Braak / Elle | EmoLogic Wave - Kollektive Intelligenz inszenieren | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 170 Seiten, E-Book

Braak / Elle EmoLogic Wave - Kollektive Intelligenz inszenieren

Vom erfolgreichen Umgang mit komplexen Herausforderungen
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-7910-5136-9
Verlag: Schäffer-Poeschel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Vom erfolgreichen Umgang mit komplexen Herausforderungen

E-Book, Deutsch, 170 Seiten, E-Book

ISBN: 978-3-7910-5136-9
Verlag: Schäffer-Poeschel Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ist kollektive Intelligenz messbar? Müssen Manager*innen intelligent sein? Können Künstler*innen normal denken? Brauchen komplexe Probleme einfache Lösungen? Kann man Kreativität lernen? Was unterscheidet Wissen von Weisheit? Mehr denn je stehen wir vor der Frage, wie wir unser kollektives Wissen nutzen können, um auf die Herausforderungen der Welt gute Antworten zu finden. Antworten, die viele Perspektiven berücksichtigen, die mit komplexen und unberechenbaren Entwicklungen gut umgehen und die von der Gemeinschaft getragen werden. Für erfolgreiche Strategieprozesse, Konfliktlösungen oder Innovationsprojekte braucht es mehr als eine Gruppe von engagierten und kompetenten Expert*innen. Die Autoren beschreiben, wie mit der EmoLogic Wave erweitertes Denken für komplexe Herausforderungen gestaltet werden kann. Sie führen in die Praxis ihrer Methode ein, erläutern die Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichen und kreativen Strategien und geben konkrete Hinweise für die Anwendung.

Dr. Jens Braak gründete gemeinsam mit Klaus Elle 2015 das Da-Vinci-Team. Überzeugt, dass die Zeiten der einzelnen Universalgenies vorbei sind, nutzen sie das Potenzial der kollektiven Intelligenz, um Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Als Erfinder des Chancenmanagements (Braak 2011: Zufallstreffer) und des Metaphorischen Managements (Elle 2011: Metaphorisches Management) haben sie sich gemeinsam der Inszenierung kollektiver Intelligenz verschrieben. Ihr Konzept der 'EmoLogic Wave' basiert auf jahrzehntelanger Beratungserfahrung in Innovations- und Changeprozessen bei international agierenden Unternehmen, im Mittelstand und mit öffentlichen Auftraggebern.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


EinleitungUnsere EckpfeilerEmoLogic WaveSchritt 1: Das Phänomen bestaunenSchritt 2: Das Repertoire erweiternSchritt 3: Die Resonanz erzeugenPraktische Exkurse


Unsere Eckpfeiler


Der konsequente Weg zur EmoLogic Wave – wenn man es im Nachhinein betrachtet.

Bevor wir in den Hauptkapiteln in drei Schritten die praktische Umsetzung der EmoLogic Wave-Methode erläutern, wollen wir Ihnen vermitteln, wie wir ticken. Als Künstler und Physiker haben wir diametral gegenüberliegende Sozialisationen durchlaufen und trotzdem vereint uns der Spaß am Neuen und die Liebe zu den Menschen. Besonders, wenn sie sich auf den Pfad der Veränderung begeben.

Im nächsten Abschnitt „Zufallstreffer“ erfahren Sie etwas über unsere Art der Zusammenarbeit, die sich durch einen Zufall ergeben hat. Wir hätten gar nicht nacheinander suchen können, denn wir wussten vor der Zusammenarbeit gar nicht, welche Potenziale in unserer Kombination als Da-Vinci-Team schlummern.

Insofern haben wir mit unserer Zusammenarbeit ein Paradebeispiel für Emergenz erlebt. Es entstand etwas Neues, das vorher nicht planbar war. Auch wenn im Nachhinein alles so plausibel und stimmig erscheint, ist es einfach viel Glück gewesen, dass die EmoLogic Wave auf diese zufällige Weise das Licht der Welt erblickte.

