Böldl / Vollmer / Zernack | Die Saga von Víga-Glúm | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 129 Seiten

Reihe: Fischer Klassik Plus

Böldl / Vollmer / Zernack Die Saga von Víga-Glúm

Isländersagas
1. Auflage 2011
ISBN: 978-3-10-401679-5
Verlag: S. Fischer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Isländersagas

E-Book, Deutsch, 129 Seiten

Reihe: Fischer Klassik Plus

ISBN: 978-3-10-401679-5
Verlag: S. Fischer
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



»Ein isländischer Schriftsteller kann nicht leben, ohne beständig über die alten Bücher nachzudenken.« Halldór Laxness Der Stellenwert, den die Isländersagas im kulturellen Gedächtnis der Isländer einnehmen, ist enorm. Bis heute haben die fesselnden Geschichten rund um die Besiedelung der nordischen Insel nicht an Leuchtkraft verloren: Die Prosatexte aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind eine Sternstunde der Geistesgeschichte Europas - und können hier in einer breiten Auswahl bewundert werden. Mit der vorliegenden Neuedition öffnet sich dem Leser ein Tor in eine Welt, die beseelt ist von wütenden Außenseitern, starken Frauen und Rechtskundigen, von Rache, Totschlag und Buße, aber auch von Schadenszauber und Wiedergängern und nicht zuletzt abenteuerlichen Reisen in ferne Länder. Die Isländersagas sind Weltliteratur. Die ?Isländersagas? - vorgelegt von den besten literarischen Übersetzern und angereichert mit wissenschaftlichen Zusatzinformationen - räumen einer der bedeutendsten Literaturen den Platz ein, der ihr gebührt. Mit einem Vorwort der Herausgeber Mit Faksimiles der mittelalterlichen Handschriften Mit Karten der Handlungsorte der Sagas Mit einem Glossar

Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ?Studie in Kristallbildung?. Seither erschienen die Erzählung ?Südlich von Abisko?, das poetische Reisebuch ?Die fernen Inseln?, sein Buch über Passau ?Drei Flüsse? und die Romane ?Der nächtliche Lehrer? und ?Der Atem der Vögel?. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel. Literaturpreise: Friedrich-Hebbel-Preis 2013 Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten. Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe- Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit. Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten. Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe- Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.
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Die Saga von Víga-Glúm


1 Von Ingjald und Eyjólf. Der Besuch des Norwegers Hreiðar


Ingjald hieß ein Mann, ein Sohn von Helgi dem Mageren. Er wohnte auf Þverá im Eyjafjord. Er war einer der alteingesessenen Goden dort und ein mächtiger, einflussreicher Mann, und als diese Geschichte sich zutrug, war er schon sehr in die Jahre gekommen. Er war verheiratet und hatte zwei Söhne, Steinólf und Eyjólf. Sie waren zu tüchtigen Männern herangewachsen und waren beide hübsche Kerle. Ingjald war eigensinnig und verschlossen, er war stur, und man kam nur schwer mit ihm aus. Er konnte Kaufleute nicht leiden und fand deren Überheblichkeit unerträglich. Wenn er von einem Händler etwas haben wollte, dann schickte er andere Männer zu ihnen, aber er ging niemals selbst.

Eines Sommers kam wieder einmal ein Schiff in den Eyjafjord. Der Bootsführer hieß Hreiðar und war von vornehmer Herkunft. Er besaß einen Hof in Voss in Norwegen und war ein äußerst tüchtiger und beliebter Mann. Eyjólf Ingjaldsson war den Sommer über oft beim Schiff, und zwischen Hreiðar und ihm entwickelte sich eine herzliche Freundschaft. Hreiðar erzählte ihm, dass er den Winter hier verbringen wolle, und zwar, nach dem, was er von den Leuten über ihn gehört habe, am liebsten bei Ingjald. Eyjólf meint, dies entspreche nicht gerade der Gewohnheit seines Vaters, doch gibt er sein Wort, sich dennoch dafür einzusetzen. Und als er wieder zu Hause ist, kommt er mit seinem Vater darauf zu sprechen, dass er den Bootsführer bei sich aufnehmen solle, und sagt, er halte ihn für einen tüchtigen Kerl und für sehr angesehen, und er lässt seinem Vater gegenüber nur Gutes über ihn verlauten.

