E-Book, Deutsch, 421 Seiten
Behrensen / Westphal Fluchtmigrationsforschung im Aufbruch
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-26775-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Methodologische und methodische Reflexionen
E-Book, Deutsch, 421 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-26775-9
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Im Fokus dieses Sammelbandes steht die Auseinandersetzung mit methodologischen und methodischen Herausforderungen von Forschungen im Kontext von Flucht und Migration. Die Suche nach kritischen Forschungszugängen, die zu einer Überwindung der Reproduktion rechtlich-politischer und diskursiver Zuschreibungen sowie ihrer ethnisierenden und homogenisierenden Kategorien beitragen, ist das gemeinsame zentrale Anliegen der Beiträge. Versammelt werden Erfahrungen und Reflexionen in verschiedenen Forschungsfeldern zu relevanten Themen und Fragen gegenwärtiger Fluchtmigrationsforschung in Deutschland. Fluchtmigrationsforschung geht es darum kritisch-reflektierend zu verstehen, welche Dynamiken globale Flucht- und Migrationsbewegungen gesellschaftlich, sozial und individuell entfalten. Der Sammelband umfasst Beiträge von Forschenden aus verschiedenen Disziplinen, die sich als Professorinnen und Professoren, als Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, als institutionell eingebundene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie als Akteurinnen und Akteure in der Praxis aktuell mit kritischen methodologischen und methodischen Fragen der Fluchtmigrationsforschung befassen.
Der InhaltFlucht • Migration • Qualitative Forschung und Methodologie • Forschungsethik • Macht • Ungleichheit • Trauma • Transnationalität • Praxisforschung
Die HerausgeberinnenDr. Birgit Behrensen ist Professorin für Soziologie für die Soziale Arbeit an der BTU Cottbus-Senftenberg.
Dr. Manuela Westphal ist Professorin für Sozialisation mit Schwerpunkt Migration und Interkulturelle Bildung an der Universität Kassel.
Dr. Birgit Behrensen ist Professorin für Soziologie für die Soziale Arbeit an der BTU Cottbus-Senftenberg.
Dr. Manuela Westphal ist Professorin für Sozialisation mit Schwerpunkt Migration und Interkulturelle Bildung an der Universität Kassel.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;5
2;Herausgeber- und Autorenverzeichnis;8
3;Einleitung;13
4;Fluchtmigrationsforschung im Aufbruch – Etablierung neuer Konzepte in der qualitativen Forschung;14
4.1;Literatur;19
5;Impulse;20
6;Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland: Die Etablierung eines Forschungsfeldes;21
6.1;1Was ist „Flucht- und Flüchtlingsforschung“?;22
6.2;2Eine kurze Geschichte: Ursprünge und Entwicklung der Flucht- und Flüchtlingsforschung;24
6.3;3Neubeginn: Netzwerk Fluchtforschung und der Forschungsboom;25
6.4;4Praxis und Theorie: Herausforderungen des Wissenstransfers;27
6.5;5Themen und Interdisziplinarität;28
6.6;6Die Struktur der Forschungslandschaft;30
6.7;7Ausblick: Potenziale der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland;31
6.8;Literatur;32
7;Vernachlässigte Themen der Flüchtlingsforschung – Über Leerstellen im Feld der Wissenschaft zu Flucht und Asyl;35
7.1;1Normativität in der Forschung zu Flucht und Asyl;36
7.2;2Forschungsprogramm und Forschungsfelder;38
7.2.1;2.1Exklusionsrisiken: Behinderung und Ableismus;38
7.2.2;2.2Exklusionsrisiken: Analphabetismus und Literalismus;40
7.2.3;2.3Exklusionsrisiken: Sexuelle Gewalt und Heteronormativität;43
