Böldl / Vollmer / Zernack | Die Saga von Gísli Súrsson | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 152 Seiten

Reihe: Fischer Klassik Plus

Böldl / Vollmer / Zernack Die Saga von Gísli Súrsson

Isländersagas
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-10-401662-7
Verlag: S. Fischer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Isländersagas

E-Book, Deutsch, 152 Seiten

Reihe: Fischer Klassik Plus

ISBN: 978-3-10-401662-7
Verlag: S. Fischer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



»Ein isländischer Schriftsteller kann nicht leben, ohne beständig über die alten Bücher nachzudenken.« Halldór Laxness Der Stellenwert, den die Isländersagas im kulturellen Gedächtnis der Isländer einnehmen, ist enorm. Bis heute haben die fesselnden Geschichten rund um die Besiedelung der nordischen Insel nicht an Leuchtkraft verloren: Die Prosatexte aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind eine Sternstunde der Geistesgeschichte Europas - und können hier in einer breiten Auswahl bewundert werden. Mit der vorliegenden Neuedition öffnet sich dem Leser ein Tor in eine Welt, die beseelt ist von wütenden Außenseitern, starken Frauen und Rechtskundigen, von Rache, Totschlag und Buße, aber auch von Schadenszauber und Wiedergängern und nicht zuletzt abenteuerlichen Reisen in ferne Länder. Die Isländersagas sind Weltliteratur. Die ?Isländersagas? - vorgelegt von den besten literarischen Übersetzern und angereichert mit wissenschaftlichen Zusatzinformationen - räumen einer der bedeutendsten Literaturen den Platz ein, der ihr gebührt. Mit einem Vorwort der Herausgeber Mit Faksimiles der mittelalterlichen Handschriften Mit Karten der Handlungsorte der Sagas Mit einem Glossar

Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ?Studie in Kristallbildung?. Seither erschienen die Erzählung ?Südlich von Abisko?, das poetische Reisebuch ?Die fernen Inseln?, sein Buch über Passau ?Drei Flüsse? und die Romane ?Der nächtliche Lehrer? und ?Der Atem der Vögel?. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel. Literaturpreise: Friedrich-Hebbel-Preis 2013 Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten. Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe- Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit. Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten. Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe- Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.
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Anmerkungen


Die Saga von Gísli Súrsson


Die kürzere Version der ist in der Pergamenthandschrift AM 556 a 4to bewahrt, die sich ins 15. Jahrhundert datieren lässt. Die längere Version ist verloren, lag aber im 18. Jahrhundert noch in einer Pergamenthandschrift aus dem 14. Jahrhundert in der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen vor. Dort fertigte der Bibliothekar Ásgeir Jónsson zwei Kopien an, auf denen die vorliegende Textversion der Ausgabe, hrsg. von Agnete Loth, Kopenhagen 1960, beruht. Zusätzlich existieren einige Fragmente der Saga in der Pergamenthandschrift AM 716 b 4to und eine ganze Reihe von Abschriften auf Papier, die zeigen, wie beliebt diese Saga gewesen sein muss.

Die Saga von Gísli Súrsson

Die Übersetzung beruht in erster Linie auf der Ausgabe von (Band 6), hrsg. von Björn K. Þórólfsson und Guðni Jónsson, Reykjavík 1943. Des Weiteren wurden herangezogen die Ausgaben von Finnur Jónsson (Halle 1903 und Kopenhagen 1929), Agnethe Loth (Kopenhagen 1960), Skúli Benediktsson (Reykjavík 1987) und von Bragi Halldórsson u. a. in der Ausgabe Reykjavík 1987.

1Hákon Aðalsteinsfóstri: »Ziehsohn des Aðalsteinn« (= , engl. König, reg. 924 – 939). Die Saga setzt also etwa Mitte des 10. Jahrhunderts ein. Zu dieser Zeit war Island bereits vollständig besiedelt, und die Isländer hatten sich mit dem 930 eingerichteten Allthing, der für das gesamte Land zuständigen Volksversammlung, eine eigene staatliche Ordnung gegeben.

