E-Book, Deutsch, 191 Seiten
Benedetti / Lerch / Rosenberg Beratung pädagogisch ermöglichen?!
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-658-25917-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Bedingungen der Gestaltung (selbst-)reflexiver Lern- und Bildungsprozesse
E-Book, Deutsch, 191 Seiten
Reihe: Education and Social Work (German Language)
ISBN: 978-3-658-25917-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der Band fokussiert das Phänomen Beratung in spezifischer Weise, nämlich als Ausgangspunkt für (selbst-)reflexives Lernen im Lebenslauf. Der Frage, wie Beratung (selbst-)reflexives und biografisches Lernen ermöglichen kann, wird aus verschiedenen Perspektiven nachgegangen, um der Komplexität von Beratungsprozessen gerecht zu werden.
Dr. Sascha Benedetti ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.Dr. Sebastian Lerch ist Juniorprofessor am Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Dr. Hannah Rosenberg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt MoSAiK ('Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung') an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Herausgeber- und Autorenverzeichnis;8
3;Einleitung: Beratung als Medium (selbst-)reflexiver Lern- und Bildungsprozesse;10
3.1;Literatur;16
4;Teil I Professionalität der Berater*innen als Voraussetzung für die Ermöglichung (selbst-)reflexiver Lern- und Bildungsprozesse;18
5;Professionelle Identität im Kontext rekonstruktiver Beratung: Widersprüche biografischer Haltung, Reflexivität und kritischen Anspruchs;19
5.1;1Einleitung;19
5.2;2Das Pädagogische in der rekonstruktiven Beratung;20
5.3;3Professionelle Identität im Kontext rekonstruktiver Beratung;22
5.4;4Reflexivität und biografische Haltung;26
5.5;5Reflexivität als Teil einer kritischen professionellen Identität;28
5.6;Literatur;31
6;„… und wenn die 13. Fee gar nicht böse war?“ – Märchen als Möglichkeit zur Herausbildung systemischer Beratungsperspektiven?;36
6.1;1Märchen als Übungsspielraum für systemisches Denken und Handeln?;36
6.2;2Zentrale Elemente einer systemischen Grundhaltung;37
6.2.1;2.1Anerkennung der Gleichwertigkeit verschiedener Sichtweisen statt Suche nach der einen Wahrheit;38
6.2.2;2.2Zusammenspiel von Neugier, Allparteilichkeit und Neutralität;39
6.2.3;2.3Anerkennen der kontextbezogenen Sinnhaftigkeit von Verhaltensweisen;41
6.2.4;2.4Problemanerkennende Ressourcen- und Lösungsorientierung;42
6.2.5;2.5Erweiterung des Handlungs- und Entscheidungsspektrums von autonomen Subjekten;43
6.3;3Volksmärchen als Fallgeschichten?!;44
6.4;4Die Verwünschung als drastischer Versuch der Problemlösung?! – Systemische Lesarten des Märchens Dornröschen;45
6.5;5Das vielfältige Anregungspotenzial von Märchen zum Erproben systemischen Denkens und Handelns;48
6.6;Literatur;49
7;Beratungskompetenzentwicklung aus didaktischer Perspektive;52
7.1;1Einleitung;52
7.2;2Beratungskompetenzentwicklung – ein Studiengangskonzept;53
7.3;3Die empirische Modellierung von Professionalität: Das Beispiel BeraLab;58
7.4;4Ausblick: Curriculare Gestaltung aus didaktischer Perspektive;62
7.5;Literatur;65
8;Teil II Beratung im biografischen Verlauf: individuelle Bedürfnisse und Anliegen der Klient*innen;68
9;Peer-Beratung als Ermöglichungsraum;69
9.1;1Peer-Konzepte in der Pädagogik;69
9.2;2Peer-Beratung als Sonderform pädagogischer Beratung;70
9.3;3Peer-Beratung im Studium;74
9.4;4Kollegiale Beratung;76
9.5;5Peer-Beratung als Initiierung von (Selbst-)Lernprozessen;78
9.6;Literatur;80
10;Studierendenberatung zwischen Studienorganisation und Selbstfindung;83
10.1;1Theoretische Kontextualisierung des Beitrags;83
10.2;2Systematisierung von Beratungsanlässen nach Studienphase;85
10.3;3Systematisierung der Beratungsziele;90
10.4;4Konsequenzen für die Beratung von Studierenden;92
