E-Book, Deutsch, 230 Seiten
Blau / Reez / Schrapper Erziehung statt Strafe oder Strafe als Erziehung?
1. Auflage 2022
ISBN: 978-3-7799-7103-0
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Über einen Versuch, das Paradox praktisch zu gestalten
E-Book, Deutsch, 230 Seiten
ISBN: 978-3-7799-7103-0
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Christian Schrapper, Jg. 1952, Dr. phil., ist Professor am Institut für Pädagogik an der Universität Koblenz.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Vorwort;8
3;Erziehung statt Strafe?;10
3.1;Über das paradoxe Verhältnis von Erziehung und Strafe im Jugendstrafvollzug und die immer wiederkehrenden Versuche, das Paradox praktisch zu gestalten;10
3.2;Praxis als Ort für die Gestaltung des Paradox von Erziehung und Strafe;14
3.3;Zum Ort der Praxis, der Jugendstrafvollzugsanstalt (JVA) in Adelsheim in Baden-Württemberg;15
3.4;„Lernen von gleich zu gleich“ – ein neuer Versuch, das Paradox zu gestalten;16
3.5;Und, das Fazit?;17
4;Positive Peer Culture – „Hilf der Gruppe, es selbst zu tun!“;20
4.1;Hinter dem Horizont der Individualpädagogik;20
4.2;Der Einfluss der Gruppe;21
4.3;Positive Peer Culture;23
4.4;Der Weg zu einer positiven Jugendkultur;26
4.5;Positive Peer Culture – Grundhaltung und Erziehungsphilosophie;26
4.6;Positive Peer Culture – Konzeptionelle Säulen;29
4.7;Positive Peer Culture als Kultur der Ermutigung zu persönlichem Wachstum;31
5;Positive Peer Culture wächst durch praktisches Leben – Prozessbeschreibung einer Idee zwischen Theorie und Praxis;33
5.1;I. des Ansatzes PPC mit der damit verbundenen Rolle der Erwachsenen und II. des Modells des ‚Circle of Courage‘;34
5.2;II. des Modells des ‚Circle of Courage‘3 in seiner prozesshaften individual- und gruppenpädagogischen Betrachtungsweise von Zugehörigkeit, Meisterschaft, Unabhängigkeit und Generosität;34
5.3;I. Ansatz PPC und die damit verbundene Rolle der Erwachsenen;35
5.4;II. Modell des ‚Circle of Courage‘: Zugehörigkeit;36
5.5;I. Ansatz PPC und die damit verbundene Rolle der Erwachsenen;39
5.6;II. Modell des ‚Circle of Courage‘: Meisterschaft;40
5.7;I. Ansatz PPC und die damit verbundene Rolle der Erwachsenen;42
5.8;II. Modell des ‚Circle of Courage‘: Unabhängigkeit;43
5.9;I. Ansatz PPC und die damit verbundene Rolle der Erwachsenen;46
5.10;II. Modell des ‚Circle of Courage‘: Generosität;47
5.11;Fazit;49
6;Ein Modellvorhaben, sechs Perspektiven – Ein neuer Denk- und Handlungsansatz in der Wahrnehmung der Projektbeteiligten;51
7;Junge Menschen vor, während und nach der Haft – Erfahrungen, Berichte sowie Bewertungen ehemaliger Teilnehmer des ‚Projektes Fördernde Gruppenkultur‘;56
7.1;Individuelle Schilderungen der jungen Menschen – vier zentrale Beobachtungen;57
7.2;Fazit: Junge Männer als partizipative Ko-Produzenten eigener Bildungs-, Entwicklungs- und (Re-) Sozialisierungsprozesse im Ermöglichungsraum fördernde Gruppenkultur;85
8;Wie kann praktische pädagogische Arbeit im Regelstrafvollzug gelingen? – (Sozial-) Pädagogik im Strafvollzug der JVA Adelsheim aus Perspektive der Gruppenprozessverantwortlichen;90
8.1;Besondere Ausgangsbedingungen bedurften besonderer pädagogischer Herangehensweisen;91
8.2;Aufgabenbereich der Gruppenprozessverantwortlichen im Hafthaus E1;94