7.2.4;2.4Exklusionsrisiken: Delinquenz und Kriminalisierung;45
7.3;3Methodologie und Beispiele;47
7.3.1;3.1Subjektorientierte Untersuchungen;48
7.3.2;3.2Institutionenorientierte Untersuchungen;49
7.3.3;3.3Interventionsorientierte Untersuchungen;50
7.3.4;3.4Promotionsvorhaben im Kolleg;51
7.4;Literatur;53
8;Macht und Ungleichheit;58
9;Umrisse einer ungleichheitsreflektierenden Sozialforschung;59
9.1;1Einleitung;59
9.2;2Sozialforschung im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher Verantwortung und der Reproduktion sozialer Ungleichheit;60
9.3;3Subjektorientierung als Haltung in der Flüchtlingsforschung;63
9.4;4Überwindung des methodologischen Nationalismus als anhaltende Herausforderung;65
9.5;5Kreativität statt digitaler Technokratie;68
9.6;6Fazit – Auf dem Weg zu einer ungleichheitsreflektierenden Sozialforschung;69
9.7;Literatur;70
10;Wer forscht hier eigentlich über wen und warum?;72
10.1;1Einleitung;72
10.2;2Methodologische Rahmung, methodischer Prozess und Methodenkritik;74
10.2.1;2.1Epistemische Gewalt – Möglichkeiten und Grenzen der Dekolonialisierung qualitativer Sozialforschung;76
10.2.1.1;2.1.1 Episteme und epistemische Gewalt;78
10.2.1.2;2.1.2 Facetten epistemischer Gewalt: Critical whiteness und empirische Forschung;80
10.2.2;2.2Gefahren der Biographieforschung;83
10.2.3;2.3Dekolonialisierung von Methoden;89
10.2.4;2.4Möglichkeiten einer veränderten Praxis qualitativer Sozialforschung;91
10.2.4.1;2.4.1 Grundsätzliche Aspekte einer Methodologie kritischer Migrationsforschung;91
10.2.4.2;2.4.2 Spezifische und praktische Besonderheiten in der Durchführung kritischer Migrationsforschung;94
10.3;3Schlussbemerkungen;95
10.4;Literatur;95
11;‚Verstrickt‘: Diskursanalytische und postkoloniale Ansätze in der Fluchtforschung;98
11.1;1Potenziale diskursanalytischer und postkolonialer Perspektiven in der Fluchtforschung;98
11.1.1;1.1Diskursanalytische Perspektiven im Kontext von Flucht;99
11.1.2;1.2Postkoloniale Perspektiven im Kontext von Flucht;101
11.2;2Die ‚Verstrickungen‘ westlicher Wissenschaftler*innen mit der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit;103
11.2.1;2.1Das westliche Wissenschaftssystem und die epistemische Gewalt;104
11.2.2;2.2Die Position westlicher Wissenschaftler*innen;108
11.2.3;2.3Das Dilemma der (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit im Forschungsprozess;109
11.2.4;2.4Selbstreflexion und die Anerkennung der eigenen Grenzen;113
11.3;Literatur;116
12;Sprachen und Sprechen in der qualitativen Migrations- und Fluchtforschung;121
12.1;1Überlegungen zu Sprachen und Sprechen in der (Migrations-)Gesellschaft;122
12.2;2Mehrsprachigkeit und Übersetzung: Ständige Begleiterinnen der Forschung;124
12.2.1;2.1Impulse aus den Translationswissenschaften;125
12.2.2;2.2Impulse aus den Postkolonialen Studien;127
12.3;3Verortung der eigenen Studie;130
12.4;4Entscheidungen im Umgang mit Mehrsprachigkeit und Übersetzung im Zuge der eigenen Forschung;131
12.4.1;4.1Reflexion über Verstehen und Nichtverstehen;132
12.4.2;4.2Sichtbarkeit sprachlicher Diversität;134
12.4.3;4.3Transparenz ungleicher Begegnungen im eigenen Forschungsprozess;137
12.4.4;4.4Irritationen und Grenzen zur Erweiterung der eigenen Perspektive;138
12.5;5Fazit und abschließende Überlegungen;140
12.6;Literatur;142
13;Verletzlichkeit und Verantwortung;146
14;Folter und Verfolgung erzählen – Methodologische Perspektiven;147
14.1;1Einleitung und Rahmung;147
14.2;2Folter, Verfolgung und Sprache;149
14.2.1;2.1Folter und Verfolgung erzählen?;149
