sinken.

„Weiß ich doch“, sagte Brock – auch wenn er nicht vorhatte, Elle so schnell wieder gehen zu lassen. „Anna, würden Sie bitte ein Glas Wasser für Miss Linton holen? Oder möchtest du Saft?“

„Nein danke“, sagte Elle. „Wasser reicht.“ Sie atmete tief durch und schloss die Augen. Doch sogleich öffnete sie sie wieder, wie um ihre Müdigkeit nicht zuzulassen.

Als Anna aus dem Zimmer gegangen war, sagte Brock: „Zieh doch deine Schuhe aus und entspanne dich. Das wird dir guttun – und dem Baby auch.“

Elle streifte die Schuhe von den Füßen und legte sich auf den Rücken. „Nur für einen Moment“, schränkte sie ein, während ihre Augenlider zunehmend schwerer wurden.

„Deck doch wenigstens deine Füße zu“, sagte Brock. „Das Wasser stellen wir dir auf das Nachtkästchen. Und jetzt mach die Augen zu und ruhe dich aus, Elle.“

Elle kam der Aufforderung nach und seufzte. „Nur einen Moment“, wiederholte sie, bevor ihr die Augen zufielen.

Brock beobachtete, wie ihre Atemzüge immer gleichmäßiger wurden. Er schaffte es nicht, den Blick von ihr zu wenden. Dass sie hier in seinem Haus war, berührte ihn tief.

Seit seine Verlobte ihn damals verlassen hatte, hatte er geglaubt, für eine Frau nichts mehr empfinden zu können. Darum hatte er sich auch in der Beziehung zu Elle so zurückgehalten. Aber jetzt, da sie ein Kind von ihm erwartete, sah alles anders aus. Vor diesem Hintergrund verlor selbst die Tatsache, dass sie Brock hintergangen hatte, an Bedeutung.

Jetzt hieß es schnell handeln. Während er Elle betrachtete, die mit leicht geöffneten Lippen schlief, reifte sein Entschluss. Und mit ihm die Überzeugung, das Richtige zu tun.

Er riss sich von ihrem Anblick los, verließ das blaue Schlafzimmer und rief seinen Pressesprecher an.

Stunden später erwachte Elle in einem halbdunklen Raum. Weder das Bett noch die anderen Möbel kamen ihr bekannt vor. Sie stützte sich auf den Ellbogen und versuchte, die Müdigkeit abzuschütteln. Da bemerkte sie Brock, der mit einem E-Book im Sessel saß.

„Geht es dir gut?“, fragte er und sah auf.

Plötzlich fiel ihr alles wieder ein: das wenig angenehme Gespräch mit Brock in ihrer Küche – und der Herzanfall ihres Großvaters.

Sie schreckte hoch und schlug die Bettdecke zurück. „Ich muss nach Mom und Athos sehen.“

Aber Brock hielt sie zurück. „Schon erledigt“, sagte er und legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter. „Deine Mutter geht heute früh schlafen und lässt dir ausrichten, du sollst dasselbe tun. Athos liegt auf der Intensivstation der Kardiologie, und es geht ihm gut. Wenn er sich weiterhin so gut erholt, wird er morgen in ein normales Zimmer verlegt.“

Trotz der Spannungen zwischen Brock und ihr musste Elle sich eingestehen, wie gut ihr seine Berührung und der vertraute Klang seiner Stimme taten.

„Sicher, dass mit den beiden alles in Ordnung ist?“, fragte Elle nochmals nach.

„Ganz sicher“, beruhigte sie Brock. Nach einem Blick auf die Uhr sagte er: „Es ist schon ziemlich spät. Bestimmt hast du Hunger.“

„Ach du Schreck, schon nach halb zehn! Ich kann gar nicht glauben, dass ich so lange geschlafen habe. Zeit, dass ich nach Hause gehe.“

„Heute nicht mehr“, sagte Brock.

„Was soll das heißen?“

„Dass ich mit deiner Mom einer Meinung bin: Du solltest früh schlafen gehen. Und am besten kannst du dich hier ausruhen.“

„Ach was! Mir geht es gut.“

„Klar“, sagte Brock sarkastisch. „Darum bist du auch in der Notaufnahme ohnmächtig geworden.“

Elle seufzte. Dagegen ließ sich schwer etwas einwenden. Und ebenso schwer war es von Anfang an gewesen, der Anziehungskraft zwischen ihnen zu widerstehen.

„Du solltest auf jeden Fall etwas essen“, beharrte er und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Ein leerer Magen fördert Ohnmachten.“

Schon diese flüchtige Geste brachte Elles Herz so zum Rasen, dass ihr fast schwindlig wurde. Sie würde doch nicht nochmals das Bewusstsein verlieren?

„Na ja“, lenkte sie ein. „Vielleicht etwas Toast.“

„Sonst nichts? Du kannst alles haben, was du willst. Wie wäre es mit einem leckeren Steak? Oder Hühnchen?“ Er half Elle beim Aufstehen und ging mit ihr zur Tür.

Aber schon beim Gedanken an ein reichhaltiges Mahl fühlte sie sich unwohl. „Nein, wirklich, Toast genügt. Ich kann ihn mir selbst zubereiten.“

„Kommt nicht infrage. Anna wartet schon die ganze Zeit, dass sie dir Abendessen machen darf. Sie findet auch, dass du ziemlich blass aussiehst.“

„Kein Grund zur Sorge“, sagte Elle, während sie mit Brock durch die Eingangshalle ging.

In der Aufregung hatte sie dem Haus vorhin kaum Beachtung geschenkt. Nun erst fielen ihr die Antiquitäten und wertvollen Teppiche auf. Vor den Fenstern hingen schwere Vorhänge, und goldgerahmte Spiegel reflektierten das Licht der Kristalllüster.

„Wie schön!“, sagte sie. „Du lebst ja fast wie in einem Palast!“

„Diese alten Dinge gehören meiner Mutter.“ Brock seufzte leise. „Du weißt ja, dass ich nicht so oft hier bin. In meinem Apartment im Maddox Building fühle ich mich wohler.“

Verständnisvoll nickte Elle. „Kann ich dir nachfühlen. Klar ist es hier sehr schön, aber irgendwie fällt es einem nicht leicht, sich zu entspannen. Ich glaube, ich hätte ständig Angst, dass ich etwas Wertvolles kaputtmache.“

Er lächelte. „Dann wären wir wenigstens einen Teil der Sachen los.“ Zu der Haushälterin sagte er: „Anna, Miss Linton möchte Toast.“

Anna nickte, fand aber offenbar, Elle sollte üppiger essen, denn sie schlug vor: „Mit Lendchen? Oder mit Pute und Kartoffelpüree? Oder lieber mit Shrimps?“

Aber Elle schüttelte den Kopf. „Nur mit Butter. Und vielleicht etwas Marmelade in einem extra Schälchen.“

„Wie Sie wollen, Miss Linton“, sagte Anna höflich, aber ihre Missbilligung war ihr deutlich anzumerken. „Möchten Sie vielleicht ein Gläschen Wein dazu?“

„Nur Orangensaft und Wasser, bitte.“

Anna nickte. „Dauert nur ein paar Minuten. Ich bringe die Sachen in den Speisesaal.“

Als die Haushälterin gegangen war, sagte Elle zu Brock: „Ich muss jetzt aber nicht wirklich meinen Toast in einem prunkvollen Speisesaal essen.“

Wieder lächelte er....



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