E-Book, Deutsch, 615 Seiten
Reihe: SAP Press
Blumöhr / Kölbl / Neuhaus Advanced Variant Configuration in SAP S/4HANA
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-8362-9040-1
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
Das umfassende Handbuch
E-Book, Deutsch, 615 Seiten
Reihe: SAP Press
ISBN: 978-3-8362-9040-1
Verlag: Rheinwerk
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection
In diesem Buch zeigen Ihnen die Autoren, wie Sie mit der SAP-Variantenkonfiguration individuelle Kundenwünsche erfüllen . Mit der neuen AVC-Engine von SAP S/4HANA unterstützen Sie Ihre Prozesse in Entwicklung, Fertigung und Vertrieb. Sie erfahren, wie Sie bei der Produktmodellierung vorgehen und entdecken die wichtigsten Integrationspunkte z. B. mit Microservices der SAP Business Technology Platform (SAP BTP), SAP Commerce Cloud, SAP CPQ u. v. m. Schauen Sie außerdem anderen Kunden über die Schulter und lernen Best Practices für die Transformation kennen.
Aus dem Inhalt:
- Transformation von LO-VC zu AVC
- Produktmodellierung
- Beziehungswissen
- Constraints
- Konfigurierbare Stückliste
- Integration von AVC
- Best Practices
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Vorwort ... 17
Einleitung ... 21
TEIL I. Grundlagen der Variantenkonfiguration ... 25
1. Produktkonfiguration mit SAP ... 27
1.1 ... Wechsel der Generationen: von SAP ERP zu SAP S/4HANA ... 28
1.2 ... Wechsel der Generationen: von LO-VC zu AVC ... 32
1.3 ... Welche SAP-Konfiguratoren gibt es? ... 40
1.4 ... Produktkonfiguration mit AVC im End-to-End-Prozess ... 42
1.5 ... Beherrschung von Produktvielfalt ... 48
1.6 ... Fertigungsszenarien für konfigurierbare Produkte ... 52
1.7 ... Fazit ... 55
2. Der Weg von LO-VC nach AVC in SAP S/4HANA ... 57
2.1 ... AVC und LO-VC - ein Entweder-oder? ... 57
2.2 ... Wege der Transformation ... 61
2.3 ... Grundlagen der Transformation ... 62
2.4 ... Transition Workspace ... 65
2.5 ... Transition Workbench ... 66
2.6 ... Ergebnisvergleich ... 72
2.7 ... Transfer der Materialvarianten ... 75
2.8 ... Ein beispielhaftes Konzept zum Wechsel von VC auf AVC (Greenfield vs. Brownfield) ... 77
2.9 ... Fazit ... 82
TEIL II. Grundlagen der Modellierung ... 83
3. Ein erstes konfigurierbares Material anlegen ... 85
3.1 ... Grundlagen ... 86
3.2 ... Ein erstes Beispiel ... 89
3.3 ... Der konfigurierbare Materialstamm ... 90
3.4 ... Variantenklasse, Merkmale und Konfigurationsprofil ... 92
3.5 ... Die Bewertungsoberfläche der erweiterten Variantenkonfiguration ... 97
3.6 ... Beziehungswissen für Planung und Fertigung ... 101
3.7 ... Konfiguration und Preise ... 104
3.8 ... Fazit ... 107
4. Stammdaten im Rahmen der Modellierung ... 109
4.1 ... Die Modellierungsumgebung der Variantenkonfiguration ... 109
4.2 ... Die Simulationsumgebung von AVC ... 120
4.3 ... Werkzeuge aus dem Klassensystem ... 131
4.4 ... Materialstamm, Stückliste und Arbeitsplan des konfigurierbaren Materials ... 159
4.5 ... Konfigurationsprofil und Konfigurationsszenarien ... 178
4.6 ... Die Merkmalsgruppen als Oberflächendesign ... 216
4.7 ... Fazit ... 220
5. Die Intelligenz: Beziehungswissen ... 221
5.1 ... Grundlagen ... 221
5.2 ... Variantentabellen ... 248
5.3 ... Beziehungswissen für die interaktive Konfiguration (High-Level-Konfiguration) ... 262
5.4 ... Beziehungswissen für Stückliste und Arbeitsplan (Low-Level-Konfiguration) ... 296
5.5 ... Fazit ... 307
6. Preisfindung ... 309
6.1 ... Preisfindung im Vertrieb ... 310
6.2 ... Preisfindung auf Basis der Kundenauftragskalkulation ... 321
6.3 ... Preisfindung im Einkauf ... 322
6.4 ... Der Microservice zur Preisfindung auf der SAP BTP ... 333
