E-Book, Deutsch, 282 Seiten
Bilstein / Zirfas Das Geben und das Nehmen
1. Auflage 2017
ISBN: 978-3-7799-4645-8
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Pädagogisch-anthropologische Zugänge zur Sozialökonomie
E-Book, Deutsch, 282 Seiten
ISBN: 978-3-7799-4645-8
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Johannes Bilstein, Prof. Dr. phil., ist Professor für Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Pädagogische Anthropologie, Ästhetische Bildung und Bildungsgeschichte. Jörg Zirfas, Dr. phil., ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogische Anthropologie an der Universität zu Köln, Vorsitzender der Gesellschaft für Historische Anthropologie (FU Berlin) und Mitglied der Arbeitskreise Kritische Lebenskunst (Berlin) und Pädagogik und Vulnerabilität (Köln).
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Diesseits und Jenseits der Ökonomie oder: Zum Geben und Nehmen in der Erziehung;8
2.1;Die Gabe und das Geben;11
2.2;Das Nehmen;14
2.3;Die Imaginations- und Ideengeschichte;18
2.4;Anti- und A-Ökonomie der Gaben;27
2.5;Kapitalistische Ökonomie;30
2.6;Risiken und Ungleichgewichte;33
3;Kapitel I Institutionen;40
3.1;Ökonomie der Praxis. Pädagogisch-anthropologische Blicke auf die ökonomische Anthropologie Pierre Bourdieus;41
3.1.1;1. Die Kapitalformen und der Raum der Positionen;41
3.1.2;2. Der Habitus und der Raum der Lebensstile;43
3.1.3;3. Lernen auf dem Weg durch die sozialen Räume – eine ökonomisch-anthropologische Perspektive;44
3.2;Organisation und Kooperation. Pädagogisch-anthropologische Überlegungen in kritischer Absicht;50
3.2.1;1. Organisation als menschliche Kooperationsgemeinschaft;51
3.2.2;2. Kooperation oder Ko-Operation? Pädagogische, ökonomische und soziologische Perspektiven;54
3.2.3;3. Empirische Vergewisserungen;61
3.2.4;4. Menschlich, nicht-menschlich, unmenschlich – Perspektiven einer Pädagogischen Anthropologie der Organisation;65
3.3;Familiale Anerkennung diesseits und jenseits des Äquivalenzprinzips. Zur Pädagogizität der Familie aus einer Perspektive des Ökonomischen;69
3.3.1;1. Pädagogische Perspektiven auf das Ökonomische;70
3.3.2;2. Die Familie als Institution und als Gemeinschaft: Unterschiedliche Logiken der Anerkennung;71
3.3.3;3. Ein familialer Diskurs über Erziehung;75
3.3.4;4. Zur Ökonomie der Familie;80
3.4;Kunst und Bildung in der Performance-Gesellschaft;83
3.4.1;Verhandlungen in den Künsten;83
3.4.2;Auf dem Wege in die Ökonomisierung;85
3.4.3;Streifzüge durch das Bildungsfeld;88
3.4.4;Das Versprechen der Kulturellen Bildung;91
3.4.5;Evaluationen unter Performancedruck;93
3.4.6;Die Gabe der Kunst;96
3.4.7;Postskriptum;97
3.5;Eine bildungswissenschaftliche Kritik des unternehmerischen Habitus;101
3.5.1;1. Einleitung;101
3.5.2;2. Der unternehmerische Habitus: eine bildungswissenschaftliche Kritik;102
3.5.3;3. Mimesis oder Kreativität als relationales Phänomen;105
3.5.4;4. Die Fremdgerichtetheit des religiösen Habitus;106
3.5.5;5. Abschließendes;109
4;Kapitel II Gaben;112
