Bilgen | Dialektik der Würde | Buch | 978-3-428-19667-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 313, 385 Seiten, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 598 g

Reihe: Schriften zur Rechtstheorie

Bilgen

Dialektik der Würde

Zur Prinzipialität der Selbstbeschränkung für eine soziale Freiheitsordnung
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-428-19667-8
Verlag: Duncker & Humblot GmbH

Zur Prinzipialität der Selbstbeschränkung für eine soziale Freiheitsordnung

Buch, Deutsch, Band 313, 385 Seiten, Format (B × H): 156 mm x 231 mm, Gewicht: 598 g

Reihe: Schriften zur Rechtstheorie

ISBN: 978-3-428-19667-8
Verlag: Duncker & Humblot GmbH


Die Würde gilt als der höchste Wert, nach dem sich die Ordnung des Zusammenlebens auszurichten hat. Wie Freiheit geordnet wird, hängt also davon ab, was man unter Würde versteht. Mit Kant hat sich in der modernen Gesellschaft ein autonomiegestütztes Würdeverständnis etabliert. Um die ökologischen und sozialen Defizite des daraus folgenden formalen und individualistischen Freiheitsbegriffs zu korrigieren, wird hier ein vulnerabilitätstheoretisches Verständnis als Grundlage für eine ökologisch-soziale Freiheitsordnung entwickelt. Der Mensch besitzt demnach Würde, nicht, weil er als Vernunftwesen autonomiefähig, sondern weil er als Naturwesen samt seiner Freiheit vulnerabel ist und vom objektiven Gewissen als solches Subjekt anerkannt wird. Das Gewissen ist also der Grund der Würde, nicht die Autonomie. Der dialektische Freiheitsfortschritt wird anstatt in der Selbstermächtigung des Menschen in der gewissensgeleiteten, empathischen Selbstbeschränkung gegenüber der leidenden Natur gesehen.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Erster Teil: Dialektische Begründung der Würde mit einem Akt der Selbstbeschränkung der Vernunft
Vorklärung: Würde zwischen Moral und Recht
Würde zwischen Vernunft und Natur

Zweiter Teil: Dialektisch-Kontraktualistische Konzipierung einer würdebasierten sozialen Freiheitsordnung
Vorklärung: Der normative Ausgangspunkt für Prinzipien einer sozialen Freiheitsordnung – Korrektur der Defizite bei Kant und Rawls
Prinzipien einer vierdimensionalen sozialen Freiheitsordnung

Dritter Teil: Vulnerabilitätstheoretische Rekonstruktion der grundgesetzlichen Würdenorm
Vorklärung: Kritik autonomiebasierter Würdedefinitionen und Versuch einer Empathieformel
Prinzipialität würdebasierter Freiheit im Grundgesetz


Isa Bilgen studierte 2017 Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. Es folgte 2019 das Rechtsreferendariat am OLG Braunschweig mit einer Station beim Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages im Bereich Verfassung und Verwaltung. Nach einer Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei in Berlin arbeitet er seit 2020 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam am Lehrstuhl für Öffentliches Recht von Prof. Dr. Thorsten Ingo Schmidt. Nachdem er 2024 in Göttingen mit einer rechtsphilosophischen Arbeit unter dem Titel 'Dialektik der Würde' promoviert wurde, befasst er sich derzeit in Potsdam in seinem Habilitationsprojekt mit Nachhaltigkeitsaspekten im Sozialrecht.

Isa Bilgen studied law at the University of Göttingen in 2017. This was followed by his legal clerkship at the Higher Regional Court of Braunschweig until 2019, which included a placement in the Scientific Services of the German Bundestag in the field of constitutional and administrative law. After working at a law firm in Berlin, he has been a research assistant since 2020 at the University of Potsdam at the Chair of Public Law (Prof. Dr. Schmidt). After obtaining his doctorate in Göttingen in 2024 with a dissertation in legal philosophy titled 'Dialectic of Dignity', he is currently working on his postdoctoral thesis in Potsdam, focusing on aspects of sustainability in social law.



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