Banks / Wallace / Williams | Romana Extra Band 5 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 5, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

Banks / Wallace / Williams Romana Extra Band 5


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-95446-663-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 5, 448 Seiten

Reihe: Romana Extra

ISBN: 978-3-95446-663-4
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ANDALUSISCHE LEIDENSCHAFT von LEIGH CHASE, SARAH
Beschwingt fährt Lara in ihrem alten Auto durch andalusische Felder, enge Gassen - und auf das Heck eines Sportwagens. Als sie den Fahrer sieht, stockt ihr der Atem. Alejandro! Vor Jahren hat er ihr Herz gebrochen, nun erkennt er sie nicht. Die Zeit ist reif für ihre süße Rache ...
DAS GLÜCK WARTET IN NEW YORK von WALLACE, BARBARA
Endlich Wochenende! Alle genießen die Sonne, nur Sophie arbeitet. Bis ein Nachbar anfängt zu hämmern. Doch als sie sich beschweren will, ist sie sprachlos: Vor ihr steht ein umwerfend attraktiver Mann. Leider erlauben Sophies Karrierepläne keinerlei Ablenkung - eigentlich ...
GESTÄNDNIS AUF SANTORIN von WILLIAMS, CATHY
Romantische Strände, azurblaues Meer ... Abbys Urlaub auf Santorin könnte so schön sein. Wenn Theo Toyas sie endlich in Ruhe lassen würde. Der Grieche glaubt, sie sei nur auf das Geld seines Bruders aus, und nutzt all seinen Charme, um ihre Verlobung zu vereiteln ...
HEIMLICHE LIEBE IM INSELPARADIES von BANKS, LEANNE
Am Hofe des Königreichs Marceau fällt Maggie aus dem Rahmen: Sie hat wilde Locken, kleidet sich lässig und pfeift aufs Protokoll. Selten fand Prinz Michel eine Frau so ... aufregend! Eigentlich soll er eine Contessa heiraten - doch sein Herz sehnt sich nach der hübschen Hauslehrerin.



Mit mehr als 20 geschriebenen Romanen, ist Leanne dafür geschätzt Geschichten mit starken Emotionen, Charakteren mit denen sich jeder identifizieren kann, einem Schuss heißer Sinnlichkeit und einem Happy End, welches nach dem Lesen noch nachklingt zu erzählen. Sie ist die Abnehmerin der Romantic Times Magazine's Awards in Serie. Sinnlichkeit, Liebe und Humor, mit diesen Zutaten für ihre Romane sorgte sie bei zahlreichen Wettbewerben wie dem RITA Award für Aufsehen. Für die zahlreichen Auszeichnungen ist Leanne sehr dankbar. Doch besonders bewegt hat sie der Brief einer Leserin, die schrieb, dass ihr Buch sie durch die schweren Zeiten einer Chemotherapie begleitet hat. Der Leserbrief inspirierte sie zu einer Redewendung und führte bei ihr zu folgender Erkenntnis: Unterschätze niemals die Kraft von Liebesromanen. Leanne ist heimisch in Virginia und lebt glücklich zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei jugendlichen Kindern. Sie liebt Musik, Schokolade, Zitate und neue Abenteuer. Außerdem glaubt sie, dass Liebhaber von Liebesromanen die besten Leser der Welt sind, weil sie verstehen, dass Liebe das größte Wunder auf Erden ist.

Banks / Wallace / Williams Romana Extra Band 5 jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

London, heute

Lara klappte ihr Notebook zu und sprang auf. „Wie soll ich das jemals schaffen?“

Unruhig lief sie im Wohnzimmer auf und ab und zuckte zusammen, als es plötzlich an der Tür klingelte. Fast erleichtert über die Ablenkung, lief sie in den Flur und öffnete.

„Betty …“ Bei dem besorgten Blick ihrer besten Freundin traten ihr Tränen in die Augen.

„Mein Gott, Lara, du siehst ja entsetzlich aus!“ Betty zog Lara an ihre üppige Brust.

„Du hast wirklich ein seltenes Talent, die richtigen Worte zu finden. Jetzt geht es mir gleich schon viel besser.“ Lara versuchte ein Lächeln, aber sie spürte, wie ihre Lippen zitterten.

Betty schob ihre Freundin zu dem gemütlichen alten Samtsofa und zog eine Flasche Rotwein aus den Tiefen ihrer riesigen Handtasche. „Zum Glück habe ich genau die richtige Medizin mitgebracht.“

„Nein, Betty, ich kann nichts trinken. Ich muss noch arbeiten.“

„Ein Glas Wein wird dir schon nicht schaden.“ Ohne auf Laras Protest zu achten, ging Betty in die kleine Küche, holte zwei Weingläser und einen Korkenzieher. Geschickt öffnete sie die Flasche und füllte die Gläser.

