Baxter | Hold me forever | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 368 Seiten

Reihe: Now and Forever

Baxter Hold me forever


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7517-0780-0
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1, 368 Seiten

Reihe: Now and Forever

ISBN: 978-3-7517-0780-0
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Nach einem schweren Schicksalsschlag reist Aria nach Florida, um als Housesitter auf eine Luxusvilla aufzupassen und wieder zu sich selbst zu finden. Als plötzlich Tristan in der Villa auftaucht, ahnt sie nicht, dass ihr neuer attraktiver Mitbewohner ein berühmter Schauspieler ist. Tristan ist fasziniert von der jungen Frau, die ihm unvoreingenommen gegenübertritt. Und auch Arias Herz schlägt höher, sobald er in ihrer Nähe ist. Aber kann sie schon wieder echte Gefühle zulassen?

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



Amy Baxter ist das Pseudonym der Autorin Andrea Bielfeldt. Amy begann ihre Karriere als Selfpublisherin und eroberte dann mit ihren erfolgreichen Romance-Reihen San Francisco Ink und King's Legacy eine große Fangemeinde. Dank ihres Erfolgs kann sie sich heute ganz dem Schreiben widmen. Zusammen mit ihrer Familie lebt und arbeitet sie in einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein.

Baxter Hold me forever jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1. Tristan


Ein Jahr später

Konnte dieser Tag noch beschissener werden?

Die Wut in meinem Bauch schäumte, während ich mit gesenktem Kopf durch die Menschenmenge im Terminal hetzte, in dem gefühlt aus jedem Lautsprecher eine andere Ansage hallte. Ich presste das Handy fester ans Ohr und hielt die Augen nach dem Weg zur Business-Lounge offen. Es wurde Zeit, aus der Menge zu verschwinden, ich hatte das Glück lange genug strapaziert. Irgendwo musste diese verdammte Lounge doch sein!

Elvis würde mich umbringen. Weil ich nicht auf ihn gehört und den Charterflug genommen hatte, den er für morgen gebucht hatte. Weil ich selbst einen Linienflug gebucht hatte, deswegen jetzt auf dem Flughafen von Indianapolis festsaß und immer noch auf der Suche nach der beschissenen Business-Lounge war. Und das alles nur, weil ich es nicht abwarten konnte, Skye Ridley persönlich und vor allem ohne meinen Agenten und Aufpasser Elvis in den Hintern zu treten.

Ich. War. Stinksauer.

»Verdammt! Aua ...« Etwas prallte hart gegen meine Schulter. Ich geriet kurz aus dem Gleichgewicht, hob genervt den Kopf und starrte in ein paar dunkle Augen. In die dunklen Augen einer Frau, die mich erst verstört, dann erbost ansah.

»Ich ... Sorry«, murmelte ich, als sie den Mund öffnete. Vermutlich, um mich anzumeckern. Zurecht, aber dafür hatte ich jetzt weder Zeit noch den Kopf. Ich war voll und ganz auf dieses Telefonat konzentriert. Also trat ich hastig zwei Schritte zurück und rannte im Stechschritt an der Frau vorbei, ohne sie noch eines weiteren Blickes zu würdigen.

»Das kannst du dir von der Backe putzen«, wandte ich mich wieder meinem Gesprächspartner zu.

»Aber Tris ... überleg doch mal. Wir zwei wieder vereint. Damit machen wir alle auf einen Streich glücklich«, säuselte Skye am anderen Ende der Leitung. Mir wurde schlecht.

»Hey! Keine Augen im Kopf?«, hörte ich eine verärgerte Stimme mir hinterherrufen, aber ich hob nur entschuldigend die Hand, drehte mich kurz um und zeigte schulterzuckend auf mein Telefon, aus dem Skyes Stimme weiter auf mich einhämmerte.

»Ach komm schon, Tris. Wie ich bereits sagte: Die Spatzen pfeifen es doch schon von -«

»Blöder Penner!«, rief die Frau jetzt laut genug, dass ich es hören konnte. Und jeder andere im näheren Umkreis auch.

»Sorry!«, rief ich halbherzig. Keine Ahnung, ob es bei ihr ankam. Es war mir auch egal. Hauptsache, ich kam hier schnell weg und verursachte keinen Auflauf. Denn nicht nur ich sah sie mit großen Augen an, sondern auch einige Umstehende begleiteten ihre Worte mit Blicken. Schnell senkte ich den Kopf und drehte mich um.

»Was?«, fragte Skye.

