Bego | Whitney Houston | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 232 Seiten

Bego Whitney Houston

Die Biografie
Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe 2012
ISBN: 978-3-85445-390-1
Verlag: Hannibal Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die Biografie

E-Book, Deutsch, 232 Seiten

ISBN: 978-3-85445-390-1
Verlag: Hannibal Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Die aktualisierte und erweiterte Neuausgabe der Biografie eines Weltstars, der im Chaos von Drogen und Skandalen versank, ein glänzendes Comeback feierte und im Februar 2012 auf tragische Weise ums Leben kam. Mit mehr als 200 Millionen verkauften Schallplatten und CDs gehörte Whitney Houston neben Madonna, Shakira und Mariah Carey zu den erfolgreichsten Pop-Sängerinnen der Welt. Nachdem sie bereits im Alter von 14 Jahren solo aufgetreten und 1979 in Chaka Khans Hit 'I'm Every Woman' im Hintergrund zu hören war, landete sie in den achtziger Jahren mit Songs wie 'I Will Always Love You' und 'One Moment In Time' einen Hit nach dem anderen und spielte im Film 'Bodyguard' an der Seite von Kevin Costner. Als sie sich in den Rapper Bobby Brown verliebte und ihn schließlich heiratete, geriet ihr Leben jedoch völlig aus der Bahn und Whitney Houston versank im Chaos von Drogen und Skandalen. Nach der Scheidung von ihm startete sie 2009 ein Comeback, das jedoch schon bald ins Stocken geriet, weil der jahrelange Drogenmissbrauch ihre Stimme und ihre Kondition nachhaltig geschädigt hatte. Der Autor Mark Bego hat die Karriere der letzten Diva von Anfang an verfolgt und erzählt nun die ganze Geschichte ihres Aufstiegs zum Superstar und ihres tiefen Absturzes, von ersten Auftritten im Gospel-Chor bis zu ihrem tragischen Tod im Februar 2012 in Beverly Hills.