Ingjald antwortet: »Wenn du ihn schon eingeladen hast, was soll ich dann noch groß dazu sagen? Dann werde ich wohl die Kosten tragen müssen, aber du wirst die Mühe damit haben.« Und er sagt, er habe noch nie einen Ausländer bei sich gehabt und verspüre auch jetzt kein Verlangen danach.

Da sagt Eyjólf: »Noch ist er ja nicht bei uns, ohne dass du auch dein Einverständnis dazu gegeben hättest. Es ist doch so, dass ich mich aus den Entscheidungen bisher weitgehend herausgehalten habe, und wenn es nach dir geht, soll das wohl auch so bleiben, wenn jemand, den ich zu uns eingeladen habe, hier nicht aufgenommen werden soll.«

Ingjald erwidert: »Dann sollst du nun deinen Willen haben, und der Bootsführer soll mit einem Mann Begleitung hierherkommen. Aber nur um deinetwillen will ich mich nicht mit ihm anlegen, und du wirst dich die ganze Zeit um die beiden kümmern müssen. Ich werde nur für die Kosten aufkommen.«

Er antwortet: »Das hört sich doch gut an.«

Am Tag darauf bricht er auf und trifft sich mit Hreiðar und berichtet ihm vom Stand der Dinge. Dieser zeigt sich froh darüber. Er kam nun mit seiner Ware bei ihnen unter. Und als sie noch nicht lange dort waren, da bekam Hreiðar mit, dass dort zur Julzeit ein gut besuchtes Gastmahl stattfinden sollte. Ingjald verhielt sich ihm gegenüber kühl, aber doch anständig.

Eines Tages bittet Hreiðar Ingjald in das Vorratshaus, in dem sich seine Ware befand, und Ingjald kam dem nach. Da wandte Hreiðar das Wort an ihn und forderte ihn auf, sich von den Waren auszusuchen, was immer er wolle. Ingjald meinte, dass er von seinen Gütern nicht ein Stück haben wolle, aber dass er das sehr anständig von ihm finde. Hreiðar antwortete: »Ich habe allerdings ein wenig darüber nachgedacht, was du von uns bekommen sollst. Ich bin schon auf so manchen Hof hier im Eyjafjord gekommen, auch auf die vornehmsten, und doch kenne ich nirgendwo eine solche Herberge wie diese. Nur ein prächtiger Wandbehang, wie man ihn auf keinem anderen Hof finden wird, fehlt dir noch.«

Aus seinen Truhen holte er einen prächtigen Wandteppich, wie noch nie zuvor einer hierher nach Island gekommen war, und überreichte ihn Ingjald. Ingjald dankte ihm sehr dafür, und zwischen ihnen bestand nun die allerbeste Freundschaft.

Später im Winter äußerte Eyjólf, dass er im Frühling mit Hreiðar fortsegeln wolle. Doch dieser zögerte mit seiner Antwort.

