Borstel / Luzar | Besonderen Gruppen begegnen | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 154 Seiten

Borstel / Luzar Besonderen Gruppen begegnen

Wie Zugänge in der Praxis Sozialer Arbeit gelingen können
1. Auflage 2023
ISBN: 978-3-7799-5832-1
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Wie Zugänge in der Praxis Sozialer Arbeit gelingen können

E-Book, Deutsch, 154 Seiten

ISBN: 978-3-7799-5832-1
Verlag: Beltz eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Soziale Arbeit kümmert sich oft um schwierig erreichbare Personen in besonderen, oft prekären Lebenslagen. Über viele dieser Gruppen wird viel gesprochen und vermutet, ohne dass jedoch mit den Betroffenen selbst kommuniziert würde. Oft heißt es dann sogar, dass man mit den Betroffenen gar nicht reden könne. Dieser Band zeigt Wege auf, wie der Zugang zu solchen Personengruppen trotz aller Schwierigkeiten gelingen kann. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Kontaktaufnahme, der Kommunikation und der Herstellung von Vertrauensverhältnissen als Basis professioneller Praktiken der Sozialen Arbeit.

Dierk Borstel, Jg. 1973, Dr., ist Professor für praxisorientierte Politikwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Claudia Luzar, Prof. Dr., ist Professorin für Sozialpolitik und politische Bildung in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind nationale und internationale Konflikt- und Gewaltforschung, Radikalisierung und Deradikalisierung sowie politische Gewalt.
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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;Einleitung;8
3;Kommunikation in der Sozialen Arbeit. Eine Einführung;12
3.1;Grundannahmen über Kommunikation;13
3.2;Spannungsfelder der sozialpädagogischen Berufspraxis;14
3.3;Kommunikationsstrukturen analysieren und verstehen;16
3.4;Exkurs: das humanistische Menschenbild;17
3.5;Kriterien ,guter Kommunikation‘ in der Sozialen Arbeit;19
3.6;Die direkte Kommunikation – der zu präferierende Stil?;21
3.7;Fazit;22
3.7.1;Literatur;23
4;Gute Praxis in der Wohnungslosenhilfe. Soziale Arbeit zwischen Macht, Wirklichkeitskonstruktionen und dem Menschen selbst?;26
4.1;Einleitung;26
4.2;Lebenslage Wohnungslosigkeit;26
4.3;Diskriminierung als konstitutives Element der Lebenslage;28
4.4;Soziale Arbeit im Spannungsfeld der Machtasymmetrie;30
4.5;Experten, Nutzer, Adressaten oder Betroffene?;33
4.6;Was bedeutet das für eine „gute Praxis“?;35
4.6.1;Literatur;37
5;Von der Arbeit mit Drogensüchtigen. Niedrigschwelligkeit in Theorie und Praxis;40
5.1;Geschichtlicher Hintergrund;41
5.2;Ansatz der Niedrigschwelligkeit;42
5.3;Niedrigschwellige Praxis;43
5.4;Praxis im Drogenkonsumraum;44
5.5;Praxis in Kontaktläden;46
5.6;Herausforderung: Kontaktaufnahme;47
5.7;Herausforderung: Nähe und Distanz;48
5.8;Suchthilfe und Sozialpolitik;50
5.8.1;Literatur;50
6;Kinder und Jugendliche in einer „Brennpunktschule“;52
6.1;Wie also gelingt ein Erstkontakt, in dem das Vertrauen gewonnen werden kann?;54
6.2;Wie sieht eine gute Praxis nach dem Erstkontakt aus?;61
6.2.1;Literatur;62
7;Die Macht des Sozialarbeiters in der Jugendvollzugsanstalt;63
8;Digitale und soziale Teilhabe im höheren Alter. Das Projekt „KommmiT“ aus Stuttgart;72
8.1;Konzept;73
8.2;Beschreibung und Selektion der älteren Internetnoviz*innen;74
8.3;Rekrutierung und Ansprache der älteren Internetnoviz*innen;75
8.4;Empirische Befunde zu den älteren Internetnoviz*innen;76
8.5;Auswirkungen der Technikbegleitung auf die Lebenswelt älterer Internetnoviz*innen;78
8.6;Förderliche Aspekte der Technikbegleitung für den Lernerfolg;79
8.7;Zusammenfassung und Ausblick;81
8.7.1;Literatur;82
9;Soziale Arbeit mit Frauen in der Prostitution;84
9.1;Literatur;98
10;Rechtsextreme Jugendkultur im Wandel. Herausforderungen für die Soziale Arbeit;99
10.1;Was ist Radikalisierung?;99
10.2;Wie lässt sich Radikalisierung erkennen?;102
10.3;Welche Aufträge hat die Soziale Arbeit?;103
10.4;Wie gelingt der Zugang?;104
10.5;Wie gelingt die Kommunikation?;105
10.6;Welche Rahmenbedingungen sind nötig?;106
10.7;Welche Chancen und Grenzen sind damit verbunden?;107
10.8;Welche Voraussetzungen sollten Fachkräfte mitbringen?;108
11;Belén de Bajirá in Kolumbien. Arbeit in Gewaltkontexten;111
11.1;Konflikte und Akteure;112
11.2;Problemidentifikation vor Ort;113
11.3;Zugang zu den Zielgruppen und Vorgehen;114
11.4;Erfahrungen und Lehren;116
11.4.1;Abkürzungen;117
11.4.2;Literatur;117
12;Zur Lebenswelt von „linken“ Jugendsubkulturen in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts;118
12.1;Jugendkulturen, Jugendsubkulturen, Subkulturen oder Szenen? (vgl. Brandstetter 2012);123
12.2;„Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“ (Tocotronic):Über die „Un-“Möglichkeit, Zugänge zu „linken“ Jugendsubkulturen zu finden;126
12.3;Zusammenfassung: Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen in der Arbeit mit sogenannten „linken“ Jugendsubkulturen;127
12.3.1;Literatur;128
12.3.2;Weiterführende Literatur;129
12.3.3;Musikverzeichnis;129
13;Migration. Soziale Arbeit für ein gelungenes und interkulturelles Miteinander;130
14;Mit denen reden, mit denen vermeintlich nicht geredet werden kann. Ein Leitfaden;141
14.1;Das Problem – erklärt mithilfe einiger stark vereinfachter theoretischer Grundannahmen;142
14.2;Wille und Haltung;143
14.3;Strukturvoraussetzungen;145
14.4;Erster Schritt – eine gute Vorbereitung;147
14.5;Kontaktaufnahme;148
14.6;Umgang mit den Mandaten der Sozialen Arbeit;150
14.7;Konkrete Angebotsstrukturen;151
14.7.1;Literatur;152
15;Zu den Autorinnen und Autoren;153



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