In unsere theoretisch-praktische Heimat führen wir Sie mit unserem „Schrebergarten“ ein. Welchen Schulen fühlen wir uns verbunden, welche Denker*innen haben uns inspiriert. Die Anschlussfähigkeit ist uns ganz wichtig, denn natürlich haben wir von vielen Vordenker*innen profitiert und schweben nicht als freigeistige Spinner durch das Beratungsnirvana. Im Literaturverzeichnis finden Sie unseren ausführlichen Lesefundus.

Die zentralen Eckpfeiler für die EmoLogic Wave sind die beiden Prinzipien des „Paradigmenwechsels“ als Kerngedanke zur Entwicklung offener Systeme und die „Metaphorik“ als intuitives Erkenntniswerkzeug in Ergänzung zu den durchdeklinierten rationalen Erkenntnismethoden.

Und schließlich bieten wir Ihnen eine erste Einführung in unsere „EmoLogic Wave“. Wir beschreiben, wie neues Denken für komplexe Herausforderungen gestaltet werden kann. Denken und fühlen Sie sich in typische Fälle für die Anwendung der Methode hinein. Lernen Sie die unterschiedlichen Moderationsrollen in den drei Schritten „Phänomen“, „Repertoire“ und „Resonanz“ kennen.

Zufallstreffer


Vom Widerspruch zur komplementären Dynamik der Zusammenarbeit.

Zwei Köpfe können sich ergänzen und beflügeln oder sich bekriegen im Kampf um die vermeintliche Wahrheit.

In unseren Köpfen ist mehr Platz, als nur für eine Wahrheit. Die vielen Wahrheiten können zu formschönen Skulpturen strömender Emergenz werden.

Wir beide, Jens, der Physiker und Klaus, der Künstler arbeiten unheimlich gern zusammen. Wenn wir uns treffen, um über Projekte zu sprechen oder Workshops vorzubereiten, sind wir meist hoch motiviert. Viele unserer Gespräche enden mit einer überraschenden Idee, mit einer interessanten Skizze für ein neues Tool. Wir fühlen uns nach jeder Begegnung bereichert.

Ist das normal, fragen wir uns manchmal? Haben wir etwas Besonderes an uns? Was machen wir anders? Warum können wir uns so unbeschwert und lustvoll die geistigen Bälle zuwerfen und lachen uns noch kaputt, selbst dann, wenn wir den Ball vor den Kopf bekommen oder harte Treffer einstecken müssen? Wir gehen in diesem Buch dieser Frage nach. Unter anderem. Und natürlich jeder auf seine ganz besondere Art und Weise. Poetisch verschlungen, analytisch geklärt. Gerade und kursiv, blau und rot. Dazwischen ist violett, die Farbe der kreativen Schöpferkraft.

Wir nennen uns Da-Vinci-Team. Wir verstehen uns als eine Art Prototyp für den Umgang mit Veränderungen und Entwicklungen in den Übergangszeiten der Instabilität. Ein Prototyp für Kooperation, Moderation und Interaktion mit dem Ziel, kollektive Erkenntnis- und Entscheidungsprozesse auf eine neue Qualitätsebene zu bringen.

Wir liefern kein mundgerechtes Wissen, sondern wir kreieren faszinierende Erregungsfelder, in denen kollektive Erkenntnis entstehen kann, die über den Rand der geforderten Notwendigkeit weit hinausreicht. Wir entwickeln ein erweitertes Spektrum, in das sich Menschen mit der Organisation ins Sinnvolle hinein dehnen können.

Sehr bewusst haben wir uns den Namen des italienischen Universalgenies gegeben und das Wort Team hinten drangehängt, weil wir überzeugt sind, dass die Zeit der großen solitären Genies vorüber ist und heute multidisziplinäre Teams die innovativen Organe unserer gesellschaftlichen Weiterentwicklung sind.

