Brand / Crews / Taylor | Julia Extra Band 410 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0410, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Brand / Crews / Taylor Julia Extra Band 410


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7337-0786-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0410, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-7337-0786-6
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



KÜSSE - HEIßER ALS DER WÜSTENWIND von MARINELLI, CAROL
Scheich Zahids leidenschaftliche Küsse heilen die schlimmsten Wunden: Trinity kann endlich die Liebe wieder genießen! Sie sehnt sich nach seinen Lippen auf ihrer erhitzten Haut - und hat Angst vor dem Moment, in dem er ihr düsteres Geheimnis erfährt ...
IM BANN DER SÜßEN SINNLICHKEIT von BRAND, FIONA
Kaum steht sie vor ihm, verfällt er ihren Verlockungen: Prinz Kadin muss Sarah in seine Arme ziehen und mit ihr die süßen Qualen der Sinnlichkeit erleben! Sie ist so verführerisch, dass er seine Verpflichtungen vergisst. Verpflichtungen, die Sarah aus seinem Leben ausschließen ...
SO BETÖRT VON DEINER LIEBE von TAYLOR, JENNIFER
Er hat ihr das Herz gebrochen - noch einmal wird Samantha dem Playboyprinzen nicht verfallen! Auch wenn sie jetzt mit ihm zusammenarbeiten muss: Sie will Khalid widerstehen, obwohl ihr die Erinnerung an seine Zärtlichkeit noch immer einen lustvollen Schauer über den Rücken jagt ...
VERBOTENE TRÄUME DES GLÜCKS von CREWS, CAITLIN
Niemals wird er diese Frau besitzen dürfen! Geschweige denn seine heißen Fantasien mit ihr in die Tat umsetzen! Zu schwer wiegt die Schande, die Sterling über seine Familie gebracht hat. Und doch fühlt sich Scheich Rihad geradezu magisch von der sexy Amerikanerin angezogen ...



Fiona Brand ist eine Autorin aus Neuseeland. Derzeit lebt Sie an der wunderschönen 'Bay of Islands', einem subtropischen Paradies zum Angeln und Tauchen. Dort genießt Sie die traumhafte Natur zusammen mit ihren beiden Söhnen, zwei Wellensittichen und einem Goldfisch. Sie liebt Bücher seit sie alt genug ist Seiten umzublättern Mit dem Schreiben begann Sie aber erst nach der Geburt ihres zweiten Kindes. Vor der Karriere als Schriftstellerin, arbeitete sie acht Jahre für den 'New Zealand Forest Service' Ihre Hobbys sind vielfältig und umfassen neben Lesen, Wandern, Kochen, Gartenarbeit und Filme mit der Familie schauen natürlich auch Shopping!

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PROLOG

„Hat irgendjemand Trinity gesehen?“

Diannes Stimme durchdrang die Abendstille. Seit etwa einem Jahr erklang dieser Ruf nahezu alltäglich. Prinz Zahid von Ishla hörte ihn jedes Mal, wenn er sich bei den Fosters aufhielt.

Seit seinem sechzehnten Lebensjahr war Zahid regelmäßig zu Gast im Haus Foster, doch dieser Aufenthalt würde sein letzter sein.

Zahid durchquerte den Wald längs der Grundstücksgrenze der Fosters. An diesem klaren Sommerabend hörte er Lachen über den See wehen. Bald wollte Zahid zurück nach Ishla fliegen, und er hoffte, dass sein Fahrer bald auftauchte, denn im Grunde wollte er nicht mehr bleiben. Die Fosters feierten das Examen ihres Sohnes Donald zusammen mit Zahids Abschluss mit einer Party, deshalb wäre eine Ablehnung unhöflich gewesen.

Aber die nächste Einladung würde er nicht annehmen.

Zahid hatte sich bei der Familie noch nie wohlgefühlt. Gus Foster war Politiker, und Zahid hatte den Eindruck, dass er nie abschalten konnte, während der einzige Lebenszweck seiner Frau Dianne darin bestand, immer zu ihrem Mann zu stehen, ganz gleich, was er tat. Zwei sehr öffentlich ausgetragene demütigende Affären und diverse noch schmutzigere Skandale hatten Diannes künstlichem Lächeln nicht das Geringste anhaben können.

Zahid war ein Einzelgänger und sehr zurückhaltend. Die Gesellschaft einer schönen Frau war ihm an einem Samstagabend lieber als eine Party, doch seit jenem Vorfall vor so vielen Jahren fühlte er sich verpflichtet …

Während seiner Zeit im Internat – da war er sechzehn gewesen – wurden bei einer stichprobenartigen Spindkontrolle Drogen und ein Haufen Bargeld in Zahids Spind gefunden. Beides gehörte nicht ihm. Aber nicht die vorgeschriebene Suspendierung war das Problem, sondern die große Schande, die ein Skandal über seine Familie bringen würde.