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Nur wenige Stars im Showgeschäft haben so hohe Karrieregipfel erklommen wie Whitney Houston. Sie zählt zu den größten Sängerinnen in der Geschichte der Popmusik und feierte 1992 mit ihrem phänomenalen Welt-Hit „I Will Always Love You“ den Höhepunkt ihrer Laufbahn. Lange Zeit galt sie als sie Personifizierung von Schönheit und Talent und wurde auf der Konzertbühne wie auch auf der Kinoleinwand eine der erfolgreichsten Künstlerinnen aller Zeiten. Sie wurde mit zahllosen Auszeichnungen bedacht und häufte ein enorm großes Vermögen an. Aber sie stürzte auch tiefer als viele andere von den Höhen des Show-Olymps. Nachdem Whitney 1991 den Musiker Bobby Brown geheiratet hatte, begann eine 20-jährige Pechsträhne, die vor allem von ihrem selbstzerstörerischen Verhalten geprägt war. Beruflich und privat, kreativ und psychisch ging es mit ihr stetig weiter bergab. Seit dem Jahr 2000 wurde jedes neue Album und jeder neue Karriereschritt als „Comeback“ betrachtet. Doch kaum war sie wieder neu durchgestartet, kam es regelmäßig zu Fehlentscheidungen oder persönlichen Schicksalsschlägen. 2009 landete sie mit ihrem Album I Look At You, das in den USA und auch in Deutschland Platz 1 der Charts erreichte, tatsächlich noch einmal den großen Wurf. Der Weg dorthin war hart gewesen, aber zumindest für eine Weile schien es, als ob sie es noch einmal schaffen würde, zu alter Form zurückzufinden und mit Energie, Stil und Flair auf die Bühne zurückzukehren. Doch als ihre Welttournee ein Jahr später zu Ende ging, häuften sich in der Presse niederschmetternde Kritiken über blasse, schwache Auftritte, bei denen sie schlecht oder gar nicht bei Stimme war, und zunehmend sagte sie Konzerte ab. Es war der Anfang vom Ende: Whitney Houston hatte ihre einst so herausragende Stimme verloren, und auf der Bühne überzeugte sie nicht mehr. In den Jahren 2010 bis 2012 wurde Whitney Houstons Leben zu einer beängstigenden Achterbahnfahrt zwischen kurzlebigen Triumphen und tiefen Enttäuschungen. 2011 unternahm sie einen letzten Versuch, sich wegen ihrer Drogensucht behandeln zu lassen, und sie übernahm eine Rolle in der Neuauflage des Musikfilms Sparkle aus den Siebzigern. Anfang 2012 geisterte dann jedoch das Gerücht durch die Presse, Whitney sei pleite und ihre Drogensucht schlimmer als je zuvor. Ihr plötzlicher, tragischer Tod am 11. Februar 2012 war gerade deshalb so traurig und erschütternd für ihre Millionen Fans auf der ganzen Welt, weil ihr Absturz aus einer so großen Höhe erfolgte. Seit dem Beginn ihrer Karriere in den achtziger Jahren war sie zum Schallplatten- und Filmstar aufgestiegen und aus ihr war eine glamouröse Showbiz-Diva geworden. Sie war berühmt und erfolgreich, aber dennoch hatte sie das nicht immer glücklich gemacht. Was war geschehen? Was war schief gegangen? Hatte sie nicht immer alles gehabt - „Didn’t we almost have it all“, wie sie selbst 1987 in ihrem großen Hit gesungen hatte? Whitney Houstons Karriere wurde von Anfang an sorgfältig geplant und organisiert. Sie wurde buchstäblich ins Showgeschäft hineingeboren. Ihre Cousine ist die Pop-Ikone Dionne Warwick. Ihre Mutter Cissy Houston war in den Sechzigerjahren die Leadsängerin der Girlgroup The Sweet Inspirations, deren Backgroundgesang auf Hits von Legenden wie Aretha Franklin und Luther Vandross zu hören ist. Mit Whitneys eigener Laufbahn schließlich erfüllte sich der Musikmogul Clive Davis einen persönlichen Traum. Sicher, die junge Whitney war sehr hübsch und hatte eine phänomenale Stimme, aber es war Davis, der zwei Jahre lang daran arbeitete, ihr die richtigen Songs zukommen zu lassen und die richtigen Produzenten zu finden, die ihr natürliches Talent schließlich ins beste Licht setzten. Ihr erstes Album Whitney Houston erreichte 1985 die Spitze der US-Charts und verkaufte sich weltweit zweiundzwanzig Millionen Mal. Ein internationaler Hit nach dem anderen wurde daraus ausgekoppelt, und es ist immer noch das bestverkaufte Debütalbum aller Zeiten. Der Nachfolger, Whitney aus dem Jahr 1987, vertraute auf denselben Mix und wurde zur ersten Platte eines weiblichen Stars, die in die amerikanischen Billboard-Charts von Null auf Eins einstieg. Ihr drittes Werk, I’m Your Baby Tonight von 1990, ging zehn Millionen Mal über die Ladentische. Während der ersten elf Jahre ihrer so erfolgreichen Karriere als Sängerin und Schauspielerin galt sie weltweit als eine bezaubernde, schöne, selbstbewusste und talentierte Künstlerin mit phänomenaler Stimme. Sie kleidete sich stilsicher und elegant, erschien stets mit makelloser Frisur in der Öffentlichkeit und stand souverän auf berühmten Bühnen wie der New Yorker Carnegie Hall. Allein in den USA verzeichnete Whitney Houston elf Nummer-Eins-Hits: „Saving All My Love For You“, „How Will I Know“, „Greatest Love Of All“, „I Wanna Dance With Somebody (Who Loves Me)“, „Didn’t We Almost Have It All“, „So Emotional“, „I Will Always Love You“, „Where Do Broken Hearts Go“, „I’m Your Baby Tonight“, „All The Man I Need“ und „Exhale (Shoop, Shoop)“. Sie gewann sechs Grammys, einundzwanzig American Music Awards sowie einen Emmy und wurde in Deutschland mit dem prestigeträchtigen Bambi als „Beste internationale Künstlerin“ ausgezeichnet. Es schien, als gäbe es nichts, was sie nicht erreichen konnte. 