6.5 ... Fazit ... 338
7. Materialvarianten ... 339
7.1 ... Materialstamm ... 340
7.2 ... Stückliste ... 346
7.3 ... Arbeitsplan ... 350
7.4 ... Preisfindung ... 355
7.5 ... Variantenfindung ... 355
7.6 ... Fazit ... 363
TEIL III. Integration ... 365
8. Die Integration der Variantenkonfiguration in Plattformen mittels Wissensbasen und Laufzeitversionen ... 367
8.1 ... Die Architektur ... 367
8.2 ... Stammdaten der Konfigurationsintegration: Wissensbasen und Laufzeitversionen ... 370
8.3 ... Tipps zur Generierung von Wissensbasis-Laufzeitversionen ... 374
8.4 ... Anleitung zur (Re)generierung von Laufzeitversionen ... 396
8.5 ... Nutzung des Konfigurationsmicroservice auf der SAP BTP ... 405
8.6 ... Variantenkonfiguration in SAP Commerce Cloud ... 407
8.7 ... Integrierte Variantenkonfiguration in SAP CPQ ... 411
8.8 ... Fazit ... 418
9. Neue Integrationsaspekte zur Variantenkonfiguration ... 419
9.1 ... Stammdatenverteilung mit Product Data Replication ... 420
9.2 ... Die SAP-Variantenkonfiguration im Zusammenspiel mit Siemens Teamcenter ... 458
9.3 ... Anforderungsmanagement und Dokumentation in der Modellierung - SAP Enterprise Product Development ... 467
9.4 ... Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz für konfigurierbare Produkte ... 472
9.5 ... Integration von AVC und SAP Workflow Management ... 484
9.6 ... 2-Tier-Szenario - systemübergreifende Beschaffung konfigurierter Produkte ... 491
9.7 ... Fazit ... 494
10. Lösungen von SAP-Partnern ... 497
10.1 ... 3D-Konfiguration ... 497
10.2 ... KI-optimierte Bearbeitung von Kundenanfragen ... 511
10.3 ... Variantentabelleninhalte auf der SAP BTP ... 524
10.4 ... Variantenkonfiguration mit Machine Learning ... 534
10.5 ... Hybride Systemkonfiguration, durchgängige Automatisierung und API-basierte Integration mit SAP-Lösungen ... 545
10.6 ... Fazit ... 556
TEIL IV. Best Practices und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch ... 559
11. Erfahrungsbericht: Transformation von LO-VC nach AVC ... 561
11.1 ... AVC-Vorstudie ... 561
11.2 ... Best-Practice-Transformation - ein Praxisbeispiel ... 568
11.3 ... Fazit ... 576
12. Communitys zur SAP-Variantenkonfiguration ... 577
12.1 ... Die Configuration Workgroup (CWG) ... 578
12.2 ... Die DSAG-Arbeitsgruppe »Variantenkonfiguration« ... 588
12.3 ... SAP AVC Customer Co-Innovation Council ... 592
12.4 ... Fazit ... 593
Das Autorenteam ... 595
Index ... 607
Einleitung
Die meisten von Ihnen kennen zum Thema SAP-Variantenkonfiguration wahrscheinlich die verschiedenen Auflagen unseres Buches »Variantenkonfiguration mit SAP« (Rheinwerk Verlag). Dieses Buch wurde 2009 zum ersten Mal herausgegeben und in zwei weiteren Auflagen 2011 und 2015 aktualisiert und erweitert neu aufgelegt.
Mit der letzten der genannten Auflagen schließen wir das Kapitel der SAP-Variantenkonfiguration mit LO-VC. Wir wagen einen Neuanfang und widmen uns dem Nachfolger von LO-VC: SAP Advanced Variant Configuration (AVC) in SAP S/4HANA. Bereits im Jahr 2016 hat SAP damit begonnen, eine neue Variantenkonfiguration als Core-Komponente für SAP S/4HANA zu entwickeln. Dieses neue Buch widmet sich nun erstmals vollumfänglich der neuen Lösung. Dabei haben wir es uns zum Ziel gesetzt, das Produkt in der gleichen Detailtiefe zu beschreiben, wie wir es für LO-VC getan haben.
Auch wenn LO-VC auch in SAP S/4HANA on-premise und in der Private Cloud verfügbar ist, stellt dieser alte Konfigurator eine Brückentechnologie dar. Zum einen befindet sich LO-VC im Wartungsmodus, und zum anderen lassen sich viele neue Prozesse und Komponenten in SAP S/4HANA nur mit AVC nutzen.
