E-Book, Deutsch, 381 Seiten
Benz Zukunft smarte Kommune
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-658-40373-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Modellentwurf, Vorgehen und Handlungsempfehlungen für kleine Städte und Gemeinden
E-Book, Deutsch, 381 Seiten
Reihe: Social Science and Law (German Language)
ISBN: 978-3-658-40373-7
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Das Konzept der Smart City wird in wissenschaftlicher, politischer, medialer und projektpraktischer Hinsicht bislang überwiegend in großen Städten bearbeitet. Demgegenüber empfinden kleine, ländlich geprägte Gemeinden den Smart-City-Diskurs überwiegend als fremd. Es mangelt an inhaltlichen Modellentwürfen, Vorgehensmodellen und an kommunale Entscheidungsträger gerichtete Handlungsempfehlungen, die sich am Aufgabenportfolio, den speziellen Rahmenbedingungen und Herausforderungen kreisangehöriger Gemeinden in einer Größenklasse bis 20.000 Einwohner orientieren. Dieses Buch widmet sich diesen Aufgabenstellungen und entwirft erstens ein inhaltliches Modell einer smarten Kommune als Spiegelbild zur smarten Stadt. Zweitens wird in dieser Analyse auf der Grundlage von Erfahrungen baden-württembergischer Pilotkommunen ein schrittweises Vorgehen zur Entwicklung eines individuellen Modells der smarten Kommune für kleine Gemeinden aufgezeigt.
Ilona Benz ist Geschäftsführerin einer städtischen Digitalisierungsgesellschaft und Chief Digital Officer der Stadt Kaiserslautern. Zuvor hat sie als Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung beim Gemeindetag Baden-Württemberg mehr als fünf Jahre lang kleine Gemeinden auf ihrem Weg in die digitale Zukunft begleitet. Ihre am The Open Government Institute (TOGI) der Zeppelin Universität erarbeitete Dissertation befasst sich mit der Nutzbarmachung des Konzepts der Smart City für kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Vorwort;5
2;Danksagung;7
3;Zusammenfassung;9
4;Abstract;10
5;Hinweis zur geschlechtergerechten Sprache;11
6;Inhaltsverzeichnis;12
7;Abkürzungsverzeichnis;20
8;Abbildungsverzeichnis;29
9;Tabellenverzeichnis;32
10;Teil I Einordnung und Methodik;35
11;1 Relevanz und Forschungsanlass;36
12;2 Ziele der Untersuchung und Forschungsfragen;40
13;3 Eingrenzung und Einschränkungen der Untersuchung;43
13.1;3.1 Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands;43
13.1.1;3.1.1 Gemeindegrößenklasse bis 20.000 Einwohner;43
13.1.2;3.1.2 Ländliche Prägung;44
13.2;3.2 Allgemeine Gültigkeit;47
13.2.1;3.2.1 Bundesweite Gültigkeit;47
13.2.2;3.2.2 Einwohnergrößenklasse;49
13.2.3;3.2.3 Zeitliche Gültigkeit;50
13.3;3.3 Einschränkungen bei der Auswertung der erhobenen Daten;51
14;4 Forschungsdesign;52
14.1;4.1 Entwicklung eines Modellentwurfs der smarten Kommune;52
14.1.1;4.1.1 Erarbeitung einer Begriffsdefinition;53
14.1.2;4.1.2 Ableitung von inhaltlichen Handlungsfeldern und untergeordneten Zielbildern;54
14.2;4.2 Entwicklung eines Vorgehensmodells;59
14.2.1;4.2.1 Fallauswahl der empirischen Untersuchung;60
14.2.2;4.2.2 Datenerhebung mittels qualitativer Experteninterviews;63
