Breier / Muschg | Freiheit, ach Freiheit ... | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Englisch, 247 Seiten

Breier / Muschg Freiheit, ach Freiheit ...

Vereintes Europa - geteiltes Gedächtnis
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-8353-2163-2
Verlag: Wallstein
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Vereintes Europa - geteiltes Gedächtnis

E-Book, Deutsch, Englisch, 247 Seiten

ISBN: 978-3-8353-2163-2
Verlag: Wallstein
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs: Europa, Freiheit und Diktatur aus prominenten Perspektiven. Ja, es gab keine Bananen und man wäre gerne Golf gefahren. Und doch war es etwas anderes, das Osteuropa nach 40 Jahren kommunistischer Diktatur in die Demokratie katapultierte. Es war die Sehnsucht nach Freiheit, die 40 Jahre kommunistische Gewaltherrschaft bei Millionen von Menschen nicht hatte unterdrücken können. Der Sturz gelang 1989 - zu einem Zeitpunkt, als viele in Ost und West sich längst mit den kommunistischen Diktaturen und mit sowjetischer Fremdherrschaft arrangiert hatten. Für viele Außenstehende überraschend, für die Beteiligten nur konsequent, fiel der Eiserne Vorhang, und die Europäer vereinten sich in Freiheit und Demokratie. Was ist 20 Jahre später von dem beflügelnden Befreiungs- und Vereinigungsglück geblieben? Sind die Trümmer des gestürzten Systems beseitigt? Hat die Erfahrung des Ostblocks mit der kommunistischen Diktatur Eingang gefunden in das gegenwärtige Denken über Europa? Was bedeuten Freiheit und Diktatur für Westeuropäer, was für Osteuropäer? Mit Beiträgen u.a. von: Anne Applebaum, Wladyslaw Bartoszewski, Marianne Birthler, Stéphane Courtois, Joachim Gauck, Sandra Kalniete, Ivan Krastev, Mart Laar, Horst Möller, Wolfgang Schäuble, Karl Schlögel.

Die Herausgeber Zsuzsa Breier, geb. 1963 in Budapest, studierte Germanistik, Slawistik und Kulturwissenschaft in Ungarn, Forschungsaufenthalte in Heidelberg, Tübingen, Zürich und Bern. Von 1992-2005 lehrte sie Neuere Deutsche Literatur an der Eötvös Lóránd Universität in Budapest, 2000 wechselte sie als Diplomatin für vier Jahre an die ungarische Botschaft in Berlin. Seit 2004 leitet sie die von ihr gegründete Ost-West-Dialogplattform, die Gesellschaft DIALOG-KULTUR-EUROPA e.V. in Berlin. Adolf Muschg, geb. 1934 in Zollikon bei Zürich, studierte Germanistik und Anglistik in Zürich und Cambridge und lehrte an Universitäten in Tokyo, Göttingen, Ithaca N.Y. und Genf. Von 1970-1999 war er Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der ETH Zürich. Für sein umfangreiches schriftstellerisches Werk wurde er u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Georg-Büchner-Preis, dem Grimmelshausen-Preis und mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. 2003-2006 war er Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Sein bislang letzter Roman 'Sax' erschien 2010, sein Essayband 'Was ist europäisch?' 2005.
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Weitere Infos & Material


