Blakely | Hard Love - Ich kann dir nicht widerstehen! | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 6, 256 Seiten

Reihe: Big Rock

Blakely Hard Love - Ich kann dir nicht widerstehen!


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7457-5057-7
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 6, 256 Seiten

Reihe: Big Rock

ISBN: 978-3-7457-5057-7
Verlag: MIRA Taschenbuch
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Frauen sagen oft, dass es hart sei, einen guten Mann zu finden. Und ein harter Mann ist natürlich noch besser.
Deshalb bin ich ein echter Traumtyp - gut und hart. Ich warte nur noch auf die Richtige. Klar, da gibt es eine, aber Mia lebt nicht nur in der entgegengesetzten Ecke des Landes, sie ist auch noch meine beste Freundin. Absolut tabu also. Doch leider ist sie jetzt eine Woche in der Stadt und wir werden uns jeden Tag sehen, denn ihre Firma hat eine meiner Outdoor-Touren gebucht. Ich würde sie auch gerne jede Nacht sehen, wenn ihr wisst, was ich meine, aber jetzt kommt noch dazu, dass ich Geschäftliches und Privates immer trenne. Obwohl es wirklich verflucht hart ist, muss ich ihr auf jeden Fall widerstehen ...
»Sexy, köstlich, dieser Roman macht einfach Spaß!«
SPIEGEL-Bestsellerautorin Marie Force
»Hard Love« ist die perfekte Liebesgeschichte, bei der man Herzklopfen bekommt, die ganze Zeit mitfiebert und auch öfter mal rot wird.«
Red Cheeks Reads



New-York-Times-Bestsellerautorin Lauren Blakelys Markenzeichen sind sexy Liebesromane voller Herz, Humor und heißer Bettszenen. Die Kuchen- und Hundeliebhaberin hat die meisten ihrer Erfolgsromane beim Gassigehen mit ihren vierbeinigen Freunden geplottet. Mit ihren heißen Romanen aus männlicher Perspektive trifft sie genau den Nerv der Leserinnen: Jeder Teil ihrer »Big Rock«-Serie stürmte direkt nach Erscheinen sämtliche amerikanischen Bestsellerlisten.

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1. Kapitel

Die Menschen neigen dazu, alles Mögliche vorher zu überdenken, doch die meisten Entscheidungen sind recht einfach zu treffen. Entweder gehst du abends zu dem neuen Italiener, oder du bleibst zu Hause und isst ein Truthahn-Sandwich. Du machst die Wäsche und kannst ein sauberes Hemd anziehen, oder du schnüffelst dich auf der Suche nach einem halbwegs tragbaren Oberteil durch den Wäschekorb. Entweder zwackst du dir irgendwo die Zeit ab, um deine acht Kilometer zu laufen, oder du guckst noch zehn Folgen Breaking Bad.

Nur zur Information: Die richtigen Antworten lauten: Italiener, waschen und Laufschuhe anziehen.

Genauso direkt beantworte ich die simple Frage, die mir Camilla Montes gerade gestellt hat, die Nachrichtensprecherin vom Regionalsender WRBS Channel 10.

»Patrick, wie können unsere Zuschauer herausfinden, ob Fluffy spazieren gehen will?«, fragt sie mit ihrer perfekt modulierten Fernsehstimme, die gut zu dem ebenso perfekt frisierten schwarzen Haar passt.

»Wenn man nicht weiß, ob Tiger, Tom oder Tabby bereit dafür ist, eine richtige Entdeckerkatze zu werden, dann gibt es einen einfachen Lackmustest, den jeder Katzenbesitzer durchführen kann.« Ich sitze ihr gegenüber auf der Couch und streiche mit einer Hand über Zeus’ Rücken. Er drückt sich gegen meine Hand und brummt, dabei ist sein Schnurren so laut, dass er Karriere im Katzensynchronisierungsbusiness machen könnte. Alter Angeber. Andererseits muss ich zugeben, wenn ich wie Al Green schnurren könnte, dann würde ich auch dafür sorgen, dass alle Ladys es hören. »Die entscheidende Frage lautet: Ist die Katze kooperativ oder nicht?«

»Interessant. Erzählen Sie uns mehr darüber«, sagt sie, und ihre Stimme trieft vor Neugier.