14.2.3;4.2.3 Datenanalyse mittels qualitativer Inhaltsanalyse;69
14.2.4;4.2.4 Hermeneutische Interpretation der Daten;72
14.2.5;4.2.5 Qualität der Ergebnisse;74
15;Teil II Entwicklung eines Modellentwurfs der smarten Kommune;79
16;5 Stand der Forschung;80
16.1;5.1 Einordnung in die internationale Smart-City-Forschung;80
16.2;5.2 Anknüpfung an die nationale Smart-City-bezogene-Forschung;82
16.3;5.3 Annäherung an den Begriff der smarten Kommune;85
16.3.1;5.3.1 Bestehende Versuche zur Definition der Smart City;87
16.3.2;5.3.2 Ursprung des Konzepts der Smart City;90
16.3.3;5.3.3 Smart City im ländlichen Raum;93
16.3.4;5.3.4 Ergebnis;98
17;6 Definition der smarten Kommune;101
17.1;6.1 Bedeutung von „Smartness“;101
17.1.1;6.1.1 Die intelligent vernetzte Kommune;102
17.1.2;6.1.2 Kooperations- und kollaborationsfördernde Governance;107
17.2;6.2 Normative Zieldimensionen der smarten Kommune;111
17.2.1;6.2.1 Erfüllung kommunaler Aufgaben;111
17.2.2;6.2.2 Verbesserung von Lebensqualität und von Standortattraktivität;115
17.2.3;6.2.3 Nachhaltige Entwicklung;118
17.3;6.3 Ergebnis;121
18;7 Inhaltliche Handlungsfelder der smarten Kommune;122
18.1;7.1 Innere Verwaltung;123
18.1.1;7.1.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;123
18.1.2;7.1.2 Zielbild: Datenbasierte administrative und politische Steuerung;126
18.1.3;7.1.3 Zielbild: Öffnung kommunaler Daten und Umsetzung von Open Government;129
18.2;7.2 Sicherheit, Ordnung und E-Government;132
18.2.1;7.2.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;133
18.2.2;7.2.2 Zielbild: Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen;135
18.2.3;7.2.3 Zielbild: (Teil-)Automatisierung von Verwaltungsprozessen;137
18.3;7.3 Schule;138
18.3.1;7.3.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;139
18.3.2;7.3.2 Zielbild: Weiterentwicklung von Schulträgeraufgaben zur Ermöglichung von digitaler Bildung;139
18.3.3;7.3.3 Zielbild: Prädiktive Schulentwicklung;143
18.4;7.4 Kinder und Jugend;143
18.4.1;7.4.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;144
18.4.2;7.4.2 Zielbild: Prädiktive kleinräumliche Bedarfsplanung in der Kinderbetreuung;145
18.4.3;7.4.3 Zielbild: (Teil-)Automatisierung der Zuteilung von Betreuungsplätzen;147
18.4.4;7.4.4 Zielbild: Digitale Beteiligung von Jugendlichen;148
18.5;7.5 Kultur;149
18.5.1;7.5.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;150
18.5.2;7.5.2 Zielbild: Digitale Teilhabe an institutionalisierten Kulturangeboten;152
18.5.3;7.5.3 Zielbild: Digitale Vernetzung ehrenamtlicher Kulturarbeit;153
18.6;7.6 Soziales;154
18.6.1;7.6.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;155
18.6.2;7.6.2 Zielbild: KI-unterstützte Erleichterung des Zugangs zu sozialen Leistungen;156
18.7;7.7 Gesundheit und Freizeit;158
18.7.1;7.7.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;159
18.7.2;7.7.2 Zielbild: Digitalunterstützte Gesundheitsprävention;160
18.8;7.8 Räumliche Entwicklung;162
18.8.1;7.8.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;162
18.8.2;7.8.2 Zielbild: Raumentwicklung mit dem digitalen Zwilling;164
