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Birkholz | Spirituelle Sorge um Menschen mit Demenz | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 329 Seiten

Reihe: Social Science and Law (German Language)

Birkholz Spirituelle Sorge um Menschen mit Demenz

Eine interpretative hermeneutische Studie im Kontext von Palliative Care
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-658-29957-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine interpretative hermeneutische Studie im Kontext von Palliative Care

E-Book, Deutsch, 329 Seiten

Reihe: Social Science and Law (German Language)

ISBN: 978-3-658-29957-6
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Carmen Birkholz zeigt, dass die subjektiven Spiritualitätskonzepte von Pflegenden und Begleitenden wesentlich für sie selbst und für ihr Sorgehandeln in Bezug auf Menschen mit Demenz am Lebensende sind. Dazu untersucht sie in vier Pflegeeinrichtungen mit unterschiedlichem religiösem und weltanschaulichem Hintergrund die subjektiven Spiritualitätskonstruktionen und beschreibt, dass diese unabhängig von der Religionszugehörigkeit sind. Unterschiede ergeben sich nicht in erster Linie von der Personenstruktur, sondern insbesondere durch die Rolle und den jeweiligen Handlungsspielraum in der Organisation.

Carmen B. Birkholz ist freiberufliche Theologin mit den Schwerpunkten Training, Beratung und Forschung im eigenen Institut für Lebensbegleitung. Sie ist als Mediatorin und Supervisorin in Forschungsprojekten und als Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe tätig.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Dank;5
2;Geleitwort;7
3;Inhaltsverzeichnis;9
4;Verzeichnisse;13
4.1;Abkürzungsverzeichnis;13
4.2;Transkriptionsregeln;13
5;Abstract;15
6;1 Einleitung;17
7;2 Spiritualität;21
7.1;2.1 Spiritualität und die Vielfalt der Definitionen;21
7.2;2.2 Der Begriff „Spiritualität“ in der Lebenswelt der Studienteilnehmer*innen;28
7.3;2.3 Die religiöse und spirituelle Verortung der Studienteilnehmer*innen;29
7.4;2.4 Geschichte und die Kennzeichen eines Begriffs;33
7.4.1;2.4.1 Etymologie und Traditionen;34
7.4.2;2.4.2 Dimensionen von Spiritualität;36
7.4.3;2.4.3 Spirituelle Sorge um Menschen mit Demenz erforschen. Grundlegendes und aktueller Forschungsstand;40
7.4.4;2.4.4 Spiritualität als unklare Dimension in Palliative Care;50
7.5;2.5 Spiritual Care. Ein „Container“ für Spiritualität im Gesundheitswesen?;51
7.6;2.6 Spiritualität, Spiritual Care und Demenz;58
7.6.1;2.6.1 Transzendenz und Demenz;58
7.6.2;2.6.2 Spiritual Care und Demenz;59
7.6.3;2.6.3 Spirituelle Sorge und die Abhängigkeit von Menschen mit Demenz;60
7.7;2.7 Spirituelle Sorge als Beitrag zu einer Care-Ethik;61
7.7.1;2.7.1 Care-Ethik;61
7.7.2;2.7.2 Die Sorge ist weiblich. Care-Ethik und Gender;65
7.7.3;2.7.3 Die Resonanztheorie von Hartmut Rosa. Resonanz als Sorgequalität;69
8;3 Demenz in qualitativer Forschung im Pflegeheim;72
8.1;3.1 Was ist Demenz?;73
8.2;3.2 Etymologie und sprachliche Entscheidungen;74
8.2.1;3.2.1 Sprache und ethische Relevanzen;75
8.2.2;Exkurs: Demenz als Stigma;77
8.2.3;3.2.2 Sprache: Ein wandelbares Phänomen;78
8.3;3.3 Medikalisierung des Alterns und des Phänomens Demenz;81
8.3.1;3.3.1 Geschichte eines Begriffs;81
8.3.2;3.3.2 Das Alter als medikalisierte Lebensphase;83
8.3.3;3.3.3 Medikalisierung eines Phänomens: die Konstruktion von „Demenz als Krankheit“;90
8.3.4;3.3.4 Das Pflegeheim als letzter Lebensort von Menschen mit Demenz. Sterben in einer totalen Institution?;92
8.3.5;3.3.5 Implikationen von Gewalt;99
8.4;3.4 Demenzkonstruktionen: Frames und Counter-Frames;102
8.5;3.5 Demenzkonstruktionen – ausgewählte Konzepte des Diskurses;113
8.5.1;3.5.1 Demenz als Krankheitskonstruktion;114
8.5.2;Exkurs: Die Medizinisierung der sozialen Frage zur Zeit des Nationalsozialismus;117
8.5.3;3.5.2 Ansätze der Wandlung des biomedizinischen Demenzkonzepts;119
8.5.4;3.5.3 Krank und Person: der Konstruktionenmix der Pflege(-Wissenschaften);120