4.1;„Nun musst du dich allmählich zur Ökonomie bilden […]“ Über Mütterlichkeit und Mutterschaft in Schlegels Lucinde;113
4.1.1;Die neue Ordnung der Dinge: Der Bruch;114
4.1.2;Was bisher geschah: Romantische Liebe;116
4.1.3;Lucinde als Mutter und mütterliche Geliebte;117
4.1.4;Julius als Vater – doppelter Erzieher?;120
4.1.5;Fazit;121
4.1.6;Ausblick;122
4.2;Die Gabe des Sozialen;125
4.2.1;1. Gabe und die Konstituierung des Sozialen;126
4.2.2;2. Nahrungsgaben und deren Semantiken;128
4.2.3;3. Die Essensgabe als Irritation der Professionalität und der Ökonomien des Unterrichts;133
4.3;Gabenökonomie auf dem Wissensmarkt. Eine historisch-anthropologische Analyse von Bildungsprozessen in Netzwerken;142
4.3.1;Gabenökonomie und Bildung;143
4.3.2;Wissensökonomie;146
4.3.3;Die Wissensgesellschaft – gabentheoretisch betrachtet;151
4.4;Geben und Stiften: Eigennutz und Selbstlosigkeit;157
4.4.1;1. Etwas anrichten, etwas in Gang setzen;157
4.4.2;2. Wie man reich wird;158
4.4.3;3. Eigennutz;159
4.4.4;4. Alles geben;161
4.4.5;5. Die Gabe;163
4.4.6;6. Anspruch und Stiftung;166
4.4.7;7. Subjektive Hülfe versus garantierte Leistung;169
4.4.8;8. Transparenz, Willkür und Angewiesensein;172
5;Kapitel III Rationalitäten;178
5.1;Die Geburt des Homo oeconomicus. Zur Kritik der anthropologischen Rechtfertigung des Kapitalismus;179
5.1.1;Einleitung;179
5.1.2;1. Von der Theodizee zur Oikodizee;181
5.1.3;2. Konkurrenzwesen, entfremdetes Gattungswesen und ökonomische Personen;185
5.1.4;3. Zur Psychoanalyse der Bereicherungssucht;190
5.1.5;Schluss: Perspektiven einer kritischen Anthropologie;192
5.2;Wie kalkuliert man die Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache?;197
5.2.1;Erziehung und Ökonomie bei Siegfried Bernfeld;197
5.3;Fluchtpunkt Anstrengungsvermeidung. Zur Ökonomie begabter Minderleister im Umgang mit Leistungserwartungen;210
5.3.1;1. Hochbegabung;210
5.3.2;2. Anstrengungsvermeidung als ökonomisches Verhalten;215
5.3.3;3. Fazit;219
5.4;Zweckrationalität, Verdinglichung und die Dialektik der Aufklärung. Perspektiven der Frankfurter Schule;221
5.4.1;Traditionelle und Kritische Theorie;222
5.4.2;Dialektik der Aufklärung;226
5.4.3;Negative Dialektik;228
5.4.4;Ausblick;229
6;Kapitel IV Oikonomiken;232
6.1;The Lakshmi Saraswathi Economic Model;233
6.2;Ökonomie des Seins;240
6.2.1;Die Ökonomie des Seins;241
6.2.2;Die Gastlichkeit;244
6.2.3;Pädagogisch-Anthropologisches Fazit;246
6.3;Behinderung, Inklusion und Ökonomie;248
6.3.1;Zum Begriff der Ökonomie;249
6.3.2;Der normative Kern der Idee der Inklusion;250
6.3.3;Inklusion – Eine Herausforderung eingespielter pädagogischer Ökonomien;252
6.3.4;Inklusion und Gerechtigkeit: Einführende Überlegungen;254
6.3.5;Anmerkungen zum Problem der Bildungsgerechtigkeit;256
6.3.6;Schlussbemerkung;259
6.4;Dankbarkeit. Ein pädagogisch-anthropologischer Versuch;262
6.4.1;Einleitung;262
6.4.2;Denken;265
6.4.3;Rechnen;266
6.4.4;Verpflichten;267
6.4.5;Tauschen;270
6.4.6;Erziehen;274
6.4.7;Transzendieren;276