1;Impressum;249
2;Inhalt;6
3;Vorwort von Zsuzsa Breier;10
4;Vorwort von Adolf Muschg;14
5;DOPPELERFAHRUNG EUROPA;18
5.1;Joachim Gauck: Lernen durch Versuch und Irrtum;20
5.2;Edward Lucas: War as a Struggle between good and evil?;25
5.3;Karl Schlögel: Osteuropas Erkenntnisprivileg;33
5.4;Krisztián Ungváry: Erinnerungskulturen, gegeneinander ausgespielt;40
5.5;Martin Sabrow: Diktaturerinnerung »à deux vitesses«?;46
5.6;Richard Schröder: Wo Macht vor Recht geht, ist ein Unrechtsstaat;50
6;GRÄBER UND GESPENSTER;56
6.1;Iveta Radi?ová: »Entschuldigung, ich bin aus dem Ostblock …«;58
6.2;Tamara Griesser-Pe?ar: Verschwiegene Gräber. Die Massenmorde der Partisanen;63
6.3;Valters Nollendorfs: Lettlands Gespenster Relativierung und Gegenrelativierung;69
6.4;Joachim Scholtyseck: Konkurrierende Erzählungen, atomisierte Geschichte;74
6.5;Germina Nagat: Communism – A Shared Trauma;80
6.6;Juri Andruchowytsch: »Der Weg zur Freiheit, wo Europas Völker warten …«;84
7;ERINNERN, UMDICHTEN, VERGESSEN;90
7.1;Mart Laar: Die Geschichte vergisst uns nicht;92
7.2;Anne Applebaum: Stalin’s Positive Memory;96
7.3;Virgis Valentinavi?ius: The System of Collective Amnesia;102
7.4;Zsuzsa Breier: Faszinosum Kommunismus;106
7.5;Ulrike Ackermann: Die Freiheitsmüdigkeit ist kein »östliches« Phänomen;112
7.6;Andreja Vali?: Magic Totalitarianism?;115
7.7;W?adys?aw Bartoszewski: Unser Gedächtnis – ein rücksichtsloser Autofahrer;120
8;»DIE SPUREN DER GESCHICHTE LESEN«;140
8.1;Karel Schwarzenberg: Europa – ein Puzzle von Gedächtnissen;142
8.2;Adolf Muschg: Wo der Verstand der Europäer stillsteht;146
8.3;Andreas Wirsching: Die Ungleichzeitigkeit der europäischen Erinnerung;151
8.4;Markus Meckel: Der Kommunismus hat durch Freiheitsrevolutionen sein Ende gefunden;155
8.5;Sandra Kalniete: European History Needs to be Rewritten;159
8.6;Marianne Birthler: Die Osterweiterung der EU braucht die Westerweiterung der Erinnerung;163
9;VERZÖGERTE AUFARBEITUNG;168
9.1;Ivan Krastev: Europe’s Long Good-Bye to the 1990s;170
9.2;Mária Schmidt: Der Rote Stern und die Gerechtigkeit;177
9.3;Mark Leonard: 1989 – A Historical Full Stop to the EU Trauma;184
9.4;Stéphane Courtois: Für Europas Entkommunisierung;190
9.5;Eckart von Klaeden: Aufarbeitung? Ja! … aber Europa darf kein Krankenhaus sein;197
9.6;Horst Möller: Antitotalitärer Konsens gegen antidemokratische Gefährdungen;201
10;EUROPA ATMET WIEDER MIT ZWEI LUNGEN;208
10.1;Wolfgang Schäuble: Demokratie braucht Führung;210
10.2;Marek Prawda: Die positive Energie von 1989;214
10.3;Vaira V??e-Freiberga: Ein Plädoyer für den guten alten Humanismus;218
10.4;Milan Zver: Education for Active Citizenship;224
10.5;Hans-Gert Pöttering: Die Erinnerung ist das Tor zu einer humaneren Zukunft;230
10.6;Radoslaw Sikorski: A Responsibility for the Future;236
11;Autorenverzeichnis;242


Breier, Zsuzsa
Zsuzsa Breier, geb. 1963 in Budapest, studierte Germanistik, Slawistik und Kulturwissenschaft in Ungarn. Forschungsaufenthalte in Heidelberg, Tübingen, Zürich und Bern. Von 1992-2005 lehrte sie Neuere Deutsche Literatur an der Eötvös Lóránd Universität in Budapest, 2000 wechselte sie als Diplomatin für vier Jahre an die ungarische Botschaft in Berlin. Seit 2004 leitet sie die von ihr gegründete Ost-West-Dialogplattform, die Gesellschaft DIALOG-KULTUR-EUROPA e.V. in Berlin.

Muschg, Adolf
Adolf Muschg, geb. 1934 in Zollikon bei Zürich, studierte Germanistik und Anglistik in Zürich und Cambridge und lehrte an Universitäten in Tokyo, Göttingen, Ithaca N.Y. und Genf. Von 1970-1999 war er Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der ETH Zürich. Für sein umfangreiches schriftstellerisches Werk wurde er u.a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Georg-Büchner-Preis, dem Grimmelshausen-Preis und mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. 2003-2006 war er Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Sein bislang letzter Roman 'Löwenstern' erschien 2012, sein Essayband 'Was ist europäisch?' 2005.



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