Unwirsch schüttelte ich den Kopf. »Es ist mir scheißegal, was deine Spatzen pfeifen. Da mache ich nicht mit! Nein«, zischte ich möglichst beherrscht und drückte mein Smartphone noch fester an mein Ohr. Die Lautsprecherdurchsagen und das Stimmengewirr im Terminal machten die Verständigung nicht einfacher.

»Ist das dein letztes Wort?«, fragte sie, und jetzt klang sie schon weniger schmeichelnd. Etwas Drohendes hatte sich in ihren Tonfall gemischt. Ich presste meine Kiefer hart aufeinander, als ich ein leises Lachen auf der anderen Seite der Leitung hörte. Ich musste ruhig bleiben, auch wenn ich viel lieber ausflippen, auf irgendetwas einschlagen wollte. Ich hatte nur einen kurzen Blick auf die heutige Schlagzeile der Klatschpresse geworfen, aber das hatte mir schon gereicht. Ich wusste also genau, worauf die mir so bekannte Stimme anspielte. Derzeit waren Skye und ich zwei angesagte Schauspieler in der Branche, unsere Gesichter sahen mir seit Wochen von unzähligen Magazinen, Leinwänden und Werbetafeln entgegen. Leider auch in Übergröße hier am Flughafen. Eilig zog ich mir das Cap tiefer ins Gesicht und rückte die Sonnenbrille zurecht. Ich hasste diese Maskerade, aber es blieb mir keine andere Wahl, wenn ich einen Tumult hier vermeiden wollte.

»Es ist doch alles in Ordnung, Tris«, fuhr sie fort, als ich nichts sagte. »Ich habe ein Statement abgegeben, das besagt, dass du mir verziehen hast und zu mir zurückgekommen bist. Die beste Lösung für uns beide. Natürlich kannst du gerne ein Dementi verfassen. Aber wozu?« Die Überheblichkeit in ihrer Stimme machte mich noch wütender.

»Glaub mir, das werde ich tun! Verlass dich drauf«, stieß ich zähneknirschend aus. Auch wenn ich ihr am liebsten mein gesamtes Repertoire an Schimpfwörtern entgegengeschleudert hätte, zwang ich mich, weiterhin ruhig zu bleiben.

»Ernsthaft? Damit machst du nur alles kaputt, Tris«, schob sie mir nun die Verantwortung zu.

»Ach? Jetzt bin ich schuld? Das wird ja immer besser. Und hör auf, mich Tris zu nennen«, spie ich aus. »Wer hat denn wen beschissen? Wer hat denn wen belogen? Nein – bemüh dich nicht. Die Frage war rein rhetorisch«, setzte ich hinterher, während ich die Anzeigetafel nach einem passenden Flug absuchte. Aber alle Flüge waren gestrichen worden. Ausnahmslos alle. Wegen des Sturms war mein Flug nach Indianapolis umgeleitet worden, anstatt nach L.A. durchzufliegen. Und wie es aussah, sollte ich hier erst mal eine Weile festsitzen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, hatte ich nun auch noch Skye mit ihren absurden Vorstellungen einer aufgewärmten Beziehung in den Ohren. Ich hätte nicht übel Lust auf einen Drink. Irgendwo in diesem Abschnitt musste doch diese verfickte Business-Lounge sein.

»Lassen wir unsere Beziehung wieder aufleben«, überging sie meine Worte, als hätte ich sie überhaupt nicht ausgesprochen. »Jetzt, noch bevor die Dreharbeiten für unseren ersten Kinofilm beginnen. Ich schwöre dir, die Fans fressen uns aus der Hand, der Film wird einschlagen wie eine Bombe. Wenn du jetzt dementierst ... wird es böse. Das kannst du mir glauben.«

Mein Blick verengte sich, hinter meinen Schläfen pochte es energisch. In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Der Kinofilm sollte ein imposanter Actionfilm von Starregisseur Eric Vanderwall werden. Mein Durchbruch endlich auch in der Kinowelt. Die Verträge dazu waren schon seit Monaten unterschrieben, die Dreharbeiten würden im Herbst beginnen. Schlechte Presse konnte ich jetzt wirklich nicht gebrauchen. Und die würde es geben, wenn ...

»Wenn du das tust, Skye, wirst du es bitter bereuen.« Ich riss mir das Handy vom Ohr und beendete die Verbindung. Gleich darauf tippte ich die Nummer meines Agenten Elvis ein. Niemals würde ich mich auf Skyes Machtspielchen einlassen. Aber bei Elvis ging nur noch die Mailbox ran. »Fuck!«, fluchte ich erneut und war kurz davor, das Teil gegen eine Wand zu werfen. Normalerweise war ich kein aggressiver Mensch, aber in diesen Minuten war ich unglaublich wütend. Doch bevor ich tatsächlich etwas Dummes tun konnte, sprach ich ihm drauf, dass er mich unbedingt zurückrufen sollte. Gerade hatte ich aufgelegt, da tippte mir jemand von hinten auf die Schulter.

