Bennett | Captured by your heart | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2, 304 Seiten

Reihe: NC State University

Bennett Captured by your heart

Bad Boy New Adult Romance
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7517-0407-6
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

Bad Boy New Adult Romance

E-Book, Deutsch, Band 2, 304 Seiten

Reihe: NC State University

ISBN: 978-3-7517-0407-6
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Ein neues Jahr an der NC State University! Hier gibt es ein Chaos der Gefühle, gebrochene Herzen und Bad Boys zum Verlieben.

Eigentlich hatte ich mich auf die Projektarbeit in meinem Fotografie-Kurs gefreut. Doch dann wurde mir ausgerechnet Blake Walden als Partner zugeteilt. Der mysteriöseste Typ am ganzen College. Blake ist genau die Sorte Mann, bei dem sämtliche Alarmglocken los schrillen. Vor dem dich alle deine Freunde warnen. Trotzdem zieht mich seine dunkle Aura magisch an - und lässt mich vergessen, dass ich in der Vergangenheit schon zu oft verletzt wurde. Lässt mich erahnen, dass er es wert ist, ein weiteres Mal verletzt zu werden.

Band 2 der heißen und gefühlvollen NC-State-University-Romance-Reihe.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



Sabrina Bennett wurde 1991 in Wels geboren und lebt im österreichischen Marchtrenk, nahe Linz. Nach der Reife- und Diplomprüfung arbeitete sie in verschiedenen Bürojobs, von denen sie sich mehrere Auszeiten gönnte, um monatelang als Backpacker durch Asien zu reisen.
Schon in früher Kindheit war sie so fasziniert von Büchern, dass sie sich selbst das Lesen beibrachte. Seitdem liebt sie es, Geschichten zu Papier zu bringen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Erstes Kapitel


»Hey Hübsche, ist der Platz noch frei?«

Ich zuckte zusammen und starrte hoch in das attraktive Gesicht eines Jungen, der neben mir stand und auf den Stuhl zu meiner Linken deutete. Er hatte blondes, lockiges Haar und süße Grübchen in den Wangen. Wäre er nicht so schick angezogen gewesen, hätte ich ihn für den typischen Surferboy gehalten. Er trug eine enge, beige Hose und ein weißes Hemd, das er sich in den Hosenbund gesteckt hatte. Dadurch kam seine gebräunte Haut besonders gut zu Geltung.

Er zog fragend eine Augenbraue hoch, und prompt fing mein Gesicht an zu glühen, da mir klar wurde, dass ich ihn eine gefühlte Ewigkeit einfach nur angestarrt hatte, ohne auf seine Frage zu reagieren. So etwas passierte mir ständig in Gegenwart süßer Jungs. Ich brachte keinen Ton heraus und verhielt mich wie eine Irre.

»Keine Sorge, Süße, ich versuche nicht, dich anzumachen. Dafür hast du mir zu wenig in der Hose, wenn du verstehst, was ich meine.« Er zwinkerte mir zu und ließ sich auf den Stuhl neben mir fallen. »Aber sollte ich jemals das Ufer wechseln, bist du meine erste Wahl.«

Ich musste lachen und spürte, wie die ganze Anspannung von mir abfiel.

»Jamie«, stellte er sich vor und reichte mir die Hand.

»Dawn.«

»Schön, dich kennenzulernen, sexy Dawn.«

»Oh Gott, nenn mich bitte nicht so«, murmelte ich, während ich den Laptop aus meinem Rucksack zog.

Obwohl die Tatsache, dass Jamie schwul war, mir die Nervosität genommen hatte, konnte ich trotzdem nicht damit umgehen, wenn mir jemand ein Kompliment machte. Ich hatte dann immer das Gefühl, derjenige mache sich nur über mich lustig.

Mit meinem Gesicht war ich zwar zufrieden, mit meinem Körper allerdings nicht so. Ich hatte große, grüne Augen mit langen, dunklen Wimpern, die Mascara eigentlich überflüssig machten. Meine Nase war nicht zu groß und meine Lippen voll. Mein haselnussbraunes Haar war nichts Besonderes, aber ich mochte es. Hätte ich die schlanke Figur meiner besten Freundin Bailey gehabt, wäre ich rundum zufrieden mit mir selbst gewesen. Hatte ich aber nicht. Stattdessen hatte ich zu große Brüste, zu breite Hüften und einen zu dicken Hintern. Daher fiel es mir schwer, zu glauben, dass jemand diese üppigen Rundungen wirklich sexy fand.