1992 wurde Houston außerdem zum Filmstar, als sie an der Seite von Kevin Costner die weibliche Hauptrolle in dem Kinohit Bodyguard übernahm. Auf dem Soundtrack zum Film fand sich Whitneys größter Hit „I Will Always Love You“, der weltweit vierunddreißig Millionen Mal verkauft wurde. Der Soundtrack zu ihrem zweiten Film Warten auf Mr. Right wurde zum meistnominierten Album in der Geschichte der Grammy-Verleihungen. Und der Soundtrack ihres dritten Films Rendezvous mit einem Engel, der sich fünf Millionen Mal verkaufte, wurde zum meistverkauften Gospelalbum aller Zeiten. Damals wurde alles, was Whitney Houston berührte, zu Gold. Sie war die strahlende Pop-Prinzessin, der eine gute Fee alles Glück der Welt geschenkt zu haben schien. Auf ihren eigenen Wunsch hin schlug sie mit ihrem Album My Love Is Your Love einen anderen Kurs ein und wandte sich mehr dem HipHop-Soul zu; außerdem erschuf sie sich ein etwas härteres Image. Zwar war diese Platte weniger erfolgreich als ihre früheren Werke, fand aber immer noch ein großes, internationales Publikum. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie dann ein Greatest Hits-Album, das zehn Millionen Mal abgesetzt wurde. Damit endete ihre Zusammenarbeit mit Clive Davis für einige Jahre. Nach Ansicht vieler Kritiker war dies der Beginn ihres Abstiegs, im Studio wie auf der Bühne. Tatsächlich folgte nun für Whitney Houston eine sieben Jahre dauernde Pechsträhne. Während ihrer Ehe mit Bobby Brown verwandelte sie sich in eine unberechenbare, verzweifelte Frau, deren Leben völlig aus den Fugen geriet. Die temperamentvolle, liebenswerte Whitney, in die sich die Welt in den Achtzigern und frühen Neunzigern verliebt hatte, war nicht mehr wiederzuerkennen. Im Jahr 2001 schien ihre Welt zu zerbrechen. Es sah so aus, als wollte Whitney selbst mit aller Macht jenes Erfolgsimage zerstören, das so sorgfältig und mühevoll für sie aufgebaut worden war. 2005, als das amerikanische Fernsehen die imageschädigende Reality-Serie Being Bobby Brown zeigte, wurde Whitney Houston in der Presse als arrogant, unzuverlässig, drogensüchtig und paranoid dargestellt, als Frau, die sowohl ihr gutes Aussehen als auch ihre Stimme leichtfertig ruiniert hatte. Selbst ihre treuesten Fans wandten sich allmählich von ihr ab. Die Hochzeit mit dem durchaus talentierten, aber schwierigen „Bad Boy“ Bobby Brown hatte zu starken Veränderungen in ihrem Leben geführt. Damit hatten der in der Presse ausführlich dokumentierte Drogenmissbrauch begonnen, die abgesagten Konzerte, das öffentliche Abkanzeln von Fans und die Konflikte mit dem Gesetz, und schließlich sah Whitney auch noch erschreckend dünn und ausgezehrt aus. Früher hatte ihr Name auf einem CD-Cover einen weltweiten Hit garantiert. Nun musste sie plötzlich feststellen, dass sie von den Radiomachern ebenso ignoriert wurde wie von den Schallplattenkäufern. Bobby Brown war ursprünglich in den Achtzigern als Mitglied der R&B-Gruppe The New Edition bekannt geworden. Später machte er jedoch vor allem wegen seiner betrunkenen Pöbeleien, der handgreiflichen Auseinandersetzungen mit Whitney in aller Öffentlichkeit und seiner notorischen Fremdgeherei Schlagzeilen. Neben der gemeinsamen Tochter mit Whitney Houston hat er eine Reihe unehelicher Kinder, und es ist vielleicht typisch, dass ausgerechnet ein Song mit dem Titel „Humpin’ Around“ – zu deutsch etwa „Rumbumsen“ – zu seinem größten Solo-Hit wurde. Es war ihm zuzuschreiben, dass sich Whitney immer mehr von ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Fans entfernte. Unter seinem Einfluss entstand 2002 das spannungsarme Album Just Whitney, von dem weltweit nicht mehr als drei Millionen Exemplare abgesetzt werden konnten. Als erste Single wurde der defensive, paranoide Song „Whatchulookinat“ ausgekoppelt, der in den Charts überhaupt...


Mark Bego verfasste mehr als fünfzig Bücher über das Rockgeschäft, die weltweit über 8 Millionen Mal verkauft wurden. Er zählt zu den großen Bestsellerautoren im Bereich Künstlerbiographie und schrieb u.a. über Billy Joel, Bette Midler, Whitney Houston oder Aretha Franklin. 1992 erschien im Hannibal-Verlag die deutsche Ausgabe seiner Madonna-Biographie Who’s That Girl, die auf zahlreiche Interviews mit der Sängerin basierte. 2009 folgte seine einzigartige Biographie über Elton John. Eines seiner erfolgreichsten Bücher war das bereits 1984 erschienene Buch über Michael Jackson. Mark Bego schreibt vor allem für Magazine wie People, Cosmopolitan, Billboard oder Penthouse.



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