Oh nein, bitte nicht auch das noch!

Während ich mich langsam umdrehte, setzte ich mein Foto-Lächeln auf, um Autogrammwünschen oder Bitten nach Selfies mit mir möglichst souverän zu begegnen. Auch, wenn mir das gerade gar nicht passte. Ich war schließlich Profi.

Dunkle, schmale Augenbrauen schossen in die Höhe, als mich ein abschätziger Blick traf. Ich vergrößerte mein Blickfeld und erkannte die Frau wieder, die ich vor einer Minute nur ein paar Meter zuvor angerempelt hatte.

»Oh ... Oh Mann, sorry«, entschuldigte ich mich nochmals und hob abwehrend die Hände. »Das ist eigentlich nicht meine Art, aber ...«

»Aber einfach abhauen war gerade einfacher?« Ihre Worte waren schneidend, gleichzeitig aber auch herausfordernd.

»Ja. Nein. Ich ...« Ich war verwirrt, hatte ich mich doch auf das Abwimmeln von einem Fan eingestellt.

»Du bist mir einen Kaffee schuldig«, gab sie wie selbsterklärend wieder. »Meiner hat nach deinem Rempler das Zeitliche gesegnet.« Jetzt zeigte sie auf ihren schwarzen Parka, der bei genauerem Hinsehen einige braune Flecken aufwies. Ein weiterer Scan ergab schwarze Boots, dunkelgrüne Skinny Jeans und ein graugrünes T-Shirt unter dem Mantel. Sie war schlank, wenn nicht sogar zu schlank, was aber unter dem Parka nicht eindeutig zu erkennen war. Gut einen Kopf kleiner als ich, mit kurzen dunklen Haaren sah sie ein wenig zu mir auf. Abwartend den braunen großen Rucksack geschultert und eine Mischung aus Neugier und Ungeduld in ihrem Blick.

»Das ... sorry«, wiederholte ich mich. »Ich zahle selbstverständlich die Reinigung«, bot ich ihr an, während mein Blick wieder zurück zu ihren Augen wanderte.

»Die Reinigung ist mir egal. Aber mein Kaffee ist es nicht. Das war ein Mocca-Latte, verdammt«, gab sie zurück und holte mich in die Gegenwart zurück. »Weißt du, wie lange ich dafür in der Schlange gestanden habe?«

»Du bist mir deswegen nachgelaufen?«, fragte ich perplex, weil sie noch immer kein Wort über meinen Bekanntheitsgrad verloren hatte. »Wegen eines Mocca-Latte?«

Sie lächelte zuckersüß, und mir fiel eine winzige, kaum sichtbare Lücke zwischen ihren Schneidezähnen auf. »Nein. Das habe ich gemacht, weil mir dein Hintern so gut gefallen hat.«

»Was?« Ich musste sie anstarren wie ein Alien, denn plötzlich legte sich ein verlegenes Grinsen auf ihr Gesicht. Und auf ihren Wangen zeigte sich eine niedliche Röte.

»Natürlich wegen des Kaffees. Weswegen sonst?« Sie schlug die Augen nieder, und mir fielen ihre Wimpern auf, die nicht so lang und dicht waren, wie es der Modetrend gerade verlangte. Ganz offensichtlich legte sie keinen besonderen Wert auf Trends.

»Ich ...« Irritiert trat ich einen Schritt zurück. Wusste sie...


Baxter, Amy
Amy Baxter ist das Pseudonym der Autorin Andrea Bielfeldt. Amy begann ihre Karriere als Selfpublisherin und eroberte dann mit ihren erfolgreichen Romance-Reihen San Francisco Ink und King’s Legacy eine große Fangemeinde. Dank ihres Erfolgs kann sie sich heute ganz dem Schreiben widmen. Zusammen mit ihrer Familie lebt und arbeitet sie in einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein.

Amy Baxter ist das Pseudonym der Autorin Andrea Bielfeldt. Amy begann ihre Karriere als Selfpublisherin und eroberte dann mit ihren erfolgreichen Romance-Reihen San Francisco Ink und King’s Legacy eine große Fangemeinde. Dank ihres Erfolgs kann sie sich heute ganz dem Schreiben widmen. Zusammen mit ihrer Familie lebt und arbeitet sie in einem kleinen Ort in Schleswig-Holstein.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.