Wir treten ganz bewusst durchaus etwas vereinfachend als Künstler und Physiker auf, weil wir wissen, dass Menschen in der enormen Flut von Informationen gern komplexe Sachverhalte zu simplen Klischees verknappen. Auch wenn es dann ein wenig verkürzt ist, kommt die wesentliche Botschaft doch an.

Ganz zufällig haben wir uns vor Jahren kennengelernt. Eine dieser Gelegenheiten, in denen der Satz „Und was machst du so?“ kein Erfolgsgarant für zukünftige gemeinsame Wege ist. Und doch hilft dieses gesellschaftsfähige Endoskop bei der Entscheidung, sich entweder einem vertiefenden Gespräch zu widmen oder sich doch lieber dem Organisieren eines gekühlten Getränkes zuzuwenden.

Jens entpuppte sich bei unserem Gespräch als promovierter Physiker mit pädagogischem Hintergrund, der seit längerem als Coach (noch genauer Hochleistungscoach) und erfolgreicher Unternehmensberater arbeitete. Er hatte viele berufliche Stationen durchlaufen, hatte eine kleine Beratungsfirma aufgebaut, sie dann wieder verkauft, er surfte hocheffizient durch ganz unterschiedliche Netzwerke, er hatte ein interessantes Buch über Chancenmanagement geschrieben und war der Auffassung, man bräuchte nur eine genügend große Anzahl von Chancen zu erzeugen, (wenn man sie denn erkannt hatte) und beim konsequenten Verfolgen einiger dieser Chancen würde sich schon Erfolg einstellen. Er spielte nebenbei in einer kleinen Band Saxophon, beherrschte Exceltabellenkalkulationen so souverän wie Lang Lang Bach-Klaviersonaten intonierte, zudem war er ein passionierter Segler und ich hatte langsam einige Mühe, im saloppen Gespräch meine antrainierte Lässigkeit nicht zu verlieren, weil mein aufgeblasener Kompetenzballon ganz langsam seine Luft verlor.

Klaus war ein leibhaftiger Künstler. Mit richtiger Ausbildung in Malerei und Fotografie in Leipzig, mit beeindruckenden Ausstellungen über den Globus verteilt und mit einem wahnwitzig großen Atelier. Mit einer spannenden Vita, geprägt von grenzüberschreitenden Erfahrungen zwischen Ost und West. Auf der Suche nach Spielwiesen für seine Kunst fand er Wege, die Kunst als transformatorische Kraft für Veränderungsprozesse einzusetzen. Von den heiligen Hallen der Kunst in soziale Gestaltungsräume. Verschlungene Wege führten ihn nach Afrika, wo er mit einem holländischen Manager nach den Wurzeln einer uralten Kommunikations- und Entscheidungsmethode forschte, die man dort Kgotla nannte. Im Kern ging es bei dieser alten Methode um einen fundamental, kollektiv ausgetragenen Dialogprozess, bei dem jeder Beteiligte frei seine Meinung äußern konnte und am Ende der Chief eine Entscheidung im Sinne der ganzen Gemeinschaft zu treffen hatte. Daraus entwickelten sich internationale Beratungsprojekte mit Großgruppen, Bücher mit aufregenden Illustrationen und ein internationales Programm für Studierende in aller Welt in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich und dem MIT in Boston. Und nebenbei produzierte Klaus weiterhin „echte Kunst“ in seinem Atelier.

Da hatten sich zwei verrückte Typen gefunden. Der eine Hochleistungscoach und Zufallsexperte, der andere Metaphorischer Bewusstseinsverstärker. Das war der Start unserer Zusammenarbeit.

Von Beginn an spürten wir: Hier hatten sich zwei forschende Persönlichkeiten gefunden, die aus ihren völlig unterschiedlichen Blickwinkeln an der Thematik Veränderung interessiert waren und nach faszinierenden Wegen suchten, diesem Prozess eine mitreißende Dynamik einzuhauchen.