»Also, entweder Ihre Katze erlaubt es Ihnen, ihr ein Halsband um den haarigen Nacken zu legen, oder sie verwandelt sich in eine Statue, wenn Sie ihr das Geschirr umbinden, und Sie müssen sie auf ihrem Hintern über den Boden zerren, um sie überhaupt in Bewegung zu setzen.« Ich tue so, als würde ich eine widerborstige Katze an der Leine hinter mir herziehen.

»Das ist wohl eindeutig.« Camilla zeigt ihr einstudiertes Lächeln, dann deutet sie mit einem ihrer manikürten Fingernägel auf mich. »Doch woher wussten Sie, dass Sie es mit Zeus versuchen konnten? Wollten Sie einfach nur einen berühmten Wandergefährten haben, oder war er es, der darauf bestanden hat?«

»Ich habe auf den Kater gehört.« Ich beuge mich vor und lege eine Hand aufs Knie, wo meine Shorts aufhören. Der Sender mag es, wenn ich mich für meinen Beitrag von Tipps für die Zeit in der Natur wie ein Verkäufer von Outdoorausrüstung anziehe. »Sein Verhalten hat mir gezeigt, dass er dazu bereit ist. Einmal bin ich zum Beispiel durch den Flur gegangen, um den Müll wegzubringen, und Zeus ist mir durch die Wohnungstür nach draußen gefolgt, wobei er die ganze Zeit an meiner Seite geblieben ist.« Ich halte die Hand vor den Mund und imitiere ein Bühnenflüstern: »Und ich glaube nicht, dass er das nur wegen der Lachsreste im Müll getan hat.«

Camilla lacht.

»Auch ohne Lachs hat er recht häufig dieses neugierige Verhalten an den Tag gelegt, weshalb ich schließlich beschloss, es einmal mit Leine und Halsband zu versuchen.«

»Und jetzt ist er der Wanderkater.« Sie macht eine ausladende Handbewegung zu meiner langhaarigen Katze, die sich mit vor der Brust gefalteten weißen Pfoten und einem zufriedenen Ausdruck auf dem felligen Gesicht neben mir ausgestreckt hat. Dieser Kater ist echt eine Nummer für sich. Er ist dazu geboren, vor der Kamera zu stehen. »Können Sie unseren Zuschauern zeigen, wie eine Katze, die gern wandert, darauf reagiert, wenn sie das Halsband angelegt bekommt?«

»Und ich dachte schon, Sie würden mich gar nicht mehr danach fragen«, sage ich, während ich aufstehe, die Leine und das Halsband von der Couch nehme, und mir ans Bein klopfe.

Zeus streckt sich, springt seitlich von der Couch und blickt zu mir auf.

»Hast du Lust auf einen Spaziergang?«

Sein Schwanz saust hin und her.

Also, ich behaupte ja gar nicht, dass er Englisch versteht. Schließlich ist er ein Kater und kein vom Hundeflüsterer trainierter Hund. Doch Zeus weiß, wie es läuft, und die Leine baumelt von meiner Hand. Er reckt den Hals, als würde er mich dazu einladen, ihm das rote Halsband über den Kopf zu ziehen. Ich streife es über und befestige daran die Leine. Zeus stolziert ein paar Schritte.

Camillas Lächeln strahlt so hell wie die Bühnenscheinwerfer an der Decke. »Auf geht’s!«

»Möchten Sie eine Runde mit ihm gehen, Camilla?«

Sie verzieht die rotglänzenden Lippen zu einem breiten Lächeln. »Liebend gern würde ich diesen Internet-Superstar ausführen.«

Ich tippe mir mit einem Finger gegen die Lippen. »Pst! Wir wollen doch nicht, dass ihm der Ruhm zu Kopf steigt.«

»Wenn er nur wüsste, wie miezenmäßig bekannt er ist.« Camilla nimmt die Leine und führt Zeus auf der Bühne herum. »Wir haben auch etwas vorbereitet, um die Bedingungen auf den Wanderwegen zu simulieren.«

Camilla geleitet meinen Jungen zu ein paar eigens aufgestellten unechten Felsen, während die Fernsehzuschauer ein Internetvideo von mir sehen, in dem Zeus während einer unserer Wanderungen einen Hügel hinaufläuft. Als sie bei der Felslandschaft angekommen sind, wird wieder zurück ins Studio und auf Camilla umgeschaltet, die auf ihren hohen Schuhen neben Zeus geht, der die Felsen hinauf und auf der anderen Seite wieder hinuntertrippelt. Bei dem Anblick nehme ich mir vor, dieser Katze einen Job als Testimonial zu besorgen und dann zu sehen, ob wir uns mit den Katzenfutter-Tantiemen zur Ruhe setzen können.