Getreu dem Motto »Model Once – Configure Anywhere« gehen wir neben der Betrachtung der Core-Komponente AVC und deren Stammdaten und Prozesse in SAP S/4HANA Cloud, der On-Premise-Variante und der Private Cloud, natürlich auch auf die Gesamtarchitektur ein. Im Mittelpunkt steht dabei die SAP Business Technology Platform (SAP BTP). Denn, ähnlich wie bei LO-VC, gibt es Erweiterungsszenarien, die es erlauben, AVC aus dem »Backend« auch in Applikationen wie SAP Commerce Cloud, SAP CPQ oder Nicht-SAP-Anwendungen weiterzuverwenden.
Das Buch richtet sich maßgeblich an zwei Zielgruppen: zum einen an SAP-Neukunden, die SAP S/4HANA entweder bereits im Einsatz haben oder gerade einführen und die Notwendigkeit einer integrierten Variantenkonfiguration sehen. Zum anderen adressiert es insbesondere die große Anzahl von SAP-Bestandskunden, die bereits auf eine langjährige Historie mit LO-VC in SAP ERP zurückschauen und bereits eine tiefgehende Expertise aufweisen. Der Beweggrund der letztgenannten Personengruppe ist ein anstehender oder bereits erfolgter Wechsel auf SAP S/4HANA. Ob nun Greenfield, Brownfield oder etwas dazwischen – die Beschäftigung mit AVC ist alleine aus strategischer Sicht unumgänglich.
Wie wichtig ein bestimmtes Kapitel für Sie persönlich ist, hängt von Ihrem Background bzw. Ihrem Interesse ab. Wir stellen Ihnen hier die einzelnen Kapitel kurz vor.
Wir beginnen in Teil I mit den Grundlagen der Variantenkonfiguration mit AVC.
Kapitel 1, »Produktkonfiguration mit SAP«, adressiert maßgeblich den Wechsel der Softwaregenerationen. Dies gilt sowohl bezogen auf den Umstieg von SAP ERP auf SAP S/4HANA als auch auf den Wechsel von LO-VC auf AVC. Wir führen in die unterschiedlichen Softwarelösungen ein und erläutern die verschiedenen durch AVC unterstützen Geschäftsprozesse. Ziel ist es, Ihnen einen Überblick über AVC in der Cloud zu geben sowie die Veränderungen und Innovationen der Variantenkonfiguration aufzuzeigen. Darüber hinaus wird auch auf die Transformation von LO-VC in AVC und die möglichen Anwendungsszenarien in der Cloud und im On-Premise-System eingegangen.
Kapitel 2, »Der Weg von LO-VC nach AVC in SAP S/4HANA«, beschreibt die Vorgehensweise und die bereitgestellten Tools, die Ihnen dabei helfen, ihre Produktmodelle und Geschäftsprozesse von einem SAP-ERP-System auf SAP S/4HANA umzustellen. Dabei wird auch auf das Thema Greenfield vs. Brownfield eingegangen.
Teil II ist den Grundlagen der Modellierung gewidmet.
In Kapitel 3, »Ein erstes konfigurierbares Material anlegen«, beginnen wir mit der Modellierung. Dieses Kapitel ist ein erster Einstieg, um in die Welt der Modelle der Variantenkonfiguration einzutauchen. Anhand eines Beispiels, bei dem ein vorhandenes Produkt nachträglich konfigurierbar gemacht wird, werden Sie mit der Begriffswelt der Modellierung vertraut gemacht.
Kapitel 4, »Stammdaten im Rahmen der Modellierung«, befasst sich mit den notwendigen Stammdaten der Modellierung für AVC. Vorab werden die Produktmodellierungsumgebung PMEVC und die Simulationsumgebung vorgestellt. Anschließend wird die Klassifizierung ausführlich behandelt. Es folgen Materialstamm, Stückliste und Arbeitsplan des konfigurierbaren Produkts. Das Konfigurationsprofil mit seinen Einstellungen zu möglichen Konfigurationsszenarien stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Die Merkmalsgruppen als Oberflächendesign runden dieses Kapitel ab.
Kapitel 5, »Die Intelligenz: Beziehungswissen«, behandelt das »Herzstück« des Variantenmodells. In diesem Kapitel fokussierten wir uns auf die Erstellung der Regeln der SAP-Variantenkonfiguration, das sogenannte Beziehungswissen. Das Beziehungswissen ist Dreh- und Angelpunkt bei der Nutzung der Variantenkonfiguration, wird doch hiermit die Intelligenz ins System gebracht. Es wird sowohl die High-Level- als auch die Low-Level-Konfiguration beschrieben. Dabei werden auch die neuen Möglichkeiten unter AVC vorgestellt.
