Buch, Deutsch, 246 Seiten, KART, Format (B × H): 140 mm x 218 mm, Gewicht: 360 g
Buch, Deutsch, 246 Seiten, KART, Format (B × H): 140 mm x 218 mm, Gewicht: 360 g
ISBN: 978-3-456-84751-1
Verlag: Hogrefe AG
Narzissmus ist eines der zentralen psychologischen Phänomene unserer Zeit. Individualisierung, Selbstinszenierung und Fokus auf Status prägen Gesellschaften – doch wo verläuft die Grenze zwischen Selbstbewusstsein und pathologischer Selbstbezogenheit? Bierhoff und Herner liefern eine wissenschaftlich abgestützte Analyse, die historische Ursprünge, psychoanalytische Theorien und empirische Forschung verbindet.
Von Ovids Mythos über Modelle von Freud, Kohut und Kernberg bis zu modernen Persönlichkeitsinventaren entfaltet dieses Sachbuch ein differenziertes Bild narzisstischer Selbstregulation. Dabei werden Auswirkungen auf Partnerschaften, Beziehungsdynamiken und das Verhältnis zum eigenen Körper ebenso beleuchtet wie gesellschaftliche Trends der Postmoderne. Fallbeispiele aus der therapeutischen Arbeit veranschaulichen, wie sich narzisstische Muster in Alltag und Berufsleben zeigen. Ein Selbstbeurteilungsfragebogen im Anhang ermöglicht persönliche Reflexion.
Das Buch richtet sich an Studierende und Fachkräfte aus Psychologie, Psychotherapie und Coaching ebenso wie an Leser*innen, die narzisstische Strukturen bei sich oder im Umfeld besser verstehen möchten. Es verbindet wissenschaftliche Tiefe mit verständlicher Sprache und bietet Perspektiven für den Aufbau einer positiven Selbstidentität jenseits grandioser Selbstüberhöhung.
Zielgruppe
Lehrer, Schulleiter, Erziehungswissenschaftler, Schulpsychologen