Þorkell, er wurde Skerauki genannt: Der schwer erklärbare Beiname bedeutet wörtlich »Schärenvermehrung«. Man hat zum Beispiel angenommen, dass Þorkell vielleicht auf einer Schäre geboren wurde. Nach einer anderen Interpretation bezeichnet eine bestimmte Felsformation, wie man sie an der norwegischen Küste findet, bei der zwei Felsbrocken übereinanderliegen, von denen der eine nur bei Ebbe sichtbar wird.

den Rang eines Hersen: Erblicher Titel eines westnorwegischen Anführers, ab dem 11. Jahrhundert nicht mehr gebräuchlich.

Kol: Der Name dieses Knechts bedeutet »Kohle«, weist also wohl auf sein schwarzes Haar hin. Wahrscheinlich war der Mann ein Sklave keltischer Herkunft. Dass er Ingibjörg begleitet, hat wohl den Hintergrund (wie in der längeren Version der Saga auch ausdrücklich erwähnt wird), dass er sie von klein auf aufgezogen hat, sozusagen ihr Ziehvater ist.

Grásíða: wörtlich »Grauseite«, wohl nach der Farbe der Klinge.

2Ari wurde … in Pflege gegeben: Es war im Mittelalter im Norden üblich, Kinder in Pflege zu geben. Häufig war eine solche Pflegschaft dazu gedacht, eine Freundschaft zu festigen oder zu besiegeln oder einen Streit zwischen Familien beizulegen (im vorliegenden Fall wird über die Gründe für die Pflegschaft nichts gesagt). Hinter dem Angebot und der Annahme einer Pflegschaft stand ein kompliziertes Spiel mit gesellschaftlichen Statusfragen: Das Aufziehen der Kinder war, wenn es auf dem elterlichen Hof geschah, häufig eine Aufgabe der Unfreien. So stellte sich derjenige, der eine Pflegschaft anbot, freiwillig und höflichkeitshalber auf eine niedrigere soziale Stufe als die Eltern des Kindes, selbst wenn dies keinen realen Hintergrund hatte oder damit die realen Verhältnisse sogar umgekehrt wurden.

er war ein junger Mann: Ob diese wörtliche Wiederholung Absicht ist, muss offen bleiben. In einer anderen Version heißt es: »Sie waren beide junge Männer …«

dass Bárð Þórdís Þorbjarnardóttir verführte: Hier klingt zum ersten Mal das Thema Verführung und Ehebruch an, das im Verlauf der Saga in unterschiedlichen Wendungen noch Bedeutung erlangen soll.

Er zog die Sache ihm gegenüber ins Scherzhafte: Dahinter steckt aber wohl auch der ernsthafte Hinweis, dass es die Pflicht des Älteren gewesen wäre, die Verführung der Schwester zu rächen.

Ref: Der Name bedeutet »Fuchs« und hat metaphorische Bedeutung, die auf Verschlagenheit und Schläue hinweist.

ein Abbild von Gísli und Kolbjörn … und einer soll dicht hinter dem anderen stehen: Mit der Figur, die Skeggi hier in Auftrag gibt, sollen Gísli und Kolbjörn schwer beleidigt werden, indem ihnen Homosexualität unterstellt wird: Das dichte Hintereinanderstehen deutet homosexuellen Verkehr an.

Saxa: Es ist unklar, ob es sich dabei um den Namen einer Waffe oder eines Ortes handelt.

Skeggi kaufte sich vom Holmgang los: Es war möglich, durch Zahlung einer Geldsumme einen aussichtslosen Zweikampf dennoch einigermaßen ehrenhaft zu beenden.

3Molkefässer: Die saure Molke entsteht, wenn Milch gesäuert und das feste Milcheiweiß in Form von Quark, Skyr oder dergleichen abgesondert wird. Molke diente bis in unser Jahrhundert in Island als wichtigstes Konservierungsmittel, um Lebensmittel durch Einsäuern haltbar zu machen. Mit Wasser vermischt war sie aber auch ein Alltagsgetränk, und durch ihre lange Haltbarkeit war sie besonders geeignet zur Versorgung auf Schiffsreisen.