14.2.2;2.2Gewalt ist nicht in Sprache übersetzbar;150
14.2.3;2.3Schwierigkeiten des Zuhörens erschweren das Sprechen;152
14.2.4;2.4Durch Sprache kann Heilung stattfinden;152
14.3;3Methodische Möglichkeiten und Entscheidungen;154
14.3.1;3.1Biografieforschung;156
14.3.2;3.2Das biografisch-narrative Interview mit geflüchteten Folterüberlebenden;158
14.3.3;3.3Die Auswertung der Interviews – Die Sequenzanalyse;159
14.4;4Eine Interviewsequenz und ihre Interpretationen: Das Überleben der Folter – Die Transformation zum Stein;160
14.5;5Inhaltliche und methodische Erkenntnisse zu „Resilienz im Kontext von Folter“;164
14.6;6Ausblick;167
14.7;Literatur;168
15;Traumasensible Gestaltung von Interviews zwischen Viktimisierung und Forschungsethik;170
15.1;1Essentialisierung und Viktimisierung im Kontext von Migration, Flucht und Geschlecht;171
15.2;2Methodologie und potenzielle Effekte biographisch-narrativer Interviewführung;172
15.3;3Forschungsmethodische und -ethische Positionen zum Umgang mit Trauma;175
15.4;4Studie „Handlungs(ohn)macht im Kontext“;177
15.4.1;4.1Emine Tatl? – Nicht-Erzählen als Handlungsorientierung;179
15.4.2;4.2Nereden Nereye Kader – Sprechen als Bewältigungsmodus;180
15.5;5Weiterführende methodisch-ethische Überlegungen;182
15.6;Literatur;184
16;Psychologisierung Geflüchteter: Problematisierung der Verbindung von psychischem Trauma und Fluchterfahrung;187
16.1;1Psychologisierung und ihr Verhältnis zu Medikalisierung, Therapeutisierung und Psychopolitik(en);189
16.2;2Spuren von Psychologisierung in steigenden Publikationszahlen zu psychischen Traumata;192
16.3;3Geflüchtete, Psy-Expertise und humanitärer Aufenthalt;194
16.4;4Traumatisierte Geflüchtete als wichtige Zielgruppe innerhalb der Betroffenen von psychischen Traumata;196
16.4.1;4.1Sekundärer Krankheitsgewinn durch das Aufenthaltsrecht;196
16.4.2;4.2Fokussierung auf traumatisierte Geflüchtete in Publikationen über psychisches Trauma;198
16.5;5Aktuelle Entwertung psychologischer Expertise bei Abschiebungsvorbereitungen;202
16.6;6Popularisierung der Diagnose, Individualisierung der Leiden, Entpolitisierung von Fluchtmigration als Folgen der Psychologisierung Geflüchteter;205
16.7;7Fazit;208
16.8;Literatur;209
17;Transnationale Perspektiven und Zugänge;213
18;Soziale Verwebungen, kulturelle Verdichtungen – Überlegungen zur ethnologischen Migrations- und Fluchtforschung;214
18.1;1Ethnologie im 21. Jahrhundert;214
18.2;2Globale Bezüge, Forschung in situ;216
18.3;3Mensch und Milieu;218
18.4;Literatur;222
19;Multi-sited ethnography als Zugang zu transnationalen Sozialisationsprozessen unter Flucht- und Asylbedingungen;226
19.1;1Einleitung;226
19.2;2Anlage der Studie „Adoleszente Sozialisationsprozesse in transnationalen Räumen am Beispiel junger Menschen in und aus Somalia“;228
19.3;3Methodologie und Methode multilokaler Forschung;229
19.3.1;3.1Transnationalität und transnationale soziale Räume;229
19.3.2;3.2Multi-sited ethnography als Forschungsansatz im transnationalen Raum;231
19.3.2.1;3.2.1 Methodische Herausforderungen des multilokalen Ansatzes;233
19.4;4Erfahrungen aus der Feldforschung in Somalia und Deutschland;235
19.4.1;4.1Follow the biography;236
19.4.1.1;4.1.1 Zur Konstruktion der Forschungssubjekte;237
19.4.1.2;4.1.2 Erfahrungen aus dem Feldeinstieg in Deutschland;239
19.4.2;4.2Follow the people;240
19.4.2.1;4.2.1 Going back statt following. Die eingeschränkte Mobilität der Forschungssubjekte im Asylkontext;240