18.9;7.9 Infrastruktur;166
18.9.1;7.9.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;167
18.9.2;7.9.2 Zielbild: Technologiebasierte Gewährleistung von Versorgungsstabilität;169
18.9.3;7.9.3 Zielbild: Herstellung neuer digitalisierungsförderlicher Infrastrukturen;170
18.10;7.10 Mobilität;171
18.10.1;7.10.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;172
18.10.2;7.10.2 Zielbild: Angebotsergänzung durch IT-gestützte flexible Bedienformen;173
18.10.3;7.10.3 Zielbild: Integration in eine intelligent vernetzte Mobilitätsplattform;175
18.11;7.11 Umwelt;177
18.11.1;7.11.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;177
18.11.2;7.11.2 Zielbild: Datenbasierte Klimafolgenanpassung;178
18.12;7.12 Wirtschaft;179
18.12.1;7.12.1 Übersicht möglicher Zielbilder und Projektschwerpunkte der smarten Kommune;181
18.12.2;7.12.2 Zielbild: Ansiedlung von Fachkräften für die digitale Wissensökonomie;182
18.12.3;7.12.3 Zielbild: Förderung eines offenen kommunalen Datenraums;183
18.13;7.13 Gesamtbetrachtung der inhaltlichen Handlungsfelder;186
18.13.1;7.13.1 Intelligente Vernetzung und Kooperation;186
18.13.2;7.13.2 Rahmenbedingungen für den Einsatz von Technologie;188
19;Teil III Auf dem Weg zur smarten Kommune: Ein Vorgehensmodell;191
20;8 Impuls zur Befassung mit dem Thema Digitalisierung;192
20.1;8.1 Motivation des Bürgermeisters;193
20.1.1;8.1.1 Thema überrollt uns;194
20.1.2;8.1.2 Kommunalpolitische Bewusstseinsbildung;196
20.1.3;8.1.3 Mehrwerte für die Verwaltung als Organisation;196
20.1.4;8.1.4 Extern begründete Anreize;198
20.2;8.2 Untergeordnete Rolle des Gemeinderats;200
20.3;8.3 Handlungsempfehlungen;203
20.3.1;8.3.1 Befähigung von Gemeinderäten;204
20.3.2;8.3.2 Verschiebung des Fokus vom Ergebnis zum Prozess;205
21;9 Definition von strategischen Zielen der smarten Kommune;207
21.1;9.1 Übergeordnete Ziele;208
21.1.1;9.1.1 Stärkung des sozialen Miteinanders und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben;208
21.1.2;9.1.2 Vernetzung von Angeboten und Akteuren;209
21.1.3;9.1.3 Bessere Verwaltung;211
21.2;9.2 Empfehlungen zu einer anforderungsorientierten Entwicklung übergeordneter Ziele;212
22;10 Bestimmung des Ausgangspunkts in der Kommune;216
22.1;10.1 Durchführung einer Ist-Analyse zum technischen Digitalisierungsstand;217
22.2;10.2 Herausforderungen bei der Identifizierung und Priorisierung von Digitalisierungspotentialen;219
22.3;10.3 Handlungsempfehlungen;220
22.3.1;10.3.1 Ganzheitliche Betrachtung von Technik, Organisation und Governance;220
22.3.2;10.3.2 Individuelle qualitative Identifizierung von Digitalisierungspotentialen;221
23;11 Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit;223
23.1;11.1 Wunsch zur Abbildung der Stadtgesellschaft;224
23.2;11.2 Herausforderungen des Beteiligungsprozesses;228
23.2.1;11.2.1 Digitalisierung ist zu abstrakt;230
23.2.2;11.2.2 Digitalisierung ist Standard;232
23.2.3;11.2.3 Alleinige Umsetzungsverantwortlichkeit bei der Kommunalverwaltung;233
23.3;11.3 Geeignete Beteiligungsformate und -methoden;236