„Ach Betty, hätte ich bloß nie den Vertrag für diesen Roman unterschrieben!“, stöhnte Lara auf. „Ich kann nicht schreiben!“

„Das ist völliger, Unsinn, und das weißt du selbst“, erwiderte ihre Freundin energisch. „Du hast bereits ein Buch geschrieben, und zwar ein sehr erfolgreiches.“

„Das war vor drei Jahren, direkt nach der Uni! Damals habe ich einfach drauflosgeschrieben. Ich hätte nie gedacht, dass ein Verlag das Manuskript wirklich annimmt.“

„Darum hast du dich auch nicht so unter Druck gesetzt wie jetzt. Aber vielleicht würde es dir leichter fallen, über die große Liebe zu schreiben, wenn du selbst ein bisschen offener dafür wärst.“

„Ich bin ja offen, aber …“

„… dir begegnet einfach nicht der Richtige. Ich weiß.“ Betty lächelte ihre Freundin liebevoll an. „Hast du eigentlich mal auf die Uhr geschaut?“

Lara warf einen Blick den Computermonitor. „Fast elf“, murmelte sie überrascht.

Betty schüttelte ihre roten Locken. „Hast du heute Abend überhaupt schon etwas gegessen?“ Mit spitzen Fingern hob sie eine angebrochene Packung Kartoffelchips hoch. „War das etwa dein Abendessen?“

„Eher mein Mittagessen“, gab Lara zu. „Ich habe gar nicht mitbekommen, dass es schon so spät ist.“

„So etwas hatte ich mir doch gedacht.“ Betty holte eine Packung Sandwiches mit Thunfischsalat aus ihrer Tasche. „Jetzt iss erst mal was.“

Lara wickelte ein Sandwich aus der Klarsichtfolie. Erst jetzt merkte sie, wie hungrig sie war. Mit einem Bissen verschwand fast das halbe Brot. „Ich weiß nicht, wie ich das rechtzeitig schaffen soll, Betty“, erklärte sie kauend. „In knapp drei Monaten muss mein Roman fertig sein, und ich habe nichts.“

„Gar nichts? Aber du sitzt doch jeden Tag von morgens bis nachts am Computer.“

„Und ich bin immer noch beim ersten Absatz!“, rief Lara verzweifelt. „Jeden Morgen lösche ich alles, was ich am Tag vorher geschrieben habe und fange wieder von vorn an. Ich kann nicht begreifen, wie ich jemals ein Buch schreiben konnte …“ Sie brach ab und schlug die Hände vor das Gesicht.

Betty legte ihr den Arm um die Schultern. „Du hast eine Schreibblockade. Das kommt vor“, versuchte ihre Freundin sie zu trösten.

„Ja, aber nicht wochenlang. Und schon gar nicht, wenn der Abgabetermin vor der Tür steht. Ich kann mir keine Schreibblockade leisten!“

„Wenn du dich so unter Druck setzt, machst du es nur noch schlimmer.“

„Glaubst du, ich weiß das nicht? Was soll ich denn machen? Ich stehe nun mal unter Druck.“ Lara griff nach ihrem Glas und trank einen großen Schluck Wein. „Ich kann nicht einmal den Vorschuss zurückgeben. Nachdem ich Mums Krankenhausrechnung bezahlt habe, sind gerade mal einige Hundert Pfund übrig.“

„Ich weiß, Liebes. Wie geht es deiner Mutter?“

„Sie hat gestern mit der neuen Therapie begonnen. Marshall Heights ist eine der besten Kliniken in ganz Großbritannien. Aber leider auch sehr teuer.“ Lara stöhnte. „Ich muss den Roman fertigbekommen. Wie soll ich sonst die nächste Rechnung bezahlen?“

„Vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen. Ich bin heute Abend nämlich nicht nur gekommen, um dich zu füttern und aufzumuntern.“ Betty streifte die Schuhe ab und zog die Füße auf das Sofa. „Ich möchte dir einen Vorschlag machen.“

„Vorschlag?“, wiederholte Lara.

„Du musst hier raus. So kann es ja nicht weitergehen.“ Betty füllte die Gläser auf, dann lehnte sie sich in die Kissen zurück. „Habe ich dir schon von Tante Lisa und Onkel Ted erzählt?“

Lara schüttelte den Kopf und warf einen Blick auf ihre Armbanduhr. „Nein, aber ehrlich gesagt …“

Betty lachte. „Keine Angst, ich will dich nicht mit Geschichten über meine Verwandtschaft langweilen. Die beiden haben ein kleines Häuschen in Andalusien, an der Costa de la Luz. Leider können sie in diesem Sommer nicht dorthin fahren, da Onkel Ted operiert werden muss, und sie würden sich freuen, wenn du die nächsten Wochen dort verbringst und nach dem Rechten siehst. Lüften, Blumen gießen … Du weißt schon. Auf diese Weise sparen sie sich jemanden, der sich um das Haus kümmert, und du hättest dort so viel Ruhe, wie du zum Arbeiten brauchst. Bestimmt würde dir der Tapetenwechsel ein paar neue Ideen bringen.“

„Andalusien“, wiederholte Lara gedehnt.