19.4.2.2;4.2.2 Die politische Lage in Somalia. Die eingeschränkte Mobilität und der Zugang als Forschende;242
19.4.2.3;4.2.3 Humanitäre Krise und ethische Konflikte;244
19.5;5Fazit;246
19.6;Literatur;248
20;Transnational Doing family im Kontext von Fluchtmigration. Konturen eines Forschungsansatzes;252
20.1;1Einleitung;252
20.2;2Rahmenbedingungen der Herstellung von Familie im Kontext von Flucht und Asyl;253
20.3;3Transnationale familiäre Beziehungen und Praktiken unter Migrations- und Fluchtbedingungen;257
20.4;4Theoretische und methodologische Erkenntnisse aus einer Studie über elterliche Erziehungs- und Bildungstheorien in der Migration;260
20.5;5Internationale Forschungsansätze und methodologisch-methodische Desiderate;264
20.6;6Implikationen für die Untersuchung transnationaler Familienpraktiken im Kontext von Flucht und Asyl;266
20.7;7Fazit und Ausblick;269
20.8;Literatur;270
21;Methoden und Modifikationen;274
22;Entwicklung und Anwendung eines Sensibilisierungskonzeptes für qualitative Interviews mit Geflüchteten – Erfahrungen im Projekt WeGe;275
22.1;1Einleitung;275
22.2;2Das Forschungsprojekt WeGe;276
22.3;3Sensibilisieren für was? Grundlegende Überlegungen zur Erstellung eines Sensibilisierungskonzeptes;277
22.3.1;3.1Symbolische Machtverhältnisse im Interview;279
22.3.2;3.2Die Wahl der Interviewsprache;279
22.3.3;3.3Gefahr der Retraumatisierung;281
22.3.4;3.4Sensibles Datenmanagement und Datenschutz;281
22.4;4Ansätze des und Erfahrungen mit dem Sensibilisierungskonzept in der empirischen Feldforschung;283
22.4.1;4.1Feldkontakt und Sampling;284
22.4.2;4.2Datenerhebung;286
22.4.2.1;4.2.1 Vorgespräch und Informed Consent;286
22.4.2.2;4.2.2 Episodische Interviews;288
22.4.2.3;4.2.3 Sensibilisierungsanlässe in der Erhebungssituation;288
22.4.2.4;4.2.4 Deutsch als Interviewsprache;290
22.4.3;4.3Nachbereitung;292
22.4.4;4.4Auswertung;293
22.5;5Fazit und Ausblick;295
22.6;Literatur;297
23;Die Perspektive junger Geflüchteter auf ihre Lebenslagen – Empirische Erfahrungen aus einem Projekt des Deutschen Jugendinstituts. Bericht aus der Forschungspraxis;301
23.1;1Einleitung;301
23.2;2Forschungsdesign;302
23.3;3Zugänge und Auswahl der geflüchteten Jugendlichen;304
23.3.1;3.1Heterogenität der Unterbringungen und Zugänge;305
23.4;4Gestaltung eines möglichst vertrauensvollen Settings;307
23.4.1;4.1…im Vorfeld des Interviews;307
23.4.2;4.2…kurz vor dem Interview;309
23.4.3;4.3…während des Interviews;309
23.4.4;4.4…nach dem Interview;309
23.5;5Rolle der Forschenden;310
23.6;6Auswahl und Einsatz von Dolmetscherinnen und Dolmetschern;313
23.6.1;6.1…Suche und Auswahl der Dolmetscherinnen und Dolmetscher;313
23.6.2;6.2…vor dem Interview;314
23.6.3;6.3…während des Interviews;315
23.6.4;6.4…nach dem Interview;316
23.7;7Zwischenbilanz und Ausblick;316
23.8;Literatur;318
24;Potenziale der dokumentarischen Methode für die Forschung zu FluchtMigration;319
24.1;1Einleitung;319
24.2;2Die Forschungspraxis der Dokumentarischen Methode;320
24.3;3Allgemeine Herausforderungen in der Forschung zu FluchtMigration;324
24.4;4Studien zu FluchtMigration;327
24.4.1;4.1Die Rekonstruktion der Handlungspraxis im Zusammenhang mit rechtlichen Rahmenbedingungen: Wie verhalten sich Personen innerhalb von und zu festen Regeln?;328
24.4.2;4.2Die Rekonstruktionen der Orientierungen und Argumentationen der ansässigen Bevölkerung: Wie werden FluchtMigrant*innen wahrgenommen?;329
24.4.3;4.3Die Rekonstruktion von Handlungsorientierungen von Fachkräften, Ehrenamtlichen und Geflüchteten: Welche Handlungsmöglichkeiten sehen verschiedene Akteure?;330