Zudem waren wir beide an Menschen und Systemen interessiert, die Veränderung als wesentlichen Motor ihrer Daseinskonstruktion verstanden. Wir begriffen schnell, dass sich in unserer aus Kunst und Physik geformten Polarität ein produktives Gestaltungs- und Beratungsfeld entwickeln konnte.

Durch unsere innere Freiheit durfte der Zufall einen großen Raum haben, wir pendelten mit spielerischer Leichtigkeit zwischen Schärfe und Unschärfe hin und her, mit unseren überraschenden kreativen Interventionen, mit unserem Humor und unserer großen gegenseitigen Wertschätzung für Mensch und Prozess, konnte Veränderung als lustvoller Entfaltungsspielraum erfahren werden.

Aber wir...


Elle, Klaus
Klaus Elle gründete gemeinsam mit Dr. Jens Braak 2015 das Da-Vinci-Team. Überzeugt, dass die Zeiten der einzelnen Universalgenies vorbei sind, nutzen sie das Potenzial der kollektiven Intelligenz, um Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Als Erfinder des Chancenmanagements (Braak 2011: Zufallstreffer) und des Metaphorischen Managements (Elle 2011: Metaphorisches Management) haben sie sich gemeinsam der Inszenierung kollektiver Intelligenz verschrieben. Ihr Konzept der „EmoLogic Wave" basiert auf jahrzehntelanger Beratungserfahrung in Innovations- und Changeprozessen bei international agierenden Unternehmen, im Mittelstand und mit öffentlichen Auftraggebern.

Braak, Jens
Dr. Jens Braak gründete gemeinsam mit Klaus Elle 2015 das Da-Vinci-Team. Überzeugt, dass die Zeiten der einzelnen Universalgenies vorbei sind, nutzen sie das Potenzial der kollektiven Intelligenz, um Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Als Erfinder des Chancenmanagements (Braak 2011: Zufallstreffer) und des Metaphorischen Managements (Elle 2011: Metaphorisches Management) haben sie sich gemeinsam der Inszenierung kollektiver Intelligenz verschrieben. Ihr Konzept der „EmoLogic Wave" basiert auf jahrzehntelanger Beratungserfahrung in Innovations- und Changeprozessen bei international agierenden Unternehmen, im Mittelstand und mit öffentlichen Auftraggebern.

Jens Braak

Dr. Jens Braak gründete gemeinsam mit Klaus Elle 2015 das Da-Vinci-Team. Überzeugt, dass die Zeiten der einzelnen Universalgenies vorbei sind, nutzen sie das Potenzial der kollektiven Intelligenz, um Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Als Erfinder des Chancenmanagements (Braak 2011: Zufallstreffer) und des Metaphorischen Managements (Elle 2011: Metaphorisches Management) haben sie sich gemeinsam der Inszenierung kollektiver Intelligenz verschrieben. Ihr Konzept der "EmoLogic Wave" basiert auf jahrzehntelanger Beratungserfahrung in Innovations- und Changeprozessen bei international agierenden Unternehmen, im Mittelstand und mit öffentlichen Auftraggebern.

Klaus Elle

Klaus Elle gründete gemeinsam mit Dr. Jens Braak 2015 das Da-Vinci-Team. Überzeugt, dass die Zeiten der einzelnen Universalgenies vorbei sind, nutzen sie das Potenzial der kollektiven Intelligenz, um Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft voranzubringen. Als Erfinder des Chancenmanagements (Braak 2011: Zufallstreffer) und des Metaphorischen Managements (Elle 2011: Metaphorisches Management) haben sie sich gemeinsam der Inszenierung kollektiver Intelligenz verschrieben. Ihr Konzept der "EmoLogic Wave" basiert auf jahrzehntelanger Beratungserfahrung in Innovations- und Changeprozessen bei international agierenden Unternehmen, im Mittelstand und mit öffentlichen Auftraggebern.



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