Als Zahids Vater König Fahid davon erfuhr, stieg er unverzüglich in seinen Jet und flog nach England, um mit dem Direktor zu sprechen. Nicht etwa, um die Sache zu vertuschen. Stattdessen wollte der König, wie Zahid Donald erklärte, um Entschuldigung bitten und seinen in Ungnade gefallenen Sohn nach Hause holen. In Ishla würde Zahid dann öffentlich das Volk um Verzeihung bitten müssen.

„Auch, wenn du unschuldig bist?“, hatte Donald gefragt.

Zahid hatte genickt.

„Es ist dem Volk überlassen, ob man mir vergibt.“

Zahid war aufrecht und hoch erhobenen Hauptes vor den Direktor getreten, bereit, sein Schicksal anzunehmen, doch in letzter Sekunde wendete sich das Blatt, die Wahrheit kam ans Licht.

Donald war, so ließ der Direktor den Prinzen und den König wissen, in Panik geraten, als er von der Spindkontrolle erfuhr, und hatte das Geld und die Drogen in Zahids Spind deponiert. Nun wurde also Donald suspendiert, und die Schule bat den König vielmals um Verzeihung für die Unannehmlichkeiten.

Als der König und der junge Prinz das Büro des Direktors verließen, wurden sie von Donald und seinem Vater Gus erwartet.

„Danke“, hatte der König zu Donald gesagt, „dass du Manns genug warst, für deine Fehler einzustehen.“

„Das ist ein Missverständnis“, erklärte Gus. „Mein Sohn würde niemals Drogen nehmen. Er hat nur einem Freund geholfen.“

Die Fosters zierten dann das Titelblatt der Sonntagszeitung. Dianne mit ihrem künstlichen Lächeln für die Kameras, Gus, den Arm um die Schultern seines angemessen zerknirscht wirkenden Sohns gelegt. Die Einzige, die das Image der Bilderbuchfamilie störte, war Trinity. Sie trug ihr bestes Sonntagskleid, lächelte aber nicht, sondern blickte finster in die Kameras.

Zahid schmunzelte in der Erinnerung an das Foto aus alter Zeit. Doch wenige Sekunden später verging ihm das Lächeln, als er eine blonde junge Frau entdeckte.

Da war Trinity.

Sie versteckte einen Beutel mit Kleidern unter einem Baum, wischte sich den Lippenstift ab und fuhr zusammen, als sie Zahid rufen und auf sich zukommen hörte.

„Trinity! Deine Mutter sucht dich. Wo warst du?“

Sie wirbelte zu ihm herum. „Bitte, Zahid, könnte ich nicht sagen, ich wäre mit dir zusammen gewesen?“

„Du weißt, dass ich nicht lüge.“

„Bitte“, flehte Trinity, dann seufzte sie. Zahid war so streng, so förmlich und so unnachgiebig, dass jeder Versuch, ihn auf ihre Seite zu ziehen, sinnlos schien. Doch als sie sich resigniert zum Gehen wandte, um die Suppe auszulöffeln, die sie sich eingebrockt hatte, hielt er sie zurück.

„Wenn ich dich decken soll, muss ich erst einmal wissen, was du angestellt hast.“

Trinity drehte sich langsam um. Nie im Leben hatte sie mit seiner Einwilligung gerechnet. „Ich war bei meiner Freundin Suzanne“, antwortete sie verhalten.

„Was habt ihr gemacht?“

„Nur …“ Trinity zuckte die Achseln.

„Nur was?“

„Wir haben getanzt.“

„Ihr wart auf einer Party?“

„Nein! Wir haben in ihrem Zimmer Musik gehört und getanzt.“ Beinahe hätte sie genervt die Augen verdreht, als sie es ihm ins verdutzte Gesicht hinein zu erklären versuchte, denn solch ein Verhalten würde ein Typ wie Zahid bestimmt nicht verstehen. „Wir haben Make-up ausprobiert und so.“

„Warum versteckst du die Kleider?“ Er betrachtete ihr Outfit – ein langärmliges Top und Jeans – und sah, wie Trinity die blauen Augen zukniff, zweifellos auf der Suche nach einer passenden Lüge.