»Das hättest du mir nicht sagen sollen.«

Als ich aufsah, grinste Jamie mich schelmisch an und obwohl ich ihn gerade mal fünf Minuten kannte, wusste ich, dass es sicher nicht das letzte Mal gewesen war, dass er mich so betitelte.

»Wie alt bist du eigentlich?«, fragte ich, um schnell das Thema zu wechseln.

»Knackige Neunzehn. Du?«

»Zwanzig«, erwiderte ich, doch Jamie hörte mir gar nicht mehr zu.

Sein Blick war auf etwas hinter mir gerichtet, und er machte so große Augen, dass ich Angst hatte, sie würden ihm gleich rausfallen.

»Oh. Mein. Gott. Sieh dir mal diesen heißen Kerl an«, murmelte er.

»Wen denn?«, fragte ich und drehte mich um.

Oh. Okay. Wow.

Es war nicht schwer zu erraten, wen Jamie gemeint haben könnte.

Der schärfste Typ, den ich je gesehen hatte, betrat gerade den kleinen, muffigen Hörsaal.

Er hatte braunes, kurz geschorenes Haar, dunkle, intensive Augen, eine gerade Nase und einen schön geschwungenen, sinnlichen Mund. Außerdem war er groß, bestimmt einen Kopf größer als ich, und offensichtlich durchtrainiert, zumindest verrieten mir das seine muskulösen Oberarme. Doch das Bemerkenswerteste an ihm waren die Tattoos.

Sie begannen an seinen Fingern und zogen sich seine Arme hinauf, wo sie unter den Ärmeln seines grauen T-Shirts verschwanden, um dann wieder aus dem runden Ausschnitt herauszukriechen und seinen gesamten Hals bis unters Kinn zu bedecken. Jede sichtbare Stelle seiner Haut war mit schwarzer Tinte verziert, was ihm eine gefährliche Ausstrahlung verlieh. Vor zwanzig oder dreißig Jahren hätten die Menschen bei seinem Anblick sicher die Flucht ergriffen. Mittlerweile waren Tattoos zu etwas Alltäglichem geworden. Jeder zweite schien irgendwo auf seinem Körper eines zu haben. Überall sah man chinesische Schriftzeichen, bunte Schmetterlinge, Blumen oder Drachen. Doch Menschen wie Blake sah man auch heute nur selten.

Unsere Blicke trafen sich und mein Herz blieb einen Moment lang stehen. Noch nie hatte mich jemand so angesehen, mit solch einer Intensität, dass mir die Luft wegblieb. Ein Kribbeln, das in meiner Magengegend begann, breitete sich in meinem ganzen Körper aus. Ich fragte mich nicht, warum dieser Kerl mich anstarrte, als wäre er ein Löwe und ich ein saftiges Steak. Alles, woran ich denken konnte, waren seine Lippen und ob sie wohl so weich waren, wie sie aussahen. Und wie es sich anfühlen würde, wenn diese starken Arme meinen Körper umschlangen.

Plötzlich unterbrach der mysteriöse, gut aussehende Mann unseren Blickkontakt, und es war, als wäre ich aus einer Trance erwacht. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich hatte schon einige attraktive Männer gesehen, aber noch nie hatte einer von ihnen so einen Totalausfall in meinem Gehirn ausgelöst. Ich drehte mich wieder um und versuchte, meine Atmung unter Kontrolle zu bringen. Ich benahm mich lächerlich. Bekam fast einen Herzinfarkt, nur weil mich ein heißer Kerl ansah.

»Schade«, murmelte Jamie und erinnerte mich so daran, dass er auch noch da war.

»Was?«, fragte ich ein wenig atemlos.

»Er ist offensichtlich nicht schwul, so wie er dich mit Blicken verschlungen hat. Das hatte ja beinahe schon etwas Pornografisches.«

»Blödsinn«, grunzte ich und spürte, wie meine Wangen erneut warm wurden.

»Du bist wirklich zu beneiden. Hätte er mich so angesehen wie dich gerade, würde ich schon auf seinem Schoß sitzen.«

»Du kannst es ja trotzdem mal versuchen. Das würde ich echt gern sehen«, meinte ich lachend und hoffte, ihn damit auf andere Gedanken gebracht zu haben.

