Bode / Vogd | Mutationen des Krankenhauses | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 306 Seiten

Reihe: Gesundheit und Gesellschaft

Bode / Vogd Mutationen des Krankenhauses

Soziologische Diagnosen in organisations- und gesellschaftstheoretischer Perspektive
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-11853-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Soziologische Diagnosen in organisations- und gesellschaftstheoretischer Perspektive

E-Book, Deutsch, 306 Seiten

Reihe: Gesundheit und Gesellschaft

ISBN: 978-3-658-11853-2
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der Band nimmt die sozialen und gesellschaftlichen Dimensionen der aktuellen Veränderungen im deutschen Krankenhauses in den soziologischen Blick. Betrachtet werden einerseits Transformationsprozesse auf der Ebene von Organisationen und Professionen, andererseits aber auch ihr Zusammenhang mit allgemeineren gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Beleuchtet werden empirische Trends etwa in Bezug auf die Steuerung des Sektors oder die Veränderungen der Berufspraktiken, aber auch theoretische Perspektiven auf diese Trends und die ihnen zu Grunde liegenden Triebkräfte. Auf diese Weise lässt sich ein Gesamtbild jenes Mutationsprozesses zeichnen, den der Sektor gegenwärtig durchläuft.

Dr. Ingo Bode ist Professor für Sozialpolitik am Institut für Sozialwesen der Universität Kassel.Dr. Werner Vogd ist Professor für Soziologie am Lehrstuhl für Soziologie der Universität Witten/Herdecke.