Trinity war, wie Zahid wusste, eine meisterhafte Lügnerin. Was er nicht wusste, war, dass sie in diesem Augenblick nicht lügen wollte. Sie wusste nur nicht, wie sie ihm die Wahrheit sagen sollte, die doch nur auf einem unbestimmten Gefühl beruhte.

Wie sollte sie ihm erklären, dass sie sich auf Suzannes Vorschlag hin Kleider ausgeliehen hatte, weil Trinity sich in dem Kleid, das ihre Mutter ihr gekauft hatte, vom neuen Mann ihrer Tante sonderbar beäugt gefühlt hatte? Trinity verstand es ja selbst nicht ganz. Umso weniger wusste sie, wie sie Zahid vermitteln sollte, dass ihr unter Clives Blicken höchst unbehaglich zumute gewesen war.

Sie weigerte sich, ihn Onkel zu nennen.

Er war der Grund dafür, dass sie weggelaufen war.

Ja, Clive war der Grund dafür, dass Trinity bei Familientreffen regelmäßig weglief. Und weil Zahid immer nur zu Familienfesten zu Besuch kam, erlebte er dieses Verhalten allzu oft.

„Ich habe nichts Böses getan“, sagte Trinity.

„Vielleicht nicht, aber auf Familienfeiern solltest du dich nicht einfach so aus dem Staub machen.“ Für Zahid gab es nur Schwarz und Weiß, doch Trinity kannte viele Schattierungen dazwischen. Sie war so temperamentvoll und eigensinnig und so deutlich unbeeindruckt von ihrer Familie, dass er ihr manchmal stumm applaudierte, was er sie jedoch nicht wissen ließ.

„Ich weiß, ich weiß“, setzte Trinity an. Im nächsten Moment hellte sich ihre Miene auf, und sie lächelte verschmitzt. „Was ist denn deine Ausrede?“

„Ausrede?“

„Was treibst du hier im Wald?“

„Ich habe einen Spaziergang gemacht, um nachzudenken.“ Zahid sah sie nachdenklich an. Von allen Fosters war Trinity die Einzige, die ihm fehlen würde. Ja, manchmal musste er über sie lächeln, aber jetzt lächelte er nicht, als er erkannte, dass sie sich seit ihrer letzten Eskapade verändert hatte.

Sie war zu einer sehr schönen jungen Frau herangewachsen. Ihr Haar war blond und stufig geschnitten, ihre Augen wirkten riesig in ihrem schmalen Gesicht und blitzten, während sie darauf wartete, dass er weiterredete. „In Ishla würde man von dir erwarten, dass du deinen Eltern zur Seite stehst und dich unter die Gäste mischt …“

„Aber ich bin nicht in Ishla.“

Auf dem Weg zurück zur Party taumelte Trinity ein wenig.

„Hast du getrunken?“

„Nein.“

„Bist du sicher?“

„Ich würde mich ja wohl daran erinnern.“

Er drehte sie zu sich um und legte die Hände an ihre Wangen. Natürlich bemerkte er ihre geweiteten Pupillen, aber noch erkannten beide nicht das Begehren, das zwischen ihnen knisterte. „Puste mal.“

„Du willst einen Atemtest machen?“

„Puste“, befahl Zahid, und sie gehorchte, doch er roch keine Alkoholfahne.

„Was führst du im Schild, Trinity?“, fragte er.

Seine Hände lagen immer noch an ihren Wangen, und Trinity wollte sie dort. Ja, er war langweilig, ja, er war zum Gähnen würdevoll, aber manchmal, wenn er lächelte, manchmal, wenn sein hintergründiger Humor ihren Eltern völlig entging, brachte er sie zum Lachen. Sie hatte nie verstanden, was Frauen in ihm sahen. Donald war bitter eifersüchtig und beschwerte sich seiner Familie gegenüber oft, dass die Frauen nur wegen seines Titels hinter Zahid her wären.

An diesem Abend war Trinity anderer Meinung.

Nun verstand sie seine Anziehungskraft, denn der Blick aus diesen schwarzen Augen trieb ihr die Glut in die Wangen. Seine imposante Statur schüchterte sie nicht ein, sondern weckte den Wunsch, sich auf die Zehenspitzen zu recken, ihr Gesicht ganz nah an seins zu bringen und …

Jetzt wurden sie beide sich bewusst, wie heftig es zwischen ihnen knisterte.

Zahid konnte den Blick nicht von ihr lösen. Sie war wie ein wildes kleines Kätzchen, das jeden Moment die Krallen ausfahren konnte, aber für den Moment ganz zahm war. Ihre Anziehungskraft überwältigte ihn.

„Soll ich noch einmal pusten?“, fragte Trinity, und als er antworten wollte, dass...



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