Becker | KI (ver)lernen | Buch | 978-3-68930-243-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 9, 296 Seiten, Format (B × H): 118 mm x 198 mm, Gewicht: 308 g

Reihe: Theorie und Praxis

Becker

KI (ver)lernen


1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-68930-243-6
Verlag: Edition Text + Kritik

Buch, Deutsch, Band 9, 296 Seiten, Format (B × H): 118 mm x 198 mm, Gewicht: 308 g

Reihe: Theorie und Praxis

ISBN: 978-3-68930-243-6
Verlag: Edition Text + Kritik


"KI (ver)lernen meint nicht, sich vor technologischen Entwicklungen zurückzuziehen, sondern sich gegenüber einer unreflektierten Nutzung von KI kritisch zu positionieren und Handlungsfähigkeit im Umgang mit schreibenden Maschinen anzustreben."
Jenifer Becker, AI-Writing-Lab

In den letzten Jahren sind multimodale Modelle und Sprachtransformer wie ChatGPT zu einem polarisierenden Bezugspunkt literarischer und künstlerischer Praxis geworden. Am Literaturinstitut Hildesheim wurde diese Entwicklung im AI-Writing-Lab praktisch erprobt und kritisch begleitet. "KI (ver)lernen" versteht sich als Praxisbericht, der einen spezifischen Zeitpunkt in der Auseinandersetzung mit generativer KI am Literaturinstitut Hildesheim abbildet. Der Band versammelt unterschiedliche Beiträge über Künstliche Intelligenz
im Kontext literarischen Schreibens, künstlerischer Praxis und universitärer Lehre. Die Textformen (Newsletter, Gespräche, Essays, Chatverläufe) reflektieren unterschiedliche Modi des Denkens und der Wissensproduktion, die das Lab in Workshops, experimenteller Lehre, Symposien oder Lesungen hervorgebracht hat.

Mit Beiträgen von Hannes Bajohr, Jenifer Becker, Zoe Dallas, Jonas Galm, Friederike Goldberg, Guido Graf, Lara Hajj Sleiman, Claudia Hamm, Manuel Hettler, Daniela Jakobi, Emilia J. Klein, Fynn Koch, Johannes Kuhlmann, Viktoria Magnucki, Peter Müllejans, Axel Schmidt-Basler, Tajana Schröder, Ariane Siebel, Andra Vahldiek, Anouk Waldenfels, Johanna Wallenborn, Melina Weber, Nils Westerboer und Hannes Zawodnik.

THEORIE & PRAXIS ? die Reihe:

Wir schreiben, lesen, erzählen, sprechen, experimentieren, forschen und lehren. Wir bewegen uns durch literarische Produktionsräume, erproben Techniken und Formen. Wir beobachten die Gegenwartsliteratur, ihre Entstehung, Vermittlung und Rezeption. Wir erschließen Kontexte der Jetztzeit. In dieser Schriftenreihe buchstabieren wir Methoden, Poetiken, Werkprozesse und Inszenierungen des literarischen Schreibens durch. Regelmäßig erscheinen neue Bände, die sich essayistisch, literarisch oder auch wissenschaftlich mit den für das Literaturinstitut Hildesheim zentralen Fragen auseinandersetzen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1 Einleitung

2 Prä ChatGPT

KI-generierte und digitale Literatur. Ein Gespräch mit Guido Graf

Jenifer Becker: Verlorene Sprachmodelle (GPT-J)

Zoe Dallas: Anxiety (Poetry)

Peter Felix Müllejans: Ein Querschnitt der Amo-Religion

3 Dumme und schlaue Autor:innensubjekte

Friederike Goldberg: Intelligente Systeme?

Hannes Zawodnik: Posthumanes Schreiben

Anouk Waldenfels: Ich habe keine Ohren, keine Ohren, keine Sinne

4 KI Lehren

Künstlerische Interventionen. Ein Gespräch mit Viktoria Magnucki und Johanna Wallenborn

Jenifer Becker: Vibe Coding

Axel Schmidt-Basler: DADA-Bot, der Versuch einer letzten Lockerung

5 Fallstricke

Sind wir bloß Papageien der Sprachautomaten? Ein Gespräch mit Claudia Hamm

Manuel Hettler: Sternkreis des Kohakus

Jonas Galm: Das Sprachspiel und die Avantgarde

6 Schreiben

(Post-)artifizielle Literatur schreiben. Ein Gespräch mit Hannes Bajohr

Jonas Galm: Das Walross und die Immersion

Ariane Siebel: Die Kunsthandwerkifizierung des Schreibens

Emilia Jewgenija Klein: ZUR BEOBACHTUNG

7 Roboterperspektiven

Ariane Siebel: GOOD KID: Zwecksverweigerung, Verantwortung und KI-Kinder

Gott aus der Maschine. Ein Gespräch mit Nils Westerboer

Andra Vahldiek: Stundenglasknochen

8 Fehlfunktionen

Fynn Koch: Dada bedeutet nichts – und alles?

Ariane Siebel: What I made is unclear now.

Emilia Jewgenija Klein: Poesie der Feedbackschleifungen

9 In einer algorithmischen Welt

Manuel Hettler: TikTok-Tuka-Land

Jenifer Becker: In einem Hypertext sterben

Melina Weber: 1984 – Künstliche Überwachung

10 Produktionsästhetiken im Plattformkapitalismus

Tajana Schröder: Kreative Enteignung durch GenKI

Lara Hajj Sleiman: No Rage against the machine? – ChatGPT und Literatur

Manuel Hettler: Wir Affen vom Menschenzoo

Jonas Galm: Strg + C, Strg + V oder Entenmarsch und Différance

Autor:innen


Becker, Jenifer
Jenifer Becker (*1988) ist eine in Berlin lebende Autorin, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie schreibt über Ambivalenzen des Digitalen, Gegenwartsphänomene und Popkultur. Ihr Debütroman "Zeiten der Langeweile" erschien 2023. Sie lehrt seit 2015 am Literaturinstitut Hildesheim, wo sie 2021 promovierte.



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