24.4.4;4.4Die Rekonstruktion der Erfahrungen von geflüchteten Menschen: Welche Handlungsorientierungen haben Menschen, die geflohen sind?;331
24.4.5;4.5Die Rekonstruktion von Diskursen zu FluchtMigration: Wie wird über Flucht in öffentlichen Diskursen gesprochen?;332
24.4.6;4.6Zusammenfassung der empirischen Befunde eines Dokumentarischen Zugangs zum Komplex FluchtMigration;333
24.5;5Reflexion zur Forschung mit der dokumentarischen Methode;333
24.6;6Fazit;336
24.7;Literatur;337
25;Praxisforschung und Teilhabe;340
26;Zugänge zu sozialen Beziehungen im Gemeinwesen durch transdisziplinäre Praxisforschung;341
26.1;1Arbeit am Gemeinwesen als Auftrag von Forschung;342
26.2;2Transdisziplinäre Praxisforschung im Sozialraum;344
26.3;3Die Konzepte von Sozialraumentwicklung und Sozialraumorganisation;347
26.4;4Forschungserfahrungen in der Rekonstruktion integrationsbezogener Orientierungsmuster;349
26.5;5Fazit;353
26.6;Literatur;353
27;Herausforderungen und Chancen der Feldforschung zur Zivilgesellschaft unter den Bedingungen einer lokalen feindseligen Normalitätsverschiebung – Das Beispiel Bautzen;358
27.1;1Relevanz des Themas;358
27.1.1;1.1Normalitätsverschiebung im lokalen Kontext;360
27.1.2;1.2Integrative Potenziale der Zivilgesellschaft gegen Fremdenfeindlichkeit;361
27.2;2Beschreibung des Forschungsvorgehens der Feldforschung;363
27.3;3Wahrnehmung und Umgang der Fremdenfeindlichkeit in Bautzen;364
27.3.1;3.1Bedrohliche Normalität: Der Alltag vor Ort;364
27.3.2;3.2Verschobene Normalitäten und fehlende Problemwahrnehmungen in der Zivilgesellschaft;366
27.4;4Methodische Herausforderungen und Reflexionen;368
27.4.1;4.1Exploration vs. Fokussierung;369
27.4.2;4.2Nähe und Distanz zum Feld;370
27.5;5Zusammenfassender Ausblick;372
27.6;Literatur;373
28;Partizipative Forschung: Machbarkeit und Grenzen – Eine Reflexion am Beispiel der MiBeH-Studie;375
28.1;1Einleitung;375
28.1.1;1.1Definition: Partizipative Forschung;377
28.1.2;1.2Partizipation im Forschungsprozess;378
28.1.3;1.3(Selbst-)Reflexivität als ein unabdingbares Element von partizipativen Forschungsprozessen;379
28.2;2Partizipative Forschung am Beispiel der MiBeH-Studie;381
28.2.1;2.1Zielsetzung der Studie;381
28.2.2;2.2Methodische Einordnung;382
28.2.3;2.3Entwicklung der Befragungsinstrumente und Herausforderungen;384
28.2.4;2.4Zugang zur Untersuchungsgruppe: Herausforderungen und Machbarkeit;385
28.2.5;2.5Durchführung der Erhebung und Grenzen der Machbarkeit;386
28.3;3Schluss;388
28.4;Literatur;389
29;Das Feld als Praxisterrain und die Praxisreflexion als Forschungsgrundlage: Das Projekt „Sofortbeschulung und Stabilisierung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“;393
29.1;1Einführung: Feld und Forschung im Projekt;393
29.1.1;1.1Der Praxiskontext;395
29.1.2;1.2Praxis der Bildungsintegration von Geflüchteten als Sonderfall in der Krise 2015;399
29.2;2Eritrea als Flüchtlingsproduzent;400
29.3;3Transit: Länder–Stationen–Probleme;404
29.4;4Nach einer langen Flucht – Ankunft in Deutschland;407
29.4.1;4.1Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Spannungsfeld zwischen Integrationsdruck und Stabilisierung;408
29.4.2;4.2Konsequenzen der „triangulären Konstellationen“;409
29.4.3;4.3Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung;410
29.4.4;4.4Psychosoziale Dispositionen und Stabilisierung;411
29.5;5Auswertungen;413
29.5.1;5.1Erfolg und Scheitern;413
29.5.2;5.2Rückkoppelungen und kritische Reflexion;415
29.6;Literatur;419