Eigentlich habe ich aber gar keine Lust, einen Gang runterzufahren. Mein Leben ist der Inbegriff von verdammt cool. Mein Geschäft floriert, meine Familie ist gesund und glücklich, und meine Freunde werden langsam sesshaft. Da ist nur eine Sache, von der ich gern mehr hätte. Also, eigentlich keine Sache. Eher so etwas wie eine entzückende, hinreißende Ich-will-nur-dich-Person.

Doch jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt, um an diese ganz bestimmte Frau zu denken.

Camilla kehrt zu ihrem blauen Stuhl zurück, und ich setze mich wieder auf die Couch neben meinen treuen Gefährten. In den folgenden fünfundvierzig Sekunden spreche ich über die verschiedenen Sicherheitsvorkehrungen, die man treffen sollte, wenn man mit einer Katze unterwegs ist. Schließlich ist das Wandern mit einem Stubentiger nichts für schwache Nerven. Menschen mit Hunden haben überhaupt keine Ahnung, wie leicht sie es haben. Mit einer Katze unterwegs zu sein, das ist ein völlig anderes Paar Schuhe, was sich jedoch allein schon wegen der Fotos lohnt. Wir reden hier von einer unentdeckten Goldmine. Als meine Schwester Evie diese Katze auf meiner Fußmatte ablud und mich darum bat, ihr ein neues Zuhause zu geben, hatte ich noch keine Ahnung, dass sie sich zum einen als völlig cool erweisen würde, und zum anderen als die allerbeste Marketingmaßnahme für meine Agentur.

Nach dem Ende des Beitrags bedankt sich Camilla bei mir, und dann ist die Aufzeichnung zu Ende. »Wir sehen uns dann nächste Woche, Patrick. Ich habe mir überlegt, dass wir mal was über Erste Hilfe im Wald machen könnten.«

»Gute Idee.«

»Und weißt du, worüber du unbedingt mal einen Beitrag machen musst?«

»Sag mir einfach, was du dir wünschst, und ich werde das machen«, sage ich ungezwungen und locker, da dieser Tonfall am besten unter Geschäftspartnern funktioniert.

»Wie wäre es, wenn wir mal was über Glamping machen?«

Ich muss grinsen und reibe mir mit der Hand über den kurz geschnittenen Vollbart. »Das hört sich gut an, und wenn du willst, dann gebe ich dir schon jetzt eine Empfehlung für stilvolles Camping.«

Ihre schokoladenbraunen Augen funkeln aufgeregt.

»Bitte mach das!«

»Hast du dein Handy dabei?«

»Natürlich. Es ist stumm gestellt, doch ich bin niemals ohne meinen engsten Gefährten unterwegs«, sagt sie, zieht es aus der Rocktasche, entsperrt es und reicht es mir dann.

Ich tippe ein paar Worte in die Suchmaske und habe kurz danach das gewünschte Ergebnis. Ich gebe Camilla das Telefon zurück. »Hier rufst du an.«

Ihre Reaktion ist unbezahlbar – langsam breitet sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht aus, als sie den Namen und die Telefonnummer des Ritz Carlton auf dem Display sieht.

»Wie wahr. Was soll ich sagen? Ich bin überhaupt keine Camperin. Aber ich liebe deine Beiträge. Meine neue Praktikantin Taylor übrigens auch«, sagt sie, wobei sie die Stimme senkt und zu einer quirligen Blondine blickt, die darauf wartet, mich von der Bühne zu begleiten. Witzig, da es zu meinem Job gehört, mir so ziemlich überall auf der Welt meinen Weg selbst zu bahnen. Außerdem bin ich nun schon seit ein paar Monaten am Freitagmorgen Gastkommentator dieser Sendung und habe mittlerweile herausgefunden, wie man zum Ausgang kommt.

Weil ich meinen haarigen Gefährten mag und ihn nicht quälen will – und ein Spaziergang mit einer Katze über die Bürgersteige Manhattans wäre eine ganz besonders schreckliche Folter –, hebe ich Zeus in meinen Rucksack, setze mir das Teil auf und verlasse das Studio mit dem munteren Cheerleadermädchen an meiner Seite, während der silberfarbene Kopf meiner Katze oben aus dem Rucksack späht.

»Ich hab neulich S’Mores gemacht«, sagt Taylor mit einem breiten Lächeln und blickt mich aus ihren...



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