Eyjólf sagte: »Warum möchtest du mich nicht mitnehmen? Verstehst du dich nicht gut mit mir?«

»Ganz ausgezeichnet«, sagte er, »doch würde dein Vater seine Gastfreundschaft übel belohnt finden – und ich will ihm gegenüber nicht undankbar sein –, wenn ich ihm den Sohn entführe, der ihm alle Ehre macht. Doch falls dein Vater es erlaubt, nehme ich dich gerne mit, und ich wäre sehr dankbar, wenn du mitkämst.«

Nun bereiteten die Kaufleute ihren Aufbruch vor, und als sie fertig waren, hatte Eyjólf noch immer im Sinn, Hreiðar zu begleiten. Dieser erklärte, er wolle ihn nicht gegen den Willen seines Vaters mit auf die Reise nehmen. Danach erzählte er seinem Vater von seiner Reiselust und davon, wie es zwischen Hreiðar und ihm besprochen worden war. Ingjald sagte, dass es nur wenige Männer wie Hreiðar gäbe, »und so wie du dich verhältst, und da ich weiß, dass er ein anständiger Kerl ist, erlaube ich dir die Fahrt, und mir ist es lieber, wenn du mit ihm fährst als mit jemand anderem«.

2 Eyjólfs Fahrt nach Norwegen


Danach segelten sie von Island fort und kamen nach Norwegen. Hreiðar machte Eyjólf viele Vorschläge, wo man überall um Aufnahme bitten könnte, doch wollte Eyjólf auf keinen seiner Vorschläge eingehen.

Hreiðar sprach: »Wie sehen denn deine Pläne aus?«

Er antwortet: »Ich weiß nicht.«

Da sagt Hreiðar: »Hast du gar kein Verlangen danach, einen König oder einen anderen Mann von Rang aufzusuchen? Unsere Unterstützung ist dir gewiss.« Damals war Hákon Aðalsteinsfóstri König. »Solch vornehmen Leuten die Aufwartung zu machen, das scheint mir nicht schlecht – wo ihr doch selbst mächtige Männer seid und ebenso sicher auch gute Gefolgsleute abgebt.«

Er erwidert: »Ich sehe mich nicht in der Lage, einem König Gefolgschaft zu leisten, auch wenn ich damit vielleicht nicht unzufrieden wäre; mir steht trotzdem nicht der Sinn danach.«

Eyjólf fragt: »Was willst du denn dann?«

»Warum verzichtest du eigentlich darauf, mich zu dir einzuladen? Denn das ist es, was ich gerne möchte.«

»Ich halte nicht viel davon«, sagt Hreiðar.

Eyjólf fragt: »Wieso das?«

»Ich will dir nichts anbieten, was du nicht gut annehmen kannst, denn ich meine, dass du nur Gutes von mir verdienst.«

»Jetzt bin ich doch neugierig, was da dahintersteckt.«

»Das sollst du nun erfahren. Allerdings werde ich keinen guten Eindruck auf dich machen, wenn ich davon erzähle. Ich habe einen Bruder, der Ívar heißt. Uns gehört gemeinsam ein Hof, und wir teilen uns den ganzen Besitz, und wir haben uns sehr gern, doch sind wir uns in einer Hinsicht nicht sehr ähnlich: Er kann Isländer nicht ausstehen, so dass es für sie dort unerträglich ist. Er ist jeden Sommer auf Wikingerfahrt unterwegs. Und wenn er nach Hause zurückkehrt, dann kommen sie zu zehnt oder zwölft zu mir, und jeder dort hat ihnen zu Diensten zu sein, und sie würden dich alle so schlecht behandeln, dass es für dich dort auf keinen Fall zu ertragen wäre.«

Er sagt: »Ich bin doch neugierig, wie sie sich so aufführen, und dich trifft auch keine Schuld, wenn du mich dort unterkommen lässt.«

Hreiðar entgegnet: »Ich bin an meinen Bruder gewöhnt, der mir stets die besten Geschenke macht und mir auch so weit entgegenkommen wird, dass wir uns deinetwegen nicht entzweien werden. Mich aber wird es hart ankommen, wenn sie dich verspotten und sich über dich lustig machen.«

»Du willst mir aber gehörig ausreden«, sagt Eyjólf, »dass ich zu dir komme. Aber wie wird er auf mich reagieren, er wird sich doch nicht mit mir prügeln?«