8.3;Einblicke in und Erfahrungen mit dem Haftalltag im ‚PFGK‘-Haus E1;95
8.4;(Sozial-) Pädagogik im ‚PFGK‘ – ständiger Spagat zwischen konzeptioneller Notwendigkeit und struktureller Möglichkeit;99
8.5;Feedback als essentieller Bestandteil gelebter Gesprächskultur;102
8.6;Gruppendynamik und Weiterentwicklung in Wechselwirkung;102
8.7;Transparenz in Prozessen und Weitergabe von Verantwortung;103
8.8;Herausforderung Gruppengröße;104
8.9;Die Bedeutung von Spannungskurven und gezieltem Einsetzen von Highlights;106
8.10;Fazit: Intensive projektbezogene Arbeit mit den jungen Menschen in Haft ist pädagogisch möglich, sinnvoll und notwendig;108
9;Hierarchisch-distanziertes Sicherungssystem vs. kontinuierliche und egalitäre Beziehungsarbeit – Entwicklungen vom Regelvollzugshaus für jüngere Strafgefangene bis hin zum alltäglichen Projekterleben von PPC aus Perspektive des Allgemeinen Vollzugsdienstes;110
9.1;Von ersten Grundgedanken, Ideen, Erwartungen und Wünschen;110
9.2;Konzeptentwicklung, Umsetzung, fortwährende Anpassung – ‚PFGK‘ wird alltäglich;111
9.3;Vielfältige Erfahrungen – der Allgemeine Vollzugsdienst zieht Bilanz;112
9.4;‚PFGK‘ zeigt: Allgemeiner Vollzugsdienst und Beziehungsarbeit ist möglich – ein lohnender, aber nicht zu vernachlässigender Zielkonflikt;116
10;Eine Hauskonferenz geht neue Wege – Veränderungen im Haftalltag für Jugendliche und Mitarbeitende aus Perspektive der Hauskonferenzleitung;118
10.1;‚Projekt Fördernde Gruppenkultur‘ als Impulsgeber für Veränderungen;119
10.2;Veränderungen mit Einschränkungen – Projekterfolg bei immer wieder auftretenden Hinder- und Hemmnissen;123
10.3;Gestärkte Soziale Arbeit – ‚PFGK‘ und die Intensivierung sozialarbeiterischen Zugangs zu jungen Menschen in Haft;125
10.4;Von Bedarfen und Potenzialen – Erkenntnisse der Hauskonferenzleitung;128
11;Es ist gelungen und reicht nicht aus – Über die Notwendigkeit entschlossenen Mutes aus der Perspektive des durchführenden Trägers;130
11.1;Beteiligte, Motivation, Ausgangslage;130
11.2;Vorüberlegungen – Umfassende Beteiligung;132
11.3;Steuerkreis;136
11.4;Teamentwicklung;137
11.5;Konzeptentwicklung;138
11.6;Meilensteine in der Projektentwicklung;139
11.7;Projektverlauf;141
11.8;Stellung innerhalb der JVA;141
11.9;Verlängerung des Projektes;142
11.10;Gelingensfaktoren;143
11.11;Es ist gelungen und reicht nicht aus;144
12;Positive Peer Culture in der JVA Adelsheim – Ein pädagogisches Projekt im geschlossenen Jugendstrafvollzug aus Sicht der stellvertretenden Anstaltsleiterin1;147
12.1;Vorbereitung und Beginn;148
12.2;Erfahrungen und Einschätzungen nach drei Jahren – Ausblick;152
13;Evaluation der Umsetzung eines Positive Peer Culture-Konzeptes im Jugendstrafvollzug;156
13.1;Zu I. Auswertung quantitativer Daten zu begangenen Disziplinarverstößen;158
13.2;Zu II. Vertiefende Feldeinblicke – Teilnehmende Beobachtung und Beteiligtengespräche;177
13.3;Zu III. Vertiefung an einzelnen Fällen – Auswertung der Erziehungsplanung;186
13.4;Zu IV. Im Rückblick – Nachbefragungen;197
13.5;Zu V. Prozessevaluation auf Steuerungsebene;206
13.6;Zum Abschluss: War das Projekt erfolgreich? Zusammenfassende Bewertung der multiperspektivischen Prozessevaluation;223
14;Die Autorinnen und Autoren;230




