E-Book, Deutsch, 346 Seiten
Berdelmann / Fritzsche / Rabenstein Transformationen von Schule, Unterricht und Profession
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-21928-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Erträge praxistheoretischer Forschung
E-Book, Deutsch, 346 Seiten
Reihe: Education and Social Work (German Language)
ISBN: 978-3-658-21928-4
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Im vorliegenden Band setzen sich erziehungswissenschaftlich und (bildungs-)historisch arbeitende Forscherinnen und Forscher mit Perspektiven und Erträgen praxistheoretischer Forschung im Fragenkreis der Transformation von Schule, Unterricht und Profession auseinander. In den Beiträgen wird eruiert, welche Problem- und Fragestellungen aus praxistheoretischer Sicht gewinnbringend bearbeitet werden können und wo die Grenzen liegen.
Der InhaltPraxeologie in der Bildungsforschung ? Aspekte einer Praxeologie ? Verstehen als Gespräch ? (Nichtgelehrte) Gelehrtenkommunikation im Medium des Briefes ? Zeitdiagnostik ? Konturierung des Klassenunterrichts um 1800 ? Die deutsche Unterrichtsausstellung auf der Weltausstellung in Brüssel 1910 ? Blicke in die Schulmännerliteratur ? Affect, Embodiment and Pedagogic Practice in Early-Twentieth-Century American Progressive Education ? Children's Drawings as Historical Sources for the Study of Education in World War One ? Beobachten in Basel ? Zu Abitur und Ritual ? Benutzungspraktiken von Forschungsbibliotheken ? Der Bibliothekskatalog als historische Quelle? ? Zur Transformation des 'eigenen' Blicks auf den Gebrauch von Schülertafeln in Senegal und Frankreich ? Zur Institutionalisierung des Pädagogischen am Beispiel familialisierter Vergemeinschaftung ? Professionsentwicklung im Ganztag ? Wenn Lehrer/innen forschen
Die Herausgeber*innenDr. Kathrin Berdelmann ist Postdoc am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Berlin.Dr. Bettina Fritzsche ist Professorin an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.Dr. Kerstin Rabenstein ist Professorin an der Georg-August-Universität Göttingen.Dr. Joachim Scholz ist Leiter des Forschungsbereichs der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Berlin.
Dr. Kathrin Berdelmann ist Postdoc am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Berlin.Dr. Bettina Fritzsche ist Professorin an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.Dr. Kerstin Rabenstein ist Professorin an der Georg-August-Universität Göttingen.Dr. Joachim Scholz ist Leiter des Forschungsbereichs der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Berlin.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Autor*innenangaben;8
3;1Praxeologie in der Bildungsforschung. Ein Umriss historischer und gegenwartsbezogener Forschungsperspektiven;12
3.1;1 Historische Praxeologie;14
3.2;2 Forschungsvorgehen bildungshistorischer Praxeologie;17
3.3;3 Erziehungswissenschaftliche Praxeologie in der gegenwartsbezogenen Forschung – Entwicklungslinien und Potenziale;22
3.4;4 Zu den Einzelbeiträgen;28
4;2Aspekte einer Praxeologik. Beiträge zu einem Gespräch;39
4.1;1 Zum Topos des ‚Theorie-Praxis-Verhältnisses‘ im pädagogischen Feld;42
4.2;2 Zur Pädagogizität von Praktiken;46
4.3;3 Zum Problem des ‚Subjekts‘ in Praxistheorien;49
4.4;4 Zur Fortsetzung des Gesprächs;52
5;3Verstehen als Gespräch – ein Abenteuer? Wider die Negation des Nichtverstehens im Unterricht;59
5.1;1 Einleitung;59
5.2;2 Die spezifische Verstehensproblematik im Unterricht: Übergänge als Balancearbeit zwischen Eigenem und Fremdem;62
5.3;3 Übergänge zwischen Eigenem und Fremden als Anschlussproblem. Skizzen zu Strukturen des hermeneutischen Gesprächs: Gadamer, Waldenfels und Humboldt;64
5.4;4 Theoretische Modelle der Bearbeitung der Kontingenz von Anschlüssen und der Abarbeitung von Übergängen;67
5.5;5 Die Manifestation des Verstehens in konkret sichtbaren Ausdrucksgestalten. „Rahmenkomplementarität“ als Sicherung der Anschlussfähigkeit?;71
6;4(Nichtgelehrte) Gelehrtenkommunikation im Medium des Briefes. Walter Guyers Korrespondenzen als Musterfall einer vergangenen Praktik?;78
6.1;1 Korrespondenz mit Wilhelm Flitner;81
6.2;2 Korrespondenz mit Robert Briner;90
6.3;3 Resümee;95
7;5„Zeitdiagnostik“. Praktiken einer pädagogischen Argumentform;101
7.1;1 „Diagnostiker der Zeit“ im Gespräch – ein Einstieg;103
7.2;2 Zeitdiagnose als Argument;106