8.5.5;3.5.4 Person-zentrierte Konstruktionen;123
8.5.6;3.5.5 Konstruktionen betroffener Menschen mit Demenz;126
8.6;3.6 Demenz als Thema qualitativer Forschung;128
8.6.1;3.6.1 Corry F. M. Bosch: Vertrautheit. Studie zur Lebenswelt dementierender alter Menschen;129
8.6.2;3.6.2 Ursula Koch-Straube: Fremde Welt Pflegeheim. Eine ethnologische Studie;131
8.6.3;3.6.3 Lakshmi Kotsch und Ronald Hitzler: Selbstbestimmung trotz Demenz? Ein Gebot und seine praktische Relevanz im Pflegealltag;133
8.6.4;3.6.4 Gertrud Schwenk: Pflegeheim und Hospizdienst: Kooperation in Spannungsfeldern;135
8.6.5;3.6.5 Fazit zu Demenz als Gegenstand qualitativer Forschung;137
8.7;3.7 Zusammenfassung;137
9;4 Palliative Care bei Demenz und die spirituelle Sorge;139
9.1;4.1 Palliative Care – Etymologie, Definitionen und Geschichte;140
9.2;4.2 Leitlinien und Prinzipien von Palliative Care;145
9.3;4.3 Palliative Care im Alter und Dementia Care;147
9.4;4.4 Implementierungsprozesse von Palliative Care in Pflegeeinrichtungen;155
9.5;4.5 Das Konzept der personalen relationalen Assistenz;156
9.6;4.6 Die Prinzipien von Palliative Care für Menschen mit Demenz und ihre Sorgepersonen im Konzept der personalen relationalen Assistenz;158
10;5 Eine Methodologie zur Erforschung spiritueller Sorge;162
10.1;5.1 Forschungsinteresse und Forschungsfragen;162
10.1.1;5.1.1 Forschungsfragen im Laufe des zyklischen Forschungsprozesses;162
10.1.2;5.1.2 Hermeneutische Begegnung mit den Begriffen „Spiritualität“, „Demenz“ und „Palliative Care“;164
10.1.3;5.1.3 Das Feld „Pflegeheim“;166
10.2;5.2 Theoretische Überlegungen und forschungsstrategische Konsequenzen;169
10.2.1;5.2.1 Interpretative Sozialforschung – abduktiv und offen;170
10.2.2;5.2.2 Hermeneutische Wissenssoziologie;173
10.3;5.3 Forschungsethische Überlegungen;174
10.4;5.4 Methodisches Vorgehen;179
10.4.1;5.4.1 Methodische Selbstüberprüfung: mein Vorwissen, meine Identität als Theologin und Seelsorgerin;179
10.4.2;5.4.2 Reflexion des methodischen Vorgehens;181
10.5;5.5 Forschungsstrategie und Forschungsdesign;183
10.5.1;5.5.1 Feldzugang;186
10.5.2;5.5.2 Sampling;188
10.5.3;5.5.3 Datenerhebung und Datenarten;191
10.5.4;5.5.4 Datenreflexion;210
10.5.5;5.5.5 Datenaufbereitung;212
10.5.6;5.5.6 Qualitätssicherung und Methodentriangulation;213
10.5.7;5.5.7 Datenauswertung;214
11;6 Die Erhellung subjektiver Spiritualitätskonzepte von Sorgenden – Forschungsergebnisse;235
11.1;6.1 Die Konstruktion subjektiven spirituellen Sinns;235
11.2;6.2 Erkenntnisse zu den Spiritualitätskonzeptionen aus der Inhaltsanalyse;239
11.3;6.3 Typen spiritueller Sorge;246
11.3.1;6.3.1 Von den Realtypen und Fällen zu den Idealtypen;247
11.3.2;6.3.2 „Die Heilenden“ – Typus 1;250
11.3.3;6.3.3 „Die Erschütterten“ – Typus 2;256
11.3.4;6.3.4 „Die empathisch Begleitenden“ – Typus 3;259
11.3.5;6.3.5 „Die Lehrenden“ – Typus 4;262
11.3.6;6.3.6 „Die Heiligen“ – Typus 5;265
11.3.7;6.3.7 „Die Beobachtenden“ – Typus 6;268
11.3.8;6.3.8 „Die Verdrängenden“ – Typus 7;270
11.3.9;6.3.9 „Die Überforderten“ – Typus 8;273
11.3.10;6.3.10 Fazit der Typenbildung;278
11.4;6.4 Weitere Erkenntnisse zu den Spiritualitätskonzeptionen aus den Gruppendiskussionen;279
11.4.1;6.4.1 Bedingungen, die spirituelle Sorge begünstigen und erschweren;279
11.4.2;6.4.2 Einfluss von Religionszugehörigkeit und Kultur auf die Spiritualitätskonstruktionen;284
11.5;6.5 Besonderheiten des Logbuchs für die Qualität der Daten und jenseits seiner Bedeutung als Forschungsinstrument;287
11.5.1;6.5.1 Rezipientenorientiertes Schreiben;287
11.5.2;6.5.2 Logbuchschreiben als Reflexionsprozess und Coping;288
11.6;6.6 Genderbesonderheiten bei der Interpretation der Logbücher;289
11.7;6.7 Spirituelle Sorge im Spannungsfeld der Institution Pflegeheim;291
12;7 Eine Hermeneutik der spirituellen Sorge um Menschen mit Demenz im Kontext von Palliative Care. Diskussion der Ergebnisse und Conclusio;293
13;8 Epilog;302
14;Literatur;304
14.1;Internetressourcen;328



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