»Ach, dafür ist er noch nicht bereit. Das würde Mr. Dunkel und Mysteriös nicht verkraften.«

Mr. Dunkel und Mysteriös. Der Spitzname passte irgendwie, und genau deshalb würde ich mich von ihm fernhalten. Obwohl ich nichts von ihm wusste, nicht einmal seinen Namen, war mir klar, dass dieser Kerl Ärger bedeutete. Das verriet mir seine düstere und etwas gefährliche Ausstrahlung. Okay, ja, meinem Körper war das einen Moment lang völlig egal gewesen, aber das war wohl noch erlaubt. Einen Mann wie ihn traf man immerhin nicht alle Tage. Doch nun hatte ich mich wieder gefangen, der Augenblick war vorbei, und Mr. Dunkel und Mysteriös würde zukünftig nicht mehr von mir beachtet werden.

Die Tür ging auf und eine schlanke Frau mittleren Alters mit rötlichen Locken am Kopf betrat den Raum.

»Hallo, meine Lieben«, begrüßte sie uns, nachdem sie sich ans Pult gestellt hatte. »Ich bin Professor Altman und begrüße Sie herzlich zum Kurs Fotografie für Anfänger. Zuerst wollen wir mal die Teilnehmerliste durchgehen. Ich will zu Ihren Namen auch die Gesichter kennen.«

Lächelnd holte sie einen Zettel aus ihrer braunen Aktentasche, legte ihn vor sich auf das Pult und strich ihn glatt, ehe sie begann, die ersten Namen darauf vorzulesen.

»Dawn Haris.«

Ich hob kurz die Hand, woraufhin die Professorin mir ein knappes Lächeln schenkte und den nächsten Namen auf der Liste nannte. Doch ich achtete nicht länger auf sie. Meine Nackenhärchen hatten sich aufgestellt. Einem Instinkt folgend warf ich einen Blick über die Schulter. Mr. Dunkel und Mysteriös starrte mich schon wieder an. Schnell drehte ich mich um und versuchte, mir mein Unbehagen nicht anmerken zu lassen. Er sollte verdammt noch mal damit aufhören, so konnte ich mich nicht konzentrieren, dabei hatte ich mich so auf diesen Kurs gefreut. Ich hoffte, dieser Kerl würde nicht alles kaputt machen und mich zukünftig einfach ignorieren, damit ich mich in seiner Gegenwart nicht dauerhaft unwohl fühlte.

»Blake Walden.«

Professor Altmans Blick glitt über mich hinweg. Erneut drehte ich mich um und sah gerade noch, wie der mysteriöse Kerl mit den Tattoos seine Hand wieder sinken ließ.

Mr. Dunkel und Mysteriös hatte also einen Namen. Blake Walden. Nicht, dass das eine Rolle spielte, denn nach dem heutigen Tag würde ich nie wieder über ihn nachdenken und einfach so tun, als existiere er nicht.

Fünf Wochen später

If you wanna be my lover, you gotta get with my friends. Make it last forever, friendship never ends.

»Die Spice Girls?«

»Hm?« Fragend sah ich meine beste Freundin Bailey an, die neben mir auf dem Sofa saß.

»Du hast die Melodie von Wannabe gesummt.«

»Echt? Das habe ich gar nicht gemerkt. Ich habe diesen blöden Ohrwurm schon den ganzen Tag.«

Bailey stellte ihren Laptop, den sie eben noch – genau wie ich – auf dem Schoß balanciert hatte, auf dem Couchtisch vor uns ab und sah mich grinsend an.

»Vielleicht will dir dein Unterbewusstsein damit ja etwas...


Bennett, Sabrina
Sabrina Bennett wurde 1991 in Wels geboren und lebt im österreichischen Marchtrenk, nahe Linz. Nach der Reife- und Diplomprüfung arbeitete sie in verschiedenen Bürojobs, von denen sie sich mehrere Auszeiten gönnte, um monatelang als Backpacker durch Asien zu reisen.Schon in früher Kindheit war sie so fasziniert von Büchern, dass sie sich selbst das Lesen beibrachte. Seitdem liebt sie es, Geschichten zu Papier zu bringen.

Sabrina Bennett wurde 1991 in Wels geboren und lebt im österreichischen Marchtrenk, nahe Linz. Nach der Reife- und Diplomprüfung arbeitete sie in verschiedenen Bürojobs, von denen sie sich mehrere Auszeiten gönnte, um monatelang als Backpacker durch Asien zu reisen.
Schon in früher Kindheit war sie so fasziniert von Büchern, dass sie sich selbst das Lesen beibrachte. Seitdem liebt sie es, Geschichten zu Papier zu bringen.



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