E-Book, Deutsch, Band 5, 408 Seiten
Reihe: The Wicked Horse
Bennett The Wicked Horse 5: Wicked Bond
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-86495-376-7
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
E-Book, Deutsch, Band 5, 408 Seiten
Reihe: The Wicked Horse
ISBN: 978-3-86495-376-7
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Bridger Payne ist wie ein unlösbares Rätsel. Weiser, als sein Alter vermuten lässt, intuitiv und sexy wie die Hölle. Jede Frau im "Silo" will ihn, doch keine kann ihn haben. Jedenfalls nicht den wahren Bridger Payne.
Wenn du ihn hübsch bittest, wird er die Peitsche für dich schwingen, aber es wird ihm keine Befriedigung schenken. Er bringt dich vor Lust zum Schreien, verschwendet danach aber keinen weiteren Gedanken an dich.
Bridger hat das dunkelste aller Geheimnisse. Er trägt großen Schmerz in sich. Er ist absolut unantastbar.
Bis sie kommt: Maggie - gefangen gehalten, gefoltert und verfolgt von einem kriminellen Rocker-Club.
Nun ist es an Bridger, Maggie vor dem Bösen zu beschützen.
Abschlussband der "The Wicked Horse"-Reihe aus der Feder der New York Times-Bestsellerautorin Sawyer Bennett.
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Prolog
Bridger Ich gehe vollkommen erschöpft in meine Hütte auf dem Grundstück der Double J. Ich bin im Silo geblieben, bis der letzte Kunde gegangen ist, weil wir volles Haus hatten, und wenn man eine ganze Horde dazu bringt, wie verrückt zu ficken, können die Hormone und Pheromone, die dabei umherschwirren, die Leute irremachen. Wie sich herausstellte, musste ich einen Streit zwischen zwei Mädchen um den riesigen gepiercten Schwanz eines Kerls beenden und eine Session stoppen, die außer Kontrolle geraten war, weil der Peitsche schwingende Drecksack keine Ahnung hatte, was er tat. Die beteiligte Frau wurde so heftig erwischt, dass sie blutete, was sie nicht gewollt hat und worauf sie nicht vorbereitet gewesen ist. Und obwohl sie voll und ganz zugestimmt hatte und es in Wirklichkeit ihre Idee gewesen ist, dass ihr „Date“ einen neuen Kink an ihr ausprobierte, wusste ich, dass sie sich in einer Welt voller Schmerz verlieren würde, wenn ich das weiterlaufen lassen würde. Der Typ war sauer und drohte, seine Mitgliedschaft zu beenden. Ich packte ihn am Nacken, zerrte diesen Wichser aus dem Silo, und bevor ich ihm die Tür vor der Nase zuwarf, sagte ich ihm, dass seine Mitgliedschaft hiermit gekündigt sei. Der Scheißkerl hatte dann die Eier, gegen die Tür zu hämmern. Als er nicht aufhören wollte, öffnete ich, trat hinaus und schlug ihn zusammen. Es war kein großartiger Kampf, weil die zwei Treffer – einer auf seinen Kiefer und einer gegen seine rechte Niere – ihn zu Boden warfen und ihn wie eine Schlampe stöhnen ließen. Ich bin sicher, dass er morgen Blut pissen wird. Ich habe ihn von einem der Barkeeper nach Hause bringen lassen mit der strengen Anweisung, ihm mitzuteilen, dass er mehr davon bekommen würde, wenn er sich noch mal auf dem Grundstück blicken lassen würde. Danach ging ich wieder rein und fickte das Mädchen, das er ausgepeitscht hatte, weil sie trotz seiner lausigen Arbeit ziemlich erregt war. Fickte sie im selben Raum, in dem er ihr Blut verteilt hatte, während die Silo-Meute zusah. Ich tat es leidenschaftslos, trotzdem habe ich sie zum Höhepunkt gebracht. Ich schob sie auf ihre Hände und Knie, ignorierte die Leute, die ihre Gesichter gegen das Glas drückten. Ich interessiere mich wirklich nicht für öffentlichen Sex, aber