Ihre Miene verschloss sich. Zum ersten Mal seit langer Zeit sah sie wieder das Gesicht von Alejandro García vor sich.

Betty schien ihre Gedanken zu lesen. „Du denkst jetzt doch nicht etwa wieder an diesen Mistkerl?“ Sie war seit vielen Jahren Laras beste Freundin und wusste alles über die Nacht mit Alejandro.

„Seine Familie stammt aus Andalusien“, murmelte Lara.

„Und wenn schon! Andalusien ist groß. Du wirst dort garantiert nicht ausgerechnet ihm über den Weg laufen!“, versicherte Betty. „Wahrscheinlich lebt er sowieso ganz woanders.“

„Du hast recht. Es war albern, überhaupt daran zu denken.“ Lara seufzte. „Ich dachte, ich hätte ihn längst vergessen. Aber manchmal …“ Sie schüttelte den Kopf.

„Wenn er dich nur jetzt sehen könnte! Du hast dich in den strahlendsten Schmetterling verwandelt, den ich je gesehen habe“, erklärte Betty neidlos. „Damit wollte ich nicht sagen, du wärst vorher eine Raupe gewesen“, ergänzte sie rasch.

„Na ja, viel anmutiger war ich jedenfalls nicht.“ Lara lächelte schwach bei der Erinnerung. „Es war harte Arbeit, die überflüssigen Kilos loszuwerden.“

Es hatte geholfen, dass sie noch einige Zentimeter gewachsen war. Die dicke Brille hatte sie gegen Kontaktlinsen eingetauscht, und ihr früher kinnlanges glattes Haar reichte mittlerweile fast bis zur Taille.

„Und es hat sich gelohnt!“, rief Betty aus. „Jetzt würde dieser elende Weiberheld vor dir auf die Knie fallen und bitter bereuen, was er dir damals angetan hat.“

Lara trank einen Schluck Wein und stellte ihr Glas so heftig auf den Tisch, dass es klirrte. „Lass uns nicht mehr darüber reden! Die Sache ist vorbei und vergessen.“

Aber sie wusste genau, dass sie sie niemals vergessen würde. Zu tief hatte Alejandro sie verletzt. Nach ihrer gemeinsamen Nacht waren sie sich nur noch einmal in der Klasse begegnet. Alejandro hatte einfach durch sie hindurchgesehen. Lara konnte nicht sagen, ob er sie absichtlich nicht gegrüßt oder einfach nicht wiedererkannt hatte. Am nächsten Tag war er nach Spanien zurückgeflogen. Niemand wusste genau, warum. Sie hatte ihn nie wiedergesehen.

Seitdem habe ich mich nicht einmal mehr verliebt, dachte Lara bitter. Ausgerechnet dieser miese Kerl war der Einzige, der ihr Herz jemals hatte schneller klopfen lassen.

Noch lange nach Alejandros Abreise hatte sie Nacht für Nacht wach gelegen und sich ausgemalt, wie sie sich an ihm rächen würde. Sie wollte ihn demütigen, ihn so verletzen, wie er sie. Irgendwann waren diese zerstörerischen Gedanken weniger geworden und hatten schließlich ganz aufgehört.

Aber immer noch hasste sie ihn von ganzem Herzen. Schon bei dem Gedanken an ihn durchfuhr sie heiße Wut.

Nach einem Blick in Laras Gesicht wechselte Betty das Thema. „Also, was hältst du von meinem Vorschlag mit dem Häuschen in Andalusien? Es wird Zeit, dass du auf andere Gedanken kommst.“

Lara verdrängte jeden Gedanken an Alejandro und nahm ihre Freundin in den Arm. „Genau das, was ich brauche, Betty. Wann kann ich den Schlüssel haben?“

Die Abendsonne senkte sich langsam und tauchte die grüne Landschaft Andalusiens in goldenes Licht. In der Ferne zogen sich weiße Häuser anmutig einen Berghang bis zum Gipfel hinauf, und durch das geöffnete Autofenster drang der Gesang der Zikaden.

Lara genoss die warme Sonne auf der Haut und den Duft der wilden Kräuter. Zwei Monate Sonne, Strand und hoffentlich viele neue Ideen lagen vor ihr.

Wie lange ist es her, dass ich Großbritannien das letzte Mal verlassen habe? überlegte Lara. Fast acht Jahre. Ihre Mutter hatte ihr zum Schulabschluss eine Reise nach Barcelona geschenkt. Danach hatte Lara all ihre Zeit in ihr Literaturstudium gesteckt.

Doch selbst der Abschluss mit Auszeichnung reichte nicht aus, um bei der schlechten Arbeitsmarktlage einen Job zu bekommen. Zum Glück sprach Lara fließend Spanisch, sodass sie sich mit Übersetzungen über Wasser halten konnte. In der...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.