10.5;Literatur;95
11;Teil III Beraterische Interaktion: Methoden und Medien als Möglichkeit zur Gestaltung von (selbst-)reflexiven Beratungsprozessen;97
12;Reflexionsprozesse sichtbar machen – Visualisierung in der Beratung;98
12.1;1Ausgangspunkt: Was uns bewegt;98
12.2;2Der Versuch einer Begriffsklärung: Was ist Visualisierung?;99
12.3;3Vier Annahmen zur Wirkungsweise von Visualisierung im Beratungsprozess;101
12.3.1;3.1Denken mit dem Stift – Visualisierung unterstützt Reflexions- und Lernprozesse;101
12.3.2;3.2Zeichnen, um ins Gespräch zu kommen – Visualisierung braucht und unterstützt Kommunikation;103
12.3.3;3.3Taschenlampe im Dunkeln – Visualisierung bringt verdeckte ‚kulturelle‘ Aspekte zum Vorschein;106
12.3.4;3.4Mit Bildern bewegen – Visualisierung befördert Reflexivität und damit Veränderungsfähigkeit;107
12.4;4Blick durchs Schlüsselloch – Konsequenzen für die Professionalisierung von Beratenden;109
12.5;Literatur;111
13;Beratung digital unterstützen. Notwendigkeit und Veränderung von Beratung in einer beschleunigten Zeit;113
13.1;1Einleitung;113
13.2;2Gesellschaftsdiagnose: Beschleunigung;114
13.3;3Diagnose I: Digitalisierung und veränderte Rahmenbedingungen von Beratung;119
13.4;4Diagnose II: Veränderte Beratung durch Digitalisierung: Chancen, Grenzen, Nutzen;121
13.5;5Konsequenzen und Ausblick;127
13.6;Literatur;128
14;Teil IV Gesellschaftliche, institutionell-organisatorische und machtstrukturelle Kontexte als Rahmenbedingungen für Beratungsprozesse;131
15;HOPROs im Third Space? Zu jüngeren Entwicklungen im Feld der Hochschulberatung;132
15.1;1Einleitung;132
15.2;2Aus der Debattenlage zum Third Space;133
15.3;3Beobachtungen aus der Hochschulpraxis anhand eines Fallbeispiels;135
15.4;4Ein professionalisierungsbezogenes Fazit;139
15.5;Literatur;145
16;Doing Beratung: Überlegungen zur Analyse von Praktiken der Beratung im Kontext von Beschäftigung, Beruf und Karriere;148
16.1;1Einleitung: Beratung – für alle?!;148
16.2;2Machtraum Beratung im Kontext von Beschäftigung, Beruf und Karriere;150
16.2.1;2.1Unterschiedliche ,Wertigkeit‘ von Beratung;151
16.2.2;2.2Sozial und kulturell geprägte Vorstellungen von Beratung;152
16.2.3;2.3‚Zumutung‘ Selbstbestimmung;152
16.2.4;2.4Plädoyer für einen Reflexionsraum Beratung;153
16.3;3Forschungsperspektive: Praxistheorie;154
16.4;4Überlegungen zur empirischen Erforschung der Praxis von Beratung im Kontext von Beschäftigung, Beruf und Karriere;156
16.5;5Ausblick: Zum Beitrag des Forschungsvorhabens;159
16.6;Literatur;161
17;Beratung als Stilmittel der Öffentlichkeitsarbeit pädagogischer Organisationen: Ergebnisse einer empirischen Analyse von Leitbildern;164
17.1;1Die Allgegenwart pädagogischer Beratung über die gesamte menschliche Lebensspanne;164
17.2;2Die Einbettung der Beratung in das pädagogisch organisierte System des lebenslangen Lernens;166
17.3;3Institutionelle Selbstbeschreibungen: Quelle der erziehungswissenschaftlichen Erkenntnis;168
17.4;4Analyse von institutionellen Selbstbeschreibungen unter dem Fokus der Beratung;171
17.5;5Beratung – Beraten – beratungsähnliche Interventionsformen;176
17.6;6Zusammenfassung und Ausblick;177
17.7;Literatur;177
18;Hohe Ansprüche – bescheidene Praxis? Stolpersteine und Grenzen pädagogischer Beratung;179
18.1;1Einführung;179
18.2;2Hilfe zur Selbsthilfe oder „Aus dem Müssen ein Wollen werden lassen“?;180
18.2.1;2.1Beratung unter dem Diktat der Selbstoptimierung!?;180
18.2.2;2.2Beratung unter dem Diktat der Selbstverantwortung!?;182
18.2.3;2.3Beratung als Ausweis biografischen Scheiterns!?;184
18.3;3Zur Unvereinbarkeit von Bewerten und Beraten;185
18.4;4Beratung für jede*n!?;186
18.5;5Beratung – dauerhaft, professionell, flächendeckend!?;187
18.6;6Beratung braucht Zeit!?;188
18.7;7Fazit;189
18.8;Literatur;190