Hreiðar antwortet: »Schlimmer. Er hat viele üble Kerle an seiner Seite. Alles, was du auch sagst oder tust, werden sie dir zum Schlechten auslegen.«

Eyjólf sagt: »Das ist kein Grund zum Ärger, wenn man vorher davon weiß. Dann wäre es Dummheit, so etwas nicht hinzunehmen, und das soll der Sache nicht im Weg stehen.«

Hreiðar antwortet: »Dann sind mir beide Hände gebunden: Du bist mein Freund, doch er ist mein Bruder, und ich liebe ihn sehr.«

So kam es, dass er mit Hreiðar nach Hause fuhr, um in Voss unterzukommen. Und als Ívar zu Hause erwartet wurde, da nahm Eyjólf einen Mantel aus grobem Stoff und trug ihn jeden Tag. Er war ein großgewachsener Mann und saß stets an Hreiðars Seite.

3 Eyjólfs Sieg über den Bären


Nun kam Ívar nach Hause, und man empfing ihn in allen Ehren, und er wurde freudig willkommen geheißen. Ein jeder erkundigte sich beim anderen nach Neuigkeiten, wobei man auch darauf zu sprechen kam, wo Hreiðar den Winter über gewesen sei. Dieser sagte, er sei auf Island gewesen. Da wollte Ívar nichts weiter davon wissen.

»Aber was ist das da«, sagte er, »neben dir für ein Mann, oder besser Wesen? Das ist kein kleiner Brocken.«

Eyjólf antwortete: »Ich komme aus Island, heiße Eyjólf und habe vor, den Winter hier zu verbringen.«

»So viel kann ich versprechen«, meinte Ívar, »dass es hier auf dem Hof nicht ohne ein Unglück zugehen wird, wenn ein Kerl aus Island sich hier aufhalten soll.«

Hreiðar antwortete: »Wenn du ihn schlecht behandelst, so dass ihm sein Aufenthalt hier verleidet wird, dann wird das für unser Verhältnis nicht von Vorteil sein.«

»Deine Reise nach Island ist nicht unbedingt segensreich verlaufen, wenn wir wegen dieser Fahrt jetzt Männern aus Island aufwarten, oder aber uns von unserem Bruder und Freund abwenden sollen. Und ich verstehe nicht, wie es dir in den...


Vollmer, Andreas
Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Böldl, Klaus
Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.

Literaturpreise:

Friedrich-Hebbel-Preis 2013

Zernack, Julia
Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Klaus BöldlKlaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.

Literaturpreise:

Friedrich-Hebbel-Preis 2013
Andreas VollmerAndreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.
Julia ZernackAndreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.

Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Klaus Böldl, geboren 1964 in Passau, debütierte 1997 mit dem Roman ›Studie in Kristallbildung‹. Seither erschienen die Erzählung ›Südlich von Abisko‹, das poetische Reisebuch ›Die fernen Inseln‹, sein Buch über Passau ›Drei Flüsse‹ und die Romane ›Der nächtliche Lehrer‹ und ›Der Atem der Vögel‹. Für sein literarisches Werk wurde Klaus Böldl mit dem Tukan-Preis, dem Brüder-Grimm-Preis, dem Hermann-Hesse-Literaturpreis sowie dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet. Er lehrt mittelalterliche skandinavische Literatur an der Universität Kiel.
Literaturpreise:
Friedrich-Hebbel-Preis 2013
Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.
Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
Universität in Frankfurt. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem der mittelalterlichen
Literatur Skandinaviens und Islands sowie ihrem Nachleben in der Neuzeit.

Andreas Vollmer war Lektor für Isländisch an der Humboldt-Universität zu
Berlin und übersetzt isländische Literatur. In der Mediävistik beschäftigen
ihn Fragen der Überlieferung und Edition von mittelalterlichen Texten.
Julia Zernack ist Professorin für Skandinavistik an der Johann Wolfgang Goethe-
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