Kapitel 6, »Preisfindung«, stellt kurz die Funktionen zur Preisfindung in Vertrieb und Einkauf dar. Dabei wird die Frage beantwortet, wie die Konfiguration den Preis beeinflusst. Auch neue Möglichkeiten, die Preisfindung über Constraints abzubilden, werden angesprochen.
Kapitel 7, »Materialvarianten«, beschäftigt sich mit konfigurierten Materialien. Mit den Materialvarianten stehen Ihnen in der Variantenkonfiguration alle Möglichkeiten der Planung, Beschaffung, Lagerverwaltung und weiterer logistischer Anforderungen, die Sie gegebenenfalls außerhalb der Variantenkonfiguration nutzen, zur Verfügung. Die folgenden Fragen werden beantwortet: Was ist eine Materialvariante? Welche Funktionen gibt es für Materialstamm, Stückliste, Arbeitsplan und Preisfindung für Materialvarianten? Aber auch die neue flexiblere Variantenfindung und die Möglichkeit, direkt aus dem Kundenauftrag heraus neue Materialvarianten per Klick anlegen zu lassen, kommen zur Sprache.
Teil III beschäftigt sich mit den Optionen, die Ihnen für eine gelungene Integration zur Verfügung stehen.
Das Kapitel 8, »Die Integration der Variantenkonfiguration in Plattformen mittels Wissensbasen und Laufzeitversionen«, widmet sich dem Credo »Model Once – Configure Anywhere« und erläutert die dafür notwendigen Prozesse und Stammdaten. So werden hier insbesondere die Microservices auf der SAP BTP und die dafür notwendigen Stammdaten Wissensbasis (Knowledge Base) und Laufzeitversion (Runtime Version) thematisiert. Diese sind Bedingung zur Nutzung der Variantenkonfiguration in Applikationen wie SAP BTP, SAP Commerce Cloud und SAP CPQ.
In Kapitel 9, »Neue Integrationsaspekte zur Variantenkonfiguration«, gehen wir auf Themen wie die Product Replication Workbench, die Prozessintegration in Siemens Teamcenter, das Anforderungsmanagement und die Dokumentation in der Modellierung (SAP Enterprise Product Development) ein und erläutern, wie man Machine Learning im Kontext der Variantenkonfiguration einsetzen kann. Auch beleuchten wir die Integration von AVC in das Workflow Management und erklären das 2-Tier-Szenario, das eine systemübergreifende Beschaffung konfigurierter Produkte ermöglicht.
In Kapitel 10, »Lösungen von SAP-Partnern«, stellen wir Ihnen Entwicklungen von SAP-Partnern vor, die für die Variantenkonfiguration einen Mehrwert bieten. SAP eröffnet mit der Partnerstrategie, insbesondere mit der SAP BTP, unzähligen Unternehmen die Möglichkeit, z. B. branchenspezifische Add-ons bereitzustellen oder den Standard zu erweitern. In diesem Kapitel finden Sie Erweiterungen zum Thema 3D-Visualisierung, einer neuen Pflegeumgebung für Variantentabelleninhalte auf der SAP BTP, Beispiele zur Nutzung von Machine Learning im Umfeld der Variantenkonfiguration, eine KI-Unterstützung in der Auftragsbearbeitung und eine hybride Systemkonfiguration, die auf APIs basiert.
In Teil IV stellt Ihnen Best Practices aus der Industrie sowie Möglichkeiten des Austauschs mit der VC-Community vor.
Kapitel 11, »Erfahrungsbericht: Transformation von LO-VC nach AVC«, zeigt beispielhaft anhand des Unternehmens Trilux, wie eine Transformation nach AVC erfolgen kann.
In Kapitel 12, »Communitys zur SAP-Variantenkonfiguration«, gehen wir auf die verschiedenen Kundengruppen ein, die sich zum Teil bereits seit Jahrzehnten mit dem Thema SAP-Variantenkonfiguration auseinandersetzen. Dazu gehören zum einen die Configuration Workgroup (CWG), die mit Tausenden von Teilnehmern größte internationale Nutzervereinigung. Außerdem stellen wir den DSAG-Arbeitskreis »Variantenkonfiguration« vor, der kurz nach dessen Gründung im Jahre 2018 bereits über 600 Kunden und Partner im...