4ein Großhundert Tage: Neben dem Dezimalsystem kennt das Altnordische auch ein Duodezimalsystem, bei dem ein Hundert (dann oft, aber bei weitem nicht immer, als »großes Hundert« bezeichnet) der Zahl 120 entspricht. Bei hohen Zahlenangaben, z. B. über die Stärke eines Heeres, kommt es auf diese Weise zu einer relativ großen Abweichung und auch Unsicherheit.

Haukadalsós: »Mündung der Haukadalsá«.

Þorbjörn Súr: Der Beiname gehört zum Adjektiv »sauer«, besonders von saurer Molke, dazu »saure Molke«.

Vésteinn hieß ein Norweger: Die Genealogien in den folgenden Sätzen sind wahrscheinlich zum Teil Einschübe aus dem und der , teilweise sind sie auch nur in einer Handschrift enthalten.

Vébjörn Sygnakappi: »Krieger aus Sogn«, Vébjörn stammte also vermutlich aus diesem Bezirk in Norwegen, südlich von Fjordane.

Án Rauðfell: »Rotfell«, der Beiname weist wohl darauf hin, dass der Mann rote Haare und einen roten Bart hatte.

Grím Loðinkinna: Der Beiname bedeutet »haarige Wange«, wahrscheinlich wegen des starken Bartwuchses von Grím. Grím Loðinkinna ist eine wichtige Figur aus der .

Ketill Hæng: »Hakenlachs«. Die genealogische Verknüpfung mit ihm verbindet Auð mit der wichtigen Landnehmerfamilie der (»Leute von Hrafnista«), die z. B. in der eine bedeutende Rolle spielt.

Án Bogsveigir: Der Beiname bedeutet »Bogenschwinger« oder »Bogenschüttler«. Án ist der Titelheld der .

5Þorsteinn Þorskabít: »Dorschbeißer«.

Þórólf Mostrarskegg: Der Beiname kombiniert ein körperliches Merkmal ( = Bart) und eine Herkunftsbezeichnung (,  = die Insel Moster in Süd-Hordaland in Norwegen), also etwa »bärtiger Mann aus Most«; s. dazu (Kap. 3).

und alle hatten bunte Kleider an: Dies ist ein Hinweis auf eine ungewöhnliche Prachtentfaltung, die wohl auch dazu gedacht war, auf dem Thing Freunde und Gegner gleichermaßen zu beeindrucken. Wie sich wenige Zeilen später zeigt, gelingt dies auch. Bunte, d. h. aufwendig, evtl. mit importierten Farben gefärbte oder überhaupt importierte Kleidung war wertvoll, die Arbeitskleidung und allgemein die Kleidung der einfachen Leute und Sklaven war ungefärbt. Gelegentlich finden sich Hinweise auf reiche Bauern, die in ungefärbter Kleidung auftreten. Dies ist in der Regel ein Hinweis auf besonderen Geiz (s. ).

6es war ein Gerichtsthing: Das Frühjahrsthing, das in den einzelnen Landesteilen jeweils zwischen der vierten und sechsten Woche des Sommers (also ungefähr in der zweiten Hälfte des Monats Mai) stattfand, bestand aus dem »Gerichtsthing« (), bei dem Klagen verhandelt wurden, und dem (wörtl.: »Schuldenthing«), das an das Gerichtsthing anschloss und vor allem der Abwicklung von Zahlungen und Geschäftsangelegenheiten diente.

Speernagel: Der Speerschaft wurde in die Tülle des geschmiedeten Speerblattes eingeführt und mit einem Speernagel (oder auch zwei Speernägeln) befestigt.

dass das Schicksal dabei mitbestimmt hat: Gíslis Schicksalsglaube ist charakteristisch für einen bestimmten Typus des Sagahelden, der den alten Göttern nicht mehr voll vertraut, sondern nur noch einen diffusen Schicksalsglauben und den Glauben an die eigene Kraft besitzt. Folgerichtig wird später auch beschrieben, dass Gísli den...


Böldl, Klaus
Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.

Literaturpreise:

Friedrich-Hebbel-Preis 2013

Zernack, Julia
Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Vollmer, Andreas
Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Klaus BöldlKlaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.

Literaturpreise:

Friedrich-Hebbel-Preis 2013
Andreas VollmerAndreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.
Julia ZernackAndreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.
Literaturpreise:
Friedrich-Hebbel-Preis 2013
Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.
Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.
Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
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