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1;Inhaltsverzeichnis;6
2;1Einleitung;9
2.1;Die Beiträge in diesem Band;26
2.2;Literatur;31
3;Teil I Veränderte gesellschaftliche Umwelten des Krankenhauses: Ökonomie, Politik und Diskurs;34
3.1;2Die ökonomischen und strukturellen Veränderungen des Krankenhausbereichs seit den 1970er Jahren;35
3.1.1;1 Einleitung;35
3.1.2;2 Die historische Entwicklung;36
3.1.3;3 Zentrale Entwicklungstendenzen und ihre Zusammenhänge;45
3.1.4;4 Conclusio;48
3.1.5;Literatur;49
3.2;3 Alles nur Illusion? Problematische Steuerungsrationalitäten im zeitgenössischen Krankenhauswesen;52
3.2.1;1 Einleitung;52
3.2.2;2 „Systemsteuerungsversuche“ im Krankenhauswesen;55
3.2.3;3 Die intermediäre Steuerungsebene des Krankenhauswesens als Organisationsnetzwerk;59
3.2.4;4 Conclusio;67
3.2.5;Literatur;68
3.3;4 Die Veränderung ärztlicher Professionsnarrationen. Ansatzpunkte zur Entwicklung einer komplexitätssensiblen Krankenhausforschung;71
3.3.1;1 Einleitung;71
3.3.2;2 Der antagonisierende Blick der Krankenhaussoziologie;72
3.3.3;3 Skizze einer komplexitätssensiblen Forschungsperspektive;75
3.3.4;4 Der Wandel der ärztlichen Professionsnarration als Ausgangspunkt komplexitätssensibler Krankenhausforschung;76
3.3.5;5 Conclusio;83
3.3.6;Literatur;85
4;Teil II Lösungsansätze: Ausdifferenzierung, Entkoppelung, Informalität;88
4.1;5Zur Anatomie medizinischer Prozesse im zeitgenössischen Krankenhauswesen;89
4.1.1;1 Einleitung;89
4.1.2;2 Profession und Organisation;91
4.1.3;3 Die Profession in der Organisation;97
4.1.4;Literatur;104
4.2;6 Dekompensation der Klinik? Beobachtungen von Prozessen zwischen Medizin und Management;105
4.2.1;1 Einleitung;105
4.2.2;2 Das Krankenhaus als professionelle Organisation;107
4.2.3;3 Grundkonflikte zwischen Medizin und Management;110
4.2.4;4 Organisationale Anpassungsprozesse;112
4.2.5;5 Conclusio;117
4.2.6;Literatur;118
4.3;7 Die Praxis der Zahlen im Krankenhausmanagement. Fakt oder Fetisch?;120
4.3.1;1 Einleitung: Der Wandel des Gesundheitswesens als (Selbst-)Steuerung durch Berechen- und Vergleichbarkeit;120
4.3.2;2 Soziologische Zahlen- und Accountingforschung im Krankenhaus-Management;122
4.3.3;3 Beispiel eines Krankenhausmanagements: Zahlen in der Praxis;124
4.3.3.1;3.1 Setting und Methode;124
4.3.3.2;3.2 Praxisrekonstruktionen;125
4.3.4;4 Von den Zahlen in der Praxis zur Praxis der Zahlen;136
4.3.5;5 Conclusio;138
4.3.6;Literatur;141
4.4;8 Informalität in Krankenhausorganisationen – Motor oder Hindernis? Ergebnisse von neun Krankenhäusern in Nordostdeutschland;144
4.4.1;1 Einleitung;144
4.4.2;2 Formalität und Informalität in der Theorie;145
4.4.3;3 Eigene empirische Untersuchung;148
4.4.4;4 Conclusio;157
4.4.5;Literatur;161
5;Teil III Professionelle Identitäten und Kulturen: Aushöhlung, Rekonsolidierung, Neuerfindung;163
5.1;9 Von der Organisation der Pflege zur Pflege der Organisation. Ein neuer Typus der Pflegedienstleitung im Krankenhausmanagement;164
5.1.1;1 Einleitung;164
5.1.2;2 Die Konstruktion der Managementidentität;168
5.1.2.1;2.1 Von der Oberschwester zur PflegedirektorIn;168
5.1.2.2;2.2 Organisationskompetenz der Pflege;170
5.1.2.3;2.3 Nähe zur Geschäftsführung und Abgrenzung zu Ärzten in Führungspositionen;171
5.1.3;3 Zwei Handlungsmodi der Pflegedirektion;173
5.1.3.1;3.1 Situative Problembearbeitung;173
5.1.3.2;3.2 Prozessstrukturierung;174
5.1.4;4 Conclusio;177
5.1.5;Literatur;181
5.2;10 „Pyrrhussieg“ einer Grenzstellenprofession? Sozialarbeit im Krankenhausunter Wettbewerbsbedingungen;183
5.2.1;1 Einleitung;183
5.2.2;2 Theoretische Einordnung: Krankenhaussozialarbeit als Grenzstellenprofession unter Profilierungsdruck;185
5.2.2.1;2.1 Krankenhaussozialarbeit als Profession unter Profilierungsdruck;185
5.2.2.2;2.2 Krankenhaussozialarbeit als „Grenzstellenprofession“;188
5.2.2.3;2.3 Spannungsbearbeitung qua „institutional work“;189
5.2.3;3 Empirische Einblicke: Wahrgenommene Risiken und Chancen im Kontext konkurrierender institutioneller Logiken;190
5.2.3.1;3.1 Prozessierung auf intermediärer Ebene;191
5.2.3.2;3.2 Prozessierung auf der Mikroebene;194
5.2.3.3;3.3 Gesamtschau der Befunde;197
5.2.4;4 Conclusio: „Pyrrhussieg“ einer Grenzstellenprofession?;199
5.2.5;Literatur;201
5.3;11 Von Fürsten zu Knechten? Aktuelle Transformationsprozesse in der Organisation Krankenhaus am Beispiel der Ärzteschaft;204
5.3.1;1 Einleitung;204
5.3.2;2 Prinzipal-Agenten-Beziehungen im Krankenhaus;205
5.3.3;3 Befunde zur Dynamik von Principal-Agent-Beziehungen in deutschen Krankenhäusern;210
5.3.4;4 Medical resistance – oder von der Organisation zurück zur Profession?;219
5.3.5;5 Conclusio;221
5.3.6;Literatur;223
5.4;12 Kurswechsel im Krankenhaus. Auf dem Weg zu einer markt- und profitorientierten Dienstleistungsorganisation?;226
5.4.1;1 Einleitung;226
5.4.2;2 Theorie, Stand der Forschung und Untersuchungsdesign;228
5.4.3;3 Führungskonstellationen in deutschen Großkrankenhäusern;232
5.4.4;4 Deutungsroutinen zwischen Professions- und Marktorientierung? Wissensstrukturen im öffentlichen Krankenhaus;234
5.4.5;5 Conclusio;241
5.4.6;Literatur;245
6;Teil IV Mutationen des Krankenhauses: mögliche Lesarten und ihre Konsequenzen;248
6.1;13 Stress durch rekursive Ambivalenz. Oder:Wie und warum das Krankenhauswesen mutiert;249
6.1.1;1 Einleitung;249
6.1.2;2 Eine theoretische Heuristik;252
6.1.3;3 Mutationsimpuls Ökonomisierung: Warum und inwieweit?;255
6.1.4;4 Das Wie der Mutationen, oder: die permanente Wiederkehr von Ambivalenz;267
6.1.5;Literatur;272
6.2;14Das Missverstehen des Ökonomischen. Oder vom Sündenfall falsch verstandener Rationalitäten im Krankenhaus;276
6.2.1;Volkswirtschaftliche Rationalität?;278
6.2.2;Medizinische Rationalität?;280
6.2.3;Organisationale Rationalität?;283
6.2.4;Zwischenfazit: fehlende Rationalität;285
6.2.5;Mehr des Selben!;286
6.2.6;Warum?;289
6.2.7;Coping und Compliance;296
6.2.8;Literatur;300
7;Verzeichnis der AutorInnen;303



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