das hält mich nicht auf, wenn ich in Stimmung bin, und ich kam wie geplant zum Orgasmus. Wie üblich zog ich mich in der Sekunde, in der ich fühlte, wie meine Eier sich wegen der bevorstehenden Entladung anhoben, aus ihr heraus, streifte das Kondom ab und ergoss mich auf ihren Rücken. Ich verpasste ihr gleichzeitig einen harten Schlag auf den Hintern, fuhr mit dem Daumen durch die Feuchtigkeit auf ihrer Haut und schob ihn dann in ihren Arsch. Sie ging erneut ab wie ein Feuerwerkskörper, und meine Arbeit war erledigt. Sie keuchte auf dem Boden, während ich meinen Schwanz wieder einpackte und rausging. Also ja … Ich bin erschöpft, und das mehr als üblich. Es wird immer schwieriger, meine Rolle als Chef des Silo auszufüllen. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich es jetzt seit fast sechs Monaten, seit Woolf gegangen ist, allein mache, oder ob ich einfach das Interesse an dem ganzen Kink verliere. Es gab eine Phase in meinem Leben, in der dieser Scheiß das Einzige war, was mich geistig gesund und geerdet gehalten hat, aber ich erkenne immer deutlicher, dass ich tatsächlich eine gewisse Intoleranz entwickle. Deshalb verbringe ich so viel Zeit in meinem Büro im Wicked Horse und verlasse mich auf einige meiner vertrauenswürdigsten Fantasy Maker, um sicherzustellen, dass die Dinge reibungslos laufen. Leider fallen die Leute, auf die ich bauen kann, wie die Fliegen. Zuerst ließ Woolf das Geschäft hinter sich, als er mit Callie Hayes zusammenkam. Ich missgönne meinem besten Freund sein Glück überhaupt nicht und ich freue mich bis heute für ihn, obwohl ich ihn vermisse, da wir uns jetzt sehr selten sehen. Dann verliebte sich Cain in Sloane, Rand in Cat, und erst vor Kurzem gab Logan alles für Auralie auf. Obgleich diese Männer es immer lieben werden, wenn sich in ihren Sex etwas Perversität mischt, sind sie auch der Typ, der die Tage der Ausschweifungen aufgibt, sobald sie sich an eine Frau binden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass monogame Paare das Silo besuchen, aber obwohl diese Paare eine erstaunliche Menge Vertrauen zueinander haben, um diesen Lebensstil zu führen, wusste ich immer, dass in ihrer Beziehung etwas fehlt, wenn es sie hierhertreibt. Woolf, Cain, Rand und Logan? Auf sie wartet alles, was sie sich wünschen, zu Hause im Bett, also ja … ihre Tage im Silo sind vorbei, und nur noch ich bin übrig. Seufzend gehe ich in die Küche und hole mir ein Bier aus dem Kühlschrank. Ich drehe die Kappe ab und werfe sie in den Mülleimer, bevor ich meinen ersten Zug mache. Es läuft gut, und ehe ich einen zweiten Schluck nehmen kann, sehne ich mich schon nach einem weiteren Bier. Es scheint, dass ich auf dem besten Weg bin, mich heute Abend zu besaufen, aber nach dem Scheiß, den ich heute handhaben musste, habe ich das mir verdient. Ich gehe ins Wohnzimmer, setze mich auf meinen Ledersessel und stelle das Bier auf den Tisch daneben. Ich ziehe meine Stiefel aus – heute mal Cowboystiefel, obwohl es an jedem anderen Tag Bikerstiefel sein könnten –, und nehme mein Bier vom Tisch, zusammen mit der Halskette, die dort liegt. Sie ist aus Silber, mit zunehmendem Alter etwas matt geworden und mit einem einfachen Karabinerverschluss versehen, der vor Jahren kaputtgegangen ist und nie repariert wurde. An der angelaufenen Kette hängt ein silberner Ehering für Männer, der nicht abfällt, weil ich die Enden der dünnen Kette verknotet habe. Ich halte den Ring, der sich im Lauf der Zeit ebenfalls verfärbt hat, hoch und lasse mich von den Erinnerungen überwältigen. Ich will es nicht, doch sie tun es trotzdem. Sie tun es jedes Mal, wenn ich mir diese Halskette und diesen Ring ansehe, und ich schaue sie mir regelmäßig an. Ich befinde mich auf dem Rücken, gefesselt, die Handgelenke am Kopfteil. Aber meine Beine sind frei und liegen flach auf der schmutzigen, verfärbten Matratze. Ich habe mich freiwillig fesseln lassen, bin jedoch nicht freiwillig hier. Ich bin hier, ohne dass ich die Entscheidung getroffen habe. Sie reitet meinen Schwanz langsam, die Hände auf meiner Brust, und benutzt mich, um an meinem Schaft auf und ab zu gleiten. Die Nadelspuren auf ihrem Arm sind wie helle Sterne, und ich konzentriere mich auf sie, damit ich nicht auf diese verfickte Halskette schauen und den Ring hin und her schwingen sehen muss, während sie mich fickt. „Fühlt sich gut an, nicht wahr, Baby?“, murmelt sie mit einer rauen Stimme voller Lust. Nicht wegen der Drogen. Sie ist immer nüchtern, wenn sie ficken will, weil sie nicht will, dass das Gefühl bei dem, was sie mir antut, von irgendwas gedämpft wird. Sie wird sich einen Schuss setzen, sobald wir fertig sind. Ich stöhne ungewollt, denn sosehr ich diese verfickte Schlampe auch hasse, mein Schwanz wird ihr geben, was sie will. Ich konzentriere mich auf die Gefühle … die feuchte Haut, das Kribbeln meiner Eier kurz vor dem Orgasmus – nicht, weil ich es will oder mich danach sehne, sondern nur, weil ich will, dass es vorbei ist und diese Schlampe von mir verschwindet. „Gib es mir“, stöhnt sie und bewegt sich schneller auf mir. „Komm in mir, Bridger, Liebling. Gib es mir.“ Ich beiße die Zähne zusammen. Ihre Worte sind faulig, schmerzen in meinen Ohren, auch wenn sie Wirkung zeigen und mich dem Orgasmus näher bringen. Ich will es und ich hasse es. Ich werde mich noch mehr hassen, sobald ich gekommen bin. „Mmm. Vielleicht lasse ich mich eines Tages sogar von dir schwängern. Wir würden ein schönes Baby zusammen bekommen, nicht wahr?“ Sie erkennt ihren Fehler sofort, als mein Blick leer wird und jedes bisschen verhasste Lust, die ich empfunden habe, zu verschwinden beginnt. Mein Schwanz wird weicher, also rudert sie schnell zurück. Damit meine ich, dass sie die Hand ausstreckt und kräftig meine Brustwarzen verdreht. Sie sind bereits gerötet von dem Gürtel, den sie an mir benutzt hat, bevor sie auf mich gestiegen ist. Der Schmerz schießt durch mich hindurch und liefert ihr das gewünschte Ergebnis: Mein Schwanz wird wieder steinhart in ihrer abgenutzten Pussy. Sie hüpft immer härter und schneller, und dann reizt sie mich weiter, indem sie den Ring, der von der Halskette baumelt, mit einer Hand ergreift und ihn an ihre Lippen legt. Sie drückt ihn in ihren Mund und saugt daran, während sie triumphierend auf mich herabblickt. Anschließend spuckt sie ihn wieder aus und hechelt: „Du bist so verdammt gut, Baby. Ich werde diesen Schwanz nie überhaben.“ Ich stehe am Rande des Orgasmus und sie weiß es, also treibt sie mich voran, indem sie nach hinten greift und meine Eier kräftig drückt. Sie schrumpfen und verhärten sich, als der Schmerz durch mich hindurchfährt. In völliger Stille schieße ich meinen Samen in sie. Ich mache es schweigend, denn es ist der einzige Weg, wie ich dieser Schlampe zeigen kann, dass mein Körper auf sie reagieren mag – weil er dazu manipuliert wurde –, aber dass das auch die maximale Bestätigung sein wird, die sie bekommt. Sie beobachtet interessiert, wie der Orgasmus durch mich...