7.3;3 Kurzes Fazit;116
8;6Die Anfänge einer intimen Öffentlichkeit. Konturierung des Klassenunterrichts um 1800;121
8.1;1 Problem: Entstehung und Transformation des Klassenunterrichts;121
8.2;2 Theoretische Modellierung: Gruppierung als Praktik;123
8.3;3 Klassenbildung und Ausschließung;124
8.4;4 Gruppenbildung als Klassenbildung: Lehrmittel, Alter, Adressierungen;126
8.5;5 Gruppenbildung unterhalb der „Klasse“: Die Lokation;130
8.6;6 Ausblick: Direkte Adressierung und die Lehrer- Schüler-Ratio im 19. Jahrhundert;134
9;7„Transferierte“ Praktiken. Die deutsche Unterrichtsausstellung auf der Weltausstellung in Brüssel 1910;139
9.1;1 Die deutsche Unterrichtsausstellung in Brüssel;141
9.2;2 Unterrichtsausstellung und Schulreform;143
9.3;3 Die Vergegenständlichung von Praktiken;145
9.4;4 Ergebnisse;148
10;8Die unglückliche Profession. Blicke in die Schulmännerliteratur;153
10.1;1 Die Schule „doktern“;154
10.2;2 „Das große Räthsel der Disciplin“;158
10.3;3 „abgesunken zum reinen Praktiker“;166
11;9 Affect, Embodiment and Pedagogic Practice in Early-Twentieth-Century American Progressive Education. The School of Organic Education and John Dewey’s Schools of To-morrow;175
11.1;1 Picturing Schools of To-Morrow;177
11.2;2 Dewey Snapshots;184
11.3;3 Picturing Affect and Embodiment;186
11.4;4 Concluding with Power;190
12;10Children’s Drawings as Historical Sources for the Study of Education in World War One;193
12.1;1 Art Classes in School;196
12.2;2 The Drawings of War By Children;201
12.3;3 Analyzing Children’s Art;202
12.4;4 Analysis of the Wartime Art by German Children;203
12.5;5 Conclusion;218
13;11Beobachten in Basel. Pädagogische und psychologische Praxis in den Basler Beobachtungsklassen 1930–1950;221
13.1;1 Psychopathie und Psychologie;223
13.2;2 Pädagogische Praxis;227
13.3;3 Professionelle Arbeitsteilung;231
14;12„Quo vadis? Eine Selbstüberprüfung beim Abgang von der Schule“. Zu Abitur und Ritual;237
14.1;1 Einführung;237
14.2;2 Das Themenfeld ‚Übergang‘ im Deutschaufsatz;242
14.3;3 Schluss: Übergang als Schritt;248
15;13Benutzungspraktiken von Forschungsbibliotheken: der Zugang zu Büchern und Katalogen;254
15.1;1 Historische Streiflichter;255
15.2;2 Gegenwart und Zukunft;260
16;14Der Bibliothekskatalog als historische Quelle? Das Beispiel des Deutschen Schulmuseums um 1900;263
16.1;1 Historischer Rahmen;264
16.2;2 Das Bücherverzeichnis des Deutschen Schulmuseums;266
16.3;3 Neuauflagen und Nachträge;271
16.4;4 Fazit;274
17;15„on laisse là les ardoises“. Zur Transformation des „eigenen“ Blicks auf den Gebrauch von Schülertafeln in Senegal und Frankreich;277
17.1;1 Einleitung – Ausgangslage und Fragestellungen;277
17.2;2 Eine erste Beobachtung – Schülertafeln in Senegal als „eigene“ Praktik?;278
17.3;3 Zum Gebrauch von Schülertafeln in einer Unterrichtsstunde in Frankreich;284
17.4;4 Ein Zwischenfazit und Anlass zum Weiterfragen;285
17.5;5 Relationierungen des Gebrauchs – die Schülertafel im pädagogischen Diskurs und im Vergleich;288
17.6;6 Konsequenzen für die vergleichende Forschung und das Blicken auf fremdkulturelle Praktiken;291
18;16Zur Institutionalisierung des Pädagogischen am Beispiel familialisierter Vergemeinschaftung;295
18.1;1 Einleitung;295
18.2;2 Beschreibung pädagogischer Vergemeinschaftungspraktiken;296
18.3;3 Methodologische Überlegungen zur Ethnographie der pädagogischen Institutionalisierung;298
18.4;4 Empirie: Ethnographische Rekonstruktion der Institutionalisierung des Pädagogischem;300
18.5;5 Fazit;307
19;17Professionsentwicklung im Ganztag. Verschiebungen im Spiegel praxeologischer Forschung;312
19.1;1 Einleitung;312
19.2;2 Lernkultur – pädagogische Praktiken in der Interaktion mit Schüler/innen;314
19.3;3 Kooperationskultur – Praktiken des Zusammenhandelns verschiedener Professionen;317
19.4;4 Schulentwicklungskultur – Praktiken des Reagierens auf und der Teilnahme an Veränderungsprozessen;320
19.5;5 Fazit: Wandel der Professionskultur im Ganztag?;322
20;18 Wenn Lehrer/innen forschen. Stellenwert und Perspektive einer schulischen Praxisforschung;329
20.1;1 Praxisforschung und praxistheoretische Forschung – eine notwendige Vorbemerkung;329
20.2;2 Die Ausgangssituation;330
20.3;3 Kooperation statt Konfrontation – oder: der Ort der schulischen Praxisforschung;333
20.4;4 Perspektiven der schulischen Praxisforschung;339
20.5;5 Fazit;343