23.3.1;11.3.1 Allgemeine Beteiligung im Zukunftsforum;239
23.3.2;11.3.2 Spezielles Format zur Beteiligung von Jugendlichen;247
23.4;11.4 Begleitende Öffentlichkeitsarbeit;251
23.4.1;11.4.1 Beschränkung auf gewohnte Informationskanäle;251
23.4.2;11.4.2 Zurückhaltende Kommunikation;253
23.5;11.5 Handlungsempfehlungen;254
23.5.1;11.5.1 Repräsentativität des Teilnehmerkreises und Gewinnung von Experten;255
23.5.2;11.5.2 Aktivierung der besonderen Zielgruppe der Jugendlichen;255
23.5.3;11.5.3 Bekanntmachung über Kanäle mit überlokaler Sichtbarkeit;256
23.5.4;11.5.4 Herstellung eines lokalen Bezugs;257
23.5.5;11.5.5 Einsatz von dialogorientierten Beteiligungsmethoden;258
23.5.6;11.5.6 Strukturelle Unterstützung von schwachen Umsetzungspartnern;258
23.5.7;11.5.7 Differenzierte Kommunikation;259
24;12 Auswahl von Digitalisierungsmaßnahmen;261
24.1;12.1 Nutzen für lokale Akteursgruppen versus Nutzen für die Kommunalverwaltung;264
24.2;12.2 Nachrangigkeit von Finanzierbarkeit und der Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Fördermitteln;269
24.3;12.3 Unklares Verhältnis zur Gemeindeentwicklung;271
24.4;12.4 Handlungsempfehlungen;273
24.4.1;12.4.1 Durchführung einer Bedarfsabfrage und Nutzenvalidierung;273
24.4.2;12.4.2 Prüfung auf langfristige Finanzierbarkeit;274
24.4.3;12.4.3 Nutzung von Synergien mit der Gemeindeentwicklung;275
25;13 Impuls: Experimentierräume zur Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie;277
26;14 Organisatorische Abbildung von Digitalisierungszuständigkeiten;280
26.1;14.1 Zentraler versus dezentraler Ansatz;281
26.2;14.2 Handlungsempfehlungen;285
26.2.1;14.2.1 Einwohnergrößenklassenorientierte Gestaltung der organisatorischen Zuständigkeit;285
26.2.2;14.2.2 Erfordernis einer federführenden Zuständigkeit;286
27;Teil IV Gesamtauswertung, Diskussion und Schlussbetrachtungen;289
28;15 Gesamtauswertung der erhobenen Daten: Risikoscheues Verhalten erschwert den Weg zur smarten Kommune;290
28.1;15.1 Risikoscheues Verhalten der Kommunalverwaltung;291
28.1.1;15.1.1 Wunsch zur Legitimation von Verwaltungshandeln;295
28.1.2;15.1.2 Folgen risikoscheuen Verhaltens;296
28.2;15.2 Maßnahmen zur Bewältigung von Überforderung;299
28.2.1;15.2.1 Kompensation von Personalmangel;299
28.2.2;15.2.2 Forderung nach Unterstützung;302
28.3;15.3 Verantwortung der Kommunalverwaltung gegenüber lokalen Akteuren;305
28.4;15.4 Das Bewahrungsproblem;307
28.4.1;15.4.1 Theoretische Einordnung des Phänomens;309
28.4.2;15.4.2 Wege zur Bewältigung des Bewahrungsproblems;313
29;16 Diskussion der Ergebnisse;320
29.1;16.1 Zusammenfassung der Arbeit;320
29.2;16.2 Diskussion des Modellentwurfs;329
29.3;16.3 Diskussion des Vorgehensmodells;331
29.4;16.4 Offene Punkte und Weiterentwicklung der Forschung;335
30;17 Schlussbetrachtungen;339
30.1;17.1 Ausblick auf kommunale Digitalisierungsprozesse in Post-Corona-Zeiten;339
30.2;17.2 Schlussfolgerungen;342
30.2.1;17.2.1 Weiterentwicklung der Rolle von kommunalen IT-Dienstleistern;342
30.2.2;17.2.2 Neuausrichtung der Förderpolitik;345
31